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Eigenheim als Altersvorsorge noch aktuell?

gefragt von WilliwuschelWilliwuschel am 18.07.2008 um 15:29 Uhr

Wenn man mit 40 ein Eigenheim baut hat man doch das Problem, dass das Haus meist so in 25 bis 30 Jahren dann renovierungsbedürftig sein wird, genau dann, wenn man selber vielleicht nicht mehr so viele Einnahmen hat und körperlich auch nicht mehr so fit ist. Macht es dann überhaupt Sinn was Eigenes zu haben? Wenn man lebenslang eine moderate Miete zahlt kommt man im Endeffekt doch günstiger weg, oder was meint Ihr?


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anonym
beantwortet von FrankoNero am 18. Juli 2008 15:31
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Nicht eindeutig zu beantworten.

  1. In Europa werden die Inmobilien langfristig nicht so stark steigen, weil die Bevölkerung sinkt.

  2. In Städten hingegen wird es immer teurer. Also auch die Mieten.

So und jetzt zähl 1 und 2 zusammen und du hast die Antwort.


pegolina
beantwortet von pegolina am 18. Juli 2008 15:33
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Du hast Recht. Als Mieter kannst du umziehen wann du willst. Vor allen Dingen, wenn dir die Wohnung oder das Haus zu groß werden. Wenn etwas mit dem Haus ist, sagst du es einfach dem Vermieter. As Mieter bist du für alles selber verantwortlich. Wenn ein Haus erst mal 30 oder 40 Jahre alt ist, sind die Reparaturen auch sehr teuer. Heizung, neues Dach, neue Fenster.....


anonym
beantwortet von mhhfvug am 18. Juli 2008 15:43
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Höchstens ergänzend. Man darf nicht vergessen, dass Wohneigentum auch immer mit erheblichen Kosten verbunden ist, wie Du schon richtig anmerkst. Außerdem reicht die Mietersparnis wohl kaum zum Leben. Du gibst ja jetzt auch nicht Dein gesamtes Geld für Miete aus. Und da staatlich nicht wirklich viel zu erwarten ist, wäre als Angestellter, beispielsweise, die Riesterrente interessant. Vergleichsweise wenig finanzieller Einsatz und hohe Renditen. Es gibt auch die Möglichkeit der Gehaltsumwandlung. Aber Vorsicht: Informiere Dich gut...! Ich hoffe, dass ich behilflich sein konnte.


Dummy60
beantwortet von Dummy60 am 18. Juli 2008 15:58
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Es muss ja nicht gleich ein Haus sein, eine Eigentumswohnung sollte es aber schon sein. Eine Immobilie zum Selbstbewohnen ist immer eine feine Sache. Man ist auf keinen Vermieter angewiesen und später im Alter i.d.R. schuldenfrei. Das ist sehr beruhigend! Eine gesicherte und seriöse Finanzierung ist wichtig, ebenso die Lage der Immobilie. Es gibt Gegenden, in denen die Immobilienpreise langfristig immer noch steigen, nachzusehen auf den einschlägigen Immokarten. Wenn ein Haus solide und mit Verstand gebaut ist, hält es sich später mit den Reparaturen auch in vertretbaren Grenzen.


anonym
beantwortet von gemaalsa am 18. Juli 2008 16:11
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Auf jeden Fall. Wenn das Haus dann nicht mehr zu dir passt, verkaufst du es und nimmst dir ein etwas Kleineres In dem du auch nicht so viele reinigungstätigkeiten und reperaturen anfallen.



Niklaus
beantwortet von Niklaus am 18. Juli 2008 17:01
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Eine eigengenutzte Immobilie ist eine gute Altersversorgung. Stell dir nur mal vor du bist Rentner und bekommst 1500 € Rente (recht ordenlich) und deine Warmmiete kosten 900 €.


anonym
beantwortet von marowi am 18. Juli 2008 17:06
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Irgendwie hat ein Haus wenig mit einer Altersvorsorge zu tun. Unter Altersvorsorge verstehe ich, man bekommt Geld. Aber selbst wenn ich ein Haus fertig abgezahlt habe, dann muss ich immer weiter Geld reinstecken. Das kann zwar weniger sein, als bei einer Mietwohnung aber deshalb würde ich ein Haus trotzdem keine Altersvorsorge nennen. Eine private Rentenversicherung ist eine Vorsorge, da bekomm ich später was raus, nämlich mehr als ich eingezahlt habe.

Kommentar von 84b82c2e1f4ac57b061270ad12ae6458smallWolfi0410 am 18. Juli 2008 17:29

Eine bei Renteneintritt bezahlte selbstbewohnte Immobilie ist die beste Altersvorsorge die es gibt (mietfreies Wohnen). Denn die Mieten werden steigen wie alle anderen Sachen auch.
Wer garantiert Dir denn Deine Auszahlungen? Garantiezins ist z.Zt. 2,75% und bei derzeit 3% Inflation kannst Du Dir genau ausrechnen wieviel Dein Geld in 25 Jahren wert ist. Oder hat Dir Dein Versicherungsfuzzi Deinen Vertrag schöngerechnet.
Deine Aussage, dass eine Immobilie keine Altervorsorge ist, ist reiner Kokolores.

Kommentar von Eebb1bbad32692d35a63c16a05845f39smallDummy60 am 18. Juli 2008 17:32

Das sehe ich auch so.

Kommentar von marowi am 18. Juli 2008 17:46

Sicher werden die Mieten steigen. Aber den überwiegenden Teil der steigenden Kosten machen die Nebenkosten (Wasser, Strom, Müll etc.) aus. Die hast du genauso bei einem Haus. Und lass an dem Haus auch mal was kaputt gehen. Der Garten will auch gepflegt werden. Was manche für ihr Haus an Nebenkosten zahlen, das zahle ich für Miete. Mir gehts auch nicht darum was besser ist. Aber ein Haus ist definitiv keine Altersvorsorge.


fairsite
beantwortet von fairsite am 20. Juli 2008 10:44
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hier geht es nicht um die Renovierung, sondern was tut der Staat in 20-30 Jahren. Dich Steuern zahlen lassen, dafür dass Du Deine Zeit und Dein Geld in Dein Eigentum gesteckt hast?


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