Frage von Harterkampfer 09.07.2010

Ein allmächtiges Wesen - und der Mensch in der Navigation doch auf sich selbst gestellt?

  • Antwort von Angel84 10.07.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bin zwar eine "nicht Religiöse", erlaube mir aber dennoch eine Antwort... :-)

    Und es sei vorrausgeschickt, dass ich nicht von dem Gott der Institutionen spreche, die allesamt dieses Gebot ignorieren:

    Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.

    Verbinde Gott und das was du bist und es erledigt sich deine Frage ;-)))

    Erkenne, dass du das Bewusstsein bist, das wir Gott nennen und es wird klar, dass du selbst deine Navigation bist.

  • Antwort von Pinguin 09.07.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gott kann und darf nicht alles für uns erledigen, denn sonst wäre uns ja der Sinn des Lebens genommen. Dann könnten wir uns gleich hinlegen und müssten nichts mehr tun.

  • Antwort von riara 09.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich weis nicht...Mir gibt der Glauben schon so etwas wie eine grobe Karte mit auf den Weg.

    Die Gebote sind so etwas wie eine Grundrichtung, dazu kommen die Ermahnungen sich um Beduerftige und Schwache zu kuemmern, also waehlt man oft den Weg, der solche Dinge unterstuetzt, oder anders ausgedrueckt, waehrend viele die Hauptstarasse um das Elendsgebiet nehmen, fahren die Glaeubigen durch das Elendsgebiet und kuemmern sich um die Armen...

    Es gibt Gesetzmaessigkeiten, die sich aus unserer 'modernen' Gesellschaft ableiten, dabei ist die Selbstverwirklichung und der persoenliche Profit das Alpha und Omega unserer Zeit. Das behaupte ich mal, gilt fuer den wahren Christen nicht, man bereichert sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit oder stellt seine eigenen Beduerfnisse so hoch ueber die der Allgemeinheit. Das passiert mir naterlich auch, schon allein die Tatsache, dass ich eine Firma habe, fuehrt oft zu Konflikten, aber es sind diese Konflikte die oft zu Entscheidungen fuehren, die vielleicht nicht 100% unternehmerisch korrekt sind aber auf der anderen Seite mein seelisches Befinden positiv beeinflussen. Das Kuendigen eines Mitarbeiters ist fuer mich z.B. fast wie eine Amputation, zuerst denke ich an die Auswirkung der Kuendigung auf sein Leben und das seiner Familie, dann erst an die Faktoren, die das Geschaeft betreffen. Letztlich zahlt sich Naechstenliebe immer aus, denn ich behaupte jeder in meiner Firma hat ein weitaus persoenlicheres Verhaeltnis zu unserem Unternehmen als in anderen Firmen. Dafuer das ich mich mehr fuer meine Angestellten einsetze, bekomme ich mehr Loyalitaet, Antrieb und Kreativitaet zurueck, das gleiche gilt fuer mein privates Leben, da ich Gottes Navigationssystem grundsaetzlich eingeschaltet lasse und recht gut damit unterwegs bin...:-)

  • Antwort von hell11 09.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Fakt ist, von nichts kommt nichts! Wir sind aber da und die Erde, die Sonne, das Universum. Da wir. die Menschen nicht eine einzige Zelle zum Leben schaffen, nicht ein Gramm Materie schaffen, muss es doch einen geben der das kann und dieser Könner, ist für mich Gott und wenn dieser gewisse Taten, zB. böse Taten blockieren würde, dann hätten wir keinen freien Willen mehr. Lernen, lernen ist angesagt lernen bis zum summs cum laude, gottgleich, wieder zurück zum Schöpfer.

  • Antwort von Nowka 09.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    der mensch soll laut schöpfungsplan etwas neues lernen, daß es bisher im kosmos noch nicht gegeben hat.


    der mensch soll lernen aus FREIHEIT das zu tun, was alle anderen wesen aus NOTWENDIGKEIT tun


    damit die menschen das erlernen, mußte ihnen die möglichkeit des irrtums eingeräumt werden, von der sie rege gebrauch machen.

    .

    und so macht der mensch seine "navigationsarbeit" scheinbar geistabgeschnitten (er wird dabei aber sorgsam beobachtet und behütet.

    .

    Vice versa

    Ein Hase saß auf einer Wiese,

    Des Glaubens, niemand sehe diese.

    Doch im besitze eines Zeises

    Betrachtet voll gehaltnem Fleißes

    Vom vis a vis gelegnem Berg

    Ein Mensch den kleinen Löffelzwerg.

    Ihn aber blickt hinwiederum

    Ein Gott von fern an, mild und stumm.

