Gibt es einen Beweis für die Nicht-Existenz Gottes?

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33 Antworten

Es gibt keine Beweise, die dafür oder dagegen sprechen.

Aber mein christlicher Religionslehrer, zum Beispiel, hat gesagt er fühle sich mit Gott verbunden und von Engeln beschützt. Das ist sein Beweis.

Nimm es wie du magst. ^^

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Beweise und Gegenbeweise sind bis Kant und danach vorgelegt worden mit dem Effekt, dass man sich weiter streitet und an kein Ende kommt. Das hat damit zu tun, dass wir über unsere Erfahrung hinaus nur spekulieren aber nichts beweisen können. Das ist meiner Meinung nach auch überhaupt nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir als Menschen in dieser Welt möglichst friedlich und vernünftig miteinander umgehen. Und wenn es Menschen gibt, deren Gottesvorstellungen nur eine versteckte Selbstüberhöhung darstellen, wonach sie sich selbst wie ein göttlicher Elefant im Porzellanladen benehmen können, dann müssen wir ihnen auf die Finger hauen.

Ich halte mich an Epikur. Für ihn war das Sein ewig ohne irgendeinen Schöpfer. Interessanterweise hat er die Existenz von Göttern anerkannt. Wie das, fragt man sich. Seine Auffassung, die übrigens von den US-Pragmatikern wieder aufgenommen wurde: Alles, was wirkt, existiert. Epikur war zu seiner Zeit umgeben von Menschen, die an allerlei Götter glaubten, ihre Feste feierten, ihnen opferten. Realer als in den Vorstellungen dieser Menschen, die ihr Leben danach ausgerichtet haben, können Götter nicht existieren. Ein mathematisch bewiesener Gott bewirkt gar nichts und ist nur Teil einer leeren und nutzlosen Formel. Ein mit Hoffnungen, Ängsten, Trost, Erwartungen, Vorschriften zu Lebensverhaltensweisen angefüllter Gott allerdings begegnet mir im Verhalten jedes Nachbarn, der ihm Lenkungsrechte eingeräumt hat.

Epikur war natürlich auch ein Schlawiner. An und für sich sind Götter, oder Gottesvorstellungen, die Menschen nur zu guten und nicht zu schlechten Taten antreiben, ein guter Ansatz. Bevor man mit nichtsnutzigen Beweisen gegen Phantome antritt, versuchen wir doch, die Götter- oder Gottesvorstellungen zu verändern, von denen Menschen drangsaliert und zu eher unglücklicher Lebenseinstellung geführt werden. Besetzen wir also die Götter ihrem eigenen Anspruch des Höheren nach mit guten Eigenschaften, zu denen zu streben auch uns Menschen zu Gutem motiviert. Dann sei jedem sein eigenes Gottesbild gegönnt, wenn es ihn zu besserem Verhalten antreibt.

Was aber ist mit seelisch Kranken, Menschen mit extremem Minderwertigkeitsgefühl, die wie die IS-Leute einen Allah brauchen, der größte und gemeinste Bestialitäten überhöht? Auch im Christentum und anderen Religionen hat man schon erlebt, dass das Ausleben niedrigster Triebe mit einem göttlichen Willen getarnt wurde. Das Problem eines "göttlichen Willens" ist dabei, dass er nur in interpretierter Form vorliegt. Zum Glück beanspruchen so viele unterschiedliche Interpretationen Glaubwürdigkeit und Autorität, dass sie sich gegenseitig ausschließen. Doch wehe, ein kranker Geist kann als Guru Interpretationsführerschaft an sich reißen, was z.B. zur Aum-Sekte führen kann oder zum IS. Am zerstörerischen Terrorismus wird dann deutlich, dass solche Vorstellungen alles andere als harmlos sind.

