sonnenschein000 am 13.07.2009 um 20:09 Uhr
Ich habe heute was aus der Bibel gelesen, ich hab sie einfach mal zufällig aufgeschlagen. Da ging es um Mord. Viele Menschen wurden ermordet, weil Gott das so wollte!
Daszu habe ich Fragen.
Wieso gibt Gott solche Befahle, man sagt doch, das Gott gut ist?
Ganz am Anfang von der Bibel hat Gott doch die 10 Gebote Mose gegeben. Dadrin steh ja auch, man soll nicht töten. Wiso gibt der dann so einen Befehl? Dann bricht der doch selber seine regeln oder?
Darf ein Kind schon in der Bilbel lesen? Meine Eltern meinen nämlich ich soll besser in der kinderbibel lesen, weil ich das andere nicht verstehe. Oder ist das wegen solchen mordgeschichten? Weil in der kinderbibel stehen eigentlich nur schöne sachen, wie mit Noah oder Adam und Eva.
Ist das ein fehler in der bibel, oder hat Got seine Meinung geändert? Aber dann ist es ja komisch, das die 10 Gebote heute noch zählen!

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Sonnenschein, Du stellst wirklich gute Fragen. Das gleiche Problem hat mich kürzlich auch beschäftigt, da wurde mir gesagt: Die 10 Gebote waren für das Volk Gottes, also Israel, gedacht und galten nicht für andere Völker, die deshalb bestraft und vernichtet werden durften. Das ist in meinen Augen absolut unmenschlich, ganze Städte und Völker wurden so nach dem Willen Gottes bekämpft, mit Frauen und unschuldigen Kindern. Dies ist allein ein überzeugender Grund, die Bibel (und hier vor allem das alte Testament) als das zu sehen, was sie ist: Ein Sammelsurium von menschlichen Schriften, das vielleicht der damaligen gesetzlosen Zeit gerecht wurde, aber niemals Ratgeber in der heutigen Zeit sein kann und darf. Dazu kommt, dass es eine willkürliche Auswahl ist, die erst später zusammengestellt wurde, die sogenannten Apokryphen wurden willkürlich entfernt, von Menschenhand! Ich würde an Deiner Stelle nicht zu viel in der Bibel lesen, nicht, weil Du das nicht dürftest, sondern weil es Dir für Dein Leben nicht viel bringen wird. Suche nach den Regeln des wahren Humanismus und versuche Dein Leben danach auszurichten. Und lass Dich nicht davon abbringen von den fundamentalchristlichen Kreationisten, die tatsächlich so weltfremd sind, zu behaupten, in der Bibel ständen Dinge, die man wörtlich zu nehmen hat, z.B. den Schöpfungsbericht! Und die deshalb der irrsinnigen Meinung sind, Dinosaurier hätten mit dem Menschen gelebt.

Du schreibst: Viele Menschen wurden ermordet, weil Gott das so wollte!
Ich denke, Gott hat das nicht wirklich gewollt, aber er mußte es anordnen.
Gott hat seine Menschen zu seinem Gegenüber geschaffen als Partner. Wer seinen Partner lieb hat, der läßt ihm seinen Freiraum. Dazu gehört auch die Freiheit, sich gegen ihn zu entscheiden. Genau das haben die ersten Menschen getan, indem sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, obwohl Gott gesagt hatte, sie sollten das nicht tun. Deshalb mußte Gott sie aus dem Garten Eden hinauswerfen.
In der Zeit danach hat es noch viele böse Menschen gegeben, zum Beispiel Kain, der seinen Bruder erschlagen hat. Auch er hat seine Strafe bekommen.
Gott hat aber viel Geduld mit uns Menschen. Oft dauert das sehr lang, bis Gott straft. Ich würde viel schneller zuschlagen. Die Psalmschreiber haben oft gejammert: Warum geht es den Gottlosen so gut, und die Gerechten (gemeint sind die gläubigen Menschen) müssen leiden?
Mehrmals steht im Alten Testament, daß Gott mit der Bestrafung noch wartete, weil er noch Gelegenheit zur Umkehr geben wollte. Wenn es dann soweit war, dann hat Gott nicht immer durch Naturgewalten gestraft, wie in Ägypten die Plagen oder die Strafen bei der Wüstenwanderung der Israeliten. Oft wurde Gottes Gericht an ungehorsamen Menschen und Völkern durch das Schwert, also Krieg und Hungersnot, vollstreckt. Übrigens auch an seinem eigenen Volk!
Wir Menschen denken manchmal, Gott könnte doch einfach fünf gerade sein lassen und einmal ein Auge zudrücken. Dann wäre er aber nicht gerecht. Wer böse ist muß bestraft werden. Oder ein anderer löffelt stellvertretend die sprichwörtliche Suppe aus, die sich der Bösewicht eingebrockt hat. Genau das hat Jesus, der Sohn Gottes, getan.
Die Zehn Gebote sind Anweisungen, die Gott speziell seinem Volk Israel gegeben hat. Sie sind vergleichbar mit dem Verbot, vom Baum der Erkenntnis im Garten Eden zu essen. Neu daran ist, daß sie Gebote, keine Verbote sind. Sie gelten für das zusammenleben der Menschen.
König David hat zum Beispiel den Philister Goliat getötet, denn der hat den Gott Israels ausgelacht. Als David einen Tempel für Gott bauen wollte, hat der das abgelehnt: "An deinen Händen klebt Blut." Gemeint war, David hat Menschen getötet, und von so Jemandem wollte Gott sich keinen Tempel bauen lassen. Erst sein Sohn Salomo durfte das machen, aber David hat wenigstens alles vorbereitet.
An diesem Beispiel und an dem Gebot: "Du sollst nicht töten" siehst du, daß Gott das eigentlich nicht haben möchte. Andererseits kann er die Bösen nicht ungestraft lassen.
In der Bibel sind die Menschen schonungslos so beschrieben, wie sie sind. Menschen können sehr grausam sein. Die Bibel verschweigt das nicht, aber sie macht ganz klar, daß das für Gott nicht in Ordnung ist. Viele Menschen, auch Christen, haben Schwierigkeiten mit dem Leid und der Ungerechtigkeit, den vielen Kriegen und Verbrechen auf der Welt. Sie verstehen das nicht.
Vielleicht sind es auch nur kleine Dinge, die uns belasten: Warum läßt Gott mein Meerschweinchen sterben? Ich kann dir nicht jede Frage hier im Leben beantworten. Etliches werden wir erst erfahren, wenn wir bei Gott sind.
Ich finde Du hast eine sehr gute Antwort gegeben.
Es wird in diesem Zusammenhang immer übersehen, dass Gott in bestimmten Situationen eingegriffen hat, um die Menschen für ihr Handeln zur Rechenschaft zu ziehen.
Z. B. kommen bei der Sintflut viele Menschen um. Das hat nicht damit zu, dass Gott hier willkürlich gehandelt hat, sondern es war die Antwort Gottes auf die Verderbtheit der Menschen.
In 1. Mose 6, 5 wird der Grund für das Gerichts handeln Gottes angeführt: "Als aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzen immerdar böse war."
Genau dasselbe war der Fall, als Gott Sodom u. Gomorra vernichtet hat.
Die Menschen haben durch ihre abgrundtiefe Schlechtigkeit das Gericht Gottes herausgefordert.
Gott war gezwungen, damit nicht noch mehr Schaden für die anderen entsteht, einzugreifen und die Menschen zur Verantwortung zu ziehen.
Solipsist am 14. Juli 2009 09:35 "Z. B. kommen bei der Sintflut viele Menschen um. Das hat nicht damit zu, dass Gott hier willkürlich gehandelt hat, sondern es war die Antwort Gottes auf die Verderbtheit der Menschen."
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100%? Ausnahmslos ALLE Menschen waren schlecht?
Nicht einer unter ihnen der gut war?
Die Kinder?
Waren die abertausenden Säuglinge denn schlecht, die durch Deine Flut umkamen?
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ALLE auf einen Schlag ist die exakte Definition von Willkür, Linda!
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Beeindruckend wie Ihr Euch immer selbst in die Tasche lügt ohne das es Euch zwickt.
heureka47 am 14. Juli 2009 12:03 In dieser Geschichte ebenso wie in vielen anderen wird nicht di WIRKLICHE "Motivation" Gottes beschrieben, sondern wie MENSCHEN sich das zusammengereimt haben. Sie haben - absolut menschlich, das gibts heute auch noch - ihre EIGENE "Denke" Gott unterstellt.
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Es ist MENSCHLICH - aber absolut nicht göttlich - in Kategorien zu denken. "Gott" ist ein Begriff für viele verschiedene Aspekte des "Großen Ganzen". Gott ist die bedingungslose Liebe. Es wird aber auch das "Lebens-Gesetz" damit bezeichnet. Und es ist einfach so: Wer gegen das - universelle - Gesetz verstößt, der MUSS die Folgen tragen.
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Wenn DU mit dem Kopf gegen die Wand rennst und dir eine Beule einfängst, ist das die Wirkung des GESETZES und nicht etwa die Strafzumessung/-zuweisung eines gedacht "willkürlichen" Gottes.
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Man kann die Geschichte von der Sintflut z.B. als Vision eine Menschen verstehen, der ein Offenbarungserlebnis hatte. Als ein Märchen, eine Legende - die symbolisch zu verstehen ist. DANN könnte ich sie als eine in die reale Außenwelt übertragene Mysteriengeschichte, als ein "Drehbuch", verstehen, in dem reale Personen etwas darstellen was EIGENTLICH im menschlichen Entwicklungslauf auf der BEWUSSTSEINS-EBENE geschieht.
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Interesse?
Solipsist am 14. Juli 2009 16:31 Jo mei.... und Du unterstellst halt Deine Denke wieder allen anderen.
Egal. Hat Gott geflutet, oder hat er nicht?
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Ob ich Interesse hätte?
Woran?
heureka47 am 15. Juli 2009 02:55 @ Solipsist: Ich glaube nicht, dass Gott, die bedingungslose Liebe, "geflutet" hat. Das mag eine Zuschreibung von Menschen - gewesen - sein. Auch (sogar hier! und) heute gibt es Menschen, die denken und sagen, es wäre gut, wenn die Menschheit ausgelöscht würde - weil "alle so schlecht sind". Ich denke, diese "schlechte Menschheit" hat es in den Augen etlicher Menschen schon vor ca. 10.000 Jahren gegeben.
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Ich bekomme immer mehr den Eindruck, diese "unstimmigen" Geschichten in der Bibel sind sowas wie "Visionen" "Träume" ""Psychose-Inhalte"", "Ahnungen", die entweder in ihrer jeweiligen Urform oder auch durch Weitergabe von Mund zu Mund verändert worden sind. Warum sage ich das? Weil ich kürzlich ein Buch in die Finger bekam "Die Wahrheit über Hänsel und Gretel". Das Märchen, das die Brüder Grimm aufgezeichnet haben, hat offenbar einen realen Hintergrund. Das Märchen ist also einerseits ein "echtes" Märchen, aber es hat ZWEI wahre Kerne: 1. Den historischen Kern, der auf eine Lebkuchenbäckerin aus Wernigerode zurückgeht und 2. Den symbolischen Kern, daß nämlich dieses Märchen eine EWIGE Wahrheit enthält - weil die enthaltene Symbolik JEDEM Menschen eine - wichtige - Wahrheit vermitteln kann. WENN er denn in seinem Innern, im Bewußtsein, OFFEN ist für solche symbolischen Darstellungen und ewigen Wahrheiten die sich auf das Bewußtsein und seine Entwicklung beziehen.
Solipsist am 15. Juli 2009 09:32 Na dann stimmt ja schon mal ein Teil der Bibel nicht. Wunderbarer Grund um all die anderen auch in Frage zu stellen. Danke.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 10:41 Aber heute gibt es auch viel böses auf der Welt. Das ist Gott egal?
Jedes einzelne Geschehen, wo auf Gottes Anweisung hin Menschen getötet wurden, war eine Strafe Gottes, die in jedem Fall vorher bekannt gemacht wurde und so hatte jeder einzelne die Möglichkeit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Entweder hörten die Menschen auf mit ihrer Gewalt und ihrem Morden (u.a.Babys und Kinder für ihre Götter) oder sie mußten die Strafe erleiden. Viele Generationen hindurch hat sich gezeigt, dass die Babys und Kinder, wenn sie herangewachsen sind ebenso handelten wie die Eltern und Vorfahren.............................................Und was die heutige Bosheit betrifft, sie wird bestraft werden in dem bevorstehenden Tag Gottes, der in sehr vielen Prophezeiungen vorhergesagt wird und offenbar bald beginnen wird. Das ist aus den von Jesus vorhergesagten Zeichen erkennbar.
Solipsist am 14. Juli 2009 18:55 "Jedes einzelne Geschehen, wo auf Gottes Anweisung hin Menschen getötet wurden, war eine Strafe Gottes, die in jedem Fall vorher bekannt gemacht wurde und so hatte jeder einzelne die Möglichkeit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden."
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Du kennst Deine Bibel scheinbar nicht.
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Was ist mit den Erstgeborenen Ägyptens? Welche "Warnung" erhielten sie denn? Welche Chance hatten sie?
Keine.
Erst hat Gott höchstselbst das Herz des Pharaos verhärtet um hinterher, wenn er wie gewünscht das Volk nicht ziehen lässt, ein Exempel zu statuieren. Aber natürlich nicht an ihm selbst. Nein, das gemeine Volk musste bluten.
Das ist Dein Bild von korrekter göttlicher Fairness?
Ja?
Antwort erbeten.
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"...und offenbar bald beginnen wird. Das ist aus den von Jesus vorhergesagten Zeichen erkennbar."
Welche Zeichen sind das konkret?
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 19:33 Du hast das jetzt rumgedreht! Nicht die Menschen die Kinder töten wurden bestraft, sondern die Kinder sollten getöet werden!
Solipsist am 14. Juli 2009 20:38 "Du hast das jetzt rumgedreht!"
Alter Schwede, bist Du gut!
Das hab ich gar nicht gesehen!
Harterkampfer am 14. Juli 2009 12:50 "Ich denke, Gott hat das nicht wirklich gewollt, aber er mußte es anordnen."
Ach, verstehe : Auch Gott musste nur seine Pflicht erfüllen?!
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 15:57 Aber warum lässt Gott Kinder töten? Oder Babys? Die können doch noch gar nicht böse sein, oder?
Bienenfresser am 17. Juli 2009 14:59 Da muß ich fragen: Ab welchem Alter können Kinder oder Babys böse sein? Was meinst du? Läßt sich da eine Grenze angeben?
Wenn in einem Land Krieg ausbricht, dann treffen die Folgen nicht nur die bösen Menschen. Wenn Christen darin leben, dann werden sie auch davon getroffen. Bei Naturkatastrophen, wie z. B. Erdbeben, ist das genauso.
Wenn eine Mutter während ihrer Schwangerschaft raucht, Alkohol trinkt oder Drogen nimmt, dann wird ihr ungeborenes Kind geschädigt. Fragst du dann auch, warum Gott dieses Baby nicht vor den Folgen des Mißbrauchs seiner Mutter schützt? Das arme Kind kann doch nichts dazu!
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 15:12 Das ist was anderes!
es geht ja nicht um einen Mord von einem Menschen, sondern um den Befehl von Gott! Gott sagt ja nicht der Mutter sie soll wenn sie schwanger ist rauchen udn trinken. Aber diese Kinder zu töten, das hat der befohlen!
Bienenfresser am 17. Juli 2009 17:39 Unter Sünde versteht die Bibel das, was uns Menschen von Gott trennt. Diese Trennung ist so schwerwiegend, so ernst, daß von Natur aus kein Mensch davon ausgenommen ist. Gott kann auf vielerei Weise Strafen: Das können Naturkatastrophen sein, das kann aber auch durch das Schwert, also Krieg, geschehen. Hier (1. Mose 31) war ein ganzes Volk, die Midianiter, von Strafe betroffen.
Gottes Anweisungen, wie bei einer Strafaktion vorzugehen ist, waren sehr genau. Nicht jedesmal sollten alle vernichtet werden. Hier waren nur die männlichen Kinder, also die, die später einmal Soldaten werden könnten, betroffen.
Unterschiede gibt es auch bei den Tieren der bestraften Völker. Manchmal mußten sie getötet werden, ein anderes mal durfte Israel sie als Beute behalten. Gott geht also nicht willkürlich vor, sondern sehr differenziert.
Gott kann Menschen und Völker benutzen, um Strafen zu vollstrecken, ohne daß denen selber das bewußt ist. Deutschland hat sich an Gottes auserwähltem Volk vergriffen und Millionen Juden getötet. Daß unser Land den 2. Weltkrieg (ebenso wie den 1.) verloren hat, daß große Gebiete verloren gegangen sind, daß bei Bombeangriffen viele Zivilisten getötet worden sind, daß tausende Flüchtlinge umgekommen sind und daß unser Land dann 40 Jahre lang geteilt war, daß betrachte ich als Strafe für Deutschland.
Seit dem letzten Weltkrig sind in unserem Land über 7 Millionen Kinder getötet worden, noch vor ihrer Geburt. Ich empfinde das als eine große Gnade von Gott, daß er jetzt so lange noch keinen Krieg in unser Land geschickt hat. Aber die Strafe wird kommen, wahrscheinlich auf andere Weise. Die Sozialsysteme, vor allem die Rente, bekommen große Probleme, weil die getöteten Kinder ganz einfach fehlen. Entweder müssen wenige Junge sehr viel Beitrag zahlen, oder die Rentner werden in zwei bis drei Jahrzehnten verarmen. Auch das sehe ich als eine Strafe an.
Die Bibel sagt:Was der Mensch sät, das wird er ernten.
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 18:48 "Gott geht also nicht willkürlich vor, sondern sehr differenziert."
Also das stimmt nicht. Es sterbens so viele unschuldige Kinder, weil sie später soldaten werden KÖNNTEN. Und bei der Flut bei Noah sterben alle. Das is dann doch gar nicht differenziert!
Bienenfresser am 19. Juli 2009 17:18 Wer den biblischen Mose als alten Sack beleidigt, der verdient keine Antwort.
Bienenfresser am 19. Juli 2009 17:55 Daß bei Noah und der Flut alle sterben, das stimmt nicht. Die acht in der Arche überlebten.
Die Arche war ein sehr großes Schiff. Das konnte niemand auf die Schnelle bauen, sondern das dauerte sehr lange. Petrus, der ehemalige Fischer und Jünger Jesu, schreibt dazu, daß Gott harrte und Geduld hatte, als man die Arche baute. Trotzdem hat niemand geglaubt, was Noah gesagt hat. Erst, als das Wasser stieg, kamen sie und bettelten. Da was es zu spät. Also nochmal: Die Sache mit der Sünde, die den Menschen grundsätzlich von seinem Schöpfer trennt, ist sehr ernst. Keiner sollte das unterschätzen. Zum Glück kann jeder ganz einfach seine Sünde loswerden, indem er das Geschenk der Vergebung durch Jesus annimmt.
Übrigens: Wer Mose einen alten Sack genannt hat, das was User Solipsist. Du solltest ihn nicht ernst nehmen. Er wütet hier gegen alles und jeden, was mit Glauben zu tun hat. Das ist sein Hobby.