  • Antwort von Normalpsycho 09.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Frage kann für dich nicht zufriedenstellend beantwortet werden, weil du und der entwaige religiöse Kontrahend von zwei völlig verschiedenen Lebenswelten ausgehen.

    Der Religiöse könnte nun sagen: "Nur weil du dich in deinem Lebensweg & der Findung deines Weges alleingelassen und ungeführt fühlst heißt das lange nicht, dass es so ist oder dass ich es so empfinde."

  • Antwort von Ulenvater2 29.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Seitdem der Mensch vom Baum der Erkenntnis aß, konnte er unterscheiden zwischen gut und böse - deshalb tat er es ja, nämlich um der Allwissenheit Gottes näher zu kommen. Dafür verzichtete er auf Unsterblichkeit - also muß ihm das MEHR wert gewesen sein.


    Da der Mensch WEISS, ist er schuldig, wenn er etwas falsch macht. Falls er unsicher ist, kann er ja nachlesen: In der THORA oder im ALTEN TESTAMENT, was so ziemlich deckungsgleich ist. Mit dem neuen Testament habe ich wenig zu tun. Wer Schwierigkeiten mit der AUSLEGUNG der Thora hat, kann sich z.B. die PLAUT-Ausgabe kaufen, die sich ca. viertelt: Ein Viertel Hebräisch, ein Viertel Deutsch, zwei Viertel Auslegung dazu (in Deutsch natürlich !).


    Wer eines oder mehrere dieser religiösen Gesetze übertreten hat, kann das durch MIZWOT = gute Taten auszugleichen versuchen. Ob das reicht, wird beim JÜNGSTEN GERICHT entschieden - wie schon bei den Alten Ägyptern sehr genau beschrieben, denn Mose = Moshe war ja Ägypter und wurde als PHARAO-Sohn in die Mysterien der Ägypter eingeweiht. Auf der einen Seite der WAAGE liegt dann eine FEDER - auf die andere Seite kommen Deine Übertretungen. Hinten wartet das Krokodil !


    Der Christ hat es da einfacher: Ihm wird unter bestimmten Umständen (Nachfolge Christi z.B.) seine Missetat verziehen, durch das Opfer von Jesus Christus.


    Der Atheist muß sich halt nur mit seinem Finanzamt verständigen, den verschiedenen Gesetzbüchern des deutschen Volkes und der Richter-Willkühr bzw. Unfähigkeit seines Anwaltes.

  • Antwort von carisimo 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wieso Konflikt...?

    Das Leben ist eine wundervolle Herausforderung - mit Wegen voller Überraschungen. Lernprozesse/ Höhen und Tiefen, die zu wunderbaren Erkenntnissen führen und gleichzeitig die schöne Gewissheit, dass man geführt wird. Was will man mehr ;)

  • Antwort von berkersheim 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hali - halo - ich hab auch noch was:

    Gehen wir Deine Fragen doch mal philosophisch an und (Sprachanalyse) schauen erst mal, was wirklich gefragt ist.

    Erster Teil:

    "die Religion (Gott) sagt, die von uns Menschen vorgefundene Wirklichkeit sei das Ergebnis eines Gottes-Willens (Schöpfung). Sucht man seinen Weg, sei es in der Topographie, sei es im Leben, so müsse man Gottes willen erforschen und erkennen."

    Tut mir leid. Das ist zu allgemein. Auf diese Frage geben unterschiedliche Religionen unterschiedliche Antworten. Ein Großteil der Religionen z.B. wäre wahrscheinlich nicht damit einverstanden, dass das, was jeder so vorzufinden meint, Wirklichkeit oder gar die wahre Wirklichkeit ist. Siehe nur die Heterogenität aller Antworten. Selbst die Wissenschaftler haben keine einheitliche Meinung. Wenn ich die diversen Antworten oben anschaue, dazu die diversen Antworten verschiedener Religionen, dann hat jeder eine Interpretation der Wirklichkeit, wie sie der von ihm gegebenen Gottesdefinition entspricht. Verkündet jemand einen grünen Gott, hat er auch eine grüne Wirklichkeit im Gepäck, verkündet er einen roten Gott, hat er eine rote Wirklichkeit im Gepäch (sind jetzt nicht die Linken gemeint, die haben ja keine Gott, oder doch?) Du verstehst, dass bereits der erste Teil der Frage nicht problemlos ist.

    Zweiter Teil:

    "Andererseits machen wir aber alle, gleichgültig ob religiös oder nicht, die Erfahrung, dass all diese Wege Gesetzlichkeiten folgen, die jeden Aspekt eines anwesenden personalen Willens vermissen lassen : denn sie liegen unveränderlich fest (Gesetzmäßigkeiten). Das Schlimmste dabei: wir können und müssen unsere Wege selber suchen, indem wir die Gesetzmäßigkeiten der Topographie oder des Lebensdschungels erforschen und erkennen."