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Kommentar von Christian3684
28.06.2016, 11:23

Zu Deinen Erklärungen lasse ich einfach Charles Darwin zu Wort kommen:

  • "Ich kann das Universum nicht als Resultat blinden Zufalls ansehen." (F.Darwin & Seward 1903,I,321)
  • "Ich neige dazu, alles so zu betrachten, als folge es den Gesetzen des Schöpfungsplanes, während die Details dem überlassen bleiben, was wir Zufall nennen." (F.Darwin 1887, II, 105)
  • "Denke ich darüber nach, dann fühle ich mich gezwungen, mich nach einer ersten Ursache umzusehen, die im Besitz eines dem des Menschen im gewissen Grad analogen Intellekt ist, und ich verdiene Theist geannt zu werden." (F. Darwin 1887, I, 282f)
  • "In meinen extremsten Gedanken war ich nie ein Atheist, in dem Sinne, dass ich die Existenz Gottes verneint hätte." (F. Darwin 1887, I, 274)
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Wenn es keine naturwissenschaftlichen Beweise für die Existenz Gottes gibt, dann gibt es natürlich auch keine Beweise GEGEN sie.

Christen erfahren Gott und Jesus, er begegnet häufig sogar Muslimen in Träumen. Wenn man (wie ich) Jesus in sein Leben lässt, erfährt man viele gute Dinge.

Da das aber eine andere, eher geistig/geistliche Ebene der Realität anspricht, kann man da mit Naturwissenschaft nicht viel erreichen.

Das ist wie mit der Liebe. Man kann sie messen im Sinne von Strömen und chemischen Reaktionen. Man kann aber nicht erklären, wer sich in wen warum und wann verliebt. Klar, Hormone und dergleichen sind daran beteiligt, aber man muss klar zwischen Ursache, Wirkung und Begleiterscheinungen differenzieren.

Wenn Du dich für Gott interessierst, findest Du Deine Antworten. Du könntest am Sonntag in einen Gottesdienst gehen, gern auch bei einer Freikirche, und dich im Anschluss mit dem Pastor oder anderen unterhalten.

Wenn Du dich NICHT für Gott interessierst, ist das auch deine ureigene Entscheidung.

Nur wie gesagt: Gott lässt sich nicht in unser Schema der Naturwissenschaft pressen - das ist auch nicht ihre Aufgabe. Gott sollte man aus der empirischen Forschung möglichst herauslassen - ob als Christ oder Atheist.

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Millionen von Menschen setzen sich bekanntlich so einen virtuellen allmächtigen Befehlshaber in ihren Kopf, dem sie Rechenschaft ablegen für ihre Taten und Untaten. Diese weit verbreitete Vorstellung in den Köpfen der Leute, also Gott, bedarf wirklich keines weiteren Beweises. Die Leugnung der Existenz Gottes kann nur einer abartigen Weltfremdheit entspringen, die Umkehrung genauso.

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Gruß Dich 65matrix58!

Da wäre zuerst zu fragen, was man unter Gott zu verstehen habe.

Wenn man sich "ihn" persönlich denkt, dann hört oder liest man immer nur was von ihm, gesehen hat ihn keiner. Und hören tut man es von anderen Menschen, wie er angeblich sei. Das ist reine Glaubenssache, aber vernunftgemäß kann schon gesagt werden, das er so nicht existieren kann. Er soll allgütig, allwissend und allmächtig sein. 

Ist er allwissend, dann weiß er über die Zerstörung seiner eigenen Schöpfung,

Ist er allgütig (das ist mehr als nur gütig zu sein), dann lässt er die Zerstörung zu und entschuldigt alles.

Ist er allmächtig, dann hätte er die Macht seine eigene Schöpfung zu beschützen und hat Schuld an der Zerstörung und dem Leid, weil er es nicht tut.

Eine solche Person als Gott kann es nicht geben, es sei denn, sie ist eine Erfindung des Menschen. Dann aber ist es ein Fantasieprodukt zur Erklärung der Welt.