Ja, es ist wahr, im Alten Testament war Gott auch Heerführer und ordnete an, bestimmte Völker ganz auszurotten. Das ist hart, aber wahr. Wenn man die Bibel allerdings weiterliest, dann wirst Du sehen, dass genau die Vermischung und "Liebe" mit diesen Völkern dazu führte, dass man Riten von denen annahm, wie z.B. Hurerei im Tempel, jede Jungfrau musste ihre Jungfrauenschaft im Tempel "opfern" - also alle Männer ab in den Tempel, Jungfrauen entjungfern! - die Kinder, die daraus entstanden, ließ man "durchs Feuer gehen", d.h. sie wurden bei lebendigem Leib einer Gottheit "geopfert", also verbrannt. Gott wollte das Volk Israel durch derart drastische Massnahmen davor bewahren, dass sie eines Tages solche Sitten annahmen. Sie gehorchten nicht! Sie hatten auch Mitleid mit diesen Menschen. Und sie machten dann immer wieder mit solchen Sitten mit, fielen also von Gott ab. Das ganze alte Testament ist voll davon, dass Gott das Volk Israel zurückrufen wollte durch die Propheten. Das sollte ihnen erspart werden.
Dem kann ich nur zustimmen. Darüber habe ich in meinem Kommentar schon ausführlich geschrieben.
primavera45 am 14. Juli 2009 21:03 DITO und DH

Hi Sonnenschein, weißt du noch, welche Stelle es war, die du da gelesen hast? Vieles ergibt sich aus dem Zusammenhang.
Grundsätzlich heißt das 5. Gebot wörtlich übersetzt: "Du sollst nicht morden". Damit wird das Töten im Krieg und das Töten zB bei einer Hinrichtung von diesem Gebot nicht berührt.
(was deine Kinderbibel angeht: so ganz ohne ist die Geschichte von Noah ja auch nicht, wenn man bedenkt, wieviele Menschen bei der Sintflut sterben...)
Im Alten Testament gab es die Todesstrafe. Im Neuen Testament hat Jesus sie erlitten.
Solipsist am 14. Juli 2009 09:29 "Damit wird das Töten im Krieg und das Töten zB bei einer Hinrichtung von diesem Gebot nicht berührt."
Sag mal, Noe....
Fällt Dir sowas noch nicht mal auf?
Noebian am 14. Juli 2009 13:22 Was soll mir auffallen, Sol?
Die Differenzierung verschiedener Arten des Tötens ist bis heute üblich und sinnvoll. Wenn ein Soldat den anderen im Krieg erschießt, ist es etwas anderes als wenn einer einen Raubmord begeht. Was nicht heißen soll, dass ich ersteres so toll finde. Immerhin verfüge ich über ein staatlich geprüftes Gewissen (Ja, Ja, so war das damals, wenn man den Dienst mit der Waffe verweigert hat...)
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Ich finde die Kriegsberichte des AT alles andere als angenehm. Aber so war es damals halt. Die Bibel berichtet sehr ungeschönt. Ich kann die Hintergründe nicht einschätzen - Mag sein, dass auf diese Weise eine Strafe an dem Volk vollstreckt wurde, mag sein, dass es strategisch notwendig war, um das Überleben im eroberten Land zu sichern...
Ich finde es furchtbar, aber aus irgendwelchen Gründen war es so wie es war.
Solipsist am 14. Juli 2009 16:55 Du glaubst also an einen Gott der das Töten als Kriegshandwerk billigt und der mit Hinrichtungen auch kein Problem hat und findest auch nichts befremdliches daran.
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Gut.
Überrascht mich, aber, gut.
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Sag bescheid, wenn Du den Fehler findest.
Noebian am 14. Juli 2009 18:21 <...und findest auch nichts befremdliches daran
Nein. Ich habe ziemlich genau das Gegenteil davon geschrieben.
Solipsist am 14. Juli 2009 18:29 "Hi Sonnenschein, weißt du noch, welche Stelle es war, die du da gelesen hast? Vieles ergibt sich aus dem Zusammenhang.
Grundsätzlich heißt das 5. Gebot wörtlich übersetzt: "Du sollst nicht morden". Damit wird das Töten im Krieg und das Töten zB bei einer Hinrichtung von diesem Gebot nicht berührt.
(was deine Kinderbibel angeht: so ganz ohne ist die Geschichte von Noah ja auch nicht, wenn man bedenkt, wieviele Menschen bei der Sintflut sterben...)"
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Wo?
Noebian am 14. Juli 2009 19:00 13.22 Uhr
"Ich finde es furchtbar, aber aus irgendwelchen Gründen war es so wie es war."
Solipsist am 14. Juli 2009 19:04 Und?
Distanzierst Du Dich davon?
Nein.
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"dass es strategisch notwendig war, um das Überleben im eroberten Land zu sichern"
Das fliegt nicht.
Dein Gott ist moralisch untragbar.
Dem bin ich moralisch weit überlegen.
Du auch.
Du weißt es nur noch nicht.
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Bekomme ich noch Antwort auf die 6000?
Ich hab ja da auch noch was für Dich.
Gruß
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 10:27 Also die Stelle ist: 4. Mose, 31.
Da stiftet Gott Mose zu einem Krieg an, so hab ich das verstanden. Und da werden auch Kinder getötet!
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 15:54 Also will gott, das man im Krieg auch Kinder tötet?
Noebian am 14. Juli 2009 18:29 Nein, auf keinen Fall.
Er hat es jedoch in diesem speziellen Fall angeordnet.
Solipsist am 14. Juli 2009 18:36 "Nein, auf keinen Fall.
Er hat es jedoch in diesem speziellen Fall angeordnet."
Was einen Menschen mit funktionierender Moral in die Opposition treiben würde.
Oder erkläre mir mal bitte warum Du einen Gott freiwillig anbetest, der das abschlachten von Frauen und Kindern nicht nur billigt, sondern auch anordnet und Du diesen darüber hinaus auch noch als die personifizierte Liebe betrachtest?
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Sag, Noe, kann die wahre Liebe zum töten aufrufen?
Mit Deiner Billigung?
Noebian am 14. Juli 2009 19:32 Okay Soli, du hast mich mit dem Rücken an der Wand. Ich kenne keine gute Antwort auf diese Frage. Dennoch vertraue ich darauf, dass es sie gibt.
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Eine Familie wird von einem Gewaltverbrecher überfallen. Ein kleines Kind wird Zeuge, wie sein geliebter Vater den Eindringling überwältigt und tötet. Es kann nicht verstehen, wie sein Vater, den es doch ganz anders kennt, zu solch einer Tat fähig ist.
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Ich denke, in einer ähnlichen Situation befinde ich mich. Ich glaube an den Gott der Liebe, der scheinbar auch dunkle Seiten hat. Ich reagiere auf diese für mich unlösbaren Widersprüche aber nicht so, dass ich dem Glauben abschwöre, sondern so, dass ich darauf hoffe, eines Tages den Sinn zu erkennen.
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Vermutlich hältst du mich nun für intellektuell minderbemittelt. Aber das ist dann eben so…
Solipsist am 14. Juli 2009 19:40 Ich halte Dich keinesfalls und auch nicht nur im Ansatz für intellektuell minderbemittelt. Das kannst Du Dir in die Haare schmieren. Ich bin nur positiv offensiv. Verwechsel das bitte nicht.
Doof sind hier meinetwegen ne ganze Latte andere, Du sicherlich nicht.
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Familie / Gewaltverbrecher. Ist mir schon klar. Aber in solchen wichtigen Kernfragen wäre von einem so wichtigen Werk wie der Bibel ja wohl zu erwarten das ein solcher Punkt klar herausgearbeitet ist. Außerdem habt Ihr da ja noch die Hinrichtung im Programm.
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"Ich kenne keine gute Antwort auf diese Frage."
Die kennst Du nicht, weil es jene nicht gibt!
Das ganze Konzept krankt an allen Ecken und Enden. Eine Theodizee nach der anderen! Ein Widerspruch im Wesen der wahren Liebe nach dem anderen! Und Du hast es so derart klar vor Augen...
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Wieso willst Du nicht erkennen?
Noebian am 14. Juli 2009 23:09 Ich kann es noch nicht ganz klar formulieren, aber ein Teil der Diskussionen auf dieser Seite scheint mir daran zu kranken, dass Gott zu einseitig über den Gedanken der Liebe beschrieben wird.
Die Bibel weiß auch von seiner Heiligkeit zu berichten - und von seinem Zorn.
"Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer..." Vlt krankt das Christentum unserer Tage daran, dass es diesen Aspekt ausgeblendet hat. Übriggeblieben ist ein etwas trotteliger "lieber Gott", der für alles Verständnis hat und keine Ansprüche stellt. Im AT sehen wir die andere, die gefährliche Seite Gottes...
Solipsist am 15. Juli 2009 10:17 *Im AT sehen wir die andere, die gefährliche Seite Gottes... ...und wenn wir diese mit in unsere Überlegungen nehmen dann passt das Ganze schon besser ins Bild. Richtig. Immerhin soll man Gott ja auch Fürchten.
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Füchtegott. Ein schon ausgestorbener Vorname. Du scheinst recht zu haben.
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Eine Theodizee nach der anderen, schrieb ich...
Wie liebt man etwas von ganzem Herzen, das man gleichzeitig auch fürchtet?
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was brauchst Du noch bis Du alles an Argumenten beisammen hast?
Noebian am 15. Juli 2009 10:27 was brauchst Du noch bis Du alles an Argumenten beisammen hast?
Verstehe ich nicht. was meinst du?
Solipsist am 15. Juli 2009 10:41 Was brauchst Du noch, um zu erkennen das Du Deine Gedanken in Kreisbahnen gezwungen hast, die auf Letztbegründungen beruhen?
Dass Du (hör bitte gut zu), jede berechtigte Kritik am Monotheismus zurückweist, weil Du die Kritikpunkte nicht mehr an ihrem Plausibilitätsfaktor bemisst, sondern nur noch danach ob sie für oder gegen Gott sprechen.
Ist das noch intellektuelle Aufrichtigkeit?
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Das ist nicht bös, oder verletzend gemeint, sondern sachlich.
Noebian am 15. Juli 2009 11:02 Der Punkt ist, dass du den Glauben nicht auf den Intellekt reduzieren kannst. Mein Glaube ist nicht das Ergebnis einer Gedankenkette, an deren Ende Gott steht. Es gibt Leute, die auf diesem Weg zum Glauben gelangt sind, aber mein Zugang ist eher ein mystischer (und hat viel mit Musik zu tun).
Wie soll ich das ausdrücken? Ich WEISS, dass es Gott gibt. Ich lebe mit ihm. Letztbegründung hin oder her.
Dennoch schließt nach meiner Überzeugung der Glaube das Denken auf keinen Fall aus. Darum stelle ich mich den Diskussionen hier und lese Bücher wie den "Brief an ein christliches Land" (darüber wird noch zu reden sein).
Ich habe den Eindruck, dass mich diese Diskussionen weiter bringen - zT den Glauben vertiefen, zT ihn auch etwas bescheidener werden lassen.
Es ist vielleicht nicht das, was Du erreichen willst, aber ob du es glaubst oder nicht, ich bin dir dankbar dafür...
Noebian am 15. Juli 2009 11:13 "Wenn dir der Gedanke kommt, dass alles, was du über Gott gedacht hast, verkehrt ist, und es keinen Gott gibt, so gerate darüber nicht in Bestürzung. Es geht allen so. Glaube nicht, dass es keinen Gott gibt. Wenn du nicht mehr an den Gott glaubst, an den du früher glaubtest, so rührt das daher, dass in deinem Glauben etwas verkehrt war, und du mußt dich bemühen, besser zu begreifen, was du Gott nennst. Wenn ein Wilder an seinen hölzernen Gott zu glauben aufhört, so heißt das nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern nur, dass er nicht aus Holz ist"
(Leo Tolstoi)
sehr gut Noebian, du hast meine volle Ünterstützung, nicht alles was ich nicht verstehe muß falsch sein und nicht alles was Menschen zu verstehen meinen und für richtig halten muß auch richtig sein.
Solipsist am 14. Juli 2009 23:01 Ihr seid also völlig ungebunden von weiterführenden Überzeugungen und braucht Euch nicht mit solch Marginalien wie richtiger oder falscher Moral abzuplagen?
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Kann die wahre Liebe zum töten aufrufen, frage ich.
Und das verstehst Du nicht, Antipas???
Dafür hat Dein Herz nicht die korrekte Antwort parat?
Im ernst?
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Wahnsinn!
Hier sitzt ein Atheist und bringt waschechten Christen bei, was gut und was schlecht, was richtige und was falsche Moral ist.
heureka47 am 15. Juli 2009 02:26 @ Solipsist: Gott, der Christen höchstes Ideal, ist bedingungslose Liebe. Sein Auge ist zu rein, das Böse zu sehen. In dieser reinen Liebe ist kein Platz für das Urteilen nach "gut" und "schlecht". Gott ist ein Bewußtsein, das als eine latente Kraft allgegenwärtig ist und eine "Tendenz" hat. Ich glaube nicht, daß Gott konkrete, gezielte Anweisungen gibt oder selbst geplante Handlungen durchführt. Wo das Denken und Handeln von Menschen wirksam wird, kann Gott nur durch das Bewußtsein von Menschen wirksam werden. Grundsatz: "Gott hat keine anderen Hände als deine".
Solipsist am 15. Juli 2009 09:29 "Ich glaube nicht, daß Gott konkrete, gezielte Anweisungen gibt oder selbst geplante Handlungen durchführt."
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Na dann stimmt das hier ja nicht:
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-5. Mose 20, 10-14
"Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten. Antwortet sie dir friedlich und tut sie dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen. Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie. Und wenn sie der Herr, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwertes erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der Herr, dein Gott, gegeben hat."*
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Und dann ist der Vers somit auch nicht von Gott.
Und wenn dieser Vers nicht von Gott sein kann, dann ist der Einwand berechtigt, warum es all die anderen sein sollten.
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Oder, er ist doch von Gott!
Nur ist das dann keine "bedingungslose Liebe" die zu Blind für das Böse ist. "So sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwertes erschlagen" klingt nicht unbedingt sehr blind für das Böse.
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Welches Schweinderl hätten´s denn gern?
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Noe, Antipas, Heureka...
fragt Euch mal eher ob nicht Eure Augen zu rein sind.
heureka47 am 16. Juli 2009 09:59 Es ist die Frage, mit welchem Bewußtsein du die Dinge deutest, die du siehst. Und ob du z.B. nur die Bibel als "Quelle des Glaubens" ansiehst. MICH verunsichern solche Darstellungen nicht; MEINEN Glauben erschüttern sie keinesfalls. ICH beziehe mein bedingungsloses Vertrauen auf Gott, die universelle Liebe und das "gute Lebensgesetz", NICHT aus der Bibel, sondern aus "Wissen aus erster Hand". Ich habe Gott ERFAHREN.
Solipsist am 16. Juli 2009 10:33 "MICH verunsichern solche Darstellungen nicht; MEINEN Glauben erschüttern sie keinesfalls."
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Das Konzept gab es schon mal.
Führer befiehl, wir folgen Dir!
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Wenn abgeschlachtete Kinder in Dir keine Alarmglöckchen läuten und darauf hindeuten das was am Konzept nicht stimmen kann, dann mach das mit Deinem Gewissen aus.
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"Es ist die Frage, mit welchem Bewußtsein du die Dinge deutest, die du siehst."
EXAKT!!
Und ich deute nun mal abgeschlachtete Frauen und Kinder so, dass ich dem Verursacher solcher Taten eben vorsichtshalber mal kein Vertrauen schenke.
heureka47 am 20. Juli 2009 01:52 @ Solipsist: Der Fehler ist, du GLAUBST daß die Geschichten in der Bibel, auf die du dich beziehst, HISTORISCH WAHR sind. Und bist geneigt, GOTT geradezu psychopathische Neigung(en) incl. durchgeführter Handlungen zu unterstellen. Und DAS, wo es genug völlig gegensätzliche Indizien und Leumundszeugnisse gibt, die besagen, daß Gott bedingungslose Liebe ist. Würde dich - als des logischen Denkens Mächtiger - das nicht dazu leiten (müssen), mal DEINE Neigung(en) zu analysieren??
Solipsist am 20. Juli 2009 08:51 Zusätzlich zu Valentins vollkommen richtiger Antwort, derer ich mich vollinhaltlich anschließe: "Also Heureka, jetzt sag mal, wie kommst Du denn auf diese Schnapsidee, hast Du getrunken? Ich behaupte hier überall, dass die Geschichten der Bibel nur Mythen sind und von Menschenhand erdacht und dass es diesen Gott gar nicht geben kann, und Du liest das Gegenteil heraus? Woher hast Du denn das jetzt. Stell das sofort richtig, alter Schwede."
frage ich Dich noch dies:
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Ich nehme Dich beim Wort! Benenne die Indizien, benenne die Leumundszeugnisse, die mich zu solchem Ergebnis führen müssten, auf Basis der Logik.
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Ich höre.
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Und wir, Valentin und ich, warten immer noch auf Dein Statement zur Thermodynamik:
http://www.gutefrage.net/frage/warum-glauben-die-menschen-an-gott bei der Antwort von Sonnenblume.
valentin301 am 21. Juli 2009 07:18 Jaja, und mehr noch: auf meiner Seite http://www.gutefrage.net/frage/goettliche-vorsehung-oder-glueck-und-pech ganz unten bestreitet er vehement, versucht zu haben, die Frage löschen zu lassen, obwohl dass z.B. Holodeck und angel gleich danach moniert haben (threads wurden gelöscht). Ich mache mir langsam Sorgen um den alten Knaben. Er blickt in seinen eigenen Statements nicht mehr durch.

