Ein allmächtiges Wesen - und der Mensch in der Navigation doch auf sich selbst gestellt?
Liebe Religiöse, wie löst ihr folgenden Grundkonflikt : die Religion (Gott) sagt, die von uns Menschen vorgefundene Wirklichkeit sei das Ergebnis eines Gottes-Willens (Schöpfung). Sucht man seinen Weg, sei es in der Topographie, sei es im Leben, so müsse man Gottes willen erforschen und erkennen.
Andererseits machen wir aber alle, gleichgültig ob religiös oder nicht, die Erfahrung, dass all diese Wege Gesetzlichkeiten folgen, die jeden Aspekt eines anwesenden personalen Willens vermissen lassen : denn sie liegen unveränderlich fest (Gesetzmäßigkeiten). Das Schlimmste dabei: wir können und müssen unsere Wege selber suchen, indem wir die Gesetzmäßigkeiten der Topographie oder des Lebensdschungels erforschen und erkennen.
Wie also löst ihr diesen Konflikt, dass ihr einerseits von der ständigen Anwesenheit eines allmächtigen Wesens ausgeht, andererseits aber die komplette Navigationsarbeit in eurem Leben selber erledigen müsst? Ich hätte gerne einige erfahrungsbasierte Antworten von euch.
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Bin zwar eine "nicht Religiöse", erlaube mir aber dennoch eine Antwort... :-)
Und es sei vorrausgeschickt, dass ich nicht von dem Gott der Institutionen spreche, die allesamt dieses Gebot ignorieren:
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Verbinde Gott und das was du bist und es erledigt sich deine Frage ;-)))
Erkenne, dass du das Bewusstsein bist, das wir Gott nennen und es wird klar, dass du selbst deine Navigation bist.
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Gott kann und darf nicht alles für uns erledigen, denn sonst wäre uns ja der Sinn des Lebens genommen. Dann könnten wir uns gleich hinlegen und müssten nichts mehr tun.
Kommentar von Magnus70Magnus70 09.07.2010Welchen Sinn hat denn das Leben?
Kommentar von PinguinPinguin 09.07.2010okay, da gibt es keine allgemeine antwort, jeder muss sie selber finden und blub :) aber was für ein sinn es auch sein mag, würde man nichts tun (müssen), wäre dieser sinnlos.
Kommentar von BobLawlietBobLawliet 10.07.2010er kann nicht alles für uns erledigen, aber was erledigt er denn für uns ?
Kommentar von phoebe66 11.07.2010Der Sinn des Lebens ist das Leben!!!!Und ein Gott, der verlangt, auf das Leben zu verzichten, kommt mir verdächtig vor. Da scheint es menschliche Mächte zu geben, die der Menge vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben (damit es der mächtigen Klasse, möglich ist, die Menge zu steuern und zu kontrollieren und wie Marionetten zu führen um den Mächtigen zu dienen.
Kommentar von kwon56kwon56 26.08.2010Hallo, der Sinn des Lebens liegt darin, dass von Gott erhaltene, aber vom Menschen kaum erkannte, Heil für alle weiterzugeben. Mit freundlichem Gruß
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Für deine Antwort einen Daumen, weil dieser so genannte GOTT uns irdischen Menschen, den freien Willen gab, nach unserem ureigenen Gutdünken zu entscheiden. GALLARIAOY
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Also ich weis nicht...Mir gibt der Glauben schon so etwas wie eine grobe Karte mit auf den Weg.
Die Gebote sind so etwas wie eine Grundrichtung, dazu kommen die Ermahnungen sich um Beduerftige und Schwache zu kuemmern, also waehlt man oft den Weg, der solche Dinge unterstuetzt, oder anders ausgedrueckt, waehrend viele die Hauptstarasse um das Elendsgebiet nehmen, fahren die Glaeubigen durch das Elendsgebiet und kuemmern sich um die Armen...
Es gibt Gesetzmaessigkeiten, die sich aus unserer 'modernen' Gesellschaft ableiten, dabei ist die Selbstverwirklichung und der persoenliche Profit das Alpha und Omega unserer Zeit. Das behaupte ich mal, gilt fuer den wahren Christen nicht, man bereichert sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit oder stellt seine eigenen Beduerfnisse so hoch ueber die der Allgemeinheit. Das passiert mir naterlich auch, schon allein die Tatsache, dass ich eine Firma habe, fuehrt oft zu Konflikten, aber es sind diese Konflikte die oft zu Entscheidungen fuehren, die vielleicht nicht 100% unternehmerisch korrekt sind aber auf der anderen Seite mein seelisches Befinden positiv beeinflussen. Das Kuendigen eines Mitarbeiters ist fuer mich z.B. fast wie eine Amputation, zuerst denke ich an die Auswirkung der Kuendigung auf sein Leben und das seiner Familie, dann erst an die Faktoren, die das Geschaeft betreffen. Letztlich zahlt sich Naechstenliebe immer aus, denn ich behaupte jeder in meiner Firma hat ein weitaus persoenlicheres Verhaeltnis zu unserem Unternehmen als in anderen Firmen. Dafuer das ich mich mehr fuer meine Angestellten einsetze, bekomme ich mehr Loyalitaet, Antrieb und Kreativitaet zurueck, das gleiche gilt fuer mein privates Leben, da ich Gottes Navigationssystem grundsaetzlich eingeschaltet lasse und recht gut damit unterwegs bin...:-)
Kommentar von Magnus70Magnus70 09.07.2010Das kann man auch ohne Gott alles genauso machen. Das ist weniger eine Frage, ob Gott uns mit seinen Geboten dazu zwingt, sondern mit welcher Einstellung und mit welchem Verantwortungsgefühl man durch das Leben geht.
Kommentar von Reisswolf53Reisswolf53 09.07.2010Riara, Du bist doch ein verkappter Urkommunist, da stört auch das göttliche "Navi" nicht!
Kommentar von riarariara 09.07.2010@Magnus70 ich gebe Dir voellig recht, es gibt sicher Nicht-Glaeubige die ein aehnliches Wertesystem haben. Zwingen tut mich Gott uebrigens nicht, ich gehe meinen Weg mit vollster Ueberzeugung...:-)
@Reisswolf53 also Kommunist bin ich sicher nicht...:-)...eher Humanist mit einer Spur Naturalismus, aber vorher und nachher bin ich vor allem ein Mensch mit christlichem Glauben...
Kommentar von Reisswolf53Reisswolf53 09.07.2010Ich sagte "UR"-Kommunist, dem Humanismus nicht fremd war und ist!
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Also Glaube bedeutet nur, etwas für wahr annehmen, ohne zu wissen. Und, wie sich so manche gläubige im täglichen Leben verhalten, zeigt nur auf, dass ihr Glaube wohl nur ein Irrglaube sein kann. GALLARIAOY
Kommentar von riarariara 09.07.2010Bisher hat sich meiner nicht als Irrglaube erwiesen...:-)...aber wem sage ich das, jemand der von seinem 'Weg' mehr als ueberzeugt ist, was an sich nichts schlechtes ist, solange man nicht denkt sein Weg waere der einzig richtige und alle anderen gehen den Falschen...:-)
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 10.07.2010Riara, du sagst, du hast das Navi Gottes stets eingeschaltet.
Was aber ist dieses System? Es ist doch nicht etwas anderes, als meines, das ohne einen Gott und seine Gebote und Verbote funktioniert!
Ich habe auch ohne Gebote einfach keinen Bock, jemaden zu töten! Oder sein Eigentum wegzunehmen! Und auch Falschaussagen sind mir kein Bedürfnis! Lediglich das Gebot mit der Frau des Nächsten…, das habe ich schon übertreten, und zwar mit Vergnügen! Aber ich sage dir, das war wirklich eine richtige Entscheidung, mit der Frau bin ich noch heute zusammen, durch dick und dünn gegangen! Nein, bei dieser Entscheidung hätte sich ein Gott vor mir breit machen können, wie die Verteidiger vor dem Tor beim Freistoß im Strafraum, ich hätte hn überlistet!
Ich finde es nachvollziehbar, dass der Glaube eines allmächtigen Gönners im Hintergrund einem Sicherheit geben kann. Dass man dann vielleicht bestimmte Angstverhalten (beim Büffet alles aufessen und sogar noch was in Serviette eingepackt in die Jackentasche senken, weil man doch nicht weiß, ob morgen noch genug zu essen hat) gelassen übergehen kann.
Aber vom Verhalten her sehe ich zwischen einem religiösen Menschen und einem, der aus freien Stücken aufgrund seiner Erfahrung und Intuition entscheidet, keinen qualtiativen Unterschied!
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 10.07.2010Sieh mal als Beispiel die Geschichte vom hilfreichen Samariter : Jesus sagt, der habe als einziger dem Überfallopfer geholfen. Nicht die Frommen, nicht die Gläubigen, nicht die, die Gottes Vergeltung für die Übertretung des Gebotes fürchen. Nein, ausgerechnet der Samariter war es, der Nichtgläubige, der wahrscheinlich an den verhassten „Kultpfählen“, also den Phallussymbolen, opferte und nichts von den Geboten des Eingottes wußte!
Kommentar von riarariara 10.07.2010Du wirst von mir auch nie hoeren, dass ich einen Glaeubigen grundsaetzlich mehr Anteilnahme oder Empathie zuspreche, sicher gibt es gute Menschen die an keinen Gott glauben. Bei mir geht die Lehre Jesu recht tief und ich hatte vorher ein recht selbstsuechtiges Leben, vielleicht war es fuer mich eher eine Therapie und sicher einer der Gruende warum ich auch heute noch sehr fest in meinem Glauben bin.
Das Gleichnis ist nicht so zu verstehen, dass Unglaeubige eher helfen als Glaeubige, Jesus benutzt den verufenen Samariter um die Leute aufzuruetteln, seine Lehre ist ja unmissverstaendlich und alle die Ihm folgen sollten das Wissen, wer seinen Naechsten nicht liebt ist kein richtiger Christ, der Samariter war uebrigens nch dieser Definition einer, weshalb dieses Gleichnis auch fuer alle guten Menschen steht...