Sehe ich aber Gott als ES, als Geheimnis des Seins, als Urgrund (der letzte Grund warum etwas ist und nicht nichts), das Eine in Allem , wo alles aus Einem ist oder das Unnennbare oder noch besser das Schöpferische Prinzip, welches wir nur als Gefühl von Ergriffenheit im Beobachten allen Werdens, allen Wandels und Vergehens und auch in der Schönheit der Welt erleben können, dann kann man sagen, Gott existiert. Allerdings wohl nur so.

Beide Beschreibungen dürfen aber nicht den Anspruch für sich erheben, die letzte Wahrheit zu sein. Ein Geheimnis ist eben deshalb ein Geheimnis, weil man nichts absolutes darüber weiß.

Was bleibt dann? 

Ich möchte sagen, das nach der Vernunft Gott (als ES) als Geheimnis des Seins zu sehen, am wahrscheinlichsten ist. Und das Problem der Theodizee löst sich in Luft auf (siehe oben drüber in Kursivschrift). Das haben ohnehin nur alle diejenigen, an Gott als Person glauben.

Weil man nichts Absolutes weiß über den ersten Grund allen Seins, was den Tatsachen entspricht, wäre die Existenz des Geheimnisses der Beweis, wenn man das so sehen möchte.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von kindgottes2
26.10.2016, 21:56

Hallo,

Ihr Gedanklich interessanter Kommentar ist nicht ganz in Einklang mit Gott als Person zu bringen,da Gott keine Person ist.

Er ist vielmehr reiner Geist in Form der Dreifaltigkeit anzusehen und in dieser Darstellung auch mehrfach gesehen worden.

Die Illumination Gottes ist das Feuer das alles Böse zerstört.

Der Grund des Seins ist eigentlich das erfreuen an schönen Dingen welches aber leider durch sich selbst stark beeinträchtigt wird. 

Die Antwort auf das warum lässt er all dies zu ist schon lange beantwortet.Wir tun es nicht er.

Es ist seine Liebe etwas zu erschaffen , das es lernt selbst frei zu sein.Wir Menschen haben den freien Willen und Gott mischt sich da nicht ein.Entweder lernen wir den Frieden oder aber wir zerstören uns selbst.Gott weiß das und deshalb haben Sie in diesem Punkt recht.

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Hey, ich würde dir den Film P.K.- andere sterne andere Sitten empfehlen. Der protagonist sucht in dem Film auch ständig nach der Existenz gottes und wer nun der richtige gott unter den ganzen religionen ist und schließt den film mit folgendem zitat ab: "Ich glaube an den Gott der uns erschaffen hat und nicht an den Gott die die Menschen erschaffen haben"

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Kommentar von waldfrosch64
07.02.2016, 09:58

Nun ja Gott hat sich in der Welt selbst gezeigt ..der Gott der Bibel zu mindestens ...deshalb heisst es auch biblische Offenbarung .

Aber auch die Juden haben damals nicht verstanden ...und so hatte man dann leider am Ende zwei Religionen anstatt das Komplette Bild Gottes ...angefangen bei Noah ..über Arbaham über di e Propheten ...bis es gipfelte im Gottmenschen Jesus Christus. .


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Nicht Existenz kann eigentlich nur widerlegt werden, (indem man die Sache findet), aber nicht bewiesen, soviel ich weiss...

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1. Davon ausgehend, dass Gott Allwissend und Allmächtig sein soll. Müsste er bei der Schöpfung jede folge seiner Schöpfung vorausgesehen haben, weil er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wusste. Als er also die Welt geschaffen hat, wusste er bereits um jede einzige Folge seines Handelns, er kannte die Zukunft und wusste um sein zukünftiges Handeln, er wusste wie sich jede einzige Spezies entwickelt und jedes einzelne Individuum in jeder gegebenen Situation entscheidet. Des weiteren wusste er bereits um jede Situation in der er eingreifen würde bescheid, was ihm also jegliche Handlungsfreiheit nimmt und somit einer göttlichen Allmacht widerspricht. Das heißt Gott ist ein Widerspruch in sich und somit nicht möglich.

