Frage von okohonf 19.02.2012

Eigene Meinung, Politik und Gesellschaft

  • Antwort von wolfgang11 19.02.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe die Weimarer Republik noch als Kind, anschließend das 3.Reich und seitdem die Budesrepublik erlebt. Es wurden mir viele Meinungen vorgegaukelt. Eine eigene Meinung hat sich bei mir erst im Laufe der Zeit gebildet. So sehe ich die Zeit im 3. Reich als eine Zeit, in der die gleichgeschalteten Medien, es gab nur Radio und Zeitungen, die uns mit Parolen bombardiert haben, als großen Nachteil der fehlenden Pressefreiheit an. Ich habe den Parolen geglaubt, die 5 meiner besten Jahre als Soldat und Kriegsgefangener gekostet haben.

    In der heutigen Demokratie, in der Meinungs- und Pressefreiheit herrscht, werden wir durch andere Parolen manipuliert, nämlich die der Werbung. Die Gesellschaft wurde zur Wegwerfgesellschaft manipuliert und niemand macht sich Gedanken darüber, dass die Werbung ihren Preis hat und dass die Werbung steckt bis zu 30% vom Endpreisausmacht.

    Dies ist nur ein kleines Beispiel, wieviel Gedanken sich Menschen über Politik und Gesellschaft machen. Es gäbe noch unendlich viele Beispiele dazu. Wenn man ein langes Leben hinter sich hat, verschiedene politische Systeme erlebt hat, gute und schlechte Zeiten erlebt hat, dann macht man sich schon Gedanken, ob das heute alles so richtig ist, oder ob man manches anders und besser machen könnte.

  • Antwort von DerRumpelrudi 19.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine eigene Meinung setzt vorraus, dass diese auch selbstbewusst vertreten werden kann. Das hat zwangsläufig die Folge, dass man als Aussenseiter der Gesellschaft abgestempelt wird. Denken ist in unserer kapitalorientierten Gesellschaft unerwünscht.

    Da genau dieses Selbstbewusstsein zum Selbstdenken vielen abgeht, suchen sie ihre Muster aus den Medien, die wiederum eine kapitalorientierte Steuerung der Gesellschaft vornehmen. Menschen lassen sich dann wie Schafe in der Herde leiten und jeder weiß, dass die außen laufenden Schafe am ehesten von den Wachhunden erwischt werden.

    Zur Bildung einer eigenen Meinung gehört zuallererst eine gute Allgemeinbildung um überhaupt die gesellschaftlichen Zusammenhänge zu erfassen. Dann kann es passieren, dass erkannt wird, dass die Wachhunde ganz liebe Hundchen sind, wenn sie auf Konfrontation stossen. Und so gelingt das Ausbrechen aus der Herde, die dem Schlachter zugeführt wird.

  • Antwort von kassiopeiamb99 22.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Meinung eines Volkes wird gesteuert durch die Mainstreammedien, die Bildungssysteme und durch gezielte Desinformation. das Interesse ist auch deshalb so gering, weil alles sehr kompliziert dargestellt und mit zig. Fremdwoertern und Abkuerzungen verkauft wird, so dass der Otto-Normal-Verbraucher den Faden verliert....Wenn es keiner mehr durchschauen kann, dann haben die da oben ihre Ruhe...Brot und Spiele....Teile und herrsche. Kritisch Denkende sind nicht erwuenscht und gelten als Staatsfeinde. Niemand sollte darueber hinaus per Strafgesetz zu einer von einem Meinungsverfolgenden, und damit dann eben Schurkenregime vorgeschriebenen Geschichtsauffassung gezwungen werden. ALLES und JEDES, was dem Volk von den Herrschenden erzählt wird, muß vom Volk, muß von jedem einzeln Bürger kritisch hinterfragt und offen diskutiert werden dürfen. Niemand darf gezwungen werden, glauben zu müssen und bekunden zu müssen, was er nun einmal nicht glauben kann. Die Wahrheit...steht von selbst...muesste man meinen....