    Sorry, das ist eine schwammig formulierte Steilvorlage. Schau mal in den Antworten nach, wie viele genau das sagen. Du musst nur Deine "Gesetzmäßigkeiten" mit ihrem Gott gleichsetzen, und die Gleichung geht auf. Bei Evangelista sind die Gesetzmäßigkeit sehr klar und unbezweifelbar (man darf allerdings nicht fragen, wie sie vom Allgemeinen ins Konkrete transportiert werden), bei GALLARIAOY sind die Gesetzmäßigkeiten sein gerichteter Energiestrahl, in den man sich einklinken muss, usw.. Woher nimmst Du die Überzeugung, dass alles unabänderlichen Gesetzmäßigkeiten folgt? Die moderne Physik gibt das nicht her. Die Chaostheorie sucht sogar Antworten für alle Bereiche, in denen es definitiv nicht so ist. Ein wirkliches Problem hast Du doch erst, wenn es solche eindeutigen Gesetzmäßigkeiten gar nicht gibt. Noch schlimmer: Wenn es solche umfassenden Gesetzmäßigkeiten gäbe, bräuchtest Du sie nicht zu suchen, dann wärst Du mittendrin und eingebunden. Evangelista könnte ihre Erlösung vergessen, denn ohne Freiheit keine Erlösung. Wenn wir also Wege suchen müssen, gibt es keine umfassenden Gesetzmäßigkeiten. Es gibt Gesetze, das sind aber lediglich Antworten der Wissenschaft und die Ingenieurskunst versucht ihre Brauchbarkeit in praktischer Anwendung zu ergründen. Vieles funktioniert, sonst hätten wir keine Fernseher. Doch reicht das bei weitem nicht, um von umfassender Gesetzmäßigkeit zu sprechen.

    Dein Problem ist also Deine Freiheit. Aber da Du nicht allein auf der Welt bist, musst Du ergründen, wie Du sowohl mit Deiner Freiheit wie mit der Tatsache der Anwesenheit der gesamten übrigen Welt, die ja teils auch ihre Freiheit hat, klarkommst. Religionen im guten Sinn wollen Wege aufzeigen, wie dieses uralte Lebensproblem zu bewältigen ist. Viele der religiösen Antworten transportieren eine Menge Lebenserfahrung, die man sich zumindest mal anschauen sollte. Religionsgeschichte ist schließlich auch Kulturgeschichte. Selbst die sogenannten 'Nichtreligiösen' verdrängen manchmal, woher sie ‚kulturell’ kommen. Dass Religionen eine Entwicklungsgeschichte haben, hören wiederum die Religiösen nicht gerne. Wie weit man sich – abgesehen von dem praktischen Lebensrat - einer Religion anschließt, das hängt davon ab, wie weit sie mit dem persönlichen Weltbild zusammenpasst. Einige Missionare hier sind ja schon ganz schön verschroben. Meiner Meinung nach, hat niemand einen Anspruch auf absolute Wahrheit. Und große Sprüche machen, ist leicht. Entscheidend ist für mich immer die Lebenspraxis (Lessings Ringparabel).

  • Antwort von heureka47 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Deine Frage wird schon dort problematisch, wo du "Religion" mit "Gott" gleichsetzt.

    Ich vermute, mit "Religion" meinst du z.B. die "Bibel". Wie du nun aber die Inhalte der Bibel deutest, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Von der jeweiligen Übersetzung - und das auch noch in veschiedenen Ländern, auf unterschiedlichem kulturellen Hintergrund -, und vor allem von dem Entwicklungsgrad deiner geistigen Fähigkeiten bzw. der mehr oder weniger ganzheitlichen Entwicklung deines Bewußtseins.

    Selbst wenn Gott selbst zu dir spräche, könnte es gut sein, daß du im Fall A) dies als Fehlfunktion deines Gehirns, als "Wahn", "krank" und "sinnlos" deutest, während in einem Fall B) du tief ergriffen, berührt und positiv erschüttert bist und sich aufgrunddwessen eine innere Wandlung in/mit dir vollzieht.

    .

    Was wir "vorfinden" in der Welt ist ebenfalls nicht für alle Menschen gleich, sondern wird auch durch das individuelle Bewußtsein gedeutet / bewertet und bekommt erst dadurch seinen Sinn.

    Ich bin zwar auch der Meinung, das alles nach einheitlichen universellen Gesetzen abläuft, aber die Tönung der einzelnen Dinge geschieht durch das individuelle Bewußtsein.