2. Man kann keinen Beweis für eine "Nicht-Existenz" bringen. 

(bei klar definierten Sachen kann man eine nicht-Existenz beweisen, zB in der Mathematik, aber das greift für Gott leider nicht)

Alle Polarbären sind weiß stimmt auch nur solange bis ein Schwarzer-Eisbär geboren wird. Solange ist die Aussage, dass alle Eisbären weiß sind aber wahr, weil noch kein andersfarbiger entdeckt wurde.

Wenn also behauptet wird, dass, dass eine Allmächtige Teekanne um den Mars kreist. und niemand in der Lage ist das Gegenteil zu beweisen, dann macht es diese Aussage nicht wahr, sondern bestenfalls "möglich". 

Das gleiche geht mit Zombies, Feen, Einhörnern, fliegenden Spaghetti-Monstern usw.

Wenn man jedoch eine Wahrscheinlichkeitsaussage zu all den oben genannten "Möglichkeiten" treffen müsste (inklusive Gott), so tendiert die Wahrscheinlichkeit bei jedem gegen Null.

3. Gott soll angeblich vor dem Urknall existiert haben, weil er ihn ausgelöst haben müsste. Das heißt, dass Gott ohne Zeit und Raum existiert haben müsste. Ein weiterer gravierender Widerspruch in sich, Nichts kann ohne Zeit und Raum existieren. 

Wenn er es jedoch tatsächlich täte, dann könnte er nicht in unsere Materielle Welt eingreifen, durch brennende Büsche, Verwandlungen von Wasser zu Wein, Kindszeugungen etc.

4. Wird das moralisch Gute von Gott befohlen, weil es moralisch gut ist. Oder ist es moralisch gut, weil es von Gott befohlen wird?

4.1. Wenn etwas gut ist, weil es dem göttlichen Willen entspricht dann ist Gott die Richtlinie jeder moralischen Entscheidung.

Das heißt:  Gut ist was Gott will.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass Gott Gutes will heißt das nur, dass Gott will was er will.
Das heißt aber auch dass Gott keinen Unterschied zwischen gut und schlecht macht, da alles was passiert zu Gottes Plan gehört, der per Definition gut ist.

Das heißt wiederum dass ein Mörder gut ist, weil er getan hat was Gott will, da der Mord zu Gottes Plan gehört hat, was Moral irrelevant macht da alles was je passiert gut ist.

Also wenn Gott befiehlt alle Homosexuellen zu töten oder deine Kinder zu ermorden wäre das moralisch gut, da es Gottes Wille ist.

4.2. Wenn aber Gott befiehlt moralisch Gutes zu tun weil es moralisch gut ist, dann hat Gottes Wort keinen Einfluss auf Moral

Gott erkennt lediglich das Gute der Moral legt diese aber nicht fest, da sie schon vor Gottes Wort als gut galt. Was Gottes Wort komplett von jeglicher Moral löst da man diese Moral auch ohne einen Gott beurteilen kann.

Fazit: Wenn Gott Moral festlegt, dann können wir morden so viel wir wollen da es zu Gottes Plan gehört
Wenn Gott Moral befiehlt weil sie richtig ist braucht man keinen Gott für moralische Werte.....

Fazit: Theismus ist für mich Unfug und mir reichen diese Erklärungen von oben aus um nicht an einen Gott zu glauben und seine Existenz zumindest anzuzweifeln. Ich kann nicht beweisen, dass es ihn  nicht gibt, aber ich entscheide mich nicht an ihn zu glauben und ihn somit nicht in mein Leben einzubeziehen. Indem ich keine Entscheidung von ihm abhängig mache noch sonst irgendetwas von ihm will, wie Gnade, Vergebung etcpp.

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Kommentar von Diimiitrii
07.02.2016, 11:39

Sorry fürs copy & pasten, aber irgendwann ist man müde jeden Tag die gleiche Frage zu beantworten. 