  • Antwort von paula2005 20.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Meinung der Menschen ist so eigen,wie jeder Rattenclan seine eigene Duftmarke hat...Sie übernehmen die Meinung ihres Elternhauses,Umfeld,Schule und TV...

    http://expliki.org/w/images/c/c5/Das-Medienmonopol.pdf

    Lifestylemeinungen kannst du vergessen..

    Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mitAngst, Misstrauen,Schuld und Selbstzweifel.

    Viele interessieren sich nicht für Politik bzw. Gesellschaft,weil sie verlernt haben selber zu denken...Sie sind gestresst vom Leben und schalten die Glotze an um abzuschalten...

    Es ist schwierig die Menschen zum Nachdenken anzuregen,da sie sich wohl fühlen in ihrer Glocke.und wenn nicht,schimpfen sie lieber auf die Symtome anstatt die Ursache zu erkennen...

  • Antwort von mamichgi 22.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die meisten Menschen übernehmen ihre Meinung von Personen oder Institutionen, denen sie mehr Wissen und Intelligenz unterstellen als sich selbst.

    Lifestyle-Meinungen sind genauso der Mode unterworfen wie Miniröcke etc.

    Der Einfluss der Medien ist enorm, vor allem da wir ja alle in der Schule gelernt haben, dass wir in einer Demokratie mit freier Presse leben würden. Daher glauben die meisten alles, was sie in der Zeitung lesen oder auch im Fernsehen hören. Und was da nicht erwähnt wird, das gibt es in den Köpfen der Mehrheit einfach nicht. Beispiel: Chemtrails.

    Manche fühlen wohl im Unterbewusstsein, dass das alles irgendwie nicht stimmen kann, so wie man es uns erzählt. Aber sie sind noch nicht hinter die Wahrheit gekommen, wohl auch deshalb, weil sie sich doch für schlaue Kerlchen halten, die sogenannten Verschwörungstheorien natürlich keinen Glauben schenken. Da sie sich auf diese Weise noch kein stimmiges Gesamtbild erarbeiten konnten, fühlen sie sich intellektuell nicht in der Lage, wirklich mitreden zu können, und bekunden deshalb ihr Desinteresse, um in einer Diskussion nicht der Unterlegene zu sein.

    Zum Nachdenken kommen die Menschen meist nur, wenn es sie selbst betrifft. Bei mir war es die Erkenntnis, dass auch meine Gesundheit durch die giftigen Chemikalien, mit denen wir seit 2003 besprüht werden, geschädigt wird.

  • Antwort von Cliche 21.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    1 ) Die Meinung der Menschen ist bei den meisten einfach von einer vertrauenswürdigen Person kopiert, die sie für vertrauenswürdig halten, da sie einfach keine Lust haben alles zu hinterfragen. 2 ) Davon halte ich nichts. 3 ) Sehr groß, besonders weil es überall Werbung gibt ( im Internet, Fernsehen, Radio, an Autos, usw. ) , trotzdem denke ich, dass wenn man mal woanders Lebt oder schon sehr lange lebt und dadurch z.B einmal eine Diktatur gesehen ht, dann Demokratie usw. und merkt wie sie dort z.B früher Hi tler in den Medien bejubelt haben und jetzt jeder Hitl er hasst und alle Medien ihn verabscheuen, dann kann man sich schon eine eigene Meinung bilden, weil man einfach nicht mehr alles glaub, was die Medien einem gerade vorgaukeln. 4 ) Es fühlen sich viele bevormundet, weshalb sie sich lieber ganz aus der Politik raushalten, wie z.B. in der Biedermeierzeit, weil sie sich einfach verarscht vorkommen, wobei auch manche Personen es auch einfach nicht für notwendig halten, da sie andere Dinge zutun haben. 5) Es müsste ACTA und andere Dinge verabschiedet werden, die unsere Freiheiten immer mehr beschränken, aber dies muss abrupt geschehen, weil sich die Menschen sonst langsam an die Beschränkungen gewöhnen und sich damit abfinden und wenn das alles eintrifft, werden die Menschen auf die Strassen gehen, egal ob sie sich für Politik interessieren oder nicht und sie werden ihre alten Rechte zurückfordern,

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