Frage von DerTypMitFragen, 122

Eigenheim im Elternhaus?

Hallo, ich und meine Partnerin haben ein Problem... 1 1/2 Zimmer (48qm) sind zu klein! Ergebnis.. Streitereien, Stress und fast Trennung obwohl wir uns PERFEKT verstehen, wenn wir nicht den ganzen Tag auf einander hocken. Also kamen wir erst auf die Idee, eine größere Gemeinsame Wohnung zu suchen. Problem... beide Azubi's und Wohnungen ab 2 1/2 Zimmer sind TEUER! (nicht die Nebenkosten, Essen und alles noch zu vergessen)

Naja, also kam ich auf eine Idee.. Sie wohnt zur Zeit wieder provisorisch bei ihren Eltern im alten Zimmer (nicht so das wahre..) ABER! Ihre Eltern besitzen ein Haus und einen separaten Eingang durch den (momentanen) Haushaltsraum.. mein Plan war es nun.. bzw. meine Idee, den nichtgenutzten Dachboden umzubauen, zu dämmen und zu einer großen 2 Zi. Wohnung umzubauen. Das geniale ist (wie auf dem Foto zu sehen), man hat unten ein Bad mit Dusche, WC und Waschbecken inkl. Heizung (dafür wird die Garderobe im Hausflur zu gemauert und die Wand vom Seiteneingang rüber ins Bad eingebrochen um einen Flur zu haben bis ins Bad und im neuen Eingangsbereich des Seiteneingangs eine Wendetreppe auf den Dachboden gebaut. Dann oben, plane ich hinten ein Schlafzimmer und vorn direkt ein Wohnzimmer evtl. mit Wohnküche und ein Arbeitszimmer :)

Durch das gewinnen neuen Wohnraums, lässt sich planen für die Zukunft, Geldsparen auf dauen auf Grund von einsparen der Miete (Ihre Eltern bekommen von uns eine Entschädigung von 300 Euro ca. im Monat) und im Alter können wir ihnen helfen. Ihr Bruder (14) hat die Möglichkeit eines Tages dort evtl. einzuziehen und ich und meine Freundin können die neue Immobilie untervermieten, während wir in 5-6 Jahren unsere Weltreise machen später. Außerdem währe ein gedämmtes Dach ink. evtl. ein Kamin ja auch Energieeffizienter. Ich plane zudem evtl. den Strom von einer Solaranlage zu erhalten, welche ca. 1000 Euro kosten würde. Ihre Eltern könnten dort im Alter leben zB. oder ihre Oma/Opa und man könnte das Haus im Erdgeschoss an junge Familien vermieten, da ihre Eltern im Alter sicher eh kaum Wohnraum benötigen allein... Jetzt haben die über 120qm fast und ich denke so ein Umbau wäre evtl. sehr sinnvoll. Sie haben unten Bodenheizung und zur Zeit ist ja kaum Dämmschutz im Dachboden (Boden u. Decke) somit würde die Wärme auch im Haus effizienter genutzt werden.

Was meint ihr? Wie ist eure Meinung zu der Idee und natürlich das leben im Haus Ihrer Eltern später. Ich denke, es ist sinnvoller als in eine Wohnung zu investieren, die eh jeder Zeit gekündigt werden kann und ständiges Umziehen ist auch damit soweit erst einmal vom Tisch. Außerdem denke ich, steigert es den Wert der Immobilie evtl.? Sagt mir eure Meinung und Erfahrungen. Ich freue mich auf so viele Antworten wie möglich! :)

(Halbkreis unten ist die Haustür, der Kreis im Flur ist die Wendetreppe)

Antwort
von Lycaa, 40

Ich weiß ja nicht.

Wenn mir ein zukünftiges Schwiegerkind so einfach mal meine Gaderobe, meinen Haushaltsraum und ein Bad wegrationalisieren wollte, um diese Räume selbst zu nutzen und dann auch noch nur eine von ihm selbst festgelegte Auwandsentschädigung zahlen will, dann wäre ich, ehrlich gesagt, ziemlich angepi**t.

Dass Du diese Wohnung dann auch noch irgendwann eigenmächtig untervermieten willst, um die Miete dafür einzustreichen, ist mega frech.

