Frage von spyridou, 11

Eigene erste Wohnung mieten WIE?

Hey ihr lieben,
Habe mal eine Frage an euch. Und zwar beginne ich bald meine Ausbildung als Bürokauffrau und wohne noch bei meiner Mutter ich bin 22 Jahre alt.
Meine Mutter beantragt Arbeitslosengeld 2.
Und meine Frage ist jetzt, ich würde gerne von zu Hause ausziehen und eine kleine eigene Wohnung ziehen die in der Von meiner Ausbildung ist. Aber natürlich kann ich mir das mit meinem Ausbildungs Gehalt nicht leisten. Wisst ihr was man da machen kann

Antwort
von wilees, 8

Und warum sollte der Staat dann für Dich auch noch aufstockend Leistungen nach SGB II gewähren? Du verdienst nicht hinreichend Geld, also kannst Du es Dir nicht keisten auszuziehen.

Antwort
von Grautvornix, 9

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Mit der Gewährung von Berufsausbildungsbeihilfe soll Jugendlichen
die auswärtige Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung erleichtert
werden, wenn sie während der Ausbildung nicht bei den Eltern wohnen
können.
Eine Förderung ist nur für die erste Ausbildung möglich. Die
Höhe der BAB ist abhängig von der Art der Unterbringung, dem Einkommen
des Auszubildenden und der Eltern oder gegebenenfalls des Ehegatten.
Neben dem Bedarf für den Lebensunterhalt werden auch Zuschüsse zu
Fahrkosten, Lernmitteln und Arbeitskleidung geleistet.

Der Antrag für die Berufsausbildungsbeihilfe ist bei der Agentur
für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk der Auszubildende seinen Wohnsitz
oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat

http://www.ausbildernetz.de/plus/vor/voreinstieg/ausbildungsaktivitaeten/ausbild...

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Da müsstest du nachweisen das du es nicht Kannst.

Aber auf einer andern Seite steht.

Die Prüfung der Entfernung zwischen Ausbildungsbetrieb und
Elternhaus entfällt für den Anspruch, wenn

der Auszubildende nicht mehr minderjährig ist.

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Wohngeld

Für Auszubildende wird in der Regel kein Wohngeld bezahlt.

Ein Wohngeldanspruch bei Azubis ist dann ausgeschlossen, wenn der Auszubildende dem Grunde nach Anspruch auf die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) hat (was in der Praxis für jeden Azubi gilt).

Dabei ist es vollkommen egal, ob BAB-Leistungen beantragt wurden oder nicht und auch, ob z.B. wegen zu hohem eigenen Einkommens oder zu hohem Einkommen der Eltern BAB gezahlt wird oder nicht.

Der Wohngeldanspruch ist allerdings nur dann ausgeschlossen, wenn alle Familienmitglieder eines Haushaltes dem Grunde nach Anspruch auf BAB haben.

Ist auch nur ein Familienmitglied nicht Azubi (oder Student), besteht Anspruch auf das Wohngeld. Auf diese Ausnahme gehen wir hier näher ein.

Hat zum Beispiel ein Azubipaar (unabhängig, ob miteinander verheiratet oder nicht) ein gemeinsames Kind, sind zwar die beiden Auszubildenden nicht wohngeldberechtigt. Da das Kind aber nicht in der Ausbiildung steckt und somit auch kein BAB beantragen kann, ist der gesamte Familienhaushalt wohngeldberechtigt.

In den folgenden Fällen kann trotz den oben genannten Ausschlussgründen von Auszubildenden Wohngeld beantragt werden,

wenn keine nach dem BAB förderungswürdige Ausbildung vorliegt;

eine weitere Förderung dem Grunde nach nicht gegeben ist (zum Beispiel bei einer Zweitausbildung);

wenn die Ausbildung nicht im Geltungsbereich des Wohngeldgesetzes durchgeführt wird (Grenzgänger);

http://wohngeldantrag.de/geld/azubi.htmhttp://wohngeldantrag.de/geld/azubi.htmht... durch die Agentur für Arbeit

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Geh zur Arbeitsagentur und beantrage zuerst BAB.

Antwort
von TrudiMeier, 6

Das dürfte schwierig werden. Deine Mutter (und dein Vater) sind unterhaltspflichtig bis du deine erste Ausbildung beendet hast. Das bedeutet aber eben nicht, dass sie dir eine Wohnung finanzieren müssen.    Du hast aber die Möglichkeit Berufsausbildungsbeihilfe zu beantragen. Es entzieht sich aber meiner Kenntnis, nach welchen Kriterien diese gewährt wird, insbesondere wenn sich dein derzeitiger Wohnort in zumutbarer Entfernung zu deinem Ausbildungsplatz befindet.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Ausbildung/F...