Kommentar von BobLawlietBobLawliet 10.07.2010hallo geehrter riara ;D
nach deiner beschreibung von dir würde ich fast schon sagen das du der chef der firma Wächter Packautomatik bist ;-)
und außerdem ... also ICH bin im pfargemeinderat unserer (wie der name schon sagt) gemeinde für einige ehrenamtliche arbeiten zuständig und kümmere mich in der stadt auch teilweise um die obdachlosen ... und um all dies zu tun, brauche ich keinen gott an den ich nicht glaube .. ich brauche nur mein wissen um die nächstenliebe ... wobei ich diese nächstenliebe von der die christen immer prädigen gerade bei ihnen immer vermisse und wenn man davon anfängt das es keinen gott gibt o.ä. dann würden sie einen am liebsten auf dem scheiterhaufen verbrennen ... oder erzähl einem christen mal das du die wiedergeburt von christus bist oder ähnliches provokatives ... da kennen sie kein pardon!
Kommentar von riarariara 11.07.2010Kannst Du Dich mal aus meinen Threads raushalten, sonst grabe ich das Kriegsbeil wieder aus. Wenn Du lesen koenntest, haettest Du meinen Text auch verstanden. Was Du da schreibst ist purer Unsinn, erzaehl mir nicht Christen wuerden weniger helfen und ich kennen nicht einen Christen der von Scheiterhaufen faselt...Menschen mit Vorturteilen sind das letzte und Du das Allerletzte...
Kommentar von BobLawlietBobLawliet 12.07.2010ui ui ui da wird jesus aber nicht erfreut drüber sein das zu lesen =)
und ich werde mich aus deinen threads nicht raushalten .. hast du bei mir ja auch nicht gemacht :D
und ich habe nicht erzählt das christen weniger helfen würde, nur das sie nicht tolarant sind, wie du z.b. du tolarierst mich nicht =) !
Kommentar von riarariara 12.07.2010Von mir aus kannst Du Dir ein Stueck Seife in den Hintern stecken und darauf von Oberhausen nach Krefeld rutschen...
Kommentar von BobLawlietBobLawliet 13.07.2010ich hab fast das gefühl das du mich schlagen würdest wenn du mich triffst ;-)
Kommentar von riarariara 13.07.2010Und das sagt mir ein kleiner agressiver Onkelz Fan...Wie gesagt probier das mit der seife...:-))
Kommentar von phoebe66 11.07.2010ein christlicher Fundamentalist würde qualitativ ehe ungünstig ankommen, wenn er die Freiheiten anderer einschränken will, weil er meint, das sei von Gott so gewollt. Die Grundgesetze und Bürgerrechte und Gesetze reichen
Kommentar von phoebe66 11.07.2010Hut ab vor Ihnen, wenn Ihnen eine Kündigung wie eine Amputation vorkommt. Aber solch eine Haltung setzt nicht notwendigerweise voraus, Christ zu sein. Das ist Empathie und hat eher mit Aufklärung zu tun als mit Christentum.Ein ethischer Mensch ist sich bewusst, dass ethisches Verhalten das Leben erleichtert.
Kommentar von riarariara 12.07.2010Ich erhebe ja auch keinen Alleinvertretungsanspruch fuer diese Vorgehensweise, dass ist meine ganz persoenliche Einstellung und beruht auf meinem Glauben, ich kenne einige Moslems und Nicht-Glaeubige die das ganz aehnlich machen...
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Fakt ist, von nichts kommt nichts! Wir sind aber da und die Erde, die Sonne, das Universum. Da wir. die Menschen nicht eine einzige Zelle zum Leben schaffen, nicht ein Gramm Materie schaffen, muss es doch einen geben der das kann und dieser Könner, ist für mich Gott und wenn dieser gewisse Taten, zB. böse Taten blockieren würde, dann hätten wir keinen freien Willen mehr. Lernen, lernen ist angesagt lernen bis zum summs cum laude, gottgleich, wieder zurück zum Schöpfer.
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Auch dir einen Daumen, weil das, was du ausführst, geistig nachzuvollziehbar ist.
Kommentar von Novalis1Novalis1 09.07.2010Dass eine Wirkung immer eine Ursache haben muss, und dass diese Ursache einfach sein muss, ist zwar geistig nachvollziehbar, dafür aber nicht unbedingt weiterführend.
Kommentar von NowkaNowka 10.07.2010>hell11<
gut gedacht! DH
lg. nowka
Kommentar von phoebe66 11.07.2010vielleicht gab es nie "nichts". Vielleicht gab es immer in dem, was schon immer war den Samen von dem, was daraus wurde. Es muss aber kein Gott sein, sondern einfach ein schwarzes Loch mit der Masse des Alls, aus dem das Universum herauswuchs oder explodierte und sich entwickelte.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010Manchmal erinnert mich der Gebrauch des Begriffes „freier Wille“ an den der „Mannesehre“ in albanischen und orientalischen Kulturen!
Jeder weiß, dass es die „Ehre“ gar nicht gibt, aber es gibt Scham-Strukturen, die verhindern, dass die Angehörigen dieser Kulturen sich von diesem Begriff lösen. Ähnlich beim „freien Willen“ : es gibt zu viel Zwänge und Rücksichten, als dass ein Mensch sich in einer Konfliktsituation wirklich „frei“ also nach dem inneren Empfinden entscheiden könnten, dennoch traut sich die westliche Kultur nicht, die Vorstellung eines freien Willens öffentlich fallen zu lassen!
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010"wenn dieser (Gott) gewisse Taten, zB. böse Taten blockieren würde, dann hätten wir keinen freien Willen mehr."
Der freie Wille ist das eigentliche Feindbild des Monotheismus, der eigentlich extremen Gehorsam fordert! Wie kommt es, dass der freie Will nach 2.000 Jahren Christentum plötzlich im Kurs steigt, wie Gold in der Wirtschaftskrise?
Und außerdem: was hätten wir denn weniger, wenn es nicht den "freien Willen" gäbe? Der gar nicht so frei ist, wie die wissenschaftliche Forschung es zeigt!
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der mensch soll laut schöpfungsplan etwas neues lernen, daß es bisher im kosmos noch nicht gegeben hat.
der mensch soll lernen aus FREIHEIT das zu tun, was alle anderen wesen aus NOTWENDIGKEIT tun
damit die menschen das erlernen, mußte ihnen die möglichkeit des irrtums eingeräumt werden, von der sie rege gebrauch machen.
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und so macht der mensch seine "navigationsarbeit" scheinbar geistabgeschnitten (er wird dabei aber sorgsam beobachtet und behütet.
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Vice versa
Ein Hase saß auf einer Wiese,
Des Glaubens, niemand sehe diese.
Doch im besitze eines Zeises
Betrachtet voll gehaltnem Fleißes
Vom vis a vis gelegnem Berg
Ein Mensch den kleinen Löffelzwerg.
Ihn aber blickt hinwiederum
Ein Gott von fern an, mild und stumm.
Kommentar von Magnus70Magnus70 09.07.2010Warum soll der Mensch denn etwas lernen? Was hat Gott denn davon? Sind wir für ihn nur Tamagotchis, deren Entwicklung er freudig beobachtet?
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Wir stimmen dir insofern zu, dass dieser so genannte GOTT nichts davon hat. Jedoch, dieser so genannte GOTT benutzt auch uns irdische Menschen die Vervollkommnung weiter voran zu treiben. Dieser Hintergrund, den viele Menschen GOTT nennen, lebt in der Vervollkommnung, und gab uns irdischen Menschen alles mit auf den Weg, um auf dieser wundervollen Mutter Erde, genießend ein glückliches, erfülltes Leben leben zu können. GALLARIAOY
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 10.07.2010Gallariaoy, warum sollte ein Gott solch eine Vervollkommnung betreiben? Wenn wir den theologischen Denkgebäuden Glauben schenken, dann ist Gott doch vollkommen?
Oder doch nicht? Dann müssten religiös zentrierte Menschen umdenken!
Wenn wir aber den Sachverhalt nüchtern, ohne einen frommen Wunsch ansehen, dann stellen wir fest, nicht Gott, nein, vielmehr der Mensch hat das Bestreben, sich weiter zu entwickeln! Deswegen lernen wir, ändern unser Verhalten, werfen bestimmte überholte Traditionen über Bord und entwickeln neue zeitgemäße…! Aber nur weil wir uns fortentwickeln wollen, muss das nicht auch ein Gott beabsichtigen!
Also schlage ich vor, lasst uns einfach konstatieren : die Triebkraft kommt eindeutig von uns Menschen, und wir Mailen diesen Impuls an einen Gott, um ihn postwendend von ihm mit einem göttlichen Iso-Zertifikat zurück zu mieten!
Na gut, dann könnten wir auf den Umweg auch verzichten, und das Bestreben nach Vervollkommnung als unsere eigene menschliche Eigenart bezeichnen!
Kommentar von NowkaNowka 10.07.2010alle unsere erkenntnisse sind gottesnahrung, denn im kosmnos gab und gibt es bisher KEINE freiheit, sondern lediglich notwendigkeit.
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was sich die menschen in ihrem irdischen dasein erarbeiten, sind mosaikbausteine der selbständigkeit und der freiheit.
übrigens: gott ist NICHT vollkommen.
seine allweiheit hat er mit anderen wesen geteilt, denn sonst könnte der mensch niemals die selbstständigkeit erringen, wenn er immer auf denn allweisen gott schauen müßte, der immer alles besser kann.
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und auch die allmacht hat gott mit anderen wesen geteilt. er ist NICHT allmächtig, denn sonst könnten die menschen NIEMALS sich die freiheit erarbeiten. immer müßten sie auf den gott sehen, der alle macht hat.
die theologischen denkgebäude sind eben nur gedanken, aber KEINE realität.
lg. nowka
Kommentar von phoebe66 11.07.2010so macht sich jeder seine eigene Religion
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Diese Frage kann für dich nicht zufriedenstellend beantwortet werden, weil du und der entwaige religiöse Kontrahend von zwei völlig verschiedenen Lebenswelten ausgehen.
Der Religiöse könnte nun sagen: "Nur weil du dich in deinem Lebensweg & der Findung deines Weges alleingelassen und ungeführt fühlst heißt das lange nicht, dass es so ist oder dass ich es so empfinde."