Und wenn dann noch beschlossen, wird, dass ich im Alter weniger Platz brauche, mich aber jeden Tag mehrmals eine enge Wendeltreppe hoch und runter quälen darf.....

Aber schlag es doch erst mal Deiner Freundin vor. Die kennt ihre Eltern, vielleicht mögen die so einen Plan tatsächlich. Das soll vorkommen.

Bedenken solltest Du aber, dass mehrere Generationen unter einem Dach sehr häuftig zu Spannungen führt.

Antwort
von malaikastar, 42

Ich finde toll, dass dir solche Gedanken machst und du bist auch schon sehr detailliert in der Planung.
Aber im schlimmsten Fall fühlen sich die Eltern überrumpelt und sperren sich total dagegen. Es ist ihr Haus und das verplant der Freund der Tochter schon...
Gib' Ihnen eine Idee auf den Weg und lass sie sich auch erst Gedanken machen und dann setzt Ihr Euch mal zusammen.
Tatsächlich ist so ein Mehrgenerationenhaus etwas sehr schönes, es kann aber auch echt nerven und du bist immer der "Gast", wenn du Pech hast und dann hast du die ganze Arbeit umsonst gemacht.

Kommentar von DerTypMitFragen ,

Danke für deine freundliche Antwort. Ja, genau das habe ich mir auch gedacht mit dem "Gast" und ich war auch am überlegen wie wir das den Eltern dann auf den Weg geben könnten. Klar sollen sie Zeit zum überlegen haben und es ist definitiv ihr Haus, was wir natürlich nicht nehmen wollen. Im Gegenteil, positiv würde sich sicher die Wertsteigerung der Immobilie auswirken. :)

Kommentar von malaikastar ,

Sonst tastet Euch vor und erzählt von einem Freund/Freundin, die einen Umbau im Elternhaus planen...
Vielleicht haben sie dazu was zu sagen und Ihr diskutiert schonmal darüber.

Antwort
von weelah, 50

Hallo,

wie kommst du auf das schmale Brett das die Eltern deiner Freundin im Alter unterm Dach leben wollen oder gesundheitlich können.

Bis zu derem natürlichen Ableben ist das immer noch deren Eigentum.

Ehrlich Mann. Käme mir mein zukünftiger Schwiegersohn so rüber würde ich ihm mal fragen, was er denn glaubt mitreden zu dürfen.

Zuerst einmal müssen die Eltern zustimmen.

Von deinen Erdgeschossplänen würde ich mal Abstand nehmen. Jeder der mehr Grips im Kopf hat als eine Eintagsfliege weiß, das alte Menschen her unten wohnen und jünger oben und nicht umgekehrt.

Mit dem Alter kommen auch entsprechende körperliche Einschränkungen und da ist man froh im Erdgeschoss zu wohnen. Außerdem vermieten diese, wenn überhaupt, dann ihr Haus!

Untervermietung müssen sie auch ihre Zustimmung geben.

Zudem haben diese ein Sonderkündigungsrecht, da es sich um eine Art Einliegerwohnung handelt.

Heißt....sie können ohne wenn und aber mit 3 Monten kündigen. Nur so am Rande, da ich den Streit schon vorprogrammiert sehe.

Denn e.inen besonderen Kündigungsschutz habt ihr keinen und ehrlich gesagt seh ich zwar viele Pläne und Motivation - vor allem über den Kopf der Eigentümer hinweg.

Wer soll denn den Spaß finanzieren, wenn nicht mal Geld für Miete vorhanden ist?

Kommentar von DerTypMitFragen ,

Miete bekommen wir hin, vor allem könnten wir Wohngeld beantragen, da dies ja eine Eigentumswohnung ist. Ich würde auch NIEMALS was ohne die Erlaubnis der Eltern mit meiner Freundin tun und wir würden auch im Vorfeld mit denen reden, sie alles fragen uvm. da uns bewusst ist, dass es ihr Eigenheim ist. Wir möchten uns ja auch nicht Aufzwingen sondern lediglich ihnen ihr Eigenheim verbessern. Die Eltern wollten damals schon eigentlich Kinderzimmer ins Dach bauen aber hatten dann unten zu viel freie Fläche. Wir dachten uns, es wäre eine gute Investition für beide Seiten und vor allem könnten wir geld sparen. Klar, anfangs müssten wir unsere ganze Ausbildungsvergütung von beiden auf den Tisch packen und das jeden Monat step-by-step jedes Teil kaufen und einbauen, aber nach ein 1-2 Jahren wäre alles fertig und man hätte eine Immobilie und ist nicht abhängig von Vermietungen, Abrissen o.Ä. Klar, könnten die uns kündigen, aber es sind immer noch ihre Eltern. :)

Kommentar von weelah ,

Ich bin wahrscheinlich so in dem Alter und auch so aufgestellt, wie deine Schwiegereltern und seh es somit aus deren Sichtweise.