    .

    Die "Navigations-Arbeit" mußt du überhaupt nicht "ganz allein" tun. Es gibt um jeden Menschen herum zahllose Hilfsangebote. Ich habe die anfangs auch nicht gesehen oder nicht auf sie geachtet oder gar nicht gewußt, dass sie für mich (interessant, wichtig) sein könnten. Aber wenn man in dieser Richtung erst einmal anfängt zu suchen, stößt man auf sie - unweigerlich!

    Aber dazu muß man erst einmal so reif werden, dass man motiviert ist, in dieser Richtung zu suchen.

  • Antwort von einfachgenial 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    > Wie also löst ihr diesen Konflikt... . Ich denke, wenn Du beim Glauben in einen Konflikt kommst, dann bist Du vielleicht für die nächste Stufe bereit, das wäre Wissen. . Wie habe ich es einmal für mich als Agnostiker und Freidenker formuliert... lieber um sich wissen, als an andere zu glauben! . Viele Erfolg noch bei der Suche im Glaubensparadoxum ;-)

  • Antwort von Sonnenschnauz 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    @harterkampfer : Zuerst einmal Danke für diese Frage. Dadurch sehe ich Deinen Beitrag von der „Werkzeugkiste“ in einem anderen Licht. (Der hatte mir, wie bemerkt, gar nicht gefallen!) Also: Neues Spiel, neues Glück!

    Aber zur Frage. Ich möchte Deine Prämisse einfach in Frage stellen, nämlich die von der „Allmacht“ Gottes. Natürlich kommt die „omnipotentia“ im Glaubensbekenntnis vor, aber ich kann mich nicht erinnern, dass die „Allmacht“ Gottes wirklich das Hauptthema in der (evangelischen) Theologie war und ist. Wir haben vielmehr (ich denke vor allem an Jürgen Moltmann, Der gekreuzigte Gott) den leidenden, mit den leidenden Menschen mitleidenden Gott entdeckt. Zumindest einen Gott, der, wenn er denn allmächtig ist, auf diese Allmacht verzichtet, um der Liebe willen. Wenn man Christus betrachtet, ist er ja eben nicht der "allmächtige" Pantokrator, wie Byzanz ihn dargestellt hat. Die These von der Allmacht kommt aus dem Griechischen, aus einem anderen Denken als dem Hebräischen. Die Synthese von griechischer Philosophie und christlichem Denken hat dann zu einer Dogmatisierung geführt, die vielen zu recht als ein zu starres Gerüst vorkommt. Übrigens hat die protestantische Theologie schon um 1900 (und auch immer davor) diese Dogmatisierung sehr stark kritisiert, z.B. Harnack. Und die Dialektische Theologie (nach dem 1. Weltkrieg) spricht von Gott als dem „ganz Anderen“. Der eben in kein dogmatisches Korsett passt, sondern bei dem wir unsere "Wunder" erleben.

    Im hebräischen Denken, und das findest Du in der gesamten Bibel, auch im Neuen Testament, ist Gott derjenige, der „mitgeht“. Er führt das Volk aus der Gefangenschaft heraus (Exodus), er führt als „Rauch- und Feuersäule“. Er stellt sich vor (dem Mose am brennenden Dornbusch) als der „ijäh ascher jejäh“, - „ich werde mit euch sein“. D.h., mit Deinem Bild: Er ist selber das Navigationsgerät. Allerdings ist er kein „Gerät“ sondern eine „Person“. Sehr schön kommt das in den Psalmen zum Ausdruck, wo einzelne oder eine ganze Gemeinde um die Übereinstimmung mit dieser Person ringen, oder dafür danken. Um diese Übereinstimmung zu finden, braucht der einzelne oder/und die Gemeinde Erfahrungen. Eigene, aber eben auch solche, die andere vor einem selbst gemacht haben.

    Die Übereinstimmung zwischen dem „allmächtigen Willen“ und dem „eigenen Weg“ ist also ein Prozess. Das hebräische „undogmatische“ Denken (und das bevorzuge ich) sieht dabei keine sich praktisch ausschließenden Alternativen zwischen einer „Allmacht“ und einem eigenen Suchen.

    Aber nun sind wir mal hier im „Westen“ durch das griechische dogmatische Denken geprägt, wie Dein Beitrag zeigt, und wollen uns ja auch selbst ernst nehmen. Wie könnte man damit klarkommen? Vielleicht nur „dialektisch“. Manchmal gibt es zwei „Wahrheiten“, die zunächst unverbunden nebeneinander stehen, ja sich auszuschließen drohen. (Auch das ist „aristotelisch“, wonach die Wahrheit ja nur eine ist.)