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Die derzeitigen Religionen sind alle Versager, weil es ihnen, in den letzten 2600 Jahren nicht gelang, ihre Gläubigen so zu führen, das Frieden herrsche auf Erden, und unter den Menschen, und in den Zweierbeziehungen. Die derzeitigen Religionen sind dazu verurteilt, gelöscht zu werden, weil sie ihren Gläubigen, nicht die absolute Wahrheit vermittelten, sondern, bezüglich des so genannten Jenseits Lügen auftischten, die z.B. die Priester der römisch katholischen Kirche, nicht davor zurück schreckte, sich an Kindern zu vergehen, wohl auch deshalb, weil sie wussten, dass sie im Jenseits für diese Taten nicht büßen müssen, weil es dieses von dieser Kirche postulierte Jenseits nicht gibt. GALLARIAOY
Kommentar von berkersheimberkersheim 09.07.2010Tja, dann setzen wir uns mal in den Sessel und warten, bis die absolute Wahrheit vorbeikommt und sagt: Hey, ich bin die absolute Wahrheit, kannst Du mir sagen, wo es hier zu GALLARIAOY geht? Und da sieht man mal wieder, das wichtigste weiß sie nicht, die absolute Wahrheit.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 10.07.2010Gallariaoy, ich finde deine Aussage sehr gut, allerdings glaube ich nicht mehr an die absolute Wahrheit!
Das ist sowas, wie der "wahre Glaube"!
Wahrscheinlich ist die Vorstellung einer absoluten Wahrheit mit dem Monotheismus entstanden, passen würde es ins Denksystem!
Die Realität, und damit die Wahrheit ist tiefgestaffelt, womit ich meine, hinter einer sichtbaren Wahrheit befindet sich eine weitere nicht gleich erkennbare Ebene von Wahrheit, die möglicherweise anders aussieht...! Und dahinter ist vielleicht noch eine Wahrheitsebene verborgen...!
Es gibt einen japanischen Film mit dem Titel "Rashomon" von Kurosawa, in dem mehrere, einander widersprechende Versionen eines Ereignisses erzählt werden, die alle der Wahrheit entsprechen.
Kommentar von friendlylionfriendlylion 09.07.2010@normalpsycho: Ganz genau. Es geht um verschiedene Erfahrungswelten. Das Ohr sagt zum Auge: Hörst du nicht diese Stimmen? Nein? Was bist du für einer! Das Normalste in der Welt kannst du nicht.
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Seitdem der Mensch vom Baum der Erkenntnis aß, konnte er unterscheiden zwischen gut und böse - deshalb tat er es ja, nämlich um der Allwissenheit Gottes näher zu kommen. Dafür verzichtete er auf Unsterblichkeit - also muß ihm das MEHR wert gewesen sein.
Da der Mensch WEISS, ist er schuldig, wenn er etwas falsch macht. Falls er unsicher ist, kann er ja nachlesen: In der THORA oder im ALTEN TESTAMENT, was so ziemlich deckungsgleich ist. Mit dem neuen Testament habe ich wenig zu tun. Wer Schwierigkeiten mit der AUSLEGUNG der Thora hat, kann sich z.B. die PLAUT-Ausgabe kaufen, die sich ca. viertelt: Ein Viertel Hebräisch, ein Viertel Deutsch, zwei Viertel Auslegung dazu (in Deutsch natürlich !).
Wer eines oder mehrere dieser religiösen Gesetze übertreten hat, kann das durch MIZWOT = gute Taten auszugleichen versuchen. Ob das reicht, wird beim JÜNGSTEN GERICHT entschieden - wie schon bei den Alten Ägyptern sehr genau beschrieben, denn Mose = Moshe war ja Ägypter und wurde als PHARAO-Sohn in die Mysterien der Ägypter eingeweiht. Auf der einen Seite der WAAGE liegt dann eine FEDER - auf die andere Seite kommen Deine Übertretungen. Hinten wartet das Krokodil !
Der Christ hat es da einfacher: Ihm wird unter bestimmten Umständen (Nachfolge Christi z.B.) seine Missetat verziehen, durch das Opfer von Jesus Christus.
Der Atheist muß sich halt nur mit seinem Finanzamt verständigen, den verschiedenen Gesetzbüchern des deutschen Volkes und der Richter-Willkühr bzw. Unfähigkeit seines Anwaltes.
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Wieso Konflikt...?
Das Leben ist eine wundervolle Herausforderung - mit Wegen voller Überraschungen. Lernprozesse/ Höhen und Tiefen, die zu wunderbaren Erkenntnissen führen und gleichzeitig die schöne Gewissheit, dass man geführt wird. Was will man mehr ;)
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Hali - halo - ich hab auch noch was:
Gehen wir Deine Fragen doch mal philosophisch an und (Sprachanalyse) schauen erst mal, was wirklich gefragt ist.
Erster Teil:
"die Religion (Gott) sagt, die von uns Menschen vorgefundene Wirklichkeit sei das Ergebnis eines Gottes-Willens (Schöpfung). Sucht man seinen Weg, sei es in der Topographie, sei es im Leben, so müsse man Gottes willen erforschen und erkennen."
Tut mir leid. Das ist zu allgemein. Auf diese Frage geben unterschiedliche Religionen unterschiedliche Antworten. Ein Großteil der Religionen z.B. wäre wahrscheinlich nicht damit einverstanden, dass das, was jeder so vorzufinden meint, Wirklichkeit oder gar die wahre Wirklichkeit ist. Siehe nur die Heterogenität aller Antworten. Selbst die Wissenschaftler haben keine einheitliche Meinung. Wenn ich die diversen Antworten oben anschaue, dazu die diversen Antworten verschiedener Religionen, dann hat jeder eine Interpretation der Wirklichkeit, wie sie der von ihm gegebenen Gottesdefinition entspricht. Verkündet jemand einen grünen Gott, hat er auch eine grüne Wirklichkeit im Gepäck, verkündet er einen roten Gott, hat er eine rote Wirklichkeit im Gepäch (sind jetzt nicht die Linken gemeint, die haben ja keine Gott, oder doch?) Du verstehst, dass bereits der erste Teil der Frage nicht problemlos ist.
Zweiter Teil:
"Andererseits machen wir aber alle, gleichgültig ob religiös oder nicht, die Erfahrung, dass all diese Wege Gesetzlichkeiten folgen, die jeden Aspekt eines anwesenden personalen Willens vermissen lassen : denn sie liegen unveränderlich fest (Gesetzmäßigkeiten). Das Schlimmste dabei: wir können und müssen unsere Wege selber suchen, indem wir die Gesetzmäßigkeiten der Topographie oder des Lebensdschungels erforschen und erkennen."
Sorry, das ist eine schwammig formulierte Steilvorlage. Schau mal in den Antworten nach, wie viele genau das sagen. Du musst nur Deine "Gesetzmäßigkeiten" mit ihrem Gott gleichsetzen, und die Gleichung geht auf. Bei Evangelista sind die Gesetzmäßigkeit sehr klar und unbezweifelbar (man darf allerdings nicht fragen, wie sie vom Allgemeinen ins Konkrete transportiert werden), bei GALLARIAOY sind die Gesetzmäßigkeiten sein gerichteter Energiestrahl, in den man sich einklinken muss, usw.. Woher nimmst Du die Überzeugung, dass alles unabänderlichen Gesetzmäßigkeiten folgt? Die moderne Physik gibt das nicht her. Die Chaostheorie sucht sogar Antworten für alle Bereiche, in denen es definitiv nicht so ist. Ein wirkliches Problem hast Du doch erst, wenn es solche eindeutigen Gesetzmäßigkeiten gar nicht gibt. Noch schlimmer: Wenn es solche umfassenden Gesetzmäßigkeiten gäbe, bräuchtest Du sie nicht zu suchen, dann wärst Du mittendrin und eingebunden. Evangelista könnte ihre Erlösung vergessen, denn ohne Freiheit keine Erlösung. Wenn wir also Wege suchen müssen, gibt es keine umfassenden Gesetzmäßigkeiten. Es gibt Gesetze, das sind aber lediglich Antworten der Wissenschaft und die Ingenieurskunst versucht ihre Brauchbarkeit in praktischer Anwendung zu ergründen. Vieles funktioniert, sonst hätten wir keine Fernseher. Doch reicht das bei weitem nicht, um von umfassender Gesetzmäßigkeit zu sprechen.
Dein Problem ist also Deine Freiheit. Aber da Du nicht allein auf der Welt bist, musst Du ergründen, wie Du sowohl mit Deiner Freiheit wie mit der Tatsache der Anwesenheit der gesamten übrigen Welt, die ja teils auch ihre Freiheit hat, klarkommst. Religionen im guten Sinn wollen Wege aufzeigen, wie dieses uralte Lebensproblem zu bewältigen ist. Viele der religiösen Antworten transportieren eine Menge Lebenserfahrung, die man sich zumindest mal anschauen sollte. Religionsgeschichte ist schließlich auch Kulturgeschichte. Selbst die sogenannten 'Nichtreligiösen' verdrängen manchmal, woher sie ‚kulturell’ kommen. Dass Religionen eine Entwicklungsgeschichte haben, hören wiederum die Religiösen nicht gerne. Wie weit man sich – abgesehen von dem praktischen Lebensrat - einer Religion anschließt, das hängt davon ab, wie weit sie mit dem persönlichen Weltbild zusammenpasst. Einige Missionare hier sind ja schon ganz schön verschroben. Meiner Meinung nach, hat niemand einen Anspruch auf absolute Wahrheit. Und große Sprüche machen, ist leicht. Entscheidend ist für mich immer die Lebenspraxis (Lessings Ringparabel).
Kommentar von NowkaNowka 10.07.2010was du da von dir gibst,kann doch nicht stimmen.
wieso soll es schlimm sein, seinen eigenen weg zu suchen?
das finden nur bequemlinge schlimm.
unser schöpfer hat sich schon was dabei gedacht, daß wir NUR durch unsere irrtümer den unterschied zwischen gut und böse erkennen können.
die erde ist eben ein lernplanet (hat mir >soli< in den mund gelegt)
Kommentar von coelestecoeleste 10.07.2010lernplanet stimmt
Kommentar von berkersheimberkersheim 10.07.2010@nowka und @coeleste
vollkommen einverstanden - leben ist lernen, aber nicht nur lerarning by spinning sondern learning by doing!
