EigentumsWohnung kaufen per Kredit?

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6 Antworten

Hallo,
ohne Eigenkapital ist es riskant.

Zum Kaufpreis kommt noch die Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Gerichtskosten.
Ist ein Makler involviert, so muss dieser auch bezahlt werden.

Ich schätze, dass zum Kaufpreis ca. 10 bis 15% kommen.

Jährlich wird die Grundbesitzsteuer fällig, monatlich das Hausgeld, also nebenkosten zuzüglich Versicherungen und Rücklagen.

Informiere dich vor dem Kauf über geplante Renovierungen, Sonderzahlungen und den Betrag der Instandhaltungsrücklage.

Müssen Sanierungen vorgenommen werden, und die Instandhaltungsrücklage reicht nicht, dann muss jeder anteilig zahlen.

Bei Zwangsversteigerungen kann man einiges sparen, das Gutachten sollte man genau lesen.
zvg-portal.de

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Je nach der Grunderwerbsteuer Deines Bundeslandes und danach, ob Du einen Makler füttern musst, können die einmaligen Nebenkosten des Erwerbs ca. 7-15% des Kaufpreises ausmachen.

Der Durchschnitt der Betriebskosten (der locker überschritten werden kann) liegt bei ca. 3,50 € pro Quadratmenter und Monat. Das ist mehr als die Nebenkosten bei einer Mietwohnung, weil dort auch Positionen enthalten sind, die man als Mieter nicht zahlen müsste. Es wäre also gefährlich zu denken, dass eine Wohnung, die einem gehört, einen dann auch nichts weiter kostet.

Dazu noch Kosten für Renovierung und Reparaturen an Dingen, die nicht Gemeinschaftseigentum der Hausgemeinschaft sind.

Je nach Personenzahl in Deinem Haushalt ragst Du mit Deinem Nettoeinkommen nicht sehr weit über den pfändungsfreien Betrag hinaus - und Banken werden da ziemlich nervös, wenn der Kunde nicht wenigstens 20% plus die Nebenkosten des Erwerbs als Eigenkapital mitbringt.

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Es gibt keine nicht eingeplante Kosten, denn jeder Geldgeber berücksichtigt diese.

Es sei denn, es sind die Kosten und Lasten der WEG gemeint, denn die kennt meist keiner im Voraus.

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Ein oft gehörter Spruch unter Verwaltern lautet "Verwalten immer, kaufen nie!".

Das gilt zwar nicht für "Schnäppchen" bei denen man eine eventuelle Notlage oder die Unwissenheit des bisherigen Eigentümers zu seinem Vorteil ausnutzen kann, aber insgesamt sollte einem der Spruch zu denken geben.

Sobald du Eigentümer der Wohnung bist, sind die Kosten für dich ÜBERHAUPT nicht mehr absehbar. Ganz besonders gilt das für Kosten der Instandhaltung und für den Fall, dass andere Eigentümer nicht zahlungsfähig sind. In beiden Fällen kannst du in unbegrenzter Höhe zur Zahlung verpflichtet werden.

Wenn du also nach Kauf der Wohnung über keine finanziellen Reserven mehr verfügst, kann ich dir nur raten, die Finger davon zu lassen.

Lass es!

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Erst mal ein Finanzierungsrechner, mit dem Du nach Deinen Möglichkeiten   "rechnen" kannst.

Bestehende Immobilie - Modernisierungskosten, wo denkst Du kaufen zu können, sind 60.000 realistisch?, Grunderwerbssteuer, Notarkosten, Eintragung der Grundschuld, welche Kosten sind im Rahmen der Wohnungseigentümergemeinschaft zu erbringen? Maklergebühren

noch zu errichtende Immobilie - mögliche Anliegergebühren

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Am besten du gehdt dazu direkt zu deiner Bank und lässt dich beraten das ist wirklich das beste für dich

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