Eigenkündigung auf Rat des Arztes, Sperrfrist, Urlaub?

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2 Antworten

2 x Sperrzeit auf einmal ist nicht möglich, es gibt nur höchstens 3 Monate. Nach der ersten Kündigung warst du ja nicht mal Arbeitslos, da du ja einen anderen Job hattest. Daher hast du ja gerechtfertigt gekündigt. Wenn du gekündigt hättest, weil du eine besser bezahlte Stelle bekommen hättest und dann dort in der Probezeit gegangen worden wärst, dann hätte die Kündigung ja auch keine Auswirkungen, das kann man einfach nicht voraussehen.

Die ärztliche Bescheinigung für beides kannst du aber ja eh vorlegen, das würde ich auch tun.

Mit dem Urlaub ist es so, der muss vom Amt genehmigt werden, bis zu 3 Wochen im Jahr ist möglich. Normalerweise wird dieser am Anfang der Arbeitslosigkeit nicht genehmigt, weil die Chance auf eine neue Stelle da am größten ist. Wenn aber der Urlaub nachweislich vor dem Bekanntwerden der bevorstehenden Arbeitslosigkeit gebucht wurde, dann ist er zu genehmigen.

Frage mich aber, wenn du gerade eine neue Stelle angetreten hattest, wie wolltst du da Urlaub nehmen, da gibt es doch die ersten 6 Monate auch keinen.

Wird der Urlaub wirklich nicht genehmigt, bekommt man für die Zeit halt kein Geld.

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Geh dagegen vor. Massive gesundheitliche Störungen können auch zur Kündigung berechtigen.

Suche Dir auf jeden Fall juristischen Rat bei einem Anwalt für Sozialrecht.

Wichtig ist jetzt, dass Du möglichst bis Du beim Anwalt warst krankgeschrieben bleibst.

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