Du hast da einen Widerspruch entdeckt, über den schon sehr viele Menschen gestolpert sind. Diesen Widerspruch gibt es allerdings in der hebräischen Bibel nicht. Er beruht lediglich auf unseren unakkuraten Bibelübersetzungen. Die hebräische Formulierung, die im sechsten Gebot (2.Mose 20,13 und 5.Mose 5,17) benutzt wird, lautet "Lo thirzach" und bedeutet: "Nicht ungesetzlich töten!" Sie kommt von dem Wort "Rezach", das heißt "Mord". Das sechste Gebot (in manchen Bibeln ist es das fünfte) lautet daher gar nicht: "Du sollst nicht töten!" Eigentlich muss man übersetzen: "Du sollst nicht morden!" Übrigens sind einige Übersetzungen an dieser Stelle auch korrekter (z.B. Gute Nachricht, Einheitsübersetzung). Das Töten im Krieg und das Töten wegen todeswürdiger Verbrechen (Todesstrafe) fällt nicht unter dieses Gebot, da es nach dem mosaischen Gesetz nicht verboten war.
Link zum betreffenden Bibeltext: http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&bible=GNB&ref=2Mo20,13
2beers am 14. Juli 2009 14:56 PS: Ich glaube eigentlich nicht, dass Du Dich lieber nur mit einer Kinderbibel abgeben solltest. In Deinem Alter habe ich sehr viel in der Bibel gelesen und finde das heute im Rückblick gut. Ich glaube vielmehr, dass Du jemanden brauchst, der Dir erklären kann, was Du da liest. Aber Deine Eltern kennen Dich natürlich besser. Ich will ihnen da nicht dazwischen reden.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 15:59 Ich find auch wenn Krieg ist ist es Mord wenn man ein Kind oder Baby tötet.
2beers am 14. Juli 2009 17:15 Wenn das Volk Israel an einem anderen Volk im Krieg den sogenannten Bann vollstrecken sollte, dann war das eine rigorose Vernichtungsaktion - heute nennen wir etwas derartiges Völkermord. Insofern ist Deine Überzeugung völlig verständlich. Doch Gott hat soetwas nicht einfach nur willkürlich angeordnet, so wie es Menschen immer wieder tun. Es war vielmehr ein Richterspruch Gottes. Gott wollte die Schuld, die Verdorbenheit und Bosheit eines Volkes nicht mehr hinnehmen, sondern es ausrotten (z.B. 5.Mose 25,17-19: http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&bible=GNB&ref=5Mo25,17-19). Aber warum dann auch die Frauen und Kinder? Zunächst muss man sich dafür klarmachen, dass es nach Gottes Auffassung todeswürdige Vergehen gibt. Beispielsweise mit einem Mord verwirkt man auch das eigene Recht zu leben. Und Gott hat es sich ausdrücklich zur Aufgabe gemacht, Verbrechen zu bestrafen, ja zu rächen (5.Mose 32,35). Gott kann Ungerechtigkeit nämlich nicht ausstehen! Da wir aus Gottes Sicht nicht völlig separate, eigenständige, individuelle Personen sind, sondern wir immer auch zu unseren Eltern, Großeltern usw. gehören (aus denen wir ja hervorgegangen sind), bestraft Gott oft auch die Nachkommen eines Menschen für dessen Verbrechen mit - Gott sagt, bis hin zu den Enkeln und Urenkeln (4.Mose 14,18). Die bösen Taten unserer Eltern lasten also auch auf uns. Das widerstrebt uns meist sehr. Weniger ungerecht finden wir dagegen Gottes Versprechen, uns noch dafür zu belohnen, wenn sich unsere Vorfahren vor bis zu 1000 Generationen an seine Gebote gehalten haben. Kannst Du Dir vorstellen, Du würdest in unserem Land zur Abwechslung einmal gerichtlich belohnt werden? Und alle Deine Nachkommen über hunderte Generationen? Und zwar einfach dafür, dass Du beispielsweise zeitlebens nie einen Mord begehst? Zugegeben: Gottes Verständnis von Gerechtigkeit ist für unsere Verhältnisse schon ein bisschen ungewöhnlich ;-)
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 19:35 Ne, das fänd ich blöd. Jeder soll belohnt oder bestraft werden für das was er selber anstellt.
Gritti am 15. Juli 2009 01:41 beers, DH!
2beers am 14. Juli 2009 17:37 @Noebian: Sorry, ich hatte in diesem langen Thread völlig übersehen, dass Du die Frage schon prägnant beantwortet hast!
Noebian am 14. Juli 2009 18:24 Aber du hast es gut gemacht. DH!
2beers am 14. Juli 2009 18:49 Danke für die Blumen :-)
Solipsist am 14. Juli 2009 19:00 Klopft Ihr Euch hier gegenseitig auf die Schulter, weil ihr einer Meinung seid, dass Euer Gott gegen das töten an sich keine Einwände hat?
Gefällt Euch diese Einstellung Eures Gottes?
primavera45 am 14. Juli 2009 20:59 mir gefällt die TRENNUNG von GUT und BÖSE! . . . eines Tages wird sie endgültig sein und ER macht Alles NEU
Richtig!!!
Es wir hier der Vorwurf gemacht, dass Gott die Menschen hat töten lassen.
Was dabei aber nicht erklärt wird, sind die Hintergründe, die dazu geführt haben.
Jeder kann die gesamte Geschichte ab 4. Mose 22 - 25.
Der König der Moabiter, BALAK, verlangte von BILEAM, dass dieser das Volk Israel verfluchen soll.
Das wird aber durch Gott verhindert. Mehrmals versuchte Balak den Bileam dazu zu bewegen das Volk zu verfluchen.
Nur es gelingt nicht. Er kann es nicht. Stattdessen segnete er 3x das Volk Israel.
Obwohl das Volk Israel einerseits gesegnet wurde, konnte dieser Segen nicht das Strafgericht aufhalten, welches danach über Israel kam.
Kapitel 25 berichtet den Grund warum es dazu gekommen ist.
V. 1 - 18.Die Verbindung der Israeliten mit den heidnischen Moabiterinnen verführte sie gleichzeitig auch zum Götzendienst,
Sie opferten den heidnischen Göttern und beteten sie an.
Vor dem Götzendienst sollte das Volk bewahrt werden und nicht die Greuel dieser Völker tun. 5. Mose 18, 9-11.
Seine Söhne und Töchter nicht durchs Feuer gehen lassen.
Wahrsagerei.
Hellseherei.
Geheime Künste.
Bannungen vornimmt.
Geisterbeschwörungen.
Zeichendeuterei.
Tote befragt.
Opferung und Anbetung heidnischer Götter.
Wegen dem wurde das eigene Volk bestraft. Die Verantwortungsträger wurden zur Rechenschaft gezogen.
Das war auch der Grund warum auch die anderen Völker bestraft worden sind.
Vieler dieser Praktiken werden auch heute von scheinbar aufgeklärten Menschen praktiziert.
Weil diese Praktiken für die Menschen Folgen haben sollten sie unbedingt eliminiert werden.
Sie sind wie ein Gift, das die Seelen der Menschen vergiftet.
Gott wollte ein Volk haben, dass diese furchtbaren Dinge nicht ausübt. Aber weil es ihnen an der Konsequenz gefehlt hat, sind sie immer wieder von heidnischen Praktiken beeinflusst worden.
Wer die Geschichte Israels kennt, weiß welche Folgen dass immer wieder für das Volk hatte.
Das NORDREICH verschwand völlig von der Landkarte und das Südreich und der Tempel wurden durch die Babylonier 597 v. Chr. zerstört.
Für 70 Jahre befanden sie sich in Babylon. Erst 539 v. Chr. durften sie unter der persischen Herrschaft in das Land zurückkehren.
Das war der Hintergrund weshalb diese Völker bestraft worden sind, aber leider auch das Volk Israel wurde davon nicht verschont.
Wer diesen Hintergrund nicht versteht wird immer wieder von einem rachesüchtigen Gott sprechen, weil er nicht begreift, dass es darum ging ein VOLK aus diesem ganzen heidnischen Praktiken herauszuführen.
Israel sollte sich in seiner Religion von allen anderen heidnischen Völkern unterscheiden und nicht wie die anderen diesen vielfältigen, abergläubischen und spiritistischen Praktiken verfallen sein.
In dieser Auseinandersetzung ist Israel damals gestanden. Die Konsequenzen für die Menschen waren dramatisch, um die Menschen davor zu schützen und zu befreien.
Heute gibt es kein nationales Volk Gottes mehr, weil es durch die christliche Kirche ihre Fortsetzung gefunden hat.
Deshalb werden auch nicht mehr dieselben Verfahrensweisen wie damals angewandt.
Was aber geblieben ist, ist die geistige Auseinandersetzungen mit den selben uralten heidnischen, abergläubischen und spiritistischen Praktiken, die viele Menschen beeinflusst und ihr Leben bestimmt.
Sie sollen genauso von diesen okkulten Belastungen befreit werden, wie damals. Nur nicht mit denselben Mitteln.
Es ist die Botschaft des Evangeliums, die den Menschen ihre Augen öffnen soll, damit sie erkennen, wem sie vertrauen und auf wessen Stimme sie hören sollen.
Die Menschen sollen vom vielfältigen Aberglauben befreit werden, der heute überall in den Medien und in der Gesellschaft anzutreffen ist.
Statt sich auf Wahrsager, Astrologen, Spiritisten, Zeichendeuter, Hellseher und auf falsche religiöse Vorstellungen zu verlassen, sollen sich die Menschen an Gott und seinem Wort orientieren.
Das wird sie von allen diesen heidnischen Praktiken befreien, in denen heute viele Menschen gefangen sind, ohne sich dessen bewußt zu sein.
Gritti am 15. Juli 2009 02:02 Das hast du sehr anschaulich beschrieben, Evangelista! DH!
Solipsist am 15. Juli 2009 12:20 "Statt sich auf Wahrsager, Astrologen, Spiritisten, Zeichendeuter, Hellseher und auf falsche religiöse Vorstellungen zu verlassen, sollen sich die Menschen an Gott und seinem Wort orientieren."
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Also Theater, Kunst, Literatur, Kino, Presse, Plakate und Schaufenster sind eigentlich auch von den Erscheinungen einer verfaulenden Welt zu säubern und in den Dienst einer sittlichen Kulturidee zu stellen? Oder wo ziehst Du die Grenze?
Christus zeigt uns wo für uns die Grenzen liegen.
Alles was sich gegen die Liebe und die Wahrheit richtet ist ein großer Schaden für die Menschen.
Egal wie hoch der materielle Gewinn dabei auch sein mag.

Mein guter Rat an dich: Nimm die Bibel als das, was sie ist - Eine Sammlung altertümlicher Geschichten, Sagen und Märchen, welche Gewalt, Poesie und einige wenige moralische Ansätze beinhalten.
Suchst du nach einem Sinn in deinem Leben, wirst du in einem Buch keinen finden. Es ist an dir, deinem Leben einen Sinn zu geben.
Suchst du nach Führung für dein Leben, halte dich an deine eigene innere Stärke und lass dich leiten von Grundsätzen der Ethik und des Humanismus.
Suchst du nach Antworten, halte dich an Wissen und nicht an Glauben, und sehe es nicht als Schwäche, wenn es zu gewissen Fragen derzeit noch keine Antworten gibt.
Suchst du nach Liebe und Geborgenheit, erfahre sie im Kreis der Familie und im Kreis deiner Freunde.
Suchst du nach Moral, seien dir hiermit Walt Disney - Filme empfohlen. Sie enthalten mehr Moral als die Bibel und sind größtenteils frei von Gewalt und Schrecken.
Lebe dein Leben so gut du es vermagst, denn dir ist wahrscheinlich nur dieses eine gegeben.
das erstaunlichst ist für mich immer das, das niemand sich selbst in Frage stellt, sondern fast immer gleich zu wissen scheint das Gott falsch ist und die Bibel auch. Ich habe selten eine Frage ohne eine gleichzeitige Anklage gehört. Und diese Fragen sind eigentlich schon gar keine Fragen mehr, da die Fragensteller ja schon wissen das sie richtig sind - und ihre Denkweise die höchste und die Unfehlbarste ist - eine Suche die sich selbst die Antwort gibt ist aber keine Suche mehr
Solipsist am 14. Juli 2009 02:33 Antipas, Du liegst hier so meilenweit daneben, ich kann es kaum sagen.
"das erstaunlichst ist für mich immer das, das niemand sich selbst in Frage stellt, sondern fast immer gleich zu wissen scheint das Gott falsch ist und die Bibel auch."
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Das ist die um exakt 180 Grad falsche Antwort.
Dieser ethisch und moralisch unschätzbare Beitrag von Plays, ist exakt das genaue Resultat dessen, das man sich eben selbst hinterfragt hat.
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Hier auf der Seite sind Antworten dabei, das sich einem die Fußnägel aufrollen.
Überzeugte Christen hauen hier Thesen aus dem Ärmel raus, dass Gottes fünftes Gebot natürlich nicht für Hinrichtungen oder Kriegshandwerk gälte, oder Gott das morden nicht wirklich gewollt hat, er musste es halt ab und zu leider anordnen.
Diese Beschreibungen rufen in Dir kein moralisch unstimmiges Bild hervor, welches Du gar mit einem kritischen Kommentar bedenkst.
Nein. Es muss jemand sein, der dazu aufruft das man treu zu sich selbst sei, eine friedvolle Ethik anstreben soll und der einen für uns alle zuverlässigen Hafen der Liebe beschreibt.
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DAS lockt Dir schon eher die Opposition heraus.
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Warum, Antipas?
Solipsist am 14. Juli 2009 09:22 Guten Morgen, Antipas.
Ich würde mich hier über Antwort wirklich sehr freuen.
weißt du Solipsist ich lese nie diese ganzen Seiten, ich habe garnicht die Zeit dazu und ich möchte auch nicht die Welt verbessern, ich lese nur manche Kommentare zu einer Frage die mich interessiert, ich spreche immer nur für mich
Solipsist ist ein Missionar des Atheismus. Lass Ihm die Freude.
Das kann man doch immer wieder sehen. Es braucht nur jemand etwas Positives über den Glauben schreiben. Sofort schießt der Atheisten Adler von der Höhe herab und greift sofort jeden an, der an Gott glaubt.
Er zieht alle Register, um die Leute Lächerlich zu machen.
Alles ist falsch was andere sagen.
Er ist rechthaberisch und ein Besserwisser.
Er besitzt keine Toleranz und kann den Glauben der Menschen nicht akzeptieren!
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 22:42 Das stimmt nicht!
Auch wenn was schlechtes über Gott geschreiben wird, kommen viele und "greifen an". Hier sind so viele, die ihre meinung veteidigen wollen. Und der Soli schreibt wenigstens immer einen grund dazu.
Es wurden schon etliche gute Erklärungen über das Gerichtshandeln Gottes gegeben, aber es wird weiterhin behauptet Gott würde halt gerne morden.
Ein Gerichtshandeln hat nichts mit willkürlichen Morden zu tun. Sondern ein Gericht gründet sich auf Recht und Gerechtigkeit. Wenn Mensch fortgesetzt die Gerechtigkeit brechen ist es deshalb notwendig dem Unrecht Einhalt zu gebieten.
Stets werden auch die Gründe angeführt warum es zur Bestrafung gekommen ist.
Wir sind uns nicht bewußt, dass die Sünde den Tod verlangt. Das ist ja auch der Grund warum die Menschen seit dem Sündenfall sterben müssen.
Genauso könnten wir sagen, dass Gott ungerecht gehandelt hat, weil seit der Sünde Adams u. Evas alle Menschen streben müssen.
Jesus hat in Johannes 8, 44 darauf hingewiesen wer den Tod des Menschen verursacht hat.
Dass die Menschen nicht sofort sterben müssen verdanken wir der Gnade Gottes, um den Menschen eine Chance zur Umkehr zu geben!
Das VOLK ISRAEL, als das Volk Gottes, war in das GERICHTS HANDELN mit eingebunden. Deshalb wurde es beauftragt Gottes Gerichte zu vollstrecken.
Es ist dasselbe, wenn ein Richter im Auftrag des Staates Urteile spricht, wenn Menschen das Recht des Staates gebrochen haben. Mit seinem Gerichtsurteil sind immer Strafen verbunden.
Darum kann niemand sagen, dass der Richter willkürlich nach Lust und Laune Gerichtsurteile und Strafen verhängt.
In alttestamentlicher Zeit gab es auf Grund bestimmter Gesetze die Todesstrafe.
An andere Stelle habe ich bereits hingewiesen aus welchen Gründen die Menschen für ihre Taten bestraft wurden.
Die Einbindung des Volkes Israel in das Gerichtshandeln Gottes sollte ihn bewusst machen was die Konsequenzen für das verkehrte Handeln sind.
Seit dem es das nationale Volk Israel nicht mehr als Volk Gottes gibt - neutestamentliche Zeit - ist das geistliche Volk Gottes von dieser Aufgabe entbunden worden.
Das zeitliche Gerichtshandeln Gottes wurde seit Christus auf das Endgericht verlegt, wo erst am Ende alle Menschen für ihr Handeln Rechenschaft ablegen werden müssen.
>Solipsist ist ein Missionar des Atheismus. - Treffender kann man es nicht auf den Punkt bringen!!

Boah, ist das Thema hier zerredet worden...
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Ich versuche dir mal Erläuterungen zu geben, die hoffentlich verständlicher sind, und ich hoffe, dafür nicht gesteinigt zu werden.
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> Wieso gibt Gott solche Befahle, man sagt doch, das Gott gut ist?
Gott ist der Lebengeber, ihm gehören alle Leben, auch unsere. Also darf er mit seinem Eigentum auch machen, was er will.
Er ist aber ein Gott der Lebenden und will nicht, daß irgendjemand stirbt, weil er sich bewußt gegen Gott entscheidet. Darum hat er uns die Bibel mit seinen Ansichten gegeben, damit wir daraus lernen und uns so verhalten, wie er es zu unserem Besten wünscht.
Im Falle der Israeliten damals nun war es so, daß sie sein Volk waren, das mit ihm einen Bund (eine Art Vertrag) hatte, nämlich sich an alles zu halten, was er geboten hatte.
Die Nachbarnationen aber lebten nicht nach Gottes Bestimmungen und hatten ihre eigenen Götter, Kulte, Gesetze. Damals wurde ein Götze names Baal angebetet, dem Kinder geopfert (bei lebendigem Leib ins Feuer geworfen) und
perverse Sexualkulte praktiziert wurden, die alles entehrten, was Gott heilig war.
Mit diesem Hintergrundwissen ist es besser verständlich, daß Gott - zum Schutze der Rein- und Heiligkeit seines Volkes - den Befehl gab, diese aus Gottes Sicht bösen Menschen zu töten, damit dieses Gedankengut sein Volk nicht verunreinigen kann, wenn sie nebeneinander wohnen würden. So wurde diese falsche Götzenanbetung in den betreffenden Orten und das widerliche Gedankengut ausgelöscht.
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> Ganz am Anfang von der Bibel hat Gott doch die 10 Gebote Mose gegeben. Dadrin steh ja auch, man soll nicht töten. Wiso gibt der dann so einen Befehl? Dann bricht der doch selber seine regeln oder?
Es gibt zunächst einen wichtigen Unterschied zwischen töten und morden - Wenn Israel nicht töten dürfte, hätten sie auch Gott keine Tieropfer darbringen können, was Gott aber gefordert hatte. Eine genauere Übersetzung dieses Gebot lautet daher: Du sollst nicht morden. - Morden ist ein hinterhältiges Töten, mit bösen Absichten. Das wollte Gott nicht, daß Menschen so miteinander umgehen.
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Weil Gott wiederum alles Leben gehört, darf er auch Leben beenden. Tatsächlich hält sich Gott selber auch an seine eigenen Regeln, schon deshalb, um uns Menschen ein Vorbild zu sein.
Er ist ein Gott der Treue, gerecht und gerade ist er, bei ihm gibt es kein Unrecht (5.Mose Kapitel 32 Vers 4).
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> Darf ein Kind schon in der Bilbel lesen?
Selbstverständlich darf ein Kind das! Das ist das Beste, was du tun kannst. Auf diese Weise "hörst" du Gott zu; du möchtest ja auch, daß er dir zuhört, wenn du betest. Logisch, daß wir dann auch ihm zuhören sollten. Alles, was wir von ihm wissen sollten, können wir in der Bibel lesen (2. Timotheus Kapitel 3, Verse 16 und 17 - auch schön: Jesaja Kapitel 48 Verse 17 und 18).
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 22:32 Du hast geschreiben: "Tatsächlich hält sich Gott selber auch an seine eigenen Regeln, schon deshalb, um uns Menschen ein Vorbild zu sein."
Aber wenn er Kinder umbringen lassen will ist der doch ein schlechtes vorbild oder nicht?
Da kann man ja fast jeden Menschen besser zum vorbild nehmen.
Hirnlos am 14. Juli 2009 23:01 Für die Kinder sind die Eltern verantwortlich und diese wiederum vor Gott.
Wenn also Eltern ein gutes Verhältnis zu Gott haben, sind ihre Kinder geheiligt und dadurch sozusagen geschützt - bis die Kinder reif genug sind, eigene Verantwortung vor Gott zu tragen.
Wenn es "böse" Eltern sind, löscht Gott die ganze Familie aus. Er weiß, was er tut, denn er kann auch die Beweggründe von Menschen sehen. Für den Tod der Kinder sind die Eltern verantwortlich, denn wenn diese Gott geachtet hätten, wären alle bewahrt worden. Die Eltern haben die Aufgabe, ihre Kinder gottesfürchtig zu erziehen. Unterlassen sie das, werden die Kinder groß und haben das gleiche "böse" Gedankengut wie ihre Eltern und die schlechten Handlungen würden fortgesetzt.
Das ganze ist ein rechtlicher Aspekt und leitet sich von den Geboten ab, die Gott selbst gegeben hat und an die er sich auch selbst hält.
Wenn zB in seinem eigenen Volk Israel damals eine Familie oder nur der Vater ungesetzlich gehandelt hat (zB Achan), dann wurde die ganze Familie vom Volk abgeschnitten, dh. getötet. Um eben zu vermeiden, daß sich die Schlechtigkeit im Volk ausbreitet (ähnlich einer Seuche).
Du hast damit recht, nur verstehen viele diese Vorgangsweise nicht.
Hirnlos am 16. Juli 2009 00:34 Je mehr wir in der Bibel über Gott, seine Gebote und Handlungen lesen, umso mehr verstehen wir diese Vorgangsweise.
Leider machen sich viele diese Mühe nicht - -darum verstehen sie es auch nicht.
Gritti am 15. Juli 2009 01:50 Ja Hirnlos, kann ich bestätigen

Manchmal will Gott auch die Menschen prüfen,hierbei ging es um Uneingeschränkten Gehorsam.
sonnenschein000 am 13. Juli 2009 20:14 Also gott wil nicht, das man tötet, auser wenn er das sagt?
Noebian am 14. Juli 2009 13:25 Ich denke, so kann man es ausdrücken.
heureka47 am 20. Juli 2009 02:13 Ich denke, Noebian irrt. Gott ist (Un-)Bewußtsein und damit latent und hat keinerlei gezielte Absicht - außer in den Menschen, die sich dem göttlichen Geist - der, nebenbei gesagt, als "bedingungslose Liebe" gilt - öffnen und hingeben. Gott würde daher eine solche Anweisung nie geben; NIEMALS!

wenn Du nicht vom glauben abfallen möchtest, bitte nicht die bibel lesen...