@nowka
bitte die Sache mit der 2. Frage nochmal lesen. Da hast Du was überlesen. Ich habe nicht gesagt, dass es schlimm ist, seinen weg zu suchen. Ich habe aufgezeigt, dass es ein innerer Widerspruch ist, von einer unabänderlichen Gesetzmäßigkeit zu sprechen und davon, seinen Weg zu suchen. Angenommen, es gibt eine unabänderliche Gesetzmäßigkeit, dann bist Du in einer Tretmühle ohne Entrinnen, dann gibt es keinen Raum mehr, etwas zu suchen, da es keine Freiheit mehr dazu gibt. Du verstehst?
Kommentar von NowkaNowka 11.07.2010>berkersheim<!
das unabänderliche gesetz unter dem alle menschen stehen, ist das karmagesetz.
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karma läuft im unterbewußtsein ab.
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freiheit ist ein ein bereich des wachen bewußtseins.
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die beiden kommen sich nicht in die quere.
Kommentar von berkersheimberkersheim 11.07.2010@Nowka
Falsch. Wenn Du sagst, dass Karma ein im Unterbewussten 'aktiver Strom' ist, dann ist es kein Widerspruch, im Bewussten anders zu handeln. Sagst Du aber, dass Karma im Unterbewussten ein 'unabänderliches Gesetz' ist, dann magst Du zwar im Bewussten an ein freies Handeln glauben, aber es wäre eine Selbsttäuschung. Tatsächlich aber bist Du an das unabänderliche Gesetz im Unterbewussten gebunden.
Kommentar von phoebe66 11.07.2010dann hätte er Adam und Eva aber nicht bestrafen dürfen und wegen ihnen alle Nachkommen.
Ich glaube eher, dass es die Natur selbst ist, die durch Versuch und Irrtum sich entwickelt und wir mit ihr. Der Schöpfergott gesteht uns keinen Irrtum zu. Im Gegenteil, er versteckt die Wahrheit und verstockt die Herzen, damit sie nicht zu ihm finden. Ja, solche Worte stehen sinngemäß und teils wörtlich in der Bibel.
Kommentar von berkersheimberkersheim 12.07.2010Ich glaube nicht, dass die Bibel immer wörtlich zu nehmen ist. Die Bibel ist sehr vielschichtig. Da sind Mythen wiedergegeben, die wir auch in benachbarten Religionen ähnlich wiederfinden, die Antworten der Menchen in sehr früher Zeit sind, z.B. zur Frage, "Woher kommt das Böse." Und die Erfahrung, dass gerade Menschen, die sich 'gottähnlich' über alles hinwegsetzen, die größten Unheilbringer sind, führt z.B. zur Erzählung, dass Menschen, die "wie Gott" sein wollten, das Böse über uns gebracht haben. Die Geschichte von Adam und Eva sagt da mehr über die Menschen aus als über Gott. Dieses Denken in Mythen ist ein vorphilosophisches Denken und sollte nicht so streng analytisch bewertet werden. Ähnlich wie die Geschichten über den Kampf um Troya z.B. sind da viele Lebenserfahrungen hineingepackt, was sie kulturell so wertvoll macht. Und das mit den verstockten Herzen ist ebenfalls ein Bild vom Menschen, von solchen, die sich für soo fromm halten und soo rechtschaffen und nicht merken, dass sie in dieser Einbildung mehr am Leben versagen als der nicht rechtgläubige Samariter.
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Deine Frage wird schon dort problematisch, wo du "Religion" mit "Gott" gleichsetzt.
Ich vermute, mit "Religion" meinst du z.B. die "Bibel". Wie du nun aber die Inhalte der Bibel deutest, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Von der jeweiligen Übersetzung - und das auch noch in veschiedenen Ländern, auf unterschiedlichem kulturellen Hintergrund -, und vor allem von dem Entwicklungsgrad deiner geistigen Fähigkeiten bzw. der mehr oder weniger ganzheitlichen Entwicklung deines Bewußtseins.
Selbst wenn Gott selbst zu dir spräche, könnte es gut sein, daß du im Fall A) dies als Fehlfunktion deines Gehirns, als "Wahn", "krank" und "sinnlos" deutest, während in einem Fall B) du tief ergriffen, berührt und positiv erschüttert bist und sich aufgrunddwessen eine innere Wandlung in/mit dir vollzieht.
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Was wir "vorfinden" in der Welt ist ebenfalls nicht für alle Menschen gleich, sondern wird auch durch das individuelle Bewußtsein gedeutet / bewertet und bekommt erst dadurch seinen Sinn.
Ich bin zwar auch der Meinung, das alles nach einheitlichen universellen Gesetzen abläuft, aber die Tönung der einzelnen Dinge geschieht durch das individuelle Bewußtsein.
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Die "Navigations-Arbeit" mußt du überhaupt nicht "ganz allein" tun. Es gibt um jeden Menschen herum zahllose Hilfsangebote. Ich habe die anfangs auch nicht gesehen oder nicht auf sie geachtet oder gar nicht gewußt, dass sie für mich (interessant, wichtig) sein könnten. Aber wenn man in dieser Richtung erst einmal anfängt zu suchen, stößt man auf sie - unweigerlich!
Aber dazu muß man erst einmal so reif werden, dass man motiviert ist, in dieser Richtung zu suchen.
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> Wie also löst ihr diesen Konflikt... . Ich denke, wenn Du beim Glauben in einen Konflikt kommst, dann bist Du vielleicht für die nächste Stufe bereit, das wäre Wissen. . Wie habe ich es einmal für mich als Agnostiker und Freidenker formuliert... lieber um sich wissen, als an andere zu glauben! . Viele Erfolg noch bei der Suche im Glaubensparadoxum ;-)
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@harterkampfer : Zuerst einmal Danke für diese Frage. Dadurch sehe ich Deinen Beitrag von der „Werkzeugkiste“ in einem anderen Licht. (Der hatte mir, wie bemerkt, gar nicht gefallen!) Also: Neues Spiel, neues Glück!
Aber zur Frage. Ich möchte Deine Prämisse einfach in Frage stellen, nämlich die von der „Allmacht“ Gottes. Natürlich kommt die „omnipotentia“ im Glaubensbekenntnis vor, aber ich kann mich nicht erinnern, dass die „Allmacht“ Gottes wirklich das Hauptthema in der (evangelischen) Theologie war und ist. Wir haben vielmehr (ich denke vor allem an Jürgen Moltmann, Der gekreuzigte Gott) den leidenden, mit den leidenden Menschen mitleidenden Gott entdeckt. Zumindest einen Gott, der, wenn er denn allmächtig ist, auf diese Allmacht verzichtet, um der Liebe willen. Wenn man Christus betrachtet, ist er ja eben nicht der "allmächtige" Pantokrator, wie Byzanz ihn dargestellt hat. Die These von der Allmacht kommt aus dem Griechischen, aus einem anderen Denken als dem Hebräischen. Die Synthese von griechischer Philosophie und christlichem Denken hat dann zu einer Dogmatisierung geführt, die vielen zu recht als ein zu starres Gerüst vorkommt. Übrigens hat die protestantische Theologie schon um 1900 (und auch immer davor) diese Dogmatisierung sehr stark kritisiert, z.B. Harnack. Und die Dialektische Theologie (nach dem 1. Weltkrieg) spricht von Gott als dem „ganz Anderen“. Der eben in kein dogmatisches Korsett passt, sondern bei dem wir unsere "Wunder" erleben.
Im hebräischen Denken, und das findest Du in der gesamten Bibel, auch im Neuen Testament, ist Gott derjenige, der „mitgeht“. Er führt das Volk aus der Gefangenschaft heraus (Exodus), er führt als „Rauch- und Feuersäule“. Er stellt sich vor (dem Mose am brennenden Dornbusch) als der „ijäh ascher jejäh“, - „ich werde mit euch sein“. D.h., mit Deinem Bild: Er ist selber das Navigationsgerät. Allerdings ist er kein „Gerät“ sondern eine „Person“. Sehr schön kommt das in den Psalmen zum Ausdruck, wo einzelne oder eine ganze Gemeinde um die Übereinstimmung mit dieser Person ringen, oder dafür danken. Um diese Übereinstimmung zu finden, braucht der einzelne oder/und die Gemeinde Erfahrungen. Eigene, aber eben auch solche, die andere vor einem selbst gemacht haben.
Die Übereinstimmung zwischen dem „allmächtigen Willen“ und dem „eigenen Weg“ ist also ein Prozess. Das hebräische „undogmatische“ Denken (und das bevorzuge ich) sieht dabei keine sich praktisch ausschließenden Alternativen zwischen einer „Allmacht“ und einem eigenen Suchen.
Aber nun sind wir mal hier im „Westen“ durch das griechische dogmatische Denken geprägt, wie Dein Beitrag zeigt, und wollen uns ja auch selbst ernst nehmen. Wie könnte man damit klarkommen? Vielleicht nur „dialektisch“. Manchmal gibt es zwei „Wahrheiten“, die zunächst unverbunden nebeneinander stehen, ja sich auszuschließen drohen. (Auch das ist „aristotelisch“, wonach die Wahrheit ja nur eine ist.)
Ein Bild dazu, es ist uralt, es stammt aus John Bunyans „Pilgerreise“. Ein Pilger „entscheidet“ sich selbst für Gott, mit seinem angeblich „freien Willen“, und tritt durch das Tor ein. Als er drinnen ist, dreht er sich um und liest auf der Rückseite des Tores: „Erwählt vor Grundlegung der Welt.“
Deine Frage ist ja auch die nach dem „Sinn meines Lebens“, nach dem Plan, und zwar einem Sinn und Plan, der vor einer höchsten Autorität stichhaltig ist. Du fragst nach persönlichen Erfahrungen bei einzelnen, wie sie damit umgehen.