    Ein Bild dazu, es ist uralt, es stammt aus John Bunyans „Pilgerreise“. Ein Pilger „entscheidet“ sich selbst für Gott, mit seinem angeblich „freien Willen“, und tritt durch das Tor ein. Als er drinnen ist, dreht er sich um und liest auf der Rückseite des Tores: „Erwählt vor Grundlegung der Welt.“

    Deine Frage ist ja auch die nach dem „Sinn meines Lebens“, nach dem Plan, und zwar einem Sinn und Plan, der vor einer höchsten Autorität stichhaltig ist. Du fragst nach persönlichen Erfahrungen bei einzelnen, wie sie damit umgehen.

    Meine Antwort: Das ist ganz harte, intellektuelle, geistige, aber vor allem seelische Arbeit. Sie hört nicht auf, aber sie macht ungeheure Freude. Ich drücke das mal wieder mit einem biblischen Zitat aus, bei Jesaja 53, 11. Da heißt es von dem „leidenden Gottesknecht“: „Darum, dass seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben.“

  • Antwort von evangelista 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    @ 1. Es ist nicht richtig dass wir uns den WEG SELBER SUCHEN müssten, sondern Gott hat uns den Weg gezeigt(offenbart), den wir gehen sollen.

    @ 2. Wir finden diesen Weg und diese Wahrheit in Christus begründet, indem Er sagte:

    "Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN niemand kommt zum Vater denn durch mich." Johannes 14, 6.

    @ 3. Darum hat Er auch die Menschen dazu eingeladen und sie aufgefordert seinem Beispiel zu folgen, dann werden wir auch den richtigen Lebensweg gehen, der uns sicher an unser Lebensziel - die ewige Gemeinschaft mit Gott - bringen wird.

    @ 4. Die Frage ist deshalb nicht, ob es überhaupt einen richtigen Weg gibt, sondern ob wir bereit sind den Weg zu gehen, den Christus uns gezeigt hat.

    @ 5. Das setzt unser VERTRAUEN voraus und dann werden wir auch gerne diesen Weg gehen. Wohl müssen wir diesen Weg gehen, aber wir gehen ihn nicht allein, weil wir sein Versprechen haben, dass Er uns zur Seite steht.

    Um diese Erfahrung machen zu können muss wir aber diesen Weg gehen. Nur darüber zu philosophieren reicht nicht nicht aus!

  • Antwort von GALLARIAOY 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du sprichst den so genannten GOTT der Religionen an, den es nicht gibt. Jedoch, es gibt einen Hintergrund, dem auch wir menschlich Irdischen unser irdisches Leben verdanken. Wie wir diesen Hintergrund benennen, ändert nichts an der Tatsache, dass dieser Hintergrund existiert, und mit seiner Auswirkung, ein einseitig gerichteter Energiestrahl, der ohne Anfang und ende zu sein scheint,alles bewirkt, was hier auf der Mutter Erde geschieht. Wenn es einem irdischen Menschen gelingt mit diesem Energiestrahl in Resonanz zu gehen, fließen ihm, dem Menschen Informationen zu, ähnlich derer, die auch dieser JESUS von Nazareth erhalten hat. GALLARIAOY

  • Antwort von Novalis1 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    @hell11: Dass "nichts von nichts kommt", muss nicht bedeuten, dass wir und das Universum von einem Gott kommen, der uns obendrein seltsam ähnlich sieht.

    Du argumentierst, als ob die Menschen seit Jahrunderten nichts gelernt hätten, wo ich hier ständig lese, dass Gott die Menschen erschaffen habe, damit sie immer Neues lernten!

    Schon Napoleon, der einen Gelehrten seiner Zeit gefragt hatte, wo Gott denn in seinem System bleibe, musste die Antwort hören: "Majestät, Gott ist eine Hypothese, die wir heute nicht mehr brauchen."

    Und bist du dir so sicher, dass du "einen freien Willen" hast, wenn du partout an diesen Gott glauben musst und keine andere Möglichkeit sehen kannst?

  • Antwort von Raimund1 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Gott hat unendliche Geduld

    mit mir

    und mit dir

  • Antwort von dreadnought 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gute Frage!

    Du gehst von der Voraussetzung aus, daß alles Leben Gesetzmäßigkeiten unterliegt, die nicht von der Willkür Gottes abhängen, also sich nicht dauernd ändern, d.h. also, daß ein Fernseher bei afghanischen Taliban genauso funktioniert wie bei europäischen Konsumisten? Richtig? Und daß Gläubige und Nichtgläubige diese Regeln erforschen und kennen müssen, um den Weg durchs Leben zu finden?