Wenn du die Bibel liest, bleibe unterscheidungsfähig und erlaube dir, selbst zu denken, hin zu spüren, das was für dich nicht stimmig ist, zu verwerfen. Die Bibel ist definitiv an keiner Stelle wörtlich zu nehmen. Und selbst die Weisheiten und durchaus hilfreichen Metaphern Jesu, sind nicht wörtlich zu verstehen. Wenn du für dich zu einer eigenen Meinung kommen möchtest, ist es hilfreich, sich auch mal mit anderen Glaubensrichtungen zu beschäftigen. Bist du aufmerksam, siehst du irgendwann den "roten Faden". Dieser besteht aus dem, das alle Richtungen gemeinsam haben. Mehr, als diese Essenz, brauchst du nicht. Wenn du sie kurz und knapp haben willst: Liebe! ICH BIN der ICH BIN. Sein! Leben! ALLES was ist. Schöne Frage übrigens! ;-)
2beers am 14. Juli 2009 17:26 Die Bibel zu einem Selbstbedienungsladen zu erklären und sich seine eigene Religion zusammenzubasteln, halte ich für hoch problematisch. Wenn wir tatsächlich fähig wären, die Wahrheit herauszuspüren und für uns anzunehmen, dann hätte ich nichts dagegen. Doch wir werden in unserer Auswahl viel zu sehr davon beeinflusst, was die eine oder andere Aussage in der Konsequenz für Unannehmlichkeiten und Unbequemlichkeiten mit sich brächte, und was unserem begrenzten Verstand einleuchtet und was nicht.
Angel84 am 14. Juli 2009 18:20 Welche Unannehmlichkeiten bringt die Liebe...?!
Angel84 am 14. Juli 2009 18:23 Übrigens halte ich es für weitaus problematischer, alles unbesehen zu glauben und das eigene Denken abzustellen (bzw. gar nicht erst anzustellen ;-)...
heureka47 am 16. Juli 2009 10:11 Ich bin der Meinung, daß man sich seine eigene Religion zusammenbasteln sollte. Hab ich nämlich auch getan - und das mit großem, beglückenden Erfolg. Ich bin sogar überzeugt, daß DAS ganz im Sinne von Gott und Evolution ist. Denn Menschen sind einzigartig. Nicht nur als Körper, sondern vor allem als Bewußtsein(e) - und jegliche "Gleichschaltung" ist wider die Schöpfung.
Lies mal genau nach. Gott gibt solche Befehle nur dann, wenn er vorher gemahnt und gewarnt hat. Das steht aber manchmal nicht an derselben Stelle, sondern woanders in der Bibel, da muß man forschen.
Ich habe gestern eine Stelle gelesen, wo Gott Befehl zur Ausrottung von Amalek gab. Dieses Volk hat 1. das Volk Israel heimtückisch bedrängt und die Schwachen, Kranken, Kinder und Alten in der Nachhut des großen Trecks abgeschlachtet, statt sich "ordentlich" zum Kampf zu stellen - für sowas sind Kriegsleute da.
2.Haben sie (die Amalekiter) ihre Kinder verbrennen lassen, um Götzen zu opfern. Findest Du das prima? Warum schreit denn da keiner "wie kann Gott das zulassen"?
Gott hat befohlen, daß alle ausgerottet werden, damit keiner nachher auf den Gedanken kommt, auf den SPuren der Väter zu wandeln. Amalek sollte ganz verschwinden, auch die Tiere. Gott wollte keine Bereicherung an den Tieren als Opfertiere. Diese Sache hat übrigens Saul das Genick gebrochen, weil er das gute Vieh für sich behalten wollte, und nur am schwachen den Bann vollstreckte.
Du kannst in den Berichten lesen: da, wo das Volk Israel Gott nicht gehorsam war im Ausrotten bei der Landnahme Kanaans (und die Völker sind von Gott vorher aufgefordert worden, Praktiken zu lassen, und sie haben es nicht getan), daraus sind spätere Fallstricke entstanden. Die Leute haben sie dann später auf die Seiten ihrer Götzen gezogen - mit allem mörderischen was dazu gehörte.
Solche Gewaltakte, die Gott angeordnet hat, klingen für uns erst mal schrecklich, aber sie sind nur dazu da, noch schrecklicheres zu verhindern.
Gott handelt immer nur aus Liebe - das werden wir aber später erst erkennen. Unsere Eltern haben uns so manches aus Liebe verboten, was wir erst entrüstet als Bosheit aufgefaßt haben....
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:15 "2.Haben sie (die Amalekiter) ihre Kinder verbrennen lassen, um Götzen zu opfern. Findest Du das prima? Warum schreit denn da keiner "wie kann Gott das zulassen"?"
Erstens ist es ja was anderes, ob die Menschen etwas schlimmes machen oder ob der liebe Gott was schlimmes befielt. Der is ja eigentlich allwissend und gut.
und ausserdem hat gott ja auch Abraham gesagt, der soll Isak verbrennen als Opfer. Und das is sogar ein Befehl von Gott und niht einfach ein schlechter Mensch!
Teddylein am 18. Juli 2009 19:54 Letzteres war eine Glaubensprüfung, bei der Gott sah, dass Abraham sogar bereit war seinen Sohn zu Opfern, da er darauf vertraute dass Gott ihn wieder zum Leben bringen könnte.
Aber wie Du ja sicher weißt, verhinderte Gott durch einen Engel, dass Abraham seinen Sohn tatsächlich tötete.
heureka47 am 20. Juli 2009 02:20 Und außerdem hat das SO sehr wahrscheinlich nicht stattgefunden. Es ist eine Symbolgeschichte, die deutlich machen soll, daß man beim Gottvertrauen bereit sein muß, auch sein bis dahin "Liebestes" loszulassen.
Ich denke schon, daß das so stattgefunden hat. Aber bitte, lieber Sonnenschein, hast Du die Geschichte nicht zu Ende gelesen? Gott hat den Befehl als Glaubensprüfung zugelassen (weil I. der einzige SOhn war und Gott dem Abraham Verheißungen für dessen Nachkommen gegeben hatte), Abraham hatte darauf vertraut, daß Gott I. auch auferstehen lassen kann, aber Gott selbst hat es gar nicht so weit kommen lassen. Er selbst hat eingegrifffen, und seitdem ist nie wieder solch ein Auftrag gegeben worden. Gott hätte dessen Ausführung auch dann wieder nicht zugelassen.
Nach der Bibel ist die Erde ja auch nur ca. 6500 Jahre alt. Das halte ich z.B. auch für einen Fehler...
sonnenschein000 am 13. Juli 2009 20:15 und was sagst du zu meinen Problemen?
Na ja, was möchtest Du hören ? Dass die Bibel mit der Realität nichts zu tun hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Deshalb heißt es ja auch "Glauben" und nicht "Wissen".
sonnenschein000 am 13. Juli 2009 20:45 Das man nich alles so glauben darf weiß ich ja. Aber das is doch ein großes Problem, wenn Gott was verbietet, und dann doch nicht. Das ist ja keine kleinigkeit!
Schau mal, der Papst verbietet ja auch die Benutzung von Kondomen, weswegen in einigen Entwicklungsländern sehr viele Menschen an Geschlechtskrankheiten und an AIDS sterben. Die katholische Kirche verstößt damit auch gegen das 5. Gebot. Demnach müsste der Papst in die Hölle kommen. Ob er das genauso sieht - ich denke nein...
Gritti am 15. Juli 2009 01:48 Hallo kruemel, es gibt Vergleichszahlen einzelner Länder, was die AIDS Infektionsrate betrifft.
Die Bibel hat mehr mit der Realität zu tun als Dir lieb sein kann!
Da gebe ich Dir völlig recht.
Sie zeigt die Menschen wie sind. Von ihren positiven, aber auch von ihrer schlechten Seite.
Wir können es auch heute sehen wie grausam und rücksichtslos Menschen seine können.
Anderseits kann man von Menschen wieder das Gegenteil hören: Warum hat Gott nicht eingegriffen, um die Grausamkeiten des Nationalsozialismus zu verhindern.
Diese haben deshalb wieder ihren Glauben aufgegeben, weil sei der Meinung gewesen sind, hier hätte Gott den NS Verbrechen Einhalt gebieten müssen.
Die Frage ist: Wie soll Gott handeln?
Greift Er ein, dann sagen die einen Er wäre grausam. Greift Er nicht ein sagen die anderen wieder warum unternimmt Er nichts.
Was soll also Gott jetzt machen, damit Er es jedem recht tun kann?
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 10:44 Hallo Progo! Du hast ja noch immer nicht sleber auf diese Frage geantwortet. Mach das mal!:-)
Die Bibel sagt an keiner Stelle das die Erde nur 6500 Jahre alt ist, das ist nur eine Interpretation. Zwischen dem ersten Vers der Bibel und dem dritten liegt eine Zeitspanne die wir nicht kennen. Das was uns als Schöpfungbericht gelehrt wurde ist eigentlich nicht die Schöpfung der Erde sondern nur ihre Wiederherstellung. In Vers 1 von 1.Mose heißt es nämlich : Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und dann - sehr entscheidend, steht in Vers 2 : Und die Erde wurde/war ein Chaos und Dunkelheit war über der Tiefe.(Dieses hebräische Wort ist schwer wiederzugeben, es kann als war wiedergegeben werden, aber auch als wurde.) Gott hat aber kein Chaos erschaffen, denn in Hiob 38:1-7, heißt es das als Gott die Erde schuf, jubelten alle Kinder Gottes. Über ein Chaos mit Dunkelheit hätte es keinen Freudenjubel gegeben. Daher wissen wir das Gott die Erde am Anfang auch herrlich gemacht hatte, doch danach geschah etwas das Gott richten mußte und aus dem Zusammenhang der ganzen Bibel wissen wir das Gottes Gericht oft mit Dunkelheit zusammengeht, z.B. als Gott den König von Ägypten wegen seines harten Herzens gerichtet hat, da gab es bei den Ägyptern auch 3 Tage Dunkelheit, doch bei den Israeliten war Licht. Aus diesem Grunde wissen wir nicht wie lange die Zeitspanne zwischen 1.Mose : 1 und Vers 3 ist, und darum wiederspricht der Anfangsbericht der Bibel auch nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vers 3 ist der Anfang der Wiederherstellung der Erde, denn die Erde ist bereits da, sie ist nur voller Tod und Dunkelheit und Gott stellt sie wieder her um Leben hervor zu bringen....aber sie ist bereits da
>...die Erde ist bereits da, sie ist nur voller Tod... - So? In meiner Bibel steht, dass der Tod mit dem Sündenfall auf die Erde gekomen ist, nicht vorher.
>...wissen wir nicht wie lange die Zeitspanne zwischen 1.Mose : 1 und Vers 3 ist... - Doch, das wissen wir: Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Das steht extra für Dich drin.
kennst du den Zustand völliger Dunkelheit - und weißt du was sie bewirkt, und da die Erde völlig dunkel und ohne jegliches Licht war, war sie auch ohne Leben und voller Tod - bist du einverstanden ?
>...da die Erde völlig dunkel und ohne jegliches Licht war, war sie auch ohne Leben und voller Tod- bist du einverstanden ? - Nein. In meiner Bibel steht: Sie war wüst und leer. Tod kann es nicht ohne Leben geben. Tod ist einer der Grundmechanismen der biologischen Evolution, der Selektion. Sie funktioniert nicht ohne Tod.
Nach meiner Bibel ist der Tod erst nachdem das Leben geschaffen wurde in die Schöpfung gekommen. Demzufolge scheidet Evolution als Schöpfungsmechanismus aus.
Die Bibel sagt an keiner Stelle das die Erde nur 6500 Jahre alt ist, das ist nur eine Interpretation. Zwischen dem ersten Vers der Bibel und dem dritten liegt eine Zeitspanne die wir nicht kennen. Das was uns als Schöpfungbericht gelehrt wurde ist eigentlich nicht die Schöpfung der Erde sondern nur ihre Wiederherstellung. In Vers 1 von 1.Mose heißt es nämlich : Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und dann - sehr entscheidend, steht in Vers 2 : Und die Erde wurde/war ein Chaos und Dunkelheit war über der Tiefe.(Dieses hebräische Wort ist schwer wiederzugeben, es kann als war wiedergegeben werden, aber auch als wurde.) Gott hat aber kein Chaos erschaffen, denn in Hiob 38:1-7, heißt es das als Gott die Erde schuf, jubelten alle Kinder Gottes. Über ein Chaos mit Dunkelheit hätte es keinen Freudenjubel gegeben. Daher wissen wir das Gott die Erde am Anfang auch herrlich gemacht hatte, doch danach geschah etwas das Gott richten mußte und aus dem Zusammenhang der ganzen Bibel wissen wir das Gottes Gericht oft mit Dunkelheit zusammengeht, z.B. als Gott den König von Ägypten wegen seines harten Herzens gerichtet hat, da gab es bei den Ägyptern auch 3 Tage Dunkelheit, doch bei den Israeliten war Licht. Aus diesem Grunde wissen wir nicht wie lange die Zeitspanne zwischen 1.Mose : 1 und Vers 3 ist, und darum wiederspricht der Anfangsbericht der Bibel auch nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vers 3 ist der Anfang der Wiederherstellung der Erde, denn die Erde ist bereits da, sie ist nur voller Tod und Dunkelheit und Gott stellt sie wieder her um Leben hervor zu bringen....aber sie ist bereits da
Die Bibel sagt an keiner Stelle das die Erde nur 6500 Jahre alt ist, das ist nur eine Interpretation. Zwischen dem ersten Vers der Bibel und dem dritten liegt eine Zeitspanne die wir nicht kennen. Das was uns als Schöpfungbericht gelehrt wurde ist eigentlich nicht die Schöpfung der Erde sondern nur ihre Wiederherstellung. In Vers 1 von 1.Mose heißt es nämlich : Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und dann - sehr entscheidend, steht in Vers 2 : Und die Erde wurde/war ein Chaos und Dunkelheit war über der Tiefe.(Dieses hebräische Wort ist schwer wiederzugeben, es kann als war wiedergegeben werden, aber auch als wurde.) Gott hat aber kein Chaos erschaffen, denn in Hiob 38:1-7, heißt es das als Gott die Erde schuf, jubelten alle Kinder Gottes. Über ein Chaos mit Dunkelheit hätte es keinen Freudenjubel gegeben. Daher wissen wir das Gott die Erde am Anfang auch herrlich gemacht hatte, doch danach geschah etwas das Gott richten mußte und aus dem Zusammenhang der ganzen Bibel wissen wir das Gottes Gericht oft mit Dunkelheit zusammengeht, z.B. als Gott den König von Ägypten wegen seines harten Herzens gerichtet hat, da gab es bei den Ägyptern auch 3 Tage Dunkelheit, doch bei den Israeliten war Licht. Aus diesem Grunde wissen wir nicht wie lange die Zeitspanne zwischen 1.Mose : 1 und Vers 3 ist, und darum wiederspricht der Anfangsbericht der Bibel auch nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vers 3 ist der Anfang der Wiederherstellung der Erde, denn die Erde ist bereits da, sie ist nur voller Tod und Dunkelheit und Gott stellt sie wieder her um Leben hervor zu bringen....aber sie ist bereits da
Die Bibel sagt an keiner Stelle das die Erde nur 6500 Jahre alt ist, das ist nur eine Interpretation. Zwischen dem ersten Vers der Bibel und dem dritten liegt eine Zeitspanne die wir nicht kennen. Das was uns als Schöpfungbericht gelehrt wurde ist eigentlich nicht die Schöpfung der Erde sondern nur ihre Wiederherstellung. In Vers 1 von 1.Mose heißt es nämlich : Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und dann - sehr entscheidend, steht in Vers 2 : Und die Erde wurde/war ein Chaos und Dunkelheit war über der Tiefe.(Dieses hebräische Wort ist schwer wiederzugeben, es kann als war wiedergegeben werden, aber auch als wurde.) Gott hat aber kein Chaos erschaffen, denn in Hiob 38:1-7, heißt es das als Gott die Erde schuf, jubelten alle Kinder Gottes. Über ein Chaos mit Dunkelheit hätte es keinen Freudenjubel gegeben. Daher wissen wir das Gott die Erde am Anfang auch herrlich gemacht hatte, doch danach geschah etwas das Gott richten mußte und aus dem Zusammenhang der ganzen Bibel wissen wir das Gottes Gericht oft mit Dunkelheit zusammengeht, z.B. als Gott den König von Ägypten wegen seines harten Herzens gerichtet hat, da gab es bei den Ägyptern auch 3 Tage Dunkelheit, doch bei den Israeliten war Licht. Aus diesem Grunde wissen wir nicht wie lange die Zeitspanne zwischen 1.Mose : 1 und Vers 3 ist, und darum wiederspricht der Anfangsbericht der Bibel auch nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vers 3 ist der Anfang der Wiederherstellung der Erde, denn die Erde ist bereits da, sie ist nur voller Tod und Dunkelheit und Gott stellt sie wieder her um Leben hervor zu bringen....aber sie ist bereits da
Weil Gott wollte das man sich wehrt. Haben das in Reli durchgenommen und selber gefragt,
das erstaunlichst ist für mich immer das, das niemand sich selbst in Frage stellt, sondern fast immer gleich zu wissen scheint das Gott falsch ist und die Bibel auch. Ich habe selten eine Frage ohne eine gleichzeitige Anklage gehört. Und diese Fragen sind eigentlich schon gar keine Fragen mehr, da die Fragensteller ja schon wissen das sie richtig sind - und ihre Denkweise die höchste und die Unfehlbarste ist -
valentin301 am 14. Juli 2009 07:34 Das Erstaunliche für mich ist, dass niemand der Fundamentalchristen sich selbst in Frage stellt, sondern immer gleich zu wissen scheint, dass die Bibel und der darin beschriebene Gott wörtlich zu nehmen sind und nicht etwa als Metapher, als Symbolik, die sich aus dem damals vorhandenen Weltbild ohne naturwissenschaftliche Erkenntnisse ergibt.
Angel84 am 14. Juli 2009 09:49 @valentin: D.H.
primavera45 am 14. Juli 2009 21:06 DH antipas . . . . wenn ich jemandem mein Vertrauen schenke, dann hinterfrage ich Ihn nicht mit Skepsis, oder Heimtüke!!!!
valentin301 am 15. Juli 2009 08:09 Hier geht es darum, zu hinterfragen, was in der Bibel steht.