Benutz mal die Suchfunktion, oder klick zB auf den Link von Hummel unten, der is zwar nicht meiner Meinung, aber wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sein können.

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Kommentar von vonGizycki
07.02.2016, 13:01

Grüß Dich Diimiitrii!

Nachtrag:

Gott soll angeblich vor dem Urknall existiert haben, weil er ihn ausgelöst haben müsste. Das heißt, dass Gott ohne Zeit und Raum existiert haben müsste. Ein weiterer gravierender Widerspruch in sich, Nichts kann ohne Zeit und Raum existieren. 

Wenn Du Dir Gott als Person denkst, dann hast du Recht.

Aber und so muss ich sagen: das es etwas ist, ist völlig klar. Dann jeder sehen und erleben. Also muss es auch einen Grund dafür geben. Der Urknall wäre da kurz gegriffen, denn dafür müsste es auch einen Grund geben.

Der Urgrund aber, der den Urknall auslöste, ist eigentlich nur durch die Definition von Aristoteles zu lösen, wobei er jedoch sich nur auf einen absoluten Anfang bezieht. 

Ich zitiere das
Internetlexikon Wikipedia:

Nach der aristotelischen Bewegungslehre, in der die Bewe­gung eines Körpers immer nur durch die Bewegung eines anderen Körpers ver­ursacht sein soll, so ergäbe sich ein unendlicher Rückgriff, wenn man nicht die Bewegung sozu­sagen "am Anfang von allem" aus einer unbe­wegten Quelle hervorgehen lässt; diese Quelle ist der allein aus lo­gischen Gründen postulierte unbewegte Beweger. Mit der christlichen "ontologischen" Vorstellung eines real existierenden Geistwe­sens na­mens Gott, der zugleich der
Schöpfer aller Dinge ist, hat das nichts zu tun.“

(ontologisch meint Annahmen über
Grund­strukturen der Wirklichkeit)

Kurz gesagt, wenn jedes einen Grund hat zu sein und dieses wieder einen Grund usw.- usw., ensteht eine endlose Ursachen-Anstosskette zurück, die aber so gesehen keinen Anfang hat und damit wäre auch die Welt und das Universum nicht möglich.

Infolgedessen muss es einen Anfang geben. Gott wäre demnach lediglich Nichtsein als nur einem Potential, aus dem etwas werden kann, im Gegensatz zum Nichts, wo es nichts gibt und aus dem auch nichts werden kann.

Nach dieser Logikkette wäre Nichtsein Gott. Das schöpferische Potential (ES) wirkte dann aber nicht allein am Absoluten Anfang als Urgrund, sondern wirkt auch im Jetzt, dem Ende der Zeit. Anfang und Ende fielen so gedacht da zusammen und Gott (als ES wohlgemerkt) ist das einzig Ewige, weil ES zeitlos und raumlos ist. Wenn das so ist, gibt es keinen Anfang und kein Ende.

Die weitere Schlussfolgerung: Gott wäre ungeschaffen, unzerstörbar und ewig, weil zeitlos und raumlos). 

Die Folge: 

Gott als Nichtsein wäre dann nur im Zusammenhang mit Sein zu verstehen und nicht voneinander trennbar, denn ohne Sein kein Gott. Oder als Extrakt: Es gibt nur Gott und sich mit allem was ist und denkbar wäre in der Natur (Universum), offenbart. Die Welt wäre somit nicht Gott allein, aber Gott ist in der Welt. Dieser Gedankengang ist aber völlig unchristlich!

Alles aus Einem

Eines in Allem!

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Es gibt keine beweise dass es Gott nicht gibt!