Meine Antwort: Das ist ganz harte, intellektuelle, geistige, aber vor allem seelische Arbeit. Sie hört nicht auf, aber sie macht ungeheure Freude. Ich drücke das mal wieder mit einem biblischen Zitat aus, bei Jesaja 53, 11. Da heißt es von dem „leidenden Gottesknecht“: „Darum, dass seine Seele gearbeitet hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben.“
Kommentar von dreadnoughtdreadnought 09.07.2010Tolle antwort! DH! Allerdings habe ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken an den "mitleidenden Gott", der an sich ja stimmt, aber schräg wird, wenn er gegen die Allmacht Gottes ausgespielt wird. Das sieht dann wie der peinliche Versuch aus, Gott aus der Verantwortung rauszunehmen.
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 09.07.2010Danke! Ich denke, damit wird Gott nicht aus der Verantwortung herausgenommen, sondern der Mensch in in die Verantwortung hineingenommen.
Die Macht Gottes ist die der Liebe. Liebe bedeutete ja, dass getrennte "Dinge", die zusammengehörten, wieder zusammengefügt werden. Das, was der Mensch "verantwortungslos" auseinander gerissen hat, wird durch die Liebe zusammengefügt. Und zwar durch eine Liebe, die leidet, dabei stirbt, und das heißt ja Kreuz Christi, die aber auferweckt wird und zu neuem Leben ersteht.
Kommentar von berkersheimberkersheim 09.07.2010Kommt jetzt endlich der Warmduschergott? Nach dem Erlöser die Heulsuse, besser, die Mitheulsuse. Manche evangelischen Theologen würden gut daran tun, ein wenig im alten Testament auch die Stellen zu lesen, in denen ein ausgesprochen blutrünstiger, rächender Gott auftritt. Das mit der Reinwaschung funktioniert nicht bei Leuten, die selbst lesen können.
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 09.07.2010@berkersheim Es ist nicht gerade leicht, sich zu Deinem niveaulosen Kommentar zu äußern. Aber um der Sache willen zwei Dinge:
1) "Der gekreuzigte Gott", den die evangelische Theologie entdeckt hat, steht auf der Seite z. B. derer, die in Auschwitz zigfach getötet wurden. Ihn als "Mitheulsuse" und ähnlich zu bezeichnen, spricht für sich selbst und Du disqualifizierst Dich nur damit. Aber Dein Gott ist eben der Bauch und gutes Essen, wie Du in Deiner Selbstdarstellung schilderst.
2) Die grausamen Stellen im AT sind alle bekannt und werden ernst genommen, angefangen von der (verhinderten) Opferung Isaaks bis zum Wunsch des Beters in den Psalmen, dass Gott die Feinde vernichten möge. Da Du vorgibst, jemand zu sein, der selbst lesen kann, solltest Du mal alles hintereinander lesen. Dann wird Dir vielleicht auffallen, dass es in der Bibel eine fortschreitende Wahrnehmung Gottes gibt auf eine Spitze hin, eines Gottes, der sich fortschreitend offenbart bis zuletzt in der Offenbarung Jesu, die alles Vorangegangene qualifiziert.
Kommentar von berkersheimberkersheim 09.07.2010@sonnenschnauz
Sorry, ich dachte immer, den Gekreuzigten hätten bereits die Apostel verkündet. Waren die nach Luther, oder wie?
Was hat es denen in Auschwitz geholfen, dass ein Gott mit ihnen geheult hat?
Zum weiteren Thema empfehle ich: Gerd Lüdemann, "Das Unheilige in der Heiligen Schrift", übrigens ein evangelischer Theologe
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 10.07.2010berkersheim, Zynismus ist auch eine Art, seinen inneren Problemen zu begegnen.
Auf die spezielle Frage "Wo ist Gott" in Auschwitz, hier das Zeugnis eines Überlebenden, Elie Wiesel: http://www.k-l-j.de/Besinn5.htm
Das kannst Du nach der Lektüre auch mit Deinem Spott überziehen.
Zu Deinem Gewährsmann Lüdemann: Der ist weder "evangelisch", noch ist er überhaupt, nach eigenen Angaben, Christ, sondern bewusst Nichtchrist. Er ist allerdings Mitglied der Ev.-Luth. Kirche (Niedersachsen), weil er dadurch finanzielle Vorteile hat. Als Theologe ist er, bei aller Toleranz, nicht konsensfähig.
Kommentar von berkersheimberkersheim 10.07.2010Wer sich selbst hoch setzt, wird tief fallen. Was schwafelst Du über meine "inneren Probleme". Du hast Dir eine lammsanfte Theologie zurechtgebastelt mit einem Kuschelgott, die keiner Gegenprobe mit beiden Testamenten standhält. Allerdings auch nicht dem Leben. Dass bei Dir Herr Lüdemann nicht konsensfähig ist, war mir klar.
Kommentar von NowkaNowka 11.07.2010wie ihr seht, wenn man über religion diskutiert, setzt man das falsche werkzeug ein.
tut man das , wird aber das ergebnis IMMER falsch sein.
Kommentar von dreadnoughtdreadnought 11.07.2010@ sonnenschnauz: nach diesem unappetitlichen Zwischenspiel noch mal zum Thema- wir sollten mal einen Weg finden, uns da auszutauschen- per mail? forum? garnicht? laß mal ne meldung fallen! dr-
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 13.07.2010Ja, einverstanden. Ich habe mich aus diesem thread ausgeklinkt, weil es zu primitiv wurde. Habe auch jetzt erst wieder reingeguckt. Schick mir eine mail, Du weißt sicher technisch besser, wie das geht. Bis dahin Gruß S.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 16.02.2011Erst jetzt, Monate später ist mir ein Gedanke in deinem Beitrag klar geworden, Sonnenschnautz; dass der orientalische Gott ursprünglich ein Wandergott war, der „mitging“! Das ist für mich ein wichtiger Hinweis von dir, denn das zeigt eine menschenangenäherete Gottesauffassung.
Den orientalischen Gott stellte man sich also so nomadenhaft vor, wie man selber (damals vor Jahrtausenden) lebte, nur mit viel mehr „Durchblick“. Daraus ist dann im Christentum der unerschütterliche, allmächtige und allem beobachtende Mubarak geworden! Erst nach 1.500 Jahren begann mit der Reformation die Vorstellung einer despotischen Gottesexistenz zu bröckeln, und erst in den letzten Jahrzehnten zerfiel dieser Vampir und erprobt eine Wiedergeburt als begleitender, mitleidender oder soziale Gerechtigkeit wollender Gott!
Was aber zeugen all diese Entwicklungen der Religionsauffassung: dass nicht Gott das primäre ist, sondern im Gagenteil, das Gottesbild den Entwicklungen der Menschen folgt! Nicht Gott formt die Menschen – nein, die Menschen schaffen ihre Götter, immer wieder aufs Neue!
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@ 1. Es ist nicht richtig dass wir uns den WEG SELBER SUCHEN müssten, sondern Gott hat uns den Weg gezeigt(offenbart), den wir gehen sollen.
@ 2. Wir finden diesen Weg und diese Wahrheit in Christus begründet, indem Er sagte:
"Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN niemand kommt zum Vater denn durch mich." Johannes 14, 6.
@ 3. Darum hat Er auch die Menschen dazu eingeladen und sie aufgefordert seinem Beispiel zu folgen, dann werden wir auch den richtigen Lebensweg gehen, der uns sicher an unser Lebensziel - die ewige Gemeinschaft mit Gott - bringen wird.
@ 4. Die Frage ist deshalb nicht, ob es überhaupt einen richtigen Weg gibt, sondern ob wir bereit sind den Weg zu gehen, den Christus uns gezeigt hat.
@ 5. Das setzt unser VERTRAUEN voraus und dann werden wir auch gerne diesen Weg gehen. Wohl müssen wir diesen Weg gehen, aber wir gehen ihn nicht allein, weil wir sein Versprechen haben, dass Er uns zur Seite steht.
Um diese Erfahrung machen zu können muss wir aber diesen Weg gehen. Nur darüber zu philosophieren reicht nicht nicht aus!
Kommentar von Reisswolf53Reisswolf53 09.07.2010Zum Beispiel solche "Wege":
Offenbarung 2,26: Wer siegt und bis zum Ende an den Werken festhält, die ich gebiete, dem werde ich Macht über die Völker geben. Er wird über sie herrschen mit eisernem Zepter und sie zerschlagen wie Tongeschirr. Lukas 19, 27: Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir. Johannes 9-11: Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken. Römer 13,1-2: Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen. Epheser 6,5-7: Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furch und Zittern und mit aufrichtigem Herzen, als wäre es Christus. Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen, sondern erfüllt als Sklaven Christi von Herzen den Willen Gottes! Dient freudig, als dientet ihr dem Herrn und nicht den Menschen. Schon der griechische Gelehrte Epikur (341-271 v. Chr.) brachte das Dilemma auf den Punkt: Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht, oder er könnte es, will es aber nicht. Kann er es nicht beseitigen, ist er demnach nicht allmächtig, will er es aber nicht, ist er nicht gut. SIC!
Kommentar von evangelistaevangelista 09.07.2010@ Reisswolf!
Wieder einmal einer Deiner bestechenden Argumente!
@ 1. Du scheinst Dir nicht bewusst zu sein worin das Ziel des Heilsplanes Gottes besteht. Denn nirgends wird davon gesprochen, dass es vor der Vollendung die Beseitigung des Bösen geben wird.
@ 2. Du übersiehst dabei, dass es vom Menschen abhängig ist, wie sehr sich etwas verändern kann oder nicht. Das hängt davon ab, ob er bereit ist dem Beispiel Jesu zu folgen.
@ 3. Denn der Mensch ist in die Mitverantwortung eingebunden die Gerechtigkeit aufzurichten. Nur wenn er bewusst dagegen handelt wird es diese auch nicht geben können.
Und weil es so viele Menschen gibt, die gegen die Gerechtigkeit handeln, wird es auch immer wieder die Ungerechtigkeit zw. den Menschen geben.
@ 4. Aber letzten Endes wird Gott diesen Zustand beenden und alle jene, die heute schon bereit gewesen sind nach der Liebe und nach der Gerechtigkeit zu leben, werden auch an der Vollendung teilhaben dürfen.
Deshalb ist es nicht egal wie wir heute leben, sondern es entscheidet über unser Lebensziel. Am Ende wird es dann den Weizen(Gerechte) und das Unkraut(Ungerechte) geben.
Und Du weist sicherlich auch was mit den Ungerechten am Ende geschehen wird!