Nach meinen heutigen Erkenntnissen enthält die Bibel viele - vor allem EWIGE - Wahrheiten. Möglicherweise auch Fehler (durchs Übersetzen ode so).
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Vor allem aber scheint mir der Fehler in vielen LESERN und DEUTERN der Bibel zu liegen, die einfach nicht tief genug schauen, nicht tief genug verstehen, was die Geschichten der Bibel vermitteln möchten.
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Es wird sehr oft kritisiert und Bezug genommen auf die oberflächliche Handlungsebene, während der EIGENTLICHE, TIEFERE Sinn der Geschichte nicht erkannt wird.
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Die Bibel ist vieles, was man ihr andichtet, NICHT. Sie ist vor allem ein LEHRBUCH. Ein Lehrbuch für die Entwicklung spirituellen Bewußtseins. Ähnlich wie wir heutzutage Lehrbücher haben, wie Mathe-Bücher in der Schule, wo z.B. drinsteht, daß der Kaufmann Kasimir Knispelfink zehn Tonnen Kartoffel kauft. Davon werden ihm drei Zentner geklaut, zehn Zentner werden ihm schlecht, den Rest verkauft er zum doppelten Preis. Der Schüler soll nun ausrechnen, wieviel Gewinn der Kaufmann gemacht, wie groß der Prozentsatz an "Schwund" ist - und so weiter.
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Für den Schüler ist NICHT wichtig, ob es den Kaufmann Knispelfink wirklich gibt oder gegeben hat. Es ist NICHT wichtig, ob die angegebenen Preise und Mengen und Tatbestände REALISTISCH sind. Es ist allein wichtig, bestimmte Grundtendenzen und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und den Umgang damit zu üben.
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Interesse?

Die 10 Gebote gelten für Menschen. Niemand darf willkürlich töten.
Wenn Gott tötet oder dies anordnet, dann muss er gute Gründe dafür haben, i.d.R. Strafe. Auch wenn wir Menschen das nicht immer verstehen. Gott aber sieht ins Herz und weiß somit Dinge und Einstellungen, die wir nicht kennen.
Mir wurde mal erklärt das die Bibel nicht wörtlich zu verstehen ist, sondern bildlich. Mir hat es nicht geholfen, vielleicht hilft es dir ja.
Dass es in der Bibel Bilder, Symbole und Vergleiche gibt steht außer Frage. Die Bibel aber generell zu einem Bilderbuch zu erklären entspricht nicht dem Kontext der Bibel.
Wir dürfen nicht einfach alle Ereignisse als Bilder hinstellen, nur weil sie nicht in unsere Vorstellungswelt passen oder anscheinend unserer heutigen Logik widersprechen. Unsere heutigen Vernunftschlüsse können nicht der Maßstab sein, ob etwas richtig oder falsch ist.
Immer wieder haben sich z. B. Hinweise od. geschichtliche Aussagen als wahr herausgestellt, die zuvor von den klugen Leuten als Märchen oder als eine Erfindung der Bibel hingestellt wurden.
Ich sage nur Auge um Auge Zahn um Zahn stammt auch aus der Bibel.
Aus dem alten Testament, das neue besagt: wirst du geschlagen, so halte auch deine andere Wange hin.
Bevor Du solche Zitate anprangerst, solltest Du vorher den Zusammenhang abklären!
Levitikus Kapitel 21, Verse 24+25: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.
Das ist ein Auszug aus den Regeln, die dem Volk Israel während seiner Reise durch die Wüste gegeben wurden. Sie stellen eine Beschränkung der Bestrafung auf ein angemessenes Mass dar.
Vor jener Zeit galt, was in Genesis Kapitel 4, Vers 23 von Lamech gesagt wird: ...höret meine Rede, ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. Dagegen ist Zahn um Zahn geradezu human.
Aus viel späterer Zeit, dem Neuen Testament, stammt die Anweisung Liebt eure Feinde.
Gritti am 15. Juli 2009 01:52 Progo, DH!
Im alten Testament war Gott noch zornig, eifersüchtig etc. Ziemlich menschlich eigentlich ;-) Im neuen dann ein gütiger Gott, der den Menschen nichts mehr tun will (Regenbogen nach der Sintflut). Und Luther hat's dann noch deutlicher gemacht, dass Gott jetzt lieb ist. Lies mal das alte Testament, wenn du das verfilmst, ist es nicht unter 18 freigegeben, wetten?
sonnenschein000 am 13. Juli 2009 20:16 dann soll ich es besser nicht lesen oder?
Naja, kommt drauf an, ob du sensibel auf Folter und Mord reagierst ;-) Aber auf jeden Fall interessant, nimm es nur nicht zu wörtlich.
Deine Deutung ist theologisch unhaltbar. Der Gott, der uns in der christlichen Bibel begegnet, wandelt sich nicht.
Sintflut und Regenbogen gehören ins Alte Testament.
Im Neuen Testament stehen auch Beschreibungen von schrecklichsten Katastrophen.
valentin301 am 14. Juli 2009 07:30 Nun, dann hat sich Gott offensichtlich verstellt, denn tatsächlich präsentiert er sich in beiden Testamenten sehr unterschiedlich. Die Wahrheit aber ist: die beiden Testamente wurden zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Menschen geschrieben und das Gottesbild in der Bibel ist das Werk von Menschen und in dieser Form keinesfalls real.
Solipsist am 14. Juli 2009 09:40 Sehe ich das so richtig, Progo, das Dir der Gott des alten Testaments, der Gott der Zornig ist und Vergeltung übt, der liebere ist?
Der Gott der alle Erstgeborenen abschlachten ließ, oder die Sonne anhielt damit man in der Schlacht noch länger töten kann, ist also der authentische Charakter Deinens Gottes, den Du auch im neuen Testament erhalten wissen willst?
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 10:46 Der hat die Sonne angehalten???
Solipsist am 14. Juli 2009 10:59 Josua 10, 11-13:
"Und es geschah, als sie vor Israel flohen, !!- sie stiegen hinunter von Beth-Horon !!- da warf Jehova große Steine vom Himmel auf sie herab, bis Aseka, daß sie starben. Es waren derer, welche durch die Hagelsteine starben, mehr als derer, welche die Kinder Israel mit dem Schwerte töteten. {2 Mose.9,22} 9,22 Und Jehova sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus gen Himmel, daß im ganzen Lande Ägypten Hagel komme auf die Menschen und auf das Vieh und auf alles Kraut des Feldes im Lande Ägypten. 12Damals redete Josua zu Jehova, an dem Tage, da Jehova die Amoriter vor den Kindern Israel dahingab, und sprach vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon; und du, Mond, im Tale Ajjalon! 13Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen, bis die Nation sich an ihren Feinden gerächt hatte. Und die Sonne blieb mitten am Himmel stehen und eilte nicht zum Untergang, ungefähr einen ganzen Tag."
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Gott mordet halt gern und viel.
annakonda am 14. Juli 2009 11:08 Komisch das man so Sachen wie das mit dem morden nie von seinen Eltern oder in der Schule oder im Kindergottesdienst erzählt bekommt. Da hört man nur schöne Geschichten und das ist ja dann gar nicht der richtige Gott, an den man glauben soll.
Leider werden diese Geschichte gerne zitiert, aber niemals die Hintergründe erklärt, warum es dazu gekommen ist.
So kann nicht die Bibel erklärt werden.
Die Argumente scheinen den Beweis zu erbringen: GOTT ist grausam und mordet nach Lust und Laune. Nur dem ist nicht so.
Lese deshalb nicht nur die einzelnen Verse, sondern lies bitte zuerst einmal die 5 Bücher Moses und dann gehe weiter.
Du wirst mit der Zeit die Zusammenhänge herausfinden und verstehen warum dieses oder jenes geschehen ist.
Man kann sehr schnell aus jedem Buch Zitate herausgreifen und darauf seine Argumente aufbauen. Doch der Zusammenhäng lässt dann ein ganz anderes Bild entstehen.
Gritti am 15. Juli 2009 01:57 Hallo evangelista,
Das ist ja wirklich unverständlich, wenn man nicht auch an weiteren Stellen recherchiert. In Hos 9,10 lesen wir, wie sich die Israeliten dem Baal-Pegor (dem kanaanäischen Gott) weihten und die Folgen davon. In 4. Mose 25,1f werden die Unzucht der Israeliten mit den Einwohnerinnen Kanaans und die Opferfeste beschrieben (wo es zu Orgien und Götzendienst kam). Simri (Israelit) und Kosbi (Midianiterin), die mit ihrem Benehmen provozierten, stammten den ersten Familien ihres Landes ab und lieferten damit ein Vorbildverhalten. In 4. Mose 25,16 stellt Gott dem Mose gegenüber dieses Geschehen als arglistigen Angriff der Midianiter dar, das sie rächen sollten. In 5. Mose 3,29-4,3f sehen wir, wie Gott die Israeliten verpflichtet, in dem Land, das er ihnen gibt, seine Gebote und Rechtsvorschriften zu halten. Da es sich um „Lebens“gebote handelt, ist die Strafe die natürliche Folge des Bösen – diese Gesetzmäßigkeit wird dann „Gott“ genannt.
Z.B: in Jer 23,3-6 heißt es zunächst, dass die Hirten die Schafe Gottes zerstreut und versprengt haben, dann aber dass der Herr selbst den Rest seiner Schafe aus den Ländern, wo ER sie versprengt hat, zurückbringen wird. Trotz all dem Bösen, das Menschen tun, behält also Gott die Oberhand, um den Schaden wieder gut zu machen. Das kann allerdings Jahrhunderte dauern, daran sieht man, dass die Sünde überzeitlich ist. All das ist aus heutiger Sicht nicht zu verstehen, wenn man nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt.
Kann Deiner Erklärung nur zustimmen. Wie Du aber selber sehen kannst wird diese Erklärung nicht akzeptiert.
Die Leute behaupten weiter Gott wäre grausam, weil Er den Auftrag zur Bestrafung gegeben hat.
Sie stellen damit Gottes Gerechtigkeit in Frage.
Das ist die Methode des Gegenspielers seit dem Sündenfall immer schon gewesen:
Gottes Gerechtigkeit und Liebe in Frage zu stellen, um daraus Kapital zu schlagen.
Denn wenn Menschen an der Gerechtigkeit Gottes zweifeln werden sie zu Ihm kein Vertrauen mehr haben und auch nicht zu Ihm kommen.
Jesus hat in Johannes 8, 44 klar gestellt wer Satan ist: EIN LÜGNER und ein MÖRDER von ANFANG an. Er steht nicht in der WAHRHEIT, sondern er ist der Vater der LÜGE.
Seine größte Lüge: GOTTES LIEBE u. GERECHTIGKEIT in Frage zu stellen.
Solipsist am 15. Juli 2009 09:07 Und Hit.ler hatte blaue Augen, ich weiß.
Funktioniert perfekt Euere Kritik-Immunisierung. Wer etwas dagegen sagt, wer mit dem Finger auf die grausamen Stellen zeigt und sie als das entlarvt was sie sind, der wird sofort zum Büttel des Teufels umgedeutet und schwupps, muss man der Kritik sich schon nicht mehr stellen.
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Übrigens. Ich habe die Bibel im Ganzen gelesen, ich kenne Eure angesprochenen Zusammenhänge.
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Das:
-2. Petrus 2, 12 f.
"Sie sind wie die unvernünftigen Tiere, die von der Natur dazu geboren sind, dass sie gefangen und geschlachtet werden ... sie sind schandbare Schmutzflecken ..."
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Oder das:
-5. Mose 32, 42
"Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde!"
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Oder das:
-5. Mose 20, 10-14
"Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du ihr zuerst den Frieden anbieten. Antwortet sie dir friedlich und tut sie dir ihre Tore auf, so soll das ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir dienen. Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg führen, so belagere sie. Und wenn sie der Herr, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwertes erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der Herr, dein Gott, gegeben hat."
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Ja! Da muss man schon vom Teufel besessen sein, wenn man das als unmoralisch und lieblos anprangert!
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Den letzten Vers, Gritti, Linda, 5. Mose 20, 10-14, den stellt Ihr uns jetzt bitte mal in den liebevollen Kontext, den Ihr meint das es jenen gibt!
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"Seine größte Lüge: GOTTES LIEBE u. GERECHTIGKEIT in Frage zu stellen."
Wo ist hier die Lüge?
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Wir hören!
Du stellst immer wieder diese Aussagen falsch dar. Immer wieder ist Gott in Deinen Augen ungerecht.
Damit verwechselst Du permanent die Tatsachen worum es dabei geht.
Wenn Gott selber ungerecht wäre, dann könnte Er auch am Ende niemand richten und letztlich nachdem alles vorüber ist auch keine neue Welt errichten in der die GERECHTIGKEIT als Grundlage seiner Herrschaft sein wird. Denn ein ungerechter Gott kann keine gerechte Welt errichten!!!
Du bist für mich ein Paradebeispiel der Lüge Satans geworden.
So wie er die Gerechtigkeit Gottes immer wieder in Frage gestellt hat, machst Du nichts anderes.
Solange Du nicht die Gerechtigkeit Gottes erkennst wirst Du weiterhin sein Gegner sein.
Ein mordender Gott, der in Deinen Augen willkürlich handelt würde nicht selber für die Ungerechtigkeit der Menschen am Kreuz sterben, um die Folgen ihres Unrechts auf sich zu nehmen.
Wozu soll Er die Menschen retten, wenn ER so gerne alle hinmorden möchte. Warum will Er dann die Zahl der Opfer reduzieren, so weit das möglich, wenn Er eigentlich nach Deiner Meinung genau das Gegenteil eigentlich macht.
Daran kannst Du erkennen wie widersinnig Deine ständigen Vorwürfe Gott gegenüber sind.
Solipsist am 15. Juli 2009 09:56 Du bist mit keinem Wort auf die drei Verse eingegangen.
Solange Du die nicht in einen liebevollen Kontext stellen kannst, ist Deine ganze Argumentation wertlos.
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Bist Du blind?
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Hör auf mich als Büttel Satans zu versuchen auszugrenzen und stelle Dich den gestellten Fragen!
sonnenschein000 am 15. Juli 2009 09:27 "Gottes Gerechtigkeit und Liebe in Frage zu stellen, um daraus Kapital zu schlagen."
Was ist denn das Kapital? wenn ich frage warum Gott es gut findet, wenn Kinder ermoredet werden und Fraune vegewaligt werden?
Solipsist am 15. Juli 2009 09:46 "Was ist denn das Kapital? wenn ich frage warum Gott es gut findet, wenn Kinder ermoredet werden und Fraune vegewaligt werden?"
:-))
Super Frage, Sonnenschein.
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Das "Kapital" ist in dem Fall alles was gegen Gott spricht. Ganz pauschal meinen die das. Völlig Wurst wie recht wir haben wenn wir den Finger auf unmoralische Stellen der Bibel legen, wir sind damit zuarbeiter des Teufels, so sind die überzeugt.
Das ist ein in sich geschlossenes System, wer es wagt aufzumucken, kann kein guter Mensch sein und ist mit Satan im Bunde. Wir können froh sein das wir im Jahr 2009 leben.
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So abergläubisch sehen die Menschen, welche die richtigen Fragen stellen.
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Aber ich will Dir die Frage nicht mit meiner Antwort verstellen.
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Evangelista?
Sonnenschein fragt:
"Gottes Gerechtigkeit und Liebe in Frage zu stellen, um daraus Kapital zu schlagen."
Was ist denn das Kapital? wenn ich frage warum Gott es gut findet, wenn Kinder ermoredet werden und Fraune vegewaligt werden?
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Darauf und auf meinen Beitrag, hätten wir bitte gerne Antwort.
Das KAPITAL bist Du selber. Jeden Menschen, den Satan daran hindern kann, zu Gott zu kommen, ist für ihn ein Gewinn.
Jeder Mensch, der sich von ihm täuschen lässt, kommt nicht Gott. Darin besteht sein Gewinn.
Solipsist am 15. Juli 2009 10:09 "Vernunft ist die größte Hur des Teufels"
Martin Luther
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Deine Begründung macht erst dann Sinn wenn wir wissen ob es überhaupt einen Gott und einen Satan gibt. Bis dahin ist das reine Behauptung was Du da schreibst.
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Und ob es den Gott der Liebe tatsächlich gibt, entkräftest Du mehr und mehr mit Deiner Unfähigkeit seine Liebe im Angesicht solcher oben angeführten Bibelverse darzulegen.
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Immer schön der Reihe nach also.
Bitte.
sonnenschein000 am 15. Juli 2009 10:13 Aber wieso sollte ich das wollen? Du denksst also ich stecke mit Saan unter einer Decke?
Natürlich willst Du das nicht. Nur wir sind uns nicht bewusst welche Geisteshaltung damit in Verbindung steht.
Dazu ein Beispiel!
Jesus hat die Jünger mehrmals darauf hingewiesen, dass Er nach Jerusalem gehen müsse, um dort für die Menschen zu sterben.
In seiner Fürsorge hatte Petrus das verhindern wollen.
Er hat es wirklich gut gemeint. Er war sich in diesem Augenblick nicht bewusst, dass er sich mit seiner Äußerung gegen Gott gestellt hat.
Matthäus 16, 21-23. "Er wandte sich zu Petrus und sagte: Hebe dich hinweg, Satan, von mir! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern menschlich ist."
Hätte Jesus dem guten Rat des Petrus angenommen, dann hätten die Menschen nicht erlöst werden können.
Das war natürlich im Sinne Satans.
Ohne sich dessen bewusst zu sein, wurde Petrus in diesem Augenblick zu seinem Verbündeten, weil Satan das auch nicht wollte.
Genauso ist heute, wenn wir Äußerungen machen, die sich gegen den Willen Gottes stellen.
Wir sind sogar davon überzeugt die Menschen vor Gott beschützen zu müssen, weil dieser nach der eigenen Vorstellung weder gerecht noch liebevoll ist.
Jesus würde zu Dir dasselbe sagen: Du redest was menschlich und nicht was göttlich ist."
Mit Deiner falschen Einstellung richtest Du Dich gegen Gott.
So wie es auch Petrus getan hat. Dessen sind wiruns leider nicht bewusst!!
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 14:08 Weil ich fragen stelle richte ich mich gegen Gott? Will Gott das man einfach nicht fragt sondern glaubt?
sonnenschein000 am 15. Juli 2009 10:14 Aber wieso sollte ich das wollen? Du denksst also ich stecke mit Saan unter einer Decke?
Das wollte Petrus auch nicht. Das habe ich doch bereits erklärt. Nur seine Vorstellung, die er geäußert, machte ihn, ohne sich dessen bewußt zu sein, zum Verbündeten Satans.
Darum sagte Jesus zu ihm: Weiche von mir, Satan. Du redest was menschlich ist und nicht was göttlich ist.
Von seiner Warte aus glaubte Petrus es Jesus schuldig zu sein Ihn vor dem Tod in Jerusalem zu bewahren. Aber diese gut gemeinte Fürsorge war aber in Wirklichkeit falsch, weil sie im Widerspruch zum Erlösungsplan Gottes stand.
Ein noch so gut gemeinter Rat oder gut gemeinte Aussage muß in Wirklichkeit nicht wirklich gut sein, wenn sie sie in Wirklichkeit im Widerspruch zu dem steht, was Gott gesagt hat.
Wenn Du immer wieder die Gerechtigkeit Gottes in Frage stellst, dann machst Du das aus Deiner Überzeugung heraus, um andere darauf hinzuweisen.
Aber Deine gut gemeinte Aussage ist aber falsch, weil sie im Widerspruch zur Gerechtigkeit Gottes steht.
Gott ist gerecht! Du sagt aber: Gott wäre ungerecht, weil Er Menschen hat töten lassen.
Du meinst es gut! Aber damit stellst Du Dich gegen den gerechten Gott, der es in Deinen Augen nicht ist.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 14:10 ja, ich hab das ausversehen 2 mal geschickt. Aber ich find es unlogisch, das der nicht will das man über die bibel nachdenket.
Leider verstehst Du überhaupt nichts vom Gerichtshandeln Gottes.
Weiter oben habe ich darüber ausführlich geschrieben.
Im AT haben wir es mit zeitlichen Gerichten zu tun, die auf Grund bestimmter Taten ausgeführt wurden. Israel war in dieses Gerichtshandeln eingebunden.
Im NT wird stattdessen immer wieder auf das ENDGERICHT hingewiesen, wo sich die Menschen für ihre Taten verantworten werden müssen.
Darin besteht der wesentliche Unterschied zw. dem Alten u. Neuen Bund.
Nationales Israel(Orts bezogen) - geistliches Israel (an keinen Ort mehr gebunden).
Solange Du das Gerichtshandeln Gottes als Willkür und Freude am Morden verstehst wirst Du immer zu falschen Schlussfolgerungen gelangen.
Genauso ist es, wenn Du nicht den Unterschied zw. Alten u. N. Testament verstehst.
Dein Problem ist, dass Du immer von Deinen falschen Vorstellungen aus gehst und deshalb auch falsch argumentierst.
FALSCHE VORSTELLUNGEN FÜHREN STETS ZU FALSCHEN SCHLUSSFOLGERUNGEN!
Solipsist am 15. Juli 2009 09:49 "Solange Du das Gerichtshandeln Gottes als Willkür und Freude am Morden verstehst wirst Du immer zu falschen Schlussfolgerungen gelangen."
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Gut!
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Zeige auf was die RICHTIGE Schlussfolgerung ist, bitte!
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Ich höre aufmerksam zu.
Die Schlussfolgerung ist das VERTRAUEN in seine GERECHTIGKEIT und LIEBE.
Nur vom OPFERTOD JESU her können wir beides klar erkennen.
Er starb für unsere UNGERECHTIGKEIT.
Das UNRECHT hat die BESTRAFUNG verlangt. Das zeigt Gottes gerechtes Handeln dem Unrecht gegenüber.
Zugleich offenbart Gott aber auch seine GNADE u. LIEBE. Er gibt mir die CHANCE durch CHRISTUS nicht mehr ins GERICHT zu kommen.
Darum kann Jesus zu den Menschen sagen, die im VERTRAUEN zu IHM kommen - Johannes 5, 24: "WER MIR VERTRAUT HAT DAS EWIGE LEBEN UND KOMMT NICHT IN DAS (ENDGERICHT), SONDERN ER IST VOM TODE ZUM LEBEN HINDURCH GEDRUNGEN."
Das möchte Satan unter allen Umständen verhindern.
Er weiß genau, dass er am Ende vernichtet werden wird, aber er möchte soviel als möglich mitnehmen.
Darin besteht sein HASS gegen GOTT Menschen daran zu hindern zu IHM zu kommen, damit sie gerettet werden.
Er hat keine CHANCE mehr. WIR ABER SCHON!!!
Solipsist am 15. Juli 2009 10:32 Schön.
Er kann also so grausam, blutrünstig und unerbittlich vorgehen wie er will, gefangene Frauen seiner Gegner der Willkür seines Volkes überlassen und Feinde mit dem Schwert niedermetzeln lassen... das alles ist unerheblich, egal wie schlimm es auch sei, weil man einfach darauf vertrauen soll das er die Gerechtigkeit und die Liebe ist.
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Weil die Anderen, die Midianiter und wie sie alle heißen, schlicht im Unrecht waren, kann man also so grausam mit Ihnen umspringen. Da ER ja die Liebe ist, macht das alles nicht aus.
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Hab ich das so richtig verstanden? Ist das richtig wiedergegeben?
Du hast recht! Gott geht gegen das Unrecht hart vor. Er kann die Sünde nicht dulden, weil sie alles zerstört. Sie ist wie ein Krebsgeschwür das radikal aus dem Körper entfernt werden muß, um den Menschen vor dem Tod zu bewahren.
Warum soll ich mit dem KREBSGESCHWÜR barmherzig umgehen. ES MUSS ZERSTÖRT WERDEN.
Wir haben als sündhafte Menschen keinen Begriff was das Krebsgeschwür Sünde wirklich bedeutet.
Unser Denken und Handel ist davon durchdrungen, darum können wir ihre Abscheulichkeit nicht wirklich erkennen und begreifen.
Wie hart deshalb Gott mit der Sünde(Krebs) umgeht zeigt uns der Tod Christi. DER SÜNDE LOHN IST DER TOD. Römer 6, 23.
Der TOD ist die Konsequenz der SÜNDE, die CHRISTUS auf sich genommen hat.
Die GNADE GOTTES besteht darin, dass ER uns die STRAFE - die Konsequenzen des Todes - abnehmen will.
Nimm doch dieses GNADE an, die Dich vor dem Gericht(Gerechtigkeit) - SÜNDE(Krebs) Gottes befreit.
Solipsist am 15. Juli 2009 12:11 O.K. Zwei Fragen bitte:
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"Gott geht gegen das Unrecht hart vor. Er kann die Sünde nicht dulden, weil sie alles zerstört. Sie ist wie ein Krebsgeschwür das radikal aus dem Körper entfernt werden muß, um den Menschen vor dem Tod zu bewahren."
Welches Unrecht geht von einem Kind der Midianiter aus? Und weshalb muss man es gleich töten? Ein unschuldiges Kind?
Oder worin siehst Du die Schuld des Kindes gegeben, auf das es sterben muss?
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Und weiterhin, versteh ich Dich richtig?
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Die Gewinnung der Seele der Menschen kann also nur gelingen, wenn man neben der Führung des positiven Kampfes für die eigenen Ziele, eben auch noch den Gegner dieser Ziele vernichtet?
Und deshalb muss man eben im Volk jene Elemente entfernen die ihren eigenen Tod repräsentieren?
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So in etwa?
Ich sehe, dass Dir die unschuldigen Kinder sehr am Herzen liegen. Mir genauso.
Deshalb möchte auf einen wichtigen Gedanken hinweisen, der noch von niemand hier angesprochen worden ist.
Auch wenn die unschuldigen kleinen Kinder in dieses Gerichtsgeschehen eingebunden gewesen sind, dann müssen wir auf das Ende sehen.
Zwei Gedanken möchte ich hier anführen:
Die Kinder wurden davor bewahrt, wenn sie älter werden, genau in dieselben Fehler zu verfallen, wie ihre Eltern. Gott wollte dem verkehrten Handeln einen Schlussstrich ziehen.
Diese unschuldigen Kinder werden bei 2. Kommen Jesu eine neues Leben und die Unsterblichkeit erlangen.
Einerseits haben sie ihr kurzes Leben verloren und zugleich wurden sie vor den Sünden ihrer Eltern bewahrt und anderseits sind sie Teilhaber des ewigen Lebens geworden.
Nur wenn wir das gesamte Wirken Gottes in Betracht ziehen dann werden wir erkennen das Gott in Gerechtigkeit und Liebe gehandelt hat.
Niemand wird zu UNRECHT etwas verlieren, im Gegenteil mit Gott alles gewinnen.
Deshalb brauchen wir uns keine Sorgen um die Gerechtigkeit und Liebe Gottes machen.
Sie sind der Garant für unser Leben.
Solipsist am 15. Juli 2009 13:09 Also:
Die Gewinnung der Seele der Menschen kann also nur gelingen, wenn man neben der Führung des positiven Kampfes für die eigenen Ziele, eben auch noch den Gegner dieser Ziele vernichtet?
Und deshalb muss man eben im Volk jene Elemente entfernen die ihren eigenen Tod repräsentieren?