Römer 1:20

20 

 Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind;

https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/gibt-es-gott/#?insight[search_id]=f44c95f1-db07-47f0-b930-7da6c1ceca55&insight[search_result_index]=1

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Gottesexistenz

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

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es heißt ja jedem das seine , ich bin ne Muslimin und glaube an Allah und da ich sehr viel über meine Religion weiß glaub ich auch fest dran. ich mag jede andere religion genauso ich respektiere andere religionen und hab auch christliche Familien mitglieder . es wäre schön wenn jeder jede reli respektieren würde , die welt wäre schöner..

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Die einzigste Frage ist doch: was war vor dem Urknall und wieso kam es dazu? Hier ist sicherlich noch vieles offen. Und auch die Frage, ob es nur unser Universum gibt, oder unendlich weitere. Hier trifft die Naturwissenschaft auf die Religion. Und leider weiß auch niemand ob es nur einen Gott gibt, oder mehrere wie u.a. die Germanen glaubten. Und welcher von die vielen Göttern die auf der Erde vereehrt werden ist denn nun der "wahre" Gott?

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Kommentar von waldfrosch64
07.02.2016, 10:03

Na also ich meine, nur einer hat sich Schritt für Schritt in der Welt so ganz konkret gezeigt .

Jesus Christus 

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Kommentar von realsausi2
07.02.2016, 13:41

Die einzigste Frage ist doch: was war vor dem Urknall

Nein, diese Frage ist irrelvant. Da die Zeit im Urknall entstand, gibt es kein "vor" dem Urknall.

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Hi 65matrix58,in der Fundamentaltheologie der röm.-kath.Kirche werden sogenannte Gottesbeweise angeführt,die die Existenz Gottes beweisen.Dies sind vom Menschen erkennbar.Sogar das Gewissen postuliert die Erkenntnis,dass Gott existiert.Im Mittelalter und der Neuzeit waren auch dogmatisch und durch den Dekalog (1.Gebot "Du sollst an den eine Gott glauben").Seit der Aufklärung sind die postulierten Gottesbeweise löchrig geworden und nicht mehr allgemein akzeptiert.Der Glaube=Vertrauen auf den liebenden Gott wird auch wegen der "sogenannten Welt"erschwert.Schon gescheite Köpfe konnten nicht erklären,warum Gott individuelles und kollektives Leid einfach zulässt.Das geht in die Metaphysik.LG Sto

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Uaaahhh - endlich mal eine neue Frage!

Empfehle Suchfunktion rechts oben. Da findest Du über die letzten Jahre dermaßen viele Meinungen und Antworten zu diesem Problem, dass Du wahrscheinlich in den nächsten 10 Jahren genug zum Lesen hättest.

Warum nur müssen wir uns hier permanent mit immer wieder den gleichen Fragen herumschlagen?

Und:

 NEIN!!! Die Nicht-Existenz eines Nichts muss und kann nicht bewiesen werden! Das ist logischer und erkenntnistheoretischer Schwachsinn!

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Nimand kennt die wirkliche Warheit,ob Gott exestiert oder nicht!Oder ob die Bibel der Koran usw.wirklich was mit Gott zu tun hat!

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Man kann eine Nichtexistenz nicht beweisen... Wie soll das auch gehen.
Das bedeutet aber nicht dass es nicht gute Gründe für eine Nichtexistenz gibt.

Bei der Frage, warum Gott leid zulässt, gibt es verschiedene Antworten.
Ich bin immer noch für die dass es ihn/sie/es überhaupt nicht gibt.
Aber sollte es Gott doch geben, so ist er/sie/es deswegen entweder

Ein sadistischer Wic**** (will nichts ändern)

Oder ein alter Knacker der ins Heim gehört (kann nichts ändern)

Das bedeutet entweder die Allgüte oder die Allmacht muss wegfallen, und so oder so müsste man sich sowieso mal Gedanken um die Richtigkeit von Religion machen.

Mein Ansatz ist nunmal dass es Gott nicht gibt, denn wenn es einen Gott gibt kann es einen Supergott geben der Gott erschaffen hat, und schon ist das Christentum polytheistisch.