    Das ist so. Aber es ist kein Konflikt. Weil die Schaffung von "Naturgesetzen" (bzw. dem was wir gerade dafür halten), die mit einer gewissen Verläßlichkeit ausgestattet sind, dem Schöpfungsgedanken nicht widerspricht. Die Freiheit ihrer Erforschung ist in meinem Glauben erfahrungsbasiert ausdrücklich gegeben. Ihre Erforschung und Beachtung gehört mit zum Kompaß im Leben als Christ und ist religiös nicht konfliktträchtig. Eigentlich im Gegenteil. Bilder von "Hubble" vertiefen eher mein Verständnis von Gottes Größe als daß sie es gefährden. Aber ich muß nicht die komplette Navigationsarbeit in meinem Leben alleine machen. Durch meine Tradition und in meinem Glauben bekomme ich auch einen theologischen und anthropologischen Bezugsrahmen, der die Navigation erleichtert. Also ich denke und erlebe, daß in der christlichen Tradition Gott, Mensch und Welt durchaus angemessen beschrieben und aufeinander bezogen sind.

    Im Einzelfall kann sich Gott auch diesen seinen Regeln überlegen zeigen (Wunder), aber das ist kein Problem. Ihm gehört der Laden ja.

    Danke für die Frage- bringt das brain auf Betriebstemperatur!

  • Antwort von TinaUndBibi 09.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich glaube, dass Gott für einen da ist wenn man ihn braucht. Gott muss einem nicht ständig beistehen und einem sagen was man tun soll. Es gibt Situationen in denen man Beistand braucht. Wenn man aufs Klo geht, muss man nicht die Gewissheit haben das Gott dadrüber wacht, aber wenn es einen Todesfall gab, denn möchte man wissen, dass es jemanden gibt, der immer da ist. Der zwar nicht neben einem steht, sondern der einem ein gutes Gefühl gibt, der einem sagt das der verstorbene Mensch jetzt an einem guten Ort ist. Also ich glaube mehr daran das Gott einem seelisch beisteht und nicht dafür verantwortlich ist was wir tun oder lassen.

  • Antwort von Doreanfree 18.07.2010

    In der Theologie schlägt sich diese Frage in der Frage nach dem 'freien Willen' nieder. In Übereinstimmung mit dem was Luther lehrte sehe ich auch keinen freien Willes des Menschen - zumindest nicht in geistlichen Dingen. Der Mensch wird von Gott geführt. Er ist hier auf Erden sozusagen in der Schule, in der Ausbildung zur Ewigkeit.

  • Antwort von AHLERS1946 09.07.2010

    Du solltest unterscheiden zwischen dem sehr wichtigen kindlichen Glauben an einen lieben Gott im Himmel und dem Glauben an den Helfenden Gott von uns Erwachsenen. Unser Jesus hieß in seiner aramäischen Sprache Jeschua. Das war eine Wortkombination: Jahwe hilft. Seitdem wir Christen an den Helfenden Gott glauben, weil unser Jesus auf deutsch Gotthilft hieß, gibt es den allmächtigen und strafenden Gott des Alten Testamentes nicht mehr. Es gilt die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Denk mal logisch: Wenn wir Menschen frei sind, kann Gott nicht allmächtig sein. Glaube mir bitte: Dem allgegenwärtigen Gott ist die Freiheit von uns Menschen wichtiger als seine Macht.

  • Antwort von mitteninberlin 09.07.2010

    Der Mensch ist frei, das ist der Punkt. Er kann sich entscheiden, und zwar frei, nicht nach Gesetzmäßigkeiten, nicht nach Verstand oder Gefühl oder sonst etwas.

    Das betrifft natürlich nicht die meisten Entscheidungen, die durchaus vielen Faktoren unterliegen und wo Freiheit in den Hintergrund treten kann bis zur völligen Unkenntlichkeit (zum Beispiel durch äußeren Zwang oder eine starke angeborene oder angelernte Neigung). Es betrifft aber jene grundlegende Entscheidung, die gewissermaßen mit der Person selbst deckungsgleich ist, und die kein Mensch von einem anderen Menschen letztendlich abfordern kann (kein Mensch kann dazu gezwungen werden, auch sie ist weder angeboren noch angelernt) - eine Entscheidung des Herzens, die entscheidende Entscheidung, nämlich die Entscheidung für oder gegen Gott, den Glauben an Jesus Christus.

