Frage von andele321, 67

Eigentum erben, was wäre besser bzw fairer?

Hallo,

Person A und B sind Brüder. Ein Elternteil verstirbt und vermacht den Brüdern 2 Eigentumswohnungen (schuldenfrei) mit verschiedenem Wert sprich auch unterschiedlich hohen Mieten und Hausgeld.

Was wäre die fairste Lösung diesbezüglich?

  1. Man verkauft beide Wohnungen und teilt den Erlös durch 2 und jeder kann sich was eigenes kaufen.
  2. Man behält beide Immobilien und teilt die Miete nach Abzug des Hausgeldes durch 2. Dann müsste man allerdings auch ALLE anfallenden Kosten jedes Mal durch 2 teilen egal bei was.

lg

Antwort
von HerrDegen, 34

Beide Lösungen sind gleich fair, aber Lösung 2 bietet eine dauerhafte Einnahmequelle und behält die Option von Lösung 1 für die Zukunft offen.

Kommentar von andele321 ,

Die dauerhafte Einnahmequelle kann sich jeder mit dem Geld dann selber schaffen.

Antwort
von DerHelfer001, 29

Nein, praxisnäher wäre es, wenn die Person, die die teurere Wohnung erbt den Bruder, der die billigere Wohnung erbt ausbezahlt, sprich die Differenz zwischen den beiden Wohnungen bezahlt.

Mit freundlichen Grüßen 

DerHelfer001

Kommentar von Laestigter ,

Und wer entscheidet, was welche wert ist und ob und welche Renovierungen gemacht werden. Und wie sich die Gegend entwickelt, also welche schneller mehr wert ist, ect..

Aerger vorprogrammiert!

Kommentar von andele321 ,

Wir gehen davon aus, dass wir den Wertunterschied kennen.

Ausbezahlen kann niemand.

Antwort
von didi317, 3

Wow das ist wirklich eine knifflige Situation die früher oder später zu Streit führt. Zudem ist das steuertechnisch ebenfalls eine ganz schön verzwickte Angelegenheit. Ich würde die Wohnungen verkaufen und den Erlös teilen.

Antwort
von schelm1, 19

Fair ist es, den Willen des Erblassers zu respektieren! Jeder behält die Eigentumswohnung, die ihm vererbt wurde und zieht daraus auch die Erträge und zahlt die damit einhergehenden Kosten.


Kommentar von andele321 ,

Es wurde keine Zuteilung vorgenommen sondern einfach nur gesagt, dass bei Tod die Immobilien an die Kinder gehen... Welche an wen, ist nicht gesagt worden.

Kommentar von schelm1 ,

Sofern beide Erben/Geschwister als Gemeinschaft erben, stehen sie auch gemeinschaftlich im Grundbuch.

Die Mieten fließen auf das zu errrichtende  Konto dieser Erbengemeinschaft, Hausgelder werden entsprechend diesem Konto belastet und einmal oder auch mehrfach im Jahr werden Überschüsse zu gleichen Teilen an die beteiligten Erben ausgeschüttet.

Kommentar von andele321 ,

Dazu kommt ja noch, dass es versteuert wird. Und das Problem an der Sache ist: Der eine ist steuerpflichtig, der andere nicht.

Kommentar von schelm1 ,

Die Erbengemeinschaft ist steuerlich eine selbständige Gemeinschaft. Überschüsse nach Steuern sind für jeden einzelnen seinem Einkommen zuzurechenn.

Kommentar von andele321 ,

Also macht es keinen  Unterschied, dass der eine noch in der Ausbildung ist, sprich unter dem Freibetrag auch mit Miete läge, und der andere ein Normalverdiener ist?=

Kommentar von schelm1 ,

Wer unter dem Freibetrag bleibt, der zahlt keine Steuern für den Überschuß, der ihm aus der Erbengemeinschaft zufließt.

Jeder von Ihnen gewinnt aus der Situation, was seine persönliche Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Erben angeht.

Antwort
von FeeGoToCof, 29

3. Möglichkeit:

Man verkauft EINE, der Wohnungen und teilt sämtliche Kosten und Einnahmen und BEHÄLT die zweite Wohnung.

Kommentar von andele321 ,

Eine Wohnung lohnt sich nicht für 2 Leute. Dann verkauft man lieber beide Wohnungen und jeder kauft sich eine eigene.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Ich hatte den Eindruck, es gäbe "sentimentale" Gründe, die dem Verkauf BEIDER Wohnungen entgegen stünden...daher diese Variante "3" ;)

Antwort
von SchwarzerTee, 32

Wenn man die Wohnungen verkauft, hat man einmal was davon, aber, je nach Verwendung, nicht dauerhaft.

Grundsätzlich kann man sich auch einfach an das Testament halten. Solange der benachteiligte Erbe nicht weniger als den Pflichtteil bekommen hat, kann man auch hinnehmen, das der Wert der Wohnungen unterschiedlich hoch ist.

Ferner ist zu bedenken, dass nach dem Tod des zweiten Elternteils ein Ausgleich gefunden werden kann. Der zurzeit noch lebende Elternteil könnte, wenn er wollte, dies ggf. in einem Testament festlegen.

Kommentar von Laestigter ,

Geschenktes Geld - und dann noch diskutieren...

Kommentar von andele321 ,

Die Wohnungen werden verkauft um davon für jeden eine eigene Wohnung zu kaufen die er selbst aussucht. Dann gibt es keine Ungleichheiten mehr.

Antwort
von Laestigter, 29

Antwort 1

Am besten noch über Makler.

Dann wird es nie rückblickend Probleme geben.

Haben selbst hier so einen Fall- 3 Geschwister und Haus.

Und jeder will was anderes machen, Mietvorstellungen, noetige Renovieeungen,exr..

Mit dem Geld kann jeder machen, was er will und es gibt 

keine Diskussionen.

Kommentar von andele321 ,

Das fände ich persönlich auch am fairsten. Teilt man die Mieten und trägt beide Geschwister im Grundbuch ein, muss man alle anfallenden Kosten teilen. Und ein extra Konto dafür wäre auch nötig.

Kommentar von HerrDegen ,

Insgesamt ist es natürlich stressfreier, als sich mit Mietern herumzuschlagen.

Kommentar von andele321 ,

Das Risiko muss man wohl eingehen...

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