Partner der Kinder kommen und gehen - gerade in jungen Jahren.

Du willst jetzt investieren und das obwohl die Beziehung schon mal wackelig war. Ein Zimmer mehr ändert daran auch nicht und man sollte den Stress Ausbildung sowie Umbau nicht unterschätzen.

Wo wollt ihr denn wohnen, solange umgebaut wird?

Auch unterliegst du der romantischen Vorstellung, das ein Zusammenleben mit Schwiegereltern harmonisch verlaufen muss.

Das wird schon damit auf die harte Probe gestellt, das du dort rein gar nichts zu sagen hast. Denn mit den paar Kröten erkaufst du dir keinerlei Rechte.

Unterschätze auch nicht, das man sich erst wegen Kleinigkeiten auf den zeiger geht und das schaukelt sich dann hoch. Kenne ich selber.

Meine Kids hatten schon Freunde, die konnte ich keine zwei Tage am Stück ertragen und da wäre keiner von eingezogen.

Denn für die Eltern bedeutet es eine massive Einschränkung. Investition in die Zukunft  oder mögliche Wertsteigerung, davon haben die erstmal nichts.

Du siehst das ganze zu verklärt.

Deswegen versuche ich dich auch auf ein wenig in die Realität zu holen.

Wenn ihr nicht verheiratet seid oder gar verlobt, dann lass es.

Es entstehen zuviel Spannungen, Kompromisse müssen eingagangen werden, dabei muss der jeweilige Charakter noch berücksichtigt werden.

Ich würde vor allem nicht mit einem fertigen Plan an kommen, sondern dies langsam erfragen, ob das gewünscht ist.

Fallt ihr mit der Tür ins Haus und habt alles bis ins Kleinste geplant,

kann das nur schief gehen, weil ihr die Elktern erst ins Boot holt, wenn alles durchdacht ist.

Zur Zeit entscheidet oder plant ihr das über ihre Köpfe hinweg.

Zuerst redet man - dann wird geplant und besprochen wie realisierbar das ist.

je mehr ihr euch kjetzt rein steigert, desto tiefer die Gräben, wenn die Eltern es nicht wollen.

Es gibt ja auch noch einen Sohn. Der hat auch noch Rechte/Bedürfnisse und das werden die Eltern berücksichtigen.

Außerdem muss so etwas vertraglich fest gehalten werden. Oder wie denkst du dir das im Falle einer Trennung?

Das man dich dann auszahlt? Es gibt so viel zu bedenken und wenn ihr das jetzt schon ohne die Eltern durchplant, kann die Vertrauensbasis schon nicht viel wert sein.

LG

Antwort
von frischling15, 51

Wie stellst Du Dir die Finanzierung vor ? Azubis bekommen keinen Kredit , und Geld für die Weltreise in sechs Jahren ist auch Utopie !

Antwort
von EdnaImmers, 2

Na,da werden sich die Eltern der Freundin aber freuen - dass da so ein fix- und- fertiger Schwiegerfreund ohne ihr Haus umplant und auch schon an ihr Alter denkt!

Ich sehe eine wunderschöne DokuSoap  .......

PS diese weitreichenden Planungen stehen dir als Freund der Tochter ganz einfach nicht zu - dies Art Verhalten nennt man : übergriffig.

Antwort
von webya, 52

Mit den Eltern Tür an Tür leben ist meistens in die Hose gegangen. 

Du kannst auch nicht planen, wer wann wo wohnen will. Sind die Eltern überhaupt bereit das Haus umzubauen?

Kommentar von DerTypMitFragen ,

Grundliegend ist dies erstmal eine Idee von uns. Bevor wir es den Eltern "Präsentieren" würden wir gern Pro/Kontra uvm. sammeln um ihnen es auch gut zu "Verkaufen" denn so gesehen ist es nichts negatives, lediglich eine Investition in die Zukunft.

