Frage von Rossili, 25

Eigenfinanzierter Anbau von weiteren Zimmern an Mietwohnung wie versichern?

Wir wohnen bei Freunden zur Miete in einer Wohnung (Dachausbau in Scheune) und planen einen eigenfinanziert Anbau von weiteren zwei Zimmern. Hat jemand Erfahrungen, welche Versicherung hier klar für wen im Schadensfall (Brand o.ä.) greift, wenn wir einen Innenausbau in einem nichteigenen Gebäude vornehmen? Für beide Seiten ist das Vorhaben Neuland und wir wollen uns gerne sauber absichern.

Antwort
von Buerger41, 18

Am besten Sie schließen zusammen mit Ihren Freunden eine Bauwesenversicherung ab. Empfehlenswert ist hier das Konzept der Basler über ASC.

Dann schließt jede der Parteien eine Bauhaftpflichtversicherung ab. Wenn für Ihre Freunde in deren Haus- und Grundbesitzhaftpflicht eine Bauhaftpflichtversicherung bis hälftigen Bausumme mitabgesichert ist, müssen Sie es nur machen.

Auch hier ist das Konzept der Basler, aber auch das der Haftpflichtkasse Darmstadt empfehlenswert.

Und denken Sie neben der Rohbauversicherung für den Anbau auch an die Unfallabsicherung für die Bauhelfer (Verwandte, Freunde, Nachbarn).

Kommentar von schelm1 ,

Sollen die braven Leutchen nicht zunächst mal über Eigentumsverhältnisse und das Baugenehmigungsverfahren Klarheit schaffen, bevor Versicherungen gefüttert werden?

Kommentar von Buerger41 ,

Es war nach Versicherungen gefragt.

Man sollte schon beim Thema bleiben.

Antwort
von Rossili, 6

Vielen Dank für die Mitteilungen.

Nun gut, wahrscheinlich muss man in diesem Fall schon etwas weiter ausholen und auch die Eigentumsverhältnisse  betrachten, wobei das eine ja das andere bedingt und in die Frage mit einfließt.

Sprich: Wenn wir den Innenausbau finanzieren (Planung, Baumaterial sowie Arbeitskräfte), kann das dann als unser Eigentum betrachtet werden (vielleicht ähnlich einer Eigentumswohnung, auch wenn das Gebäude selbst sowie der Grund und Boden eben nicht uns gehören) und können wir uns demnach unabhängig vom Vermieter um eine Versicherung kümmern, oder ist das nicht entkoppelbar und es fällt letztendlich dem Gebäudeeigentümer zu?

Die Grundsituation ist ganz klar: Wir brauchen zwei weitere Zimmer, der Platz ist da und wir würden die Bauaktion auch eigenhändig übernehmen, da unser Vermieter selbst derzeit keine zeitlichen und finanziellen Kapazitäten für den Bau hat.

Wie gesagt ist das für uns Neuland, wir haben selbst noch nie gebaut und unser Vermieter stand vor so einer Frage ja nun auch noch nicht.

Antwort
von schelm1, 11

Zuständig ist die Wohngebäudefeuerversicherung, welcher der Erweiterungsbau wegen der Vergrößerung des Versicherungsrisikos angezeigt werden sollte.

Was Sie da so,basteln, geht automatisch in das Eigentum des Vermieters über. Sie haben keinen Anspruch auf Entschädigung und müssen sogr ggfs bei der Beendigung des Mietverhältnis alles wieder zurückbauen. eine klare Vereinbarun zum Mietvertag wäre da hilfreich!

Zu beachten ist natürlich ferner, dass der Eigentümer einen formalern Bauantrag an das Bauamt zur Genehmigng richtet, bevor mit dem Bau begonnen wird.

Bauen Sei einfach so drauf los, wird der Eigentümer bestraft und die Baumaßnahme zwangsweise wieder abgerissen.



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