Antwort
von herakles3000, 6

1 Deine  Wohnung wird dir nimand Finanazieren.

2 Wen du mit deinem Lohn + Kindergeld  + Unterhalt nicht einen Wohnung finanzieren kanst  und davon leben Kannst du es erstmal vergessen dazu kommt aber auch noch das du ein paar tausend € Brauchst für das Notwendige an Küchengeräte wie Waschmaschine + E-Herd+Kühlschrank und Küchenschrank damit bist du schnell bei 1500€ ohne das du Geld für die Kaution hast und für Renovierungen und andere notwendige Sachen.

Du must  den teil deines Lohn ansparen der Übrig bleibt den leider wird das  Jobcenter von die deinen Mietanteil bei deiner Mutter abziehen und den must du ertsmal selber zahlen..

Wen du zb 800€ netto Lohn hätte  müssest du dir eine wohnungl eisten könne und auch die kosten für deine Ausbildung wen die Wohnung  um die 300€ kostet.!

Antwort
von auchmama, 5

Wenn Du es Dir nicht leisten kannst, dann wirst Du wohl so lange warten müssen bis das dann der Fall ist! Einfach so wird Dir das keiner finanzieren - warum auch!? Möbel hättest Du doch sicher auch keine, oder? Wer soll Dir denn das alles schenken?

Allenfalls kannst Du über ein Zimmer in einer WG nachdenken. Das wäre wesentlich günstiger als eine ganze Wohnung!

Was bekommst Du denn netto an Ausbildungsvergütung? Hast Du noch begründeten Anspruch auf Dein Kindergeld? Letzteres solltest Du bitte abklären, immerhin wären das auch noch mal 190 Euro!

Viel Erfolg und alles Gute

Antwort
von Fotografin1958, 3

Zunächst ist bis zu Deinem 25. Lebensjahr bzw. bis zum Ende Deiner Erstausbildung Deine Mutter (und evtl. Dein Vater) für Deinen Unterhalt zuständig. 

Deine Eltern dürfen sich aussuchen, ob sie Dir diesen Unterhalt in "cash" oder in Naturalien (beispielsweise in Bereitstellung eines Zimmer in der gemeinsamen Wohnung etc.) zukommen lassen. Sollte Euer gemeinsames Einkommen (das Deiner Mutter sowie Deines) nicht dafür ausreichen, gibt es selbstverständlich zusätzlich Hartz IV.

Mit einer eigenen Wohnung kämst Du bei den Ämtern nur unter strengen Voraussetzungen durch wie beispielsweise Antritt einer Lehrstelle weit außerhalb Deines Heimatortes mit einem Anfahrt- und Rückweg von etwa mindestens (!) vier Stunden.

Solltest Du noch immer auf eine eigene Wohnung bestehen, bleibt Dir also nichts weiter übrig, als Dich nach Nebentätigkeiten um zu sehen und noch etwas zu warten, um Dir das nötige Kleingeld (Kaution, Einrichtung etc.) zu ersparen.

Kommentar von auchmama ,

Zunächst ist bis zu Deinem 25. Lebensjahr bzw. bis zum Ende Deiner Erstausbildung Deine Mutter (und evtl. Dein Vater) für Deinen Unterhalt zuständig. 

Leider auch nur "fast" richtig!

Die Altersangabe "25 Jahre", wird hier leider und auch hier wieder, in einem vollkommen falschem Zusammenhang geschrieben!

Eltern sind niemals einfach so bis zum 25. Lebenjahres ihres Nachwuchses unterhaltspflichtig! Ab dem 18. Geburtstag ist nämlich JEDER selbst für seinen Lebensunterhalt verantwortlich und hat nur noch ein Recht auf Unterhalt, wenn er gewisse Voraussetzungen erfüllt - ergo seinen "Pflichten" nachkommt!

Die Pflichten wären Schule, Ausbildung oder Studium und diese Pflichten sind vom Nachwuchs zielstrebig voran zu treiben. Tut der Nachwuchs nix von alledem, dürfen Eltern des Sprößling mit Vollendung des 18. Lebensjahres kommentarlos vor die Tür setzen und der Sprößling muss sich einen Job suchen und zusehen, wie er alleine klar kommt!

Die Altersangabe 25 Jahre bezieht sich einzig und allein auf das "Sozialrecht"! Einfach erklärt sieht der Sachverhalt dann so aus: Lebt die gesamte Familie, also Vater, Mutter, Kind, von Sozialleistungen, so wird dem Nachwuchs erst ab dem 25. Lebensjahres eine eigene Wohnung finanziert! Kann sich das Kind während der Ausbildung eine eigene Bleibe selbst finanzieren, so darf es aber jederzeit das häusliche Nest verlassen!

Bitte liebe Lebensstarter, realisiert bei allem was Ihr plant und tut, dass ihr ab 18 Jahren erwachsen seit und informiert Euch zu Euren Pflichten! Wenn Ihr nichts tut und Eure Eltern gewähren Euch nach wie vor Unterkunft, so ist das reine Gutmütigkeit - aber niemals Euer Recht!