Kommentar von carisimocarisimo 09.07.2010@Evangelista
Nun machst Du mich aber neugierig, was geschieht denn am Ende mit den Ungerechten?
Kommentar von carisimocarisimo 09.07.2010...und wann ist das Ende Deines Erachtens? Aber bitte keine Neuinterpretation zur Hölle...
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010Evangelista, du sagst, Gott habe "eingeladen und ... aufgefordert seinem Beispiel zu folgen"
Was heißt das in die Wirklichkeit umgesetzt?
Das ist alles unkonkret!
Du kannst einem Menschen, der um das finanzielle Überleben kämpft, oder die Orientierung im Leben verloren hat, krank ist, oder die Beziehung verloren hat, oder sich nach einer Frau sehnt, oder einem Jugendlichen, der keinen Platz im Leben findet, oder... oder..., du kannst den Menschen in solchen konkreten Situationen nicht mit einem unkonkreten Spruch kommen!
Ein Mensch will einen konkreten Rat, nicht einen salbungsvollen Satz, der wie Helium leichter als die Luft ist und davonschwebt, ohne den Boden zu berühren!
Das Vorbild eines gewissen Jesus aus Nazareth eignet sich lediglich für diejenigen, die gerade dem Beruf des Wanderpredigers nachgehen – doch dieser Personenkreis ist recht eng!
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Du sprichst den so genannten GOTT der Religionen an, den es nicht gibt. Jedoch, es gibt einen Hintergrund, dem auch wir menschlich Irdischen unser irdisches Leben verdanken. Wie wir diesen Hintergrund benennen, ändert nichts an der Tatsache, dass dieser Hintergrund existiert, und mit seiner Auswirkung, ein einseitig gerichteter Energiestrahl, der ohne Anfang und ende zu sein scheint,alles bewirkt, was hier auf der Mutter Erde geschieht. Wenn es einem irdischen Menschen gelingt mit diesem Energiestrahl in Resonanz zu gehen, fließen ihm, dem Menschen Informationen zu, ähnlich derer, die auch dieser JESUS von Nazareth erhalten hat. GALLARIAOY
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@hell11: Dass "nichts von nichts kommt", muss nicht bedeuten, dass wir und das Universum von einem Gott kommen, der uns obendrein seltsam ähnlich sieht.
Du argumentierst, als ob die Menschen seit Jahrunderten nichts gelernt hätten, wo ich hier ständig lese, dass Gott die Menschen erschaffen habe, damit sie immer Neues lernten!
Schon Napoleon, der einen Gelehrten seiner Zeit gefragt hatte, wo Gott denn in seinem System bleibe, musste die Antwort hören: "Majestät, Gott ist eine Hypothese, die wir heute nicht mehr brauchen."
Und bist du dir so sicher, dass du "einen freien Willen" hast, wenn du partout an diesen Gott glauben musst und keine andere Möglichkeit sehen kannst?
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Da können wir dir in sofern zustimmen, dass dieser so genannte GOTT kein Gesicht hat, und auch keine Ähnlichkeit mit uns irdischen Menschen, weil ER/ES etwas ist, aus dem alles entstanden sein muss, und entsteht, ein NICHTS (BUDDHA) der FÜLLE (LAOSTE), was wir irdischen Menschen mit unserem derzeitigen Bewusstsein nicht enträzeln können. Die einen Daumen. GALLARIAOY
Kommentar von hell11hell11 09.07.2010Gott hat die Materie geschaffen = zb. Auto und den Geist = Führerschein, aber Fahren das müssen wir selber.
Kommentar von Novalis1Novalis1 09.07.2010"Gott hat die Materie geschaffen usw.": Du wiederholst nur, was du schon gesagt hast, weil du wohl nicht anders kann. Wo bleibt denn dein "freier Wille", dass du nicht einmal fähig bist, auf andere Hypothesen einzugehen?
Kommentar von NowkaNowka 11.07.2010>hell< hat recht, denn der freie wille ist eine utopie, denn er ist IMMER abhängig von sympathie und antipathi.
immer, wenn du etwas willst, antwortet deine seele mit diesen kräften, und du folgst ihnen.
.
wo bitte ist da die vielgepriesene freiheit?
.
na also
.
so geht es nicht, versuche es man anders!
Kommentar von Novalis1Novalis1 11.07.2010Wenn du dich an mich wendest: dein Kommentar ist absolut daneben, lies bitte die ganze Auseinandersetzung mit hell: nicht ich, sondern er glaubt an die Macht des freien Willens: "wenn es keinen Schöpfer gäbe, hätten wir auch keinen freien Willen" schreibt er dem Sinn nach..
"Wo bitte ist da die vielbgepriesene Freiheit ?" war eben meine Frage an ihn!
Warum du mich so falsch gelesen hast, kannst wohl nur du sagen...
Versuche es mal anders! -:)
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Gott hat unendliche Geduld
mit mir
und mit dir
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010NEIN! GOTT weiß garnicht, was Geduld ist, denn dieser so genannte GOTT lebt in der Vervollkommnung. GALLARIAOY
Kommentar von friendlylionfriendlylion 09.07.2010Warum erzählst du solche Dummheiten? GOTT
Kommentar von NowkaNowka 10.07.2010die göttliche schöpfung ist ein selbstläufer. >raimund<
würde gott eingreifen (reißen des geduldfadens), müßte er damit eingestehen, daß seine schöpfung nachgebessert werden müßte.
.
deine gedanken redest du in girlanden, wenn du schließt, daß gott lange geduld mit uns hat
Kommentar von coelestecoeleste 10.07.2010@gallar
gott kann gar nichts.gott IST nur.von DA kommt ALL-ES.und läuft von DA bis dort mit DA in sich.von dort dann wieder zurück bis DA mit DA in sich.dort ist viele leben und tode,die du plantest mit DA in sich.
Kommentar von NowkaNowka 11.07.2010da bekommt man ja einen drehwurm.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010"Gott hat unendliche Geduld mit mir und mit dir"
Schön und gut, der Spruch.
Aber ich habe keine Geduld mit einem Gott!
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Gute Frage!
Du gehst von der Voraussetzung aus, daß alles Leben Gesetzmäßigkeiten unterliegt, die nicht von der Willkür Gottes abhängen, also sich nicht dauernd ändern, d.h. also, daß ein Fernseher bei afghanischen Taliban genauso funktioniert wie bei europäischen Konsumisten? Richtig? Und daß Gläubige und Nichtgläubige diese Regeln erforschen und kennen müssen, um den Weg durchs Leben zu finden?
Das ist so. Aber es ist kein Konflikt. Weil die Schaffung von "Naturgesetzen" (bzw. dem was wir gerade dafür halten), die mit einer gewissen Verläßlichkeit ausgestattet sind, dem Schöpfungsgedanken nicht widerspricht. Die Freiheit ihrer Erforschung ist in meinem Glauben erfahrungsbasiert ausdrücklich gegeben. Ihre Erforschung und Beachtung gehört mit zum Kompaß im Leben als Christ und ist religiös nicht konfliktträchtig. Eigentlich im Gegenteil. Bilder von "Hubble" vertiefen eher mein Verständnis von Gottes Größe als daß sie es gefährden. Aber ich muß nicht die komplette Navigationsarbeit in meinem Leben alleine machen. Durch meine Tradition und in meinem Glauben bekomme ich auch einen theologischen und anthropologischen Bezugsrahmen, der die Navigation erleichtert. Also ich denke und erlebe, daß in der christlichen Tradition Gott, Mensch und Welt durchaus angemessen beschrieben und aufeinander bezogen sind.
Im Einzelfall kann sich Gott auch diesen seinen Regeln überlegen zeigen (Wunder), aber das ist kein Problem. Ihm gehört der Laden ja.
Danke für die Frage- bringt das brain auf Betriebstemperatur!
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010Ein Frage, die es in sich hat. Jedoch ein Kommentar, der eben nicht die Tiefen des inneren, menschlichen SEIN's auslotete. GALLARIAOY
Kommentar von dreadnoughtdreadnought 09.07.2010Entschuldige, gally, aber Dein Kommentar macht irgendwie keinen Sinn. Aus Deinen anderen Kommentaren sehe ich, daß es Dir stark darum geht, recht zu behalten und andere zu bewerten. Aber leider hast Du hier sichtlich nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Sorry.
Kommentar von NowkaNowka 11.07.2010nur weil du ihn nicht verstehst?
Kommentar von dreadnoughtdreadnought 11.07.2010Nein, weil er nichts mit meiner Antwort zu tun hat.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010Dreadnought, der Ursprung des Christentums, aber auch des Judentums und des Islams wurzeln in der Annahme eine herrschenden, willkürlichen Gottes, der Gesetzte verfügt und Recht spricht.
Beim letzteren, der Rechtsprechung sehen selbst die eingefleischten Religiösen, dass es dabei nicht gerecht zugeht, also wurde zur Rechtfertigung Gottes zunächst eine spätere Gerechtigkeitstätigkeit im Jenseits (Hölle, Himmel) geschaffen, sowie die Vorstellung der „Unerforschlichkeit“ des göttlichen Willens, als zweites Element.
Diese beiden Herrschaftsmittel benötigt ein monotheistischer Gott, denn hätte er sie nicht, dann wäre er nicht derjenige, der nach seinem Willen die Menschen aus schwierigen Situationen retten (oder sie da hineinführt).
Monotheismus ist also nur mit Herrschaftsinstrumenten denk- und praktizierbar.
Du verstehst : die Annahme von Naturgesetzen entmachtet den Eingott!
Das fällt zunächst nicht weiter auf, weil Gott ja nicht reagiert und korrigiert.
Aber irgendwann stellst du fest, diesen Gott benötigst du gar nicht, um die Welt zu erklären, aber du schleppst ihn noch durch, wie man einen abgehalfterten Ackergaul mit Gnadenbrot versorgt!
Kommentar von dreadnoughtdreadnought 14.07.2010Das würde ich tun, wenn Gott meine Welterklärungskrücke wäre; dann würde er vielleicht von Naturgesetzen entmachtet. Ist er aber nicht. Gott als Krücke brauche ich so wenig wie Du. Ist mir ein fremder Gedanke.