    Gott kennt die Herzen. Er weiß, wie wir Menschen durch die Welt irren, ob wir ihn suchen oder nicht, ob wir ihn wollen oder nicht, ob wir zu ihm gehören, oder ob unsere Richtung eine ganz andere ist. Und er gibt Winke. Er hat sein Wort gesandt. Wer an Jesus Christus glaubt, dem schenkt er seinen Geist. Ein solcher Mensch geht dann immer weniger in die Irre, das Wort Gottes wird immer klarer in seinem zeitlichen, flüchtigen Leben. Und am Ende geht er heim in seine Heimat, zu Gott, wohin er gehört, in das ewige Königreich, zu Jesus Christus.

  • Antwort von helisua66 09.07.2010

    Hallo Harterkampfer!

    Das ist eine Grundfrage der Religion und Philosophie. Sie ist letztlich mit dem Problem der menschlichen Freiheit verbunden. Vielleicht gibt Dir ein Platon-Spruch darauf eine Antwort:

    "Auch das Teilchen, das du darstellst, ist immer mit seinem Blick, so winzig es ist, auf das All hin gerichtet. Du aber bemerkst es gar nicht, daß alles Werden um jenes willen da ist, auf daß dem Leben des Alls selige Wesenheit eigne, aber nicht um deinetwillen; nein, du wirst um seinetwillen." (Platon: Gesetze 903.)

    Das bedeutet nach meiner Sicht, daß es eben unsere zentrale Aufgabe ist, unseren Weg zu finden, der zugleich ein sehr persönlichen und individueller als auch einer ist, mit dem wir uns in den kosmischen Chor einstimmen müssen. Jeder hat zwar eine besondere Stimme, aber er darf dennoch nicht falsch singen, sondern muß die kosmischen Gesetze erforschen und erkennen. Wenn er den falschen Zielen und Vorbildern hinterherläuft, wird er seinen ganz eigenen Weg aber nicht finden. Du kannst dabei keinen übergeordneten Willen erkennen? Täusche Dich nicht! Er ist immer allgegenwärtig und läßt sich auch als Deine innere Stimme erkennen, denn wie der Mystiker Meister Eckhard sagte:

    "... Man soll Gott nicht als außerhalb von einem selbst erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in einem ist.... Manche einfältigen Leute wähnen, sie sollten Gott (so) sehen, als stünde er dort und sie hier. Dem ist nicht so. Gott und ich, wir sind eins. Durch das Erkennen nehme ich Gott in mich hinein; durch die Liebe hingegen gehe ich in Gott ein..."

    Man sollte in all diesem keinen überflüssigen vertrackten Konflikt sehen, sondern im Sinne Platons verstehen, daß wir gewissermaßen die Monaden sind, mit denen sich das geistige Universum aufbaut und ohne die es nicht entstanden wäre. Denn das einzig wahre sind die Seelen – alles andere ist nur deren Emanation. Ich verweise übrigens zu allem auf folgenden Text:

    http://ouroboros-forum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5...:die-kosmische-geistkugel&catid=36:admin-essays&Itemid=62

    Gruß: Hilisua66

  • Antwort von Fantasie23 09.07.2010

    Zu dieser komplexen Frage am besten eine Antwort aus dem Jenseits:

    „Die Verdichtung der Materie zu so grober, derber Erscheinungsform wie der euren ist Folge des Geisterfalles. Wir sprechen daher von der Vergeistigung der Materie als End-ziel der Schöpfung.

    Gemeinhin mit dem Sammelnamen 'Luzifer' bezeichnet, widerstrebte ein Teil der 'Söhne Gottes' mit Hilfe ihrer relativen Kraft der absoluten Kraft (eure Wörter reichen natürlich nicht aus, diesen Prozeß zu beschreiben), und das war die erste Ur-Sache der Entstehung einer so derben und dichten Materie, wie sie heutzutage das nötige Entwicklungselement vieler Lebewesen bildet. Diese Scheinwelten stellen nicht den einzigen Weg der Entwick-lung dar; sie sind nicht direkt aus Gott, sondern auf indirekte Weise von den Gottessöh-nen geschaffen, gleichsam als Begleiterscheinungen ihrer 'Illusionen'. Für die gefallenen Geister ist es möglich, sich in den verschiedensten Formen zu manifestieren, die den je-weiligen Entwicklungsstufen der unterschiedlichsten Welten am besten zugänglich und am leichtesten verständlich sind. Zugleich enthalten sie auch für 'Satan' die geeignete Nahrung, durch deren Aufnahme er wieder zum 'Luzifer' werden kann; ist doch seine In-dividualität ebenfalls ein Hauch Gottes, und auch er wird zu dem zurückkehren, von dem er stammt.