Die Bibel wurde von vielen Personen geschrieben, die zum Teil Hunderte von Jahren, nach der Geschichte, lebten, die sie erzählten.
Meine glaube an Gott bestärkt sich nicht dadurch, dass ich die Bible lese und jedes Word darin verdeutlichen muss. Schließlich wurden diese Worte von Menchen und nicht von Gott persönlich geschrieben. Meine glaube beschränkt sich nicht auf die theologischen Grundlagen des Evangelium, sondern ich bin der meinung das Gott in uns alle und in der ganzen Natur innewohnt. um ihm jetzt nun seinen glauben zu zeigen, sollte man am besten mit dem gut umgehen was er geschaffen hat. Also mit sich selbst, der umwelt, andern Menschen, Tiere. Ich brauche keine Bibel in der drinnsteht was ich zu denken habe. Und nach meiner Meinung ohne die Bibel gelesen zu haben. möchte Gott sicherlich nicht Morden oder das andere in seinem Namen Morde begehen. Leider kann dir niemand dafür eine Antwort geben, die mußt du selber finden und denk an deinen von Gott gegeben Menschenverstand, dann wirst du es sicherlich verstehen.
>...ich bin der meinung das Gott in uns alle und in der ganzen Natur innewohnt. - Das lehrt die Esotherik.
In der Bibel steht, dass Gott nur in denen wohnt, die ihn einlassen.
Könntest Du bitte die Bibelstelle anführen, wo Du das gelesen hast, wo Gott den Befehl gab, das Menschen getötet werden.
Bevor man auf Deine Frage eine Antwort geben kann muss man auch die Hintergründe und Zusammenhänge berücksichtigen, die hinter diesem Auftrag stehen.
Mehr darüber, wend Du die besagte Stelle angeführt hast.
Solipsist am 14. Juli 2009 10:01 Er rät zum Beispiel unmissverständlich, was mit jemandem zu tun ist, der einen anderen Gott anbetet (5. Mose 5-7): "So sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen (...) Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust."
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(Psalm 44,6): "Herr, in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner!"
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Gott begleitet sein auserwähltes Volk immer wieder persönlich zum Volkermord (2. Mose 33,1-2): "Der Herr sprach zu Mose: Geh, zieh von dannen (...) in das Land, von dem ich (...) geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich's geben. Und ich will vor dir her senden einen Engel und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter."
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Als die Israeliten eines Tages mit dem Gott der Moabiter liebäugelten, war der Herr so empört, dass er umgehend ein blutiges Gemetzel anstiftete (4. Mose 25,4-5): "Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne (...) Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor (ein anderer Gott) gehängt haben."
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Als der Herr eines Tages vom Unmut seiner Untertanen, weiter durch die Wüste Sinai zu wandern, erfuhr, tobte er und wollte gleich das ganze Volk vernichten (2. Mose 32,33): "Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt."
Nur dank Moses eindringlicher Fürsprache mussten lediglich ein paar tausend Männer dran glauben (2. Mose 32,28): "Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann." Mit diesem Blutbad ließ sich der Herr schließlich etwas beruhigen.
Solipsist am 14. Juli 2009 10:01 +
Wer auf einen anderen Gott angesprochen wird, muss den Betreffenden sofort töten, auch wenn es ein nahes Familienmitglied sein sollte (5. Mose 13,7-11): "Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau (...) heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, (...) so willige nicht ein (...) Du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, sondern sollst ihn zum Tode bringen. Deine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks."
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Nach einer Schlacht während der Eroberung Kanaans war dem Herrn der Sieg allein nicht genug. Gott forderte die totale Vernichtung der Einwohner und vor allem der anderen Götter. Die Israeliten sollten alle auslöschen, damit sie nicht in Versuchung geraten könnten, den Göttern der Eroberten zu huldigen (5. Mose 20,16-18): "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern. "
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Man kann es kaum glauben, wenn man liest, dass Gott sein Volk dazu aufgerufen hat, Frauen und Kinder in Stücke zu hauen und Jungfrauen zu versklaven (4. Mose/Num. 31,15-18): "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (...) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."
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Reicht das?
Gritti am 15. Juli 2009 02:08 Soli, an anderer Stelle auf dieser Seite habe ich aufgelistet, wie es dazu kam.
Und noch einmal: Ich maße mir nicht an, über Gott zu urteilen.
Solipsist am 15. Juli 2009 09:20 Wenn Du Dir nicht "anmaßt" über Gott zu urteilen, wenn Du also Dich nicht getraust kritisch zu hinterfagen, dann bleibst Du eben in Deinem Weltbild gefangen und hast keine Möglichkeit auf einen Perspektivwechsel.
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"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."
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Das schaffst Du nicht als falsch und unmoralisch zu definieren??
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Lies noch mal!
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"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."
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Das erkennst Du nicht mehr als FALSCH??
heureka47 am 20. Juli 2009 02:27 @ Gritti: Aber der Mensch darf AUSSERHALB der Bibel lernen, an Gott als die bedingungslose Liebe zu glauben und darauf zu vertrauen, daß er/sie allgegenwärtig ist.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 10:51 Also die Stelle ist: 4. Mose, 31.
Solipsist am 14. Juli 2009 21:26 "Könntest Du bitte die Bibelstelle anführen, wo Du das gelesen hast, wo Gott den Befehl gab, das Menschen getötet werden."
"Mehr darüber, wend Du die besagte Stelle angeführt hast."
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Kommt was?
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 22:44 ich warte auch.:-)
valentin301 am 15. Juli 2009 08:10 Ist hier das Ende der Warteschlange? Dann stell ich mich auch mit hin. :-))
Solipsist am 15. Juli 2009 09:58 :-))) Köstlich!
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Habt Ihr Euch schon den Satans-Stempel abgeholt?
Sonst werdet Ihr hier nämlich nicht bedient.
heureka47 am 22. Juli 2009 01:03 Worauf warten denn hier so viele - und bisher vergeblich?
sonnenschein000 am 23. Juli 2009 21:39 Auf die Antowrt von evangelina, die hat geschrieben: "Könntest Du bitte die Bibelstelle anführen, wo Du das gelesen hast, wo Gott den Befehl gab, das Menschen getötet werden.
Bevor man auf Deine Frage eine Antwort geben kann muss man auch die Hintergründe und Zusammenhänge berücksichtigen, die hinter diesem Auftrag stehen.
Mehr darüber, wend Du die besagte Stelle angeführt hast."
Ich hab die Stelle geschrieben, aber die antworet einfach nicht! Deswegen warten wir.:-)

Als in der Frühzeit die Menschen die Naturgewalten, wie Gewitter, Blitz, Donner und Überschwemmungen nicht verstanden, da glaubten sie an höhere Mächte. Das wunßten die Herrschenden zu Nutzen und machten Götter daraus. In der Zeit des AT sind auch die ersten Reiche der Pharaonen entstanden und diese fühlten bzw. gaben sich als Gott, als Menschen-Gott aus. Sicher gab es zu dieser Zeit auch schon Schreiberlinge die die göttlichen und die menschlichen Weisungen mischten und fixierten. Das würde auch die vielen ungöttlichen Aussagen im AT erklären.
Rachegott-Guter Gott-Rachegott-Gutergott Ungläubige
sonnenschein000 am 13. Juli 2009 20:13 Was?
die kirche hat auf dieser welt die größten kriege geführt und irgendwie muß man ja die morde rechtfertigen und da die masse der menschheit an irgendeinen popen glaubt und meint das dieser gut ist, denkt die kirche das man diese greultaten verzeihen kann. es heißt nicht umsonst" glaube versetzt berge"
Und besitzt heute noch die größten Reichtürmer
Gritti am 15. Juli 2009 02:05 Hallo schattenarbeit,
würden nicht z.B. in den Vatikanischen Museen viele Kunstwerke aufbewahrt, könnten wir sie heute nicht mehr sehen. Vieles wäre auch gar nicht entstanden, wenn die Kirche nicht Auftraggeber gewesen wäre.