Ich schleppe ihn nicht wider besseres Wissen mit durch, ich glaube an ihn. Das ist ein Unterschied. Weder den Ursprung meines Glaubens noch den Ursprung des Glaubens vieler anderer Menschen hast Du beschrieben, sondern den Ursprung Deines Unglaubens.
Im übrigen: wenn du den wahren Sachverhalt schon so genau und unwiderleglich kennst, warum stellst Du dann die Frage?
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Ich glaube, dass Gott für einen da ist wenn man ihn braucht. Gott muss einem nicht ständig beistehen und einem sagen was man tun soll. Es gibt Situationen in denen man Beistand braucht. Wenn man aufs Klo geht, muss man nicht die Gewissheit haben das Gott dadrüber wacht, aber wenn es einen Todesfall gab, denn möchte man wissen, dass es jemanden gibt, der immer da ist. Der zwar nicht neben einem steht, sondern der einem ein gutes Gefühl gibt, der einem sagt das der verstorbene Mensch jetzt an einem guten Ort ist. Also ich glaube mehr daran das Gott einem seelisch beisteht und nicht dafür verantwortlich ist was wir tun oder lassen.
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010NEIN! Dieser so genannte GOTT gab dir alle Fähigkeiten, mit dir selbst und deinem Umfeld klar zu kommen. GALLARIAOY
Kommentar von NowkaNowka 11.07.2010(damit du aus deinen fehlern lerenst.)
Kommentar von TinaUndBibiTinaUndBibi 11.07.2010Natürlich hat er mir alle meine Fähigkeiten gegeben, deswegen muss er trotzdem nicht dauernd dadrüber wachen, was ich tue.. Gott ist in meinen Augen jemand der mir zuhört, eben jemand der mir seelisch beisteht.. aber wenn ich seinen Beistand nicht brauche, denn hat den jemand anders grade.. un wenn ich mit meinen Fähigkeiten Unfug mache, denn bete ich zu Gott un bitte um Verzeihung.. wenn Gott ständig drüber wachen würde was wir tun oder lassen, denn würde nie jemand unfug machen.. aber diese perfekte welt gibt es einfach nicht !! in jeder religion wird gesagt man soll kein unfug machen.. oder will mir jetz irgendwer erzählen, dass alle menschen die im gefängnis sitzen atheisten (tut mir leid wenns falsch geschrieben ist) sind !?
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010Leute, genau an diesem Punkt liegt der monotheistische Hund begraben : Ihr sagt, Gott braucht man nicht immer als Orientierung, aufs Klo kann man ja auch alleine gehen…
Ihr beschönigt, und versucht diesem Gott Deckung zu geben! Denn alle monotheistischen Vorstellungen gehen von einem ALLMÄCHTIGEN Gott aus, und nicht von einem Contoller, der bestenfalls die Hausaufgaben kontrolliert!
Ohne dass ihr es merkt, löst ihr euren Gott in der Säure der Vernunft auf!
Für mich ist es klar, dass ein Gott nicht hier und nicht dort in mein Leben eingreift! Denn meine Erfahrung spricht dagegen! Aber für euch sehe ich ein Grundsatzproblem, wenn ihr euren Gott vom Altar in den Keller tragt, damit er nur gelegentlich behilflich ist, wenn ihm durch das Fallrohr einen Hilferuf in großer Not nach unten schreit!
Ich verstehe schon : ihr wollt ihn vor der Alltagserfahrung schützen, weil er dort nicht besteht!
Aber so kastriert ihr ihn!
Anschauliches Beispiel : Im Chor des Domes zu Aachen gab es in der Mitte der schmalen und hohen Fenster ein breites Stahlband, das wie ein Gürtel das hohe Gebäude in mittlerer Höhe stabilisierte. Als Jahrhunderte nach der Erbauung die Fenster saniert wurden, hat man das gestalterisch störende Band rausgeschnitten, da die statische Bedeutung in Vergessenheit geraten ist. Daraufhin begannen die schmalen hohen Pfeiler zwischen den Fenstern nach außen zu kippen.
Ohne die Wiederentdeckung und Wiederherstellung des stabilisierenden Zugankers wäre das Bauwerk sicherlich zusammengebrochen.
Und so wird das monotheistische Denksystem ohne die Vorstellung einer ständigen Anwesenheit dieses Gottes in den Ereignissen zusammenbrechen…!
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Antwort von Doreanfree 18.07.2010
In der Theologie schlägt sich diese Frage in der Frage nach dem 'freien Willen' nieder. In Übereinstimmung mit dem was Luther lehrte sehe ich auch keinen freien Willes des Menschen - zumindest nicht in geistlichen Dingen. Der Mensch wird von Gott geführt. Er ist hier auf Erden sozusagen in der Schule, in der Ausbildung zur Ewigkeit.
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Antwort von AHLERS1946 09.07.2010
Du solltest unterscheiden zwischen dem sehr wichtigen kindlichen Glauben an einen lieben Gott im Himmel und dem Glauben an den Helfenden Gott von uns Erwachsenen. Unser Jesus hieß in seiner aramäischen Sprache Jeschua. Das war eine Wortkombination: Jahwe hilft. Seitdem wir Christen an den Helfenden Gott glauben, weil unser Jesus auf deutsch Gotthilft hieß, gibt es den allmächtigen und strafenden Gott des Alten Testamentes nicht mehr. Es gilt die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Denk mal logisch: Wenn wir Menschen frei sind, kann Gott nicht allmächtig sein. Glaube mir bitte: Dem allgegenwärtigen Gott ist die Freiheit von uns Menschen wichtiger als seine Macht.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010Ja, Ahlers, ich verstehe deinen Gedanken.
Aber meinst du nicht, dass dieser Gott, den du beschreibst, bestenfalls ein Engel ist, der hier und dort am Abhang steht und die spielenden Kinder vor dem Absturz bewahrt - aber nicht ein Gott, dem die Verantwortung der gesamten Schöpfung obliegt?
Ich merke, wenn wir diese Frage diskutieren, tendiert ihr, die Gottesanhänger, dazu, ihn zu verstecken, zu beschützen und somit zu entmachten!
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Antwort von mitteninberlin 09.07.2010
Der Mensch ist frei, das ist der Punkt. Er kann sich entscheiden, und zwar frei, nicht nach Gesetzmäßigkeiten, nicht nach Verstand oder Gefühl oder sonst etwas.
Das betrifft natürlich nicht die meisten Entscheidungen, die durchaus vielen Faktoren unterliegen und wo Freiheit in den Hintergrund treten kann bis zur völligen Unkenntlichkeit (zum Beispiel durch äußeren Zwang oder eine starke angeborene oder angelernte Neigung). Es betrifft aber jene grundlegende Entscheidung, die gewissermaßen mit der Person selbst deckungsgleich ist, und die kein Mensch von einem anderen Menschen letztendlich abfordern kann (kein Mensch kann dazu gezwungen werden, auch sie ist weder angeboren noch angelernt) - eine Entscheidung des Herzens, die entscheidende Entscheidung, nämlich die Entscheidung für oder gegen Gott, den Glauben an Jesus Christus.
Gott kennt die Herzen. Er weiß, wie wir Menschen durch die Welt irren, ob wir ihn suchen oder nicht, ob wir ihn wollen oder nicht, ob wir zu ihm gehören, oder ob unsere Richtung eine ganz andere ist. Und er gibt Winke. Er hat sein Wort gesandt. Wer an Jesus Christus glaubt, dem schenkt er seinen Geist. Ein solcher Mensch geht dann immer weniger in die Irre, das Wort Gottes wird immer klarer in seinem zeitlichen, flüchtigen Leben. Und am Ende geht er heim in seine Heimat, zu Gott, wohin er gehört, in das ewige Königreich, zu Jesus Christus.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 12.07.2010Amen...! Na klasse, dein Navi ist Jesus, die Gebühr wird in Naturalien abgeliefert ("Glauben" an Jesus, also die Hingabe oder Unterordnung...)
Das alte Geschäft der Magie : man opfert dem Geist etwas (im Monotheismus sich selbst), dafür erhält man Orientierung und Schutz!
Was unterscheiden diesen Gott von einem gemeinen Schutzgelderpresser vom Balkan? Doch nur die Währung!
Aber verstehst du, wie wenig deine Vorstellungalltagtauglich ist?
Kommentar von mitteninberlin 31.07.2010Das böse Vaterbild, das du im Hinterkopf hast, hat mit Gott nichts zu tun. Gott ist vollkommen. Magie, Schutzgelderpressung, Geschäftemacherei ist etwas, das weit entfernt ist von Gott, wie ihn die Bibel schildert. Es ist ein böses Vaterbild. Gott ist gut.
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Hallo Harterkampfer!
Das ist eine Grundfrage der Religion und Philosophie. Sie ist letztlich mit dem Problem der menschlichen Freiheit verbunden. Vielleicht gibt Dir ein Platon-Spruch darauf eine Antwort:
"Auch das Teilchen, das du darstellst, ist immer mit seinem Blick, so winzig es ist, auf das All hin gerichtet. Du aber bemerkst es gar nicht, daß alles Werden um jenes willen da ist, auf daß dem Leben des Alls selige Wesenheit eigne, aber nicht um deinetwillen; nein, du wirst um seinetwillen." (Platon: Gesetze 903.)
Das bedeutet nach meiner Sicht, daß es eben unsere zentrale Aufgabe ist, unseren Weg zu finden, der zugleich ein sehr persönlichen und individueller als auch einer ist, mit dem wir uns in den kosmischen Chor einstimmen müssen. Jeder hat zwar eine besondere Stimme, aber er darf dennoch nicht falsch singen, sondern muß die kosmischen Gesetze erforschen und erkennen. Wenn er den falschen Zielen und Vorbildern hinterherläuft, wird er seinen ganz eigenen Weg aber nicht finden. Du kannst dabei keinen übergeordneten Willen erkennen? Täusche Dich nicht! Er ist immer allgegenwärtig und läßt sich auch als Deine innere Stimme erkennen, denn wie der Mystiker Meister Eckhard sagte:
"... Man soll Gott nicht als außerhalb von einem selbst erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in einem ist.... Manche einfältigen Leute wähnen, sie sollten Gott (so) sehen, als stünde er dort und sie hier. Dem ist nicht so. Gott und ich, wir sind eins. Durch das Erkennen nehme ich Gott in mich hinein; durch die Liebe hingegen gehe ich in Gott ein..."