Also, man kann niemals beweisen dass es etwas nicht gibt.
Über manche Dinge ist man sich seltsamerweise einig, wie zB die Zahnfee.
Bei anderen Dingen wie Gott, der sogesehen in die selbe Kategorie gehört wie die Zahnfee, gibt es seltsamerweise Leute die darauf hinein fallen, nur weil es in einem Buch steht.

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Kommentar von ThorbenHeiler
07.02.2016, 15:00

Man kann eine Nichtexistenz nicht beweisen... Wie soll das auch gehen.

Und man könnte auch nicht beweisen, dass es keine gerade Primzahl größer 2 gibt? Und man könnte auch nicht beweisen, dass es am Südpol keinen Tunnel ins Zentrum der Erde gibt? Und man könnte auch nicht beweisen, dass es kein allmächtiges Wesen geben kann, weil dieses Wesen ja auch bewiesen unlösbare Aufgaben lösen kann?

Ein sadistischer Wic**** (will nichts ändern) Oder ein alter Knacker der ins Heim gehört (kann nichts ändern)

Tertium datur. Wir Menschen könnten z.B. Bewusstseinsteile von Gott sein. Der Sinn des Lebens könnte darin bestehen, dass diese Teile NIE wieder inkarnieren wollen und es Gott auf diese Weise gelingt, sich selber zu töten.

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Eine Frage, welche so oder wo ähnlich, fast täglich neu bei GF gestellt wird.  - Warum nur? - Die Antworten werden damit nicht anders.

Die Frage wurde schon "1000-fach" bei GF beantwortet. Alle Fragen und Antworten sind auch nachlesbar.

Erlaube mir deshalb, dass ich auf meine erst kürzlich veröffentlichte Antwort verweise:

https://www.gutefrage.net/frage/kann-man-die-inexistenz-gottes-belegen?foundIn=list-answers-by-user#answer-192951355

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Die Nichtexistenz von egal was kann nicht bewiesen werden. Das gilt für Götter gleichermaßen wie für Rapunzel, rosa Einhörner oder die Zahnfee.

Hieraus ergibt sich aber eben nicht der allergerinste Ansatz für die Existenz solcher Entitäten. Die Wahrscheinlichkeit für deren Existenz geht bei allen gegen Null, das es keinerlei Evidenz für ihre Existenz gibt.

Es ist also vernünftig, bis zur Vorlage eines Beleges von der Nichtexistenz auszugehen.

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Wenn du beweisen kannst, dass RusselsTeekanne oder karierte Maiglöckchen oder dunkelblaue Regenwürmer nicht existieren, dann kannst du vielleicht auch die Existenz eines Gottes widerlegen.

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Es lässt sich nicht jedes Gottesbild widerlegen, aber das Gottesbild der Juden, Christen und Muslime lässt sich widerlegen, d.h. den Gott den sich diese Monotheisten vorstellen kann es nicht geben. Beweis hier

http://www.atheismus-info.de/atheologisch.html

Auch interessant der Beweis hier

http://hpd.de/node/3458

Wenn wir aber von den polytheistischen Göttern, bzw. den Göttern der Animisten und Schamanisten, reden, so lassen sich diese NICHT widerlegen. 

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Kommentar von suziesext04
07.02.2016, 14:26

hi FreundGottes - andereseits, in fast jedem persönlichen Glaubenssystem, egal religiös oder nicht, gibts Bilder mit (logischen) Widersprüchen, die trotzdem ganz real da sind und auch wirken. zb kann einer sehr selbstbewusst sein und grosse Stücke auf sich halten und gleichzeitig n Minderwertigkeitskomplex in bezug auf was haben. Ist eben Psychologie, nicht Logik.

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Kommentar von waldfrosch64
07.02.2016, 17:00

Naja dass eine Atheist das Christliche Gottesbild nicht verstehen kann liegt wohl in der Natur der Sache ,denn der Geist führt dich ein ..Wie soll er dass , da du nicht  bekennst ? 


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