>>Ich habe heute was aus der Bibel gelesen, ich hab sie einfach mal zufällig aufgeschlagen. Da ging es um Mord. Viele Menschen wurden ermordet, weil Gott das so wollte!<<:
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Du kannst doch nicht ein Buch aufschlagen und das, was du da liest, für "bare Münze" nehmen, d.h. 1:1 auf die äußere "reale" Welt übertragen! Du mußt dich doch vergewissern, wie das zu verstehen ist, was du da liest.
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Vielleicht ist das, was du da gelesen hast, die Schilderung eines Traumes, den jemand hatte. Vielleicht ist es die Aufzeichnung einer Befürchtung, die jemand geäußert hat. Wo steht denn geschrieben, daß alles, was in der Bibel steht, REAL so stattgefunden hat?
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Schau mal in mein posting von 12.13 h - mit dem Kaufmann Knispelfink.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 16:01 Das ist die Stelle: 4. Mose, 31.
Das war kein Traum!
Auserdem warum gibst du hier so viele Antworten? Eine würde doch auch reichen!
heureka47 am 15. Juli 2009 03:38 Du meinst, DU hast das nicht geträumt? Oder meinst du, die Geschichte, die das steht, ist/war kein Traum? Wenn letzteres: Woher willst du das wissen??
sonnenschein000 am 15. Juli 2009 09:30 Beides! Das stand da nicht, also in der Bibel!Soll man immer wenns einm nicht passt sagen es war nur ein Traum?
heureka47 am 15. Juli 2009 22:53 Nein, aber wenn es um so wichtige Dinge geht, würde ich meinem Gott keine "bösen" Taten unterstellen, nur weil ich das irgendwo lese. Wer weiß, wie und unter welchen Umständen der Text entstanden ist. Ich brauche übringens nicht die Bibel, um zu wissen was Gott ist - und zwar unabänderlich.
sonnenschein000 am 16. Juli 2009 10:51 Das stand ja nicht IRGENDWO. Sondern in der Bibel. Und das ist ja das Buch passend zum Glauben oder nicht?
heureka47 am 16. Juli 2009 21:13 Der Fehler, den viele Menschen machen ist, daß sie alle Inhalte der Bibel mit dem rationalen Verstand, mit dem für die materielle Welt zuständigen Teil ihres Gehirns wahrnehmend und verarbeiten - und damit einem Irrtum erliegen. Ein Teil der Geschichten in der Bibel muß ANDERS gesehen und verstanden werden. In der Bibel steht, daß Jesus über das Wasser des Sees Genezareth gegangen sei - und Petrus auch (ein Stück). Ist das so wahr?
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In der Bibel steht, daß Jesus gen Himmel aufgefahren sei. Wie stellst du dir das vor?
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In der Bibel steht, daß Jonas von einem Wal verschluckt worden sei. Glaubst du das so, wie es da geschrieben steht?
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Oder hast du Wissen darüber, wie diese und ähnliche Geschichten zu verstehen, zu deuten sind?
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 15:17 Woher soll man denn dann wissen, was man wörtich nehmen muss und was nicht?
heureka47 am 18. Juli 2009 06:05 Die Inhalte der Bibel waren - vermute ich - niemals für Uneingeweihte gedacht. Menschen, die die unterschiedlichen Kategorien / Qualitäten der Geschichten nicht erkennen können, werden davon natürlich verwirrt. Genauso, wie Kinder üblicherweise "Ironie" oder "Satire" oder "Sarkasmus" nicht verstehen. Man muß "eingeweiht" sein, um diese Dinge recht zu verstehen. "Eingeweiht" ist, wer weiß, was Gott in Wirklichkeit ist und, wer nicht nur mit der linken bzw. nicht nur mit der rechten Gehirnhälfte sein Leben lenkt, sondern mit beiden zusammen UND unter der Voraussetzung, daß beide konstruktiv-kooperativ miteinander kommunizieren UND unter der weiteren Voraussetzung, daß nicht nur eine der Gehirnhälften die Führung im/des Menschen innehat - bzw. das "Ego"(-Bewußtsein), sondern das - geistige - Wesen im Menschen, das über die Funktionen/Fähigkeiten der beiden Gehirnhälften gebietet (!) = das "Höhere Selbst". Das ist das Bewußtsein im Menschen, das sich von göttlicher "Substanz", Qualität und Identität erkennt.
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DIESES Wesen hat keinen Zweifel mehr an der Qualität und bedingungslos konstruktiven, liebevollen Haltung Gottes und ist bereit, alles was ist, unter diesem Blickwinkel zu sehen; auch die Inhalte der Bibel.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:05 Also das war mir ein bischen zu komplizirt. Tut mir leid. Kanst du das auhc leichter erklären?
heureka47 am 18. Juli 2009 22:42 Ich will's versuchen, tapferes Sonnenscheinchen! Einige Texte der Bibel sind wirklich ganz direkt wortwörtlich gemeint. Wie zum Beispiel die Gebote, die Jesus uns gegeben hat:
Liebe Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deiner Kraft.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Liebe deine Feinde...usw.
Das darf und soll man genauso verstehen, wie es da geschrieben steht.
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Andere Texte der Bibel sind in einer Art symbolischer Bildsprache bzw. in "Sprachbildern" abgefaßt. Diese Symbol-Bildsprache ist übrigens auch die typische Sprache der Träume und anderer Phänomene, die aus derselben Quelle stammen. Und früher hielten die Menschen solche Erscheinungen für göttliche Botschaften und man nannte diese Sprache auch die "Sprache Gottes". Vielleicht ist DAS der Grund, weshalb so viele Geschichten in der Bibel in dieser Sprache drin stehen.
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Ich habe verstanden, daß die Bibel das "Buch des Lebens" ist und ihr Hauptanliegen ist, Lehrbuch für die Entwicklung des menschlichen Bewußtseins zu sein.
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Ich habe mit Hilfe der Bibel und dieser Symbolgeschichten - aber nur, weil mir jemand geholfen hat, sie zu "entschlüsseln", ganz, ganz wichtige Dinge über mich und meine wahre Herkunft und Heimat erfahren. Über meine Eigenschaften und Fähigkeiten, meine Potenziale und über die Kräfte, über die ich verfüge.
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Wenn wir uns hier bei GF die Freundschaft anbieten, könnte ich dir einen Text über die Symbolik der Weihnachtsgeschichte senden. Willst du?
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Hat dich das jetzt weitergebracht? Du darfst gern weiterfragen! Lieben Gruß!
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 14:13 Danke!:-) Aber das beantwortet aber eigentlich nicht meine Frage, oder? Woher weiss man was man so glaube soll wie es da steht und was man nur symbolisch glauben soll? kann man sich das einfach aussuchen?
Ja, kannst du mir schicken.:-)
heureka47 am 20. Juli 2009 02:33 @ sonnenschein:
Um unterscheiden zu können, muß man entweder die betreffenden - symbolischen - Texte mit der RECHTEN Gehirnhälfte "lesen" und damit DIREKT verstehen können ODER man muß die "Technik" der Symbolsprache mit der linken Gehirnhälfte lernen und dann kann man die betreffenden Texte auch mit der LINKEN Gehirnhälfte lesen, muß sie dann aber Häppchen für Häppchen "übersetzen".
sonnenschein000 am 23. Juli 2009 21:40 kann man aussuchen welche Gehirnseite man benutzt?

>>Wieso gibt Gott solche Befahle, man sagt doch, das Gott gut ist? <<:
Ja, Gott ist gut. Darauf vertraue ich mit absolut fester Überzeugung. Und auch wenn das Leben mir manche Schwierigkeit und schmerzhafte Erfahrung beschwert, finde ich das Leben - unter allen Umständen - gut und danke täglich dafür.
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"Gott" ist für mich einerseits die Liebe. DAS wird wohl jeder GUT finden.
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"Gott" ist aber auch das (gute) "Lebens-Gesetz". Und wer gegen dies Gesetz verstößt, muß die - manchmal schmerzhaften - Folgen tragen! Das beruht nicht auf einer - willkürlichen oder gar gezielt boshaften Entscheidung, sondern das sind die - unverrückbaren - "Leitplanken" des Seins. Und wer dagegenrennt und sich blaue Flecken holt, darf das LERNEN. Es gibt UNIVERSELLE, GEISTIGE Gesetze, die wir lernen können - DANN haben wir die Möglichkeit, in Liebe und Harmonie zu leben. Solange wir mit den universellen, geistigen Gesetzen NICHT in Harmonie sind, tuts weh.
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Ich bin überzeugt, "Befehle", die du ansprichst, hat Gott nie gegeben und gibt er auch heute nicht.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 16:02 Dann lügt die Bibel?
heureka47 am 15. Juli 2009 03:35 Nein, muß gar nicht sein. Es kommt allein darauf an, als was man diese Geschichten erkennt bzw. deutet. Ich schrieb gestern oder heute hier schon mal irgendwo: Bei Hiob findet man auch so ein sehr negatives Gottesbild. Aber man muß die Geschichte im Zusammenhang verstehen und begreifen, daß es um das sich wandelnde Gottesbild geht, das Hiob in seinem Bewußtsein trägt!
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Es gibt auch heute noch tagtäglich Aussagen, die davon ausgehen, daß Gott "straft" - wie z.B. "Kleine Sünden bestraft der Liebe-Gott sofort". Wie paradox! "Der Liebe-Gott" und "bestraft". Da sitzt keine Person "Gott" auf Wolke 5 und beobachtet die Sünden der Menschen und verursacht sekündlich tausende von kleinen "Sofortstrafen".
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Nein. Gott ist u.a. das "Gute Lebensgesetz", die Gesamtheit der universellen, geistigen, Gesetze. Und wer gegen diese Gesetze verstößt, bekommt es - früher oder später - zu spüren. Das ist keine Boshaftigkeit, sondern des Menschen Unwissenheit oder Dummheit und an dem Leidensdruck kann er lernen - oder er läßt sich klugerweise die Gesetze von anderen Menschen vermitteln. Dann lernt er schneller und mit weniger Schmerz und Leidensdruck.
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 15:18 Dann glaubst du also nicht an einen gott, der befehle gibt und auf uns herabschaut. Aber gebete kann er trotzdem hören?
heureka47 am 18. Juli 2009 06:12 "beten" heißt nicht, Gottes Absichten zu verändern oder ihn geneigt zu machen, etwas für mich zu tun, was er sonst nicht tun würde. Ich glaube, sehr viele Menschen verstehen das falsch.
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Von meinem spiritueller Lehrer, Peter Wenzel, durfte ich lernen, was WIRKSAMES BETEN ist. "Gebét" ist evtl. die falsch Betonung. Versuchs mal so: "Gébet". "GEBET EUCH (HIN)" wäre die passende Aufforderung dazu.
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"Beten" heißt für mich, mich dem, was Gott ist, HINZUGEBEN. Mich mit dem, was Gott für mich bedeutet, zu vereinigen. Wenn ich um Ruhe und Frieden bete, dann bete ich z.B.: "Ich bin eins mit Ruhe und Frieden". Es ist kein bitten oder betteln, kein jammern oder winseln um irgendeine "Gunst", sondern es ist das Vertrauen, dass alles, was ich brauche, SCHON DA ist und ich mich ihm nu zu- bzw. hinwenden muß - dann bin ich damit verbunden.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:06 also betest du nie für Verwante oder so?
heureka47 am 18. Juli 2009 22:09 Ich denke liebevoll, positiv, konstruktiv an sie. Sende ihnen förderliche, gute GEdanken / Gefühle. Ich "stelle sie ins liebende Licht", segne sie und bemühe mich, ihnen zu vertrauen.
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Ich glaube, daß durch diese Art von Zuwendung (in meinem Bewußtsein) entsprechende gute Energie(n) / Schwingungen in Richtung der betreffenden Personen gesendet werden.
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Gleichzeitig wirken dieserlei Handlungen auch auf mein eigenes Bewußtsein und verändern meine Grundeinstellung / Haltung.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 14:14 das hört sich irgendwie verrückt an mit den Schwingungen und so.
heureka47 am 20. Juli 2009 02:48 Ich gehe davon aus, daß Universum ist ein "Kraftfeld" = Energie = BEWUSSTSEINS-Energie. Und alles, was zu diesem Kraftfeld Universum gehört, ist mit dem GANZEN und allem und jedem anderen darin verbunden. Wie jeder Radiosender mit - z.B. deinem - Radio, Fernsehsender mit deinem Fernseher, Sonnenstrahlen mit Planet Erde, Beamer mit Leinwand... Es sind immer "Wellen", die "unterwegs" sind: Lichtwellen, Funkwellen. Also "Schwingungen"...
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Und wenn ich mich in meinem Bewußtsein auf z.B. eine Person "einstelle" und an sie denke oder in ihre Richtung "fühle", kann ich davon ausgehen, daß meine "Sendung" bei ihr ankommt. Ich weiß von dieser Verbindungsmöglichkeit der menschlichen Bewußtseine schon seit 45 Jahren, weil ich in meiner Jugend hellsichtig war und "Signale" von Bewußtseinen anderer Menschen empfangen habe. UUPS! Überrascht?
sonnenschein000 am 20. Juli 2009 06:34 äh, das is immer noch verrückt. du bist wie ein radio?
heureka47 am 20. Juli 2009 23:54 Ja, jeder Mensch ist sozusagen wie Sender und Empfänger.
sonnenschein000 am 21. Juli 2009 15:39 Meinst du das ernst?
heureka47 am 22. Juli 2009 01:02 Klar meine ich das Ernst! Der Mensch ist nicht nur ein Klumpen von Millionen Einzellern, sondern ist - ich glaube sogar in der Hauptsache - ein "Klumpen" ENERGIE! BEWUSSTSEINS-Energie. Weißt du, was ein Magnetfeld ist? So ähnlich. Du kannst es nicht sehen, aber es ist DA; und es übt eine KRAFT aus und hat eine WIRKung. Und vielleicht heißt deshalb die WIRKlichkeit WIRKlichkeit. Weil die Wirklichkeit nicht nur das ist, was - sichtbar - DA ist, sondern einschließlich dessen, was da unsichtbar WIRKT. Wollen wir auf unserem Freundschafts"kanal" weiter reden? Ich find hier in dem langen thread fast unseren Austausch nicht mehr wieder! Lieben Gruß!
sonnenschein000 am 23. Juli 2009 21:41 ja ok. das mit dem Radio versteh ich nicht so richtig.

>>Ganz am Anfang von der Bibel hat Gott doch die 10 Gebote Mose gegeben.<< Das war nicht ganz am Anfang - da steht die Schöpfungsgeschichte.
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>>Dadrin steh ja auch, man soll nicht töten.<< Wenn ich jetzt spitzfindig / sarkastisch wäre, würde ich entgegenhalten: Es heißt "DU sollst nicht töten".
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>>Wiso gibt der dann so einen Befehl? Dann bricht der doch selber seine regeln oder?<<: Ich bin felsenfest überzeugt, daß Gott nie wirklich so einen Befehl gab oder gibt. Außer in der Vorstellung irgendwelcher Menschen. Paradebeispiel ist die Geschichte von Hiob. Darin wird ein - schreckliches - Gottesbild gemalt / beschrieben. Das ist aber nicht Gott, wie er wirklich ist, sondern, wie Hiob ihn sich vorstellt! Aber auch das wird am Ende der Geschichte korrigiert!
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 16:07 Dann les mal das: 4. Mose, 31.
Ich weiß auch, das das nicht gaaaanz am amfamg steht, aber ziemlcih weit vorne. Ich bin ja nicht blöd.
Was ist für dich der Unterschied wenn ich schreibe "man soll nicht töten"?
heureka47 am 15. Juli 2009 03:27 Der SArkasmus wäre: Wenn Gott sagt: "DU sollst nicht töten", könnte man meinen, ER muß sich nicht daran halten.
sonnenschein000 am 15. Juli 2009 09:31 Meinst du das ernst?
heureka47 am 15. Juli 2009 22:51 Nein. Wie gesagt: WENN ich sarkastisch sein wollte. Bin ich aber nicht.
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 15:18 Das ist auch echt dumm.
heureka47 am 18. Juli 2009 06:13 Ja, du hast recht, war blöd von mir. Ein Rückfall in alte Zeiten...

