Frage von Holger112334, 241

Eigenkündigung auf Rat des Arztes - dann Studium - was muss ich beachten?

Hallo zusammen! Vielleicht kann mir jemand helfen... bin derzeit sehr durch den Wind... ich versuche mich kurz zuhalten:

Seit 1,5 Jahren lasse ich mich von meinem Arbeitgeber ausnutzen und nicht wertschätzen. Das hat zu Folge, dass ich immer wieder mal krank war mit pochende Bauchweh, Kopfweh und zuletzt Schweißnächte, Neurodermitis, und tiefe Erschöpfung.

Meine Freunde sagen "Du hast dein Lächeln verloren!" und "Du bist ja richtig zusammengefallen - was ist los?!"

-->Darum nun auf Rat des Arztes die Notbremse ziehen! Das ist für mich auch in Ordnung. Nur bei dem Gedanken, dort wieder hinzugehen, wird mir leider noch immer übel. Der Arzt sprach von beginnender Depression.

(Am Rande: ich bin ein sehr gewissenhafter und fleißiger Arbeitnehmer, was im Arbeitszeugnis bestätigt ist. Und richtig krankgeschrieben war ich höchstens 1 Woche am Stück mal.)

-->Kündigen kann ich zum 30.4.16

-->Zum 1.10. werde ich anfangen zu studieren (Aufgrund von 13 Wartesemster und Abi von 1,1 wird dies kein Problem sein, denke ich!)

-->mitte Mai habe ich für 11 Tage Urlaub gebucht, war mit dem (bald) Ex-Arbeitsgeber agesprochen im Januar.

Mein Plan ist, eine Psychotherapie ambulant zu besuchen (Dauert bis man einen Platz bekommt...!), sowie Aushilfsjobs bis zum Studiumbeginn anzunehmen sowie mich ausgiebig auf das Studium vorzubereiten.

Werde ich ALG1 erhalten? Oder wie würdet ihr vorgehen? Wegen Versicherung etc. Habe monatliche Fixkosten von 630 EUR plus 150-250 EUR für Lebensmittel.

Bin total verzweifelt, weil ich das Gefühl habe, ich muss mich JETZT um alles kümmern und alle Eventualitäten bedenken. Das blockiert mich sehr. Wenn ich formal nicht mehr bei meinem AG angestellt bin, dann wird mir echt ein Gebirge vom Herzen fallen...!!! :-/

PS: habe mich schon stundenlang bzw. tagelang im Web durchgelesen zu diesen Themen, aber zu einer Lösung bin ich da nicht gekommen. Eher hat es mich "verrückt" gemacht, was dort alles geschildert steht.

Antwort
von Taimanka, 177

ein Tipp zur Eigenkündigung, um eine Sperre zu vermeiden: 

Kommentar von Holger112334 ,

Danke für die Links! Gesundheitliche Gründe sind also schwer nachzuweisen bzw. müsste man nachweisen, dass man was dagegen unternommen hat. Schriftlich habe ich jedoch nichts, nur mündlich. Ob Kollegen es bestätigen, bleibt fraglich, denn in dem Betrieb ist leider jeder sich selbst am nächsten :-/ also wird es wohl eine Sperrzeit geben. Schade! Dass man bei sowas so komplett hängengelassen wird. Habe mir das nicht unbedingt ausgesucht. Wenn ihr versteht, was ich meine.

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