    Alles, was ihr Menschen seht, ist nur ein Spiegelbild dessen, was ist; ihr seht die Spiege-lung oder die Verdichtung, nicht das Wirkliche, was diesen zugrunde liegt. Deshalb ist es so schwer für euch, euch geistige Klarheit zu erringen. – Ihr sollt Hauptsache und Neben-sache unterscheiden lernen, sollt das, was die Mehrzahl von euch bisher als das Wirkliche betrachtet, als das Unwirkliche, weil das Vergängliche, erkennen lernen.“

    Quelle: Engel Emanuel (1890-1897): in: Bernhard Forsboom (1966): Das Buch Emanuel. - Drei Eichen-Verlag Ergolding, 276 S.

  • Antwort von hell11 09.07.2010

    Sinn des Lebens. Wissenschaftliche Erkenntnisse, Naturgesetze, Logik und Versionen. Ein Versuch das Dasein zu verstehen! Nur Gott konnte aus dem Nichts, mit dem Urknall Materie/Energie mit Milliarden von Universen und Leben erschaffen. Gott schuf den Menschen und hauchte diesen die Lebensenergie mit Bewusstsein Geist/Odem ein. ---------Albert Einstein; Energie wandelbar aber nicht vernichtbar, also ewig, und Materie ist geronnene Energie--------------------Was ist, hat Gott gedacht und gemacht. Gott gab den Menschen die Erde als Baukasten mit Wasser, Felsen und Bäumen. um Erfahrungen zu sammeln------------------------------Was kommt, die Häuser und Gärten, das denken und machen die Menschen, mit dem Geist Gottes. Jesus Christus gab die Gebote dazu. Ein Leben auf der Erde von 70, 80 Jahren, ist zur Ewigkeit ein kurzes Arbeitsleben. Um einen Planeten zu Gestalten und um Wissen und Erfahrungen zu sammeln, ist ein Leben viel zu kurz. Nur ein Leben (…) evtl. als kranker, armer wäre ungerecht und ein ungerechter Gott ist undenkbar. Viele Leben, mal reich, mal arm, mal schön, mal krank, gute und schlechte Zeiten, neue Berufe, erst solche Erfahrungen führen zur Vollkommen-heit. Ohne Geist ist der Mensch ein Säugetier und die tierische Lebenszeit ist begrenzt und sterblich-------------------Der Geist überlebt und kann in der >körperlosen< Zeit, andere Planeten, alte und neue Welten, andere Kulturen, höhere und niedrige Lebensformen, ja das gesamte Universum, studieren. Um das geistige Erleben umzu-setzen, kann inkarniert werden. Immer wieder, bis die Menschen ihre Gier und Kriegslust abgelegt haben, bis zum summa cum laude, solange wie dieses Universum besteht, bis die Fliehkraft des Urknalls erschöpft ist, wie ein Ball der hoch geworfen wird und die Ausdehnung des Universums zum Ursprung zurück fällt und der Rückkehr der nun Erfahrenden und Vollkommenden Menschen zu Gott. Dann könnte der nächste Urknall ein Vollkommender Geist sein----------------------------------------------------------------------@ W.A.Goethe schreibt; Ich bin gewiss, schon tausendmal da gewesen zu sein und hoffe, wohl noch tausendmal wieder zu kommen @ W. Amadeus Mozart, komponierte bereits mit 5 Jahren, ein Talent, welches nur aus früheren Leben erklärbar ist. @ August Kekule; die Benzolformel wurde mir im Traum offenbart. HL

  • Antwort von coeleste 09.07.2010

    untersuche die gesetzmäßigkeiten,ob sie deiner navigation entsprechen (=auf gott zu).

    wenn nicht,lasse sie außer acht!

    wenn das manchmal nicht geht,ist es besser ihr zu folgen.

    denn:

    jesus sagte (in meinen worten): wenn ihr allein seid und zu gott kommen wollt,könnt ihr euch verhalten,wie IHR wollt. bzgl. der menschen verhaltet euch manchmal besser wie die schlange (=macht kompromisse)

    dann entsprecht ihr auch eurer navigation,denn handeltet ihr nicht so,geschähe euch leid,ungerechtigkeit und das ist immer ein hindernis bzgl eurer navigation.

  • Antwort von Maik2 09.07.2010

    Wo bitte ist denn da ein Konflikt? Wenn Kinder (wir) Mist bauen, dann bauen sie Mist.Eltern (Gott) können entweder verhindern oder einschreiten wenn sie das für richtig halten. Und wonach gehen gute Eltern da? Danach was gut für das Kind ist.Räumen sie also jeden Dreck weg den das Kind macht? Nein!Bedeutet das das sie gar nicht da sind? Nein!Gibt es also einen Konflikt zwischen dem Menschen der selbstständig werden soll um tatsächlich Gottes Erbe zu werden und der Allgegenwärtigkeit Gottes? Nein!

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