Man sollte in all diesem keinen überflüssigen vertrackten Konflikt sehen, sondern im Sinne Platons verstehen, daß wir gewissermaßen die Monaden sind, mit denen sich das geistige Universum aufbaut und ohne die es nicht entstanden wäre. Denn das einzig wahre sind die Seelen – alles andere ist nur deren Emanation. Ich verweise übrigens zu allem auf folgenden Text:
http://ouroboros-forum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5...:die-kosmische-geistkugel&catid=36:admin-essays&Itemid=62
Gruß: Hilisua66
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Zu dieser komplexen Frage am besten eine Antwort aus dem Jenseits:
„Die Verdichtung der Materie zu so grober, derber Erscheinungsform wie der euren ist Folge des Geisterfalles. Wir sprechen daher von der Vergeistigung der Materie als End-ziel der Schöpfung.
Gemeinhin mit dem Sammelnamen 'Luzifer' bezeichnet, widerstrebte ein Teil der 'Söhne Gottes' mit Hilfe ihrer relativen Kraft der absoluten Kraft (eure Wörter reichen natürlich nicht aus, diesen Prozeß zu beschreiben), und das war die erste Ur-Sache der Entstehung einer so derben und dichten Materie, wie sie heutzutage das nötige Entwicklungselement vieler Lebewesen bildet. Diese Scheinwelten stellen nicht den einzigen Weg der Entwick-lung dar; sie sind nicht direkt aus Gott, sondern auf indirekte Weise von den Gottessöh-nen geschaffen, gleichsam als Begleiterscheinungen ihrer 'Illusionen'. Für die gefallenen Geister ist es möglich, sich in den verschiedensten Formen zu manifestieren, die den je-weiligen Entwicklungsstufen der unterschiedlichsten Welten am besten zugänglich und am leichtesten verständlich sind. Zugleich enthalten sie auch für 'Satan' die geeignete Nahrung, durch deren Aufnahme er wieder zum 'Luzifer' werden kann; ist doch seine In-dividualität ebenfalls ein Hauch Gottes, und auch er wird zu dem zurückkehren, von dem er stammt.
Alles, was ihr Menschen seht, ist nur ein Spiegelbild dessen, was ist; ihr seht die Spiege-lung oder die Verdichtung, nicht das Wirkliche, was diesen zugrunde liegt. Deshalb ist es so schwer für euch, euch geistige Klarheit zu erringen. – Ihr sollt Hauptsache und Neben-sache unterscheiden lernen, sollt das, was die Mehrzahl von euch bisher als das Wirkliche betrachtet, als das Unwirkliche, weil das Vergängliche, erkennen lernen.“
Quelle: Engel Emanuel (1890-1897): in: Bernhard Forsboom (1966): Das Buch Emanuel. - Drei Eichen-Verlag Ergolding, 276 S.
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Sinn des Lebens. Wissenschaftliche Erkenntnisse, Naturgesetze, Logik und Versionen. Ein Versuch das Dasein zu verstehen! Nur Gott konnte aus dem Nichts, mit dem Urknall Materie/Energie mit Milliarden von Universen und Leben erschaffen. Gott schuf den Menschen und hauchte diesen die Lebensenergie mit Bewusstsein Geist/Odem ein. ---------Albert Einstein; Energie wandelbar aber nicht vernichtbar, also ewig, und Materie ist geronnene Energie--------------------Was ist, hat Gott gedacht und gemacht. Gott gab den Menschen die Erde als Baukasten mit Wasser, Felsen und Bäumen. um Erfahrungen zu sammeln------------------------------Was kommt, die Häuser und Gärten, das denken und machen die Menschen, mit dem Geist Gottes. Jesus Christus gab die Gebote dazu. Ein Leben auf der Erde von 70, 80 Jahren, ist zur Ewigkeit ein kurzes Arbeitsleben. Um einen Planeten zu Gestalten und um Wissen und Erfahrungen zu sammeln, ist ein Leben viel zu kurz. Nur ein Leben (…) evtl. als kranker, armer wäre ungerecht und ein ungerechter Gott ist undenkbar. Viele Leben, mal reich, mal arm, mal schön, mal krank, gute und schlechte Zeiten, neue Berufe, erst solche Erfahrungen führen zur Vollkommen-heit. Ohne Geist ist der Mensch ein Säugetier und die tierische Lebenszeit ist begrenzt und sterblich-------------------Der Geist überlebt und kann in der >körperlosen< Zeit, andere Planeten, alte und neue Welten, andere Kulturen, höhere und niedrige Lebensformen, ja das gesamte Universum, studieren. Um das geistige Erleben umzu-setzen, kann inkarniert werden. Immer wieder, bis die Menschen ihre Gier und Kriegslust abgelegt haben, bis zum summa cum laude, solange wie dieses Universum besteht, bis die Fliehkraft des Urknalls erschöpft ist, wie ein Ball der hoch geworfen wird und die Ausdehnung des Universums zum Ursprung zurück fällt und der Rückkehr der nun Erfahrenden und Vollkommenden Menschen zu Gott. Dann könnte der nächste Urknall ein Vollkommender Geist sein----------------------------------------------------------------------@ W.A.Goethe schreibt; Ich bin gewiss, schon tausendmal da gewesen zu sein und hoffe, wohl noch tausendmal wieder zu kommen @ W. Amadeus Mozart, komponierte bereits mit 5 Jahren, ein Talent, welches nur aus früheren Leben erklärbar ist. @ August Kekule; die Benzolformel wurde mir im Traum offenbart. HL
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untersuche die gesetzmäßigkeiten,ob sie deiner navigation entsprechen (=auf gott zu).
wenn nicht,lasse sie außer acht!
wenn das manchmal nicht geht,ist es besser ihr zu folgen.
denn:
jesus sagte (in meinen worten): wenn ihr allein seid und zu gott kommen wollt,könnt ihr euch verhalten,wie IHR wollt. bzgl. der menschen verhaltet euch manchmal besser wie die schlange (=macht kompromisse)
dann entsprecht ihr auch eurer navigation,denn handeltet ihr nicht so,geschähe euch leid,ungerechtigkeit und das ist immer ein hindernis bzgl eurer navigation.
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Wo bitte ist denn da ein Konflikt? Wenn Kinder (wir) Mist bauen, dann bauen sie Mist.Eltern (Gott) können entweder verhindern oder einschreiten wenn sie das für richtig halten. Und wonach gehen gute Eltern da? Danach was gut für das Kind ist.Räumen sie also jeden Dreck weg den das Kind macht? Nein!Bedeutet das das sie gar nicht da sind? Nein!Gibt es also einen Konflikt zwischen dem Menschen der selbstständig werden soll um tatsächlich Gottes Erbe zu werden und der Allgegenwärtigkeit Gottes? Nein!
Kommentar von Reisswolf53Reisswolf53 09.07.2010Aber "er" könnte sich doch schonmal in Konflikte einmischen, in denen sich "seine" Kinder den Schädel unwiderbringlich einschlagen und damit eine Lehre für´s Leben (allerdings für das DANACH) gezogen haben und zwar endgültig. Dein Vergleich hinkt und stinkt!
Kommentar von Maik2Maik2 09.07.2010Und wer sagt das er das nicht tut, ausser die die ihn nicht kennen?
Kommentar von Magnus70Magnus70 09.07.2010Wo war Gott denn in Auschwitz?
Kommentar von Maik2Maik2 09.07.2010Müssten das nicht erst recht die Juden fragen? Tun sie aber nicht, sondern sie sind immer noch gläubig.
Kommentar von Reisswolf53Reisswolf53 09.07.2010In Auschwitz waren nicht nur Juden, und diese haben sich schon gefragt, aber noch nie eine Antwort bekommen! Oder kennst Du eine? Der für Auschwitz Verantwortliche hat sich sogar auf Jesus berufen (Zitat gefällig?), wurde allerdings nicht von Gott bestraft, sondern von "gottlosen Heiden"!
Kommentar von Maik2Maik2 09.07.2010Reisswolf es gibt eine ganze Menge Leute die sich auf Gott berufen.Deshalb heisst es:Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.Und doch: Gläubige haben sehr wohl eine Antwort erhalten.
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 09.07.2010NAJA! >Malk2<, was du ausführst, ist mehr als schwach. Weder Eltern, noch ein so genannter GOTT kann etwas verhindern, denn wir irdischen Menschen, haben unseren freien Willen, mit dem wir uns über alles hinwegsetzen können, was man meint uns vorschreiben zu müssen. Inwieweit dann unsere Handeln, wahrlich dem GANZEN dient, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Dient es dem GANZEN, wird es auch uns selbst zum Wohlsein führen, dies ist ein göttliches Gesetz, was wir jeder Zeit prktiziren können, ohne dass wir uns selbst, anderen Menschen oder der Natur Leid antun. GALLARIAOY
Kommentar von Maik2Maik2 09.07.2010Galli ich finde das ganz und gar nicht schwach was ich schreibe.Ich habe nämlich genau das gesagt was du sagst
Kommentar von helisua66helisua66 09.07.2010Hallo Gallariaoy! Du glaubst also, alles sei erlaubt, was nicht verboten ist und wir hätte n einer freien Willen? Dann solltest Du in die FDP eintreten. Aber im Ernst: Das ganz persönliche Heulen und Zähneklappern kommt immer hinterher. Merke: Das von Dir benannte Ganze bist Du doch letztlich selbst. Du solltest also ruhig etwas egoistischer sein, aber in einem intelligenteren Sinn!
"Zufällig" gerade passend:
Sie lösen die Teilung auf,
sobald Sie erkennen, daß der Denker Gedanke ist, daß das, was herrscht, das ist, was beherrscht wird.
Krishnamurti
gute antwort!
schließe mich an ;-)
Danke euch beiden :-)
dank dir selbst
Ich danke DIR ;-)
Wie wäre es, wenn WIR uns für unsere Ge-Danken danken :-)))
für Gedanken danken, da spiel ich mit :)
Och, noch so ein liebes Herzchen... Danke!
Geh-Danken