Antwort
von Gestiefelte, 62

Ich finde die Idee gut, würde aber überlegen, ob ich es immerzu mit meinen Eltern/Schwiegerelten aushalte und natürlich wie die das finden würden.

Kommentar von DerTypMitFragen ,

Die Eltern arbeiten viel und es gibt eine Tür ins Elternhaus im Flur, würden wir aber natürlich abschließen und eine Klingel notfalls einbauen :D Die Sachen aus der (ehemaligen Abstellkammer) würden in ihr altes Kinderzimmer kommen. Finanzieren würde ich es über einen Kredit (ca. 15.000 Euro), welchen man in 2 1/2 Jahren komplett weg hätte ODER, da wir auch in ihrem Zimmer zu 2 leben könnten vorübergehend, das ganze selbst finanzieren mit unseren zusammen 1300 Euro im Monat. Es muss halt gedämmt werden, Wende gezogen werden und eine Treppe sowie Fenster gekauft werden. 

Kommentar von Gestiefelte ,

Ja, aber die arbeiten ja nicht für immer. Irgendwann kommt die Rente.

Kommentar von DerTypMitFragen ,

ja! genau! und dann könnten sie dort oben leben und unten das ganze verkaufen/vermieten für junge Familien oder wir unterstützen sie. Die Eltern haben das Haus gekauft um es eines Tages einen der Kinder zu geben, wenn diese Eltern werden. Sprich.. wir würden lediglich jetzt dort wohnen und eines Tages leben die dort und wir leben unten zB. Und ihre Rente könnten sie mit der gewonnenen Immobilie auch aufbessern.

Kommentar von Gestiefelte ,

Bedenke auch hier: man geht mal in Rente und ist u.U. nicht mehr besonders mobil. Meine Oma kommt keine drei Stufen mehr rauf...

Antwort
von Johannisbeergel, 44

Wenn ihr es noch nichtmal für einen kurzen Zeitraum von 3 Jahren (temporär während einer Ausbildung) auf die Reihe bekommt, wird es mit Eltern nur noch nerviger. 

Außerdem finde ich es eine Frechheit wie du dir nun mit Azubigehalt alles umbauen willst (wissen ihre Eltern schon von ihrem "Glück") und fantasierst, dass die später in ein Wohnheim gehen. Menschen kaufen kein Haus um später in 08/15 Betreuung zu leben. 

Kommentar von DerTypMitFragen ,

Naja, wie gesagt würden wir es erst einmal als "Plan/Fantasie" betrachten und es Ihnen (wenn wir wissen wie und was) einfach mal als Vorschlag unterbreiten und fragen. Mit dem Umbau, da wir dort ja auch nicht 100 Jahre leben werden, könnte sich denke ich auch der Wert und die Energieeffizienz des Hauses erheblich steigern und einen späteren evtl. Verkauf natürlich verbessern. Sie zahlen ja kaum etwas dazu und erhalten von uns eine Entschädigung monatlich.

Kommentar von Johannisbeergel ,

Hast noch nicht mal deine Ausbildung abgeschlossen, stehst nicht mit beiden Beinen im Leben, bist mit deiner Partnerin nur aus finanziellen Gründen zusammengezogen und willst jetzt hier große Pläne machen. Ich würde dir den Vogel zeigen 

Kommentar von DerTypMitFragen ,

Definitiv nicht. Sie möchte bei mir leben und ich liebe sie und wir möchten beide ein schönes Zuhause, welches wir uns auch dauerhaft leisten können ohne ständig hin und her ziehen zu müssen. Wir merken einfach, dass 1 1/2 Zimmer nicht reichen für 2 Menschen + Haustier

Kommentar von Johannisbeergel ,

Ja weil ihr noch "Kinder" seid. Sobald die Ausbildung abgeschlossen ist und ihr beide erwerbstätig, könnt ich auch das normale Leben führen wie jeder andere auch. Aktuell sind halt sogar noch Eltern unterhaltspflichtig...

Antwort
von bunnylove, 45

Als ich noch bei meinen Eltern gelebt hab, war mein einziges Zimmer 12 qm... Alsooo... xDD

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