Um die - hier zur Diskussion gestellten - Teile / Geschichten der Bibel zu verstehen, muß man wissen, welche Art der Darstellung benutzt wird und, was das eigentliche, tiefere, Anliegen der Geschichten ist.
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Die Bibel ist in der Hauptsache ein Lehrbuch über die Entwicklung menschlichen Bewußtseins. Und, um bestimmte Dinge, die im Bewußtsein stattfinden, für einfache Menschen begreifbar zu machen, hat man die Beispiele in Geschichten "gekleidet", in denen Menschen die Rollen von Gefühlen oder Bewußtseinen innehaben. Frauen sind z.B. immer Darstellerinnen von Gefühlen, Männer immer Darsteller von eher rationalen Einstellungen und Haltungen. In Rechen- und Mathe-Büchern gibt es doch auch "eingekleidete" Aufgaben. Oder wie nennt ihr die? Das wird eine kleine Geschichte erzählt und man muß sich die Zahlen und Faktren herauslesen und damit arbeiten - und dabei die Gesetze der Mathematik lernen und üben. Und die Bibel erzählt Geschichten, damit man die universellen, geistigen Gesetze kennenlernen und üben kann.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 16:10 Das hört sich logisch an. Aber was hat das dann zu bedeuten, wenn Kinder ermordet werden? Und Frauen werden auch oft schlecht behandelt!
Hirnlos am 14. Juli 2009 21:50 Frauen werden von Männern schlecht behandelt, die nicht nach der Bibel leben.
sonnenschein000 am 14. Juli 2009 22:34 wenn die männer nicht nach der Bibel leben oder die Frauen?
heureka47 am 15. Juli 2009 06:19 @ sonnenschein000: Menschen, die solche Dinge tun, sind im Bewußtsein nicht mit Gott verbunden, sind von der Liebe abgetrennt. Es ist des Menschen Entscheidung, verbunden zu sein - oder nicht.
sonnenschein000 am 15. Juli 2009 09:32 du drehst es auch rum! Gott hat doch gesagt, sie sollen das machen!
heureka47 am 15. Juli 2009 22:49 Was, wann, wo?
sonnenschein000 am 16. Juli 2009 10:53 Du hast geschreiben: "Menschen, die solche Dinge tun, sind im Bewußtsein nicht mit Gott verbunden, sind von der Liebe abgetrennt."
Aber wenn sie dem Befehl von Gott folgen und dann morden sind sie doch sehr mit gott verbunden!
heureka47 am 16. Juli 2009 21:08 @ sonnenschein: Du hast meine Frage - WANN, WAS, WO (soll Gott den Befehl gegeben haben) - noch nicht beantwortet.
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Gott gibt keine "Befehle". Gott ist bedingungslose Liebe und akzeptiert alles, so wie es ist.
Aber wenn sie dem Befehl von Gott folgen und dann morden sind sie doch sehr mit gott verbunden!
heureka47 am 16. Juli 2009 21:18 @ sonnenschein: >>Aber wenn sie dem Befehl von Gott folgen und dann morden sind sie doch sehr mit gott verbunden!<<: Dieses Zitat von dir gehört im posting von 21.08 natürlich VOR meinen Satz "Gott gibt keine Befehle".
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 15:20 aber warum werden dann so viele kriege gefüht für Gott? In der Bibel steht oft, dass er befohlen hat, menschen zu töten. Wenn das nicht stimmt, was soll es dann bedeuten?
heureka47 am 16. Juli 2009 10:23 @ sonnenschein: In der esoterischen / metaphysischen Bibelinterpretation gelten Frauen durchweg als Symbol für Gefühle des Menschen, Männer sind durchweg Symbol für rationales Denken / materielle Sichtweise. "Kinder" sind demnach "junge" Gedanken oder Gefühle.
sonnenschein000 am 17. Juli 2009 15:22 Was hat das mit meinem Kommentar zu tun? WEnn frauen für gefühle stehen, erklärt das noch nicht, warum die männer sie in der bibel so behandeln.,
heureka47 am 18. Juli 2009 06:17 Symbolik, sonnenschein! Wenn in einer solchen Bibelgeschichte steht, daß ein Mann (s)eine Frau schlecht behandelt, dann soll das heißen, das der zivilisationsneurotische, intellektdominierte Mensch schlecht mit seiner Gefühlswelt umgeht und nicht auf sie hört oder sie ignoriert.
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Aber die rechte Gehirnhälfte, wo die Gefühlswelt sitzt, ist die, wo sich Gott zuerst bemerkbar macht. Und der intellektdominierte Mensch neigt dazu, das für "Humbug" zu halten. Solche "jungen" Gefühle / Ideen werden von ihm typischerweise "getötet". Siehe die Symbolik mit Herodes in der Weihnachtsgeschichte.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:08 Was bedeutet "zivilisationsneurotische"?
heureka47 am 18. Juli 2009 22:04 Im Prozeß der Zivilisation - der letzten ca. 10.000 Jahre - ist den meisten Menschen der "abendländischen Kulturkette" eine "Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung der Gefühlswelt" widerfahren. Schau mal in meinen GF-Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose", evtl. auch auf meine website Seelen-Oeffner de.
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Der wirklich gesunde, nicht von der Z.-Neurose beeinträchtigte, Mensch lebt mit der Ausgewogenheit beider Gehirnhälften, der linken und der rechten - und hat damit die Möglichkeit, seine geistige Pubertät und (zweite, geistige) Geburt zu erleben. Der typische Zivilisationsneurotiker bleibt in seiner geistigen Entwicklung stecken und erreicht nicht die wirkliche Reife. Es sei denn, er behebt die Störung irgendwann. Das ist jederzeit und auch im Einzelfall möglich.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 14:23 Also in deinem Tipp is das irgendwie ein bisschen schwer erklärt finde ich. Was ist eigentlich die "abendländische Kulturkette"?
heureka47 am 20. Juli 2009 02:57 @ sonnenschein: Eine Reihe/Kette von Kulturen im "Abendland", also ungefähr Europa, die nacheinander oder auch teilweise sich überschneidend stattgefunden haben und in der die wesentlichen Dinge von "Zivilisation" weitergegeben wurden - wie z.B.: Altes Griechenland - Römisches Reich - Mittel-Europa nach dem Ende des Röm. Reiches bis in die Jetztzeit.
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Ich gebe zu, in meinem Tipp ist das ja auch nur ein Extrakt, und wer sich dafür interessiert, muß sich das Thema erarbeiten. Auf meiner website die "Titelgeschichte" ist da etwas "softer".
Du hast in Deinem Kommentar eine Menge an Kritikpunkte gegen die Bibel angeführt, auf die ich gerne eingehen möchte.
Du übersiehst, dass sich der Humanismus und die Menschenrechte, die es erst seit dem 20. Jhd. gibt sehr wohl auf die moralischen Werte und auf das Menschenbild der Bibel gründen.
Die Gleichheit der Menschen und ihre Würde steht schon seit Jahrtausenden in der Bibel.
Leider wurden sie von der Kirche lange Zeit nicht eingehalten. Sie haben den Feudalismus und den Absolutismus mitgetragen. Bis heute ist die röm. Kirche eine monarchistische Herrschaftsform, die mit der Bibel nicht in Einklang zu bringen ist. Die Frühkirche war auf dem Prinzip der Kollegialität gegründet und wurde später auf Kosten des monarchischen Systems geopfert. Das röm. Reich, anderen Spitze der Pontifex Maximus stand wurde übernommen.
"Du übersiehst, dass sich der Humanismus und die Menschenrechte, die es erst seit dem 20. Jhd. gibt sehr wohl auf die moralischen Werte und auf das Menschenbild der Bibel gründen."
Alter Schwede!!
Das ich das noch lesen darf!
Deine Bibel ist verfechter der Sklaverei. Hält fest wie man am besten mit Sklaven umzugehen hat, was man für sie verlangen kann und woher man sie beziehen oder wohin man sie verkaufen kann.
Mit der Bibel in der erhobenen Hand wurde von den Südstaatlern in den USA damals die Sklaverei verteidigt und Du meinst dieses Buch enthielte außer der goldenen Regel noch groß Moral?
Kleinkinder und Homosexuelle zu töten, Frauen als die Gehilfen des Mannes zu betrachten, ist für Dich oberste Moral??
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Die Menschenrechte wurden von aufgeklärten Menschen über Jahrhunderte Stück für Stück dem Klerus abgetrotzt.
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"Die Gleichheit der Menschen und ihre Würde steht schon seit Jahrtausenden in der Bibel."
???
Was Du da schreibst ist derart augenfällig falsch, das es für mich unmöglich ist sowas zu sagen ohne dabei zu wissen das man sich selbst und andere belügt!
Den Titel PONTIFEX MAXIMUS, den vorher der röm. Kaiser getragen hatte, wurde später vom röm. Bischof übernommen. Daran kann man sehen, dass sich die Kirchenstruktur gewaltig verändert hat.
Als Folge ist ein hierarchisches System entstanden, dass mit dem Papst angefangen hat und dann hinunter ging bis zum einfachen Kirchenmitglied.
Jesus hat diese Form der Herrschaft in seiner Gemeinde verurteil. Lukas 22, 24-27.
Jesus selber hat niemals einen irdischen Herrschaftsanspruch gestellt, jedoch die mittelalterlichen Päpste sehr wohl. Nachzulesen in der Bulle von Gregor VII. "Dictate papae".
Auch in alttestamentlicher Zeit war kein Königtum vorgesehen. Nachzulesen bei 1. Samuel.8, 1ff. Aber das Volk wollte unbedingt, so wie die anderen Völker, auch einen König haben. Gott hatte sie vor den Konsequenzen gewarnt. Aber sie haben nicht auf ihn gehört.
Genauso hat die Kirche eine Herrschaftsform eingeführt, die Gott niemals gewollt hat.
Die Gleichheit der Menschen ist deshalb innerhalb des Christentums verloren gegangen.
Zu sagen, dass die Bibel weltfremd wäre, entbehrt jeder Grundlage. Das Problem vielmehr ist, dass sich die Menschen immer wieder nicht an der Bibel orientiert und ihren eigenen Kopf durchgesetzt haben.
Diese Eigenwilligkeit hat in der Geschichte zu negativen Folgen geführt, die dann die Menschen zu tragen hatten.
Deshalb hat Gott auch immer wieder in der Geschichte eingegriffen, um der Ungerechtigkeit und der menschlichen Verworfenheit Einhalt zu gebieten.
Die wenigsten scheinen zu wissen, welche grausamen religiösen Kulte in Palästina ausgeübt worden sind, die letztlich zu ihrer Vernichtung geführt hat.
Menschenopfer, um die grausamen Götter zu besänftigen (Vergleichbar mit den Kult der Azteken und Mayas)Tempelprostitution, um der Liebesgöttin Astarte zu huldigen. Selbstentmannung, um den Geschlechtsteil den Göttern zu opfern. Sexuelle Orgien usw.
Damit das Volk Israel nicht von dieser grausamen und perversen Religion beeinflusst wird, wurde das Gericht Gottes über diese Völker in Palästina verhängt. Gott hatte diesen Völkern 430 Jahr Zeit gegeben sich zu ändern. Doch sie haben an ihren Verkehrten Dingen festgehalten.
"Zu sagen, dass die Bibel weltfremd wäre, entbehrt jeder Grundlage."
Du gehörst auf die Bühne, echt!
Das sind realsatirische Kleinodien der Kunst, liebe Linda
>>Zu sagen, dass die Bibel weltfremd wäre, entbehrt jeder Grundlage.<<: Ich denke auch, daß der zivilisierte Mensch ZU WIRKLICHKEITSFREMD ist, um das wirkliche Anliegen der Bibel zu verstehen. Siehe mein F-Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose".
Sag mal, hast Du sie noch alle?
Deine dämliche "Kollektive Zivilisations-Neurose" ist ein Suchbegriff, der immer wieder, oder hauptsächlich nur zu Deiner Person führt.
Ich empfahl Dir neulich schon Dich diesbezüglich über "narzisstische Persönlichkeitsstörung" zu informieren, und jetzt kommst Du mir wieder mit so was.
Und wenn Du schon dabei bist das zu googeln.
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Ein Blick auf den "Dunning-Kruger-Effekt" würde Dir sicher auch nicht schaden.
@ Solipsist: Dass der Begriff "Kollektive Zivilisations-Neurose" hauptsächlich zu mir führt, liegt daran, daß ich diesen Begriff viel verwende und in die Öffentlichkeit trage. Erfunden habe ich den Begriff nicht. Ich habe mich damals, 1992, als ich diesen Begriff begann, immer wieder für das damit gemeinte Phänomen zu verwenden, vergewissert, ob schon andere diesen Begriff verwenden / verwendet haben und ich fand damals in den mir zugänglichen Quellen nur die Plural-Verwendung - z.B. bei Jean Liedloff ("Auf der Suche nach dem verlorenen Glück").
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Du magst ja auch nach anderen Begriffen suchen, wie "Normalneurose" oder "Gesellschaftsneurose" oder "Kollektivneurose", "Soziose", "Biopathie", "Emotionale Pest", "Krankheit der Gesellschaft" "Menschheitsneurose" (Freud, "Das Unbehagen in der Kultur") oder oder oder... Diese Störung selbst ist keine Erfindung von mir - leider...
„Das Problem vielmehr ist, dass sich die Menschen immer wieder nicht an der Bibel orientiert und ihren eigenen Kopf durchgesetzt haben.“ Würde ich mich an der Bibel orientieren, hätte ich bestenfalls nur rote Backen, die ich trotzdem immer wieder den Schlägen hinhalten würde, bis mich zwei Männer mit weißen Kitteln abholen. Schlechtestenfalls würde ich als Missionar anderen Menschen Kirchenglauben aufschwätzen wollen und mit rührselig schwabbelndem Kinn Lebensmittelpackungen verteilen.
Wenn ich aber richtig fromm wäre, und alles für ernst nehmen täte, das in der Bibel steht, dann bliebe mir nur „das scharfe Schwert“, um die Andersgläubigen zu erschlagen.
Nichts gegen Bruder Jesus aus Nazareth! Aber du siehst, auch er ist mit seinen Grundsätzen gescheitert!
Nee, Junge, die Bibel ist kein Ersatz für die eigenen Augen, die eigenen Ohren und die eigene Denkbirne!
Deine unreflektierte Aussage über die unschuldigen Frauen und Kinder stellt ein Problem dar, weil Du in keinerlei weise beurteilen kannst inwieweit Menschen schuldig oder unschuldig sind.
Wir brauchen nur in die jüngste Vergangenheit der Deutschen Geschichte gehen. Hier stellt sich dieselbe Frage: Wie viele Deutsche waren unschuldig und wieviel waren schuldig?
Wer kann das wirklich beurteilen. Eines steht fest das hier ein ganzes Volk von einem menschen verachtenden und grausamen Regime beherrscht worden ist. Wer daran mitschuld war und wer nicht, das weiß Gott.
Genau dasselbe war in der Vergangenheit. Nur liegt das schon Jahrtausende zurück. Wie willst Du das von der heutigen Sicht aus beurteilen können, wenn wir das nicht einmal das über die jüngste Vergangenheit sagen können.
Deshalb sollte man sich vor so leichtfertigen Behauptungen zurückhalten. Eines steht fest: Nichts geschieht ohne Grund.
Aber wieso befiehlt Got dann in den letzten Jahren so selten was...sondern nur früher? die Welt ist doch jetzt auch nicht gut, odeR?
Exakt.
Und welche Erklärung als die, dass dies alles nur alte Geschichten sind, passt besser und einleuchtender auf diese Frage?
Mit "alte Geschichten" meinst du doch auch "erfundene Geschichten" oder?
Freilich.
So zimmerte sich halt der Wüstenbewohner die Welt zusammen.
Sie wussten es nicht besser.
Todesstrafe für den ungehorsamen Sohn 18 Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter nicht hört, und sie züchtigen ihn, er aber hört [weiterhin] nicht auf sie, 19 dann sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn hinausführen zu den Ältesten seiner Stadt und zum Tor seines Ortes. 20 Und sie sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Schlemmer und Säufer! 21 Dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, daß er stirbt; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten. – 1. Mos 21,18-21
Klingt das nach einem Gott, oder eher doch nach dem Charakter von Menschen?
So würde kein Gott denken, gäbe es ihn.
Ich finde das klingt auch nicht nach Menschen, sondern einfach schrekclih.
Sozusagen "unmenschlich", ja, freilich.
Aber das verkauft man Dir als den lieben lieben Gott.
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Ein Christ wird Dir sagen das gilt nicht mehr, wegen dem Neuen Testament, aber das ist mir insofern egal, da es scheinbar ja mal gegolten hat! Das waren seine "Mosaischen Gesetze".
Ein Gott der so drauf ist, ist eben ein unmoralischer Diktator. Völlig egal ob er danach mit Nächstenliebe daherkommt oder nicht. Das macht das nicht vergessen.
Hallo Evangelista, nachdem Soli ja bereits auf Deinen Kommentar auf meine Antwort eingegangen ist, und zwar 100% in meinem Sinne, nur deutlicher und exakter als ich es zu formulieren gekonnt hätte (danke soli!!), möchte ich Dir aber noch eine direkte Frage stellen: Du hast Dich sehr nach den Widersprüchen in der Bibel erkundigt (siehe Frage von Sonnenschein zum Mormonentum, daraufhin hast Du eine ganze Liste davon erhalten. Warum kommt keine Reaktion von Dir? Ist Dir das zu unbequem? Mach doch erst mal auf einer Seite fertig, bevor Du Riesendiskussionen auf der nächsten Seite anfängst bitte!
Ich könnte Dir auf die vielen Punkte, die im Link angeführt werden auch konkrete Antworten geben. Nur wie ich aus Erfahrung weiß werden diese Erklärungen auch nichts nützen.
Für Dich ist die Bibel ein Buch voller Widersprüche und Fehler. Wenn das Deine Überzeugung ist, dann soll es so sein.
Wenn du so überzeugt bist das du recht hast, wieso versuchst dus dann nicht? Oder hast du keine anwort?
Wenn ich kurz darf, Valentino?
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Nein, Linda.
Valentin und ich werden u.A. von schlichter Vernunft geleitet.
Das heißt sobald wir in einer Sache die nötigen Argumente, oder eben Gegenargumente beisammen haben, ändern wir von jetzt auf gleich unsere Meinung, wenn die Beweislage darauf hinzeigt, dass die zu erwartende Realität in eine neue Richtung zeigt. Wir sind da völlig undogmatisch.
Wir halten die Bibel nicht für ein Buch voller Widersprüche und Fehler, weil wir sie nicht annehmen wollen, oder gegen die Bibel sind, sondern wir lehnen das Buch als das Wort Gottes ab, weil es ganz sachlich nach Faktenlage und mittels der rationalen Vernunft eben so zu beurteilen ist und man als aufrechter Denker eben zu diesem Schluss kommen muss, das diese augenfälligen Fehler und Widersprüche in einem Maß vorhanden sind, dass sie das ganze Konzept der Bibel als unrealistisch erscheinen lassen.
Valentin und ich glauben eben im Gegensatz zu Dir nicht jene Dinge die sich am besten anfühlen, sondern jene Dinge die nach Beurteilung der Situation der Realität unter dem Gesichtspunkt der Wahrscheinlichkeit am nächsten kommen.
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Insofern sage ich Dir –mit Billigung Valentins, so bin ich mir sicher– das wir beide, von jetzt auf gleich die These der Widersprüche und Fehler sofort fallenlassen wenn Du mit überzeugenden Argumenten diese ausräumen kannst.
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Und das kannst Du ja auch wie Du selbst sagst.
“Ich könnte Dir auf die vielen Punkte, die im Link angeführt werden auch konkrete Antworten geben.“
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Wenn Du gute Punkte hast, werden wir verstummen und Dir unumwunden Recht geben, sofern Deine Punkte plausibel sind.
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Also mach Dich an die Arbeit.
Wir lernen immer gerne dazu.
Ja, genau so ist es.
Vielen Dank.
@Solipsist 14. Juli 2009 22:46
Das hast du einfach super formuliert, Solipsist! Treffend, argumentativ überzeugend und trotz aller Provokation durch evangelista ausgesprochen freundlich - meine Hochachtung!!!
"Und wenn sie gefragt werden: ""Was (haltet ihr) von dem, was euer Herr niedergesandt hat?"" sagen sie: ""(Das sind) Fabeln der früheren.""
An-Nahl, Sure 16, Vers 24
@ Valentin: Es gibt mit absoluter Sicherheit viele Dinge in der Bibel, die man wörtlich nehmen soll. Unter anderem die Gebote, die Jesus gegeben hat. Vieles andere jedoch muß man symbolisch verstehen.
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Und um genau unterscheiden zu können, muß man EINGEWEIHT sein. Und EINWEIHEN kann man (und MUSS man sehr wahrscheinlich!) sich selbst. Du kannst nicht ohne dein Einverständnis eingeweiht werden. Dein Bewußtsein muß eindeutig offen sein dafür, sonst kann es nicht stattfinden!
... und nicht mal die 10 Gebote sind wörtlich zu nehmen!
Heureka....ich bin eingeweiht, musst Du wissen!! Sogar mit meinem Einverständnis!!! Und die 10 Gebote sind so formuliert, dass sie kein Sterblicher völlig einhalten kann, d.h. nicht mal die kann man wörtlich nehmen. Die sagt Dir ein EINGEWEIHTER.
Hallo valentin
Warum sollte man die 10 Gebote nicht einhalten können? Ich muss mich nicht vor irgend einer Schöpfung niederwerfen, dass sie mir wichtiger würde als alles andere. Ich kann am Feiertag auch nur das Nötigste für die Familie tun und mich ansonsten erholen (das tue ich auch in der Sonntagsmesse). Ich muss nicht fluchen und den Namen Gottes leichtfertig aussprechen. Ich kann meine Eltern ehren und ich habe den meinigen geholfen, wie sie nicht mehr für sich selber sorgen konnten. Ich muss nicht morden, nicht die Ehe brechen, und nichts begehren, was nicht mir gehört. Die Mitmenschen kann ich auch frei lassen. Wenn sie zu mir kommen ist das sehr schön, wenn nicht muss ich auch nichts dagegen haben.
@ Valentin301: Ich glaube nicht, dass wir von der selben Einweihung reden! Dagegen spricht allein schon, daß du mir Argumente gegen die 10 Gebote (Moses!) entgegenhältst, wohingegen ich von den Geboten sprach, die Jesus uns gegeben hat: 1. Liebe Gott, deinen Herrn,..." 2. "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" 3. "Liebe deine Feinde..." so...
@Gritti: z.B. sorgen die "Begehrensverbote" sehr leicht dazu, dass man bereits ein "Gedankenverbrechen" begeht, wenn man dem sehr menschlichen Neidgefühl nachgibt, d.h. es ist bereits in Gedanken möglich, eines der Gebote zu brechen. @Heureka: Es kann sein, dass wir nicht von der gleichen Einweihung sprechen. Aber es ist nicht sicher, dass Deine Einweihung die richtige ist. Das mit den Geboten habe ich allerdings mißverstanden!
"@Gritti: z.B. sorgen die "Begehrensverbote" sehr leicht dazu, dass man bereits ein "Gedankenverbrechen" begeht, wenn man dem sehr menschlichen Neidgefühl nachgibt, d.h. es ist bereits in Gedanken möglich, eines der Gebote zu brechen."
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Exakt!
"Dein Bewußtsein muß eindeutig offen sein dafür, sonst kann es nicht stattfinden!"
Klar. Man muss erst glauben um hernach glauben zu können.
So ist es, klingt eigentlich ganz einfach....
@ Solipsist: Mit Offenheit des Bewußtseins meine ich nicht offen fürs (blinde) Glauben, sondern fürs geist-energetische Wahrnehmen und fürs völlig angst- und vorurteilsfreie Denken.
If you open your mind too much, your brain will fall out.
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http://www.youtube.com/watch?v=RFO6ZhUW38w&feature=related
Nicht alles, was sich jemand über Jesus zusammenreimt, beschreibt den authentischen Jesus aus Nazaret, auch wenn er seine Schrift 'Evangelium' nennt.
@ Valentin: Der Fehler ist, du GLAUBST daß die Geschichten in der Bibel, auf die du dich beziehst, HISTORISCH WAHR sind. Und bist geneigt, GOTT geradezu psychopathische Neigung(en) incl. durchgeführter Handlungen zu unterstellen. Und DAS, wo es genug völlig gegensätzliche Indizien und Leumundszeugnisse gibt, die besagen, daß Gott bedingungslose Liebe ist. Würde dich - als des logischen Denkens Mächtiger - das nicht dazu leiten (müssen), mal DEINE Neigung(en) zu analysieren??
Also Heureka, jetzt sag mal, wie kommst Du denn auf diese Schnapsidee, hast Du getrunken? Ich behaupte hier überall, dass die Geschichten der Bibel nur Mythen sind und von Menschenhand erdacht und dass es diesen Gott gar nicht geben kann, und Du liest das Gegenteil heraus? Woher hast Du denn das jetzt. Stell das sofort richtig, alter Schwede.
Mir hat er die exakt gleiche Frage gestellt. Hier auf der gleichen Seite, bei Noebian, 13. Juli 2009 21:56