Kommentar von Fotografin1958 ,

Das ist für meine Wenigkeit so selbstverständlich, dass ich häufig vergesse, darauf hin zu weisen!

Kommentar von auchmama ,

Wenn es für die Fragesteller auch so selbstverständlich wäre, würden sie aber nicht immer und immer wieder fragen ;-)

Antwort
von Happy87, 4

Schwierig da es ja jetzt das Gesetz gibt bis 25 zuhause bleiben zu müssen.

Nur in extrem Fällen oder eben mit eigenem Geld kann man eher ausziehen.

Kommentar von auchmama ,

Schwierig da es ja jetzt das Gesetz gibt bis 25 zuhause bleiben zu müssen.

Kannst Du uns bitte mal den Gesetzestext zeigen. Davon habe ich nämlich noch nie was gehört! Danke für Deine Mühe ;-)

Kommentar von Happy87 ,

Es kann auch sein das es nicht im Gesetz steht...aber so einfach machbar ist es trotzdem nicht...siehe z.B. hier..

Wer das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, benötigt für
einen Umzug die Zusicherung des zuständigen kommunalen Trägers (§ 22
Abs. 2a (n. F.: Abs. 5) SGB II). Ohne diese Zusicherung werden keine
Kosten für Unterkunft und Heizung oder die Wohnungsausstattung
übernommen. Die Regel gilt für den erstmaligen Auszug aus dem Elternhaus
genauso wie für sich anschließende Umzüge. Sie bedeutet aber nicht,
dass Jugendliche gezwungen werden, wieder in den elterlichen Haushalt
zurückzukehren. Es ist aber möglich, dass sie bei Umzügen, die sie nach
dem Auszug aus dem Elternhaus planen, im Einzelfall wieder auf die
elterliche Wohnung verwiesen werden.

Eine Ausnahme gilt für Jugendliche, die am 17. Februar 2006 nicht
mehr im Haushalt der Eltern gelebt haben. Sie benötigen keine besondere
Zustimmung nach § 22 Abs. 5 (zuvor § 22 Abs. 2a) SGB II, wenn sie in der
Zukunft umziehen möchten.

Der Gesetzgeber hat bestimmte Fälle festgelegt, in denen der
Träger zur Erteilung der Zusicherung verpflichtet ist. Dies ist der
Fall, wenn
der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf
die Wohnung der Eltern verwiesen werden kann (Beispiel: Gewaltanwendung
in Familie),der Bezug der neuen Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist, oderein
sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt (ein solcher Grund
kann z. B. vorliegen, wenn eine Schwangere mit ihrem Partner
zusammenziehen möchte).

Kommentar von auchmama ,

Es kann auch sein das es nicht im Gesetz steht...aber so einfach machbar ist es trotzdem nicht.

Ganz genau @Happy87! So wie Du es hier in der Antwort formuliert hast, wirst Du nirgendwo in Deutschland eine Gesetzesgrundlage dafür finden! Warum schreibst Du es also?

Das Unterhaltsrecht ist viel zu kompliziert, als dass man hier einfach mit Altersangaben und irgendeinem Halbwissen um sich werfen sollte!

Und was Du in Deinem Kommentar da mit den vielen Paragraphen rein kopiert hast, bezieht sich ausschließlich auf das Sozialrecht! Das ist aber ein komplett anderes Paar Schuhe!

Wenn man also keinerlei Erfahrung mit Unterhalts- oder Sozialrecht hat, dann macht es eigentlich wenig Sinn, irgendwas hinzuschreiben. Das verwirrt des Fragesteller und jeden, der hier mal irgendwann was nachlesen möchte!

Kommentar von Grautvornix ,

@auchmama

Da hast du recht, es sehr kompliziert, was ich oben gefunden habe, ist leider auch nicht eindeutig.

Für meine Nicht haben wir das auch beantragen wollen, hatte aber auf Grund der Verdienstverhältnisse der Eltern keine keine Aussicht auf Erfolg.

Da muss man Erfahrung haben, Lesen der Infos im Netz, bringt einen nicht wirklich weiter, aber man kann Möglichkeiten finden, ob die dann zutreffen, muss man dann bei den jeweiligen Stellen weiter ergründen.

Ich denke es ist am einfachsten zur Arbeitsagentur zu gehen und alles was einem zustehen könnte zu beantragen.

Kommentar von auchmama ,

Ich denke es ist am einfachsten zur Arbeitsagentur zu gehen und alles was einem zustehen könnte zu beantragen.

@Grautvornix - genau DAS ist für mein Empfinden der vollkommen falsche Ansatz!

JEDER junge Mensch sollte doch bitte in der Lage sein sich alleine klar zu machen, dass nicht alles auf dieser Welt nur gewollt werden muss und irgendwer bezahlt das dann schon!

Das war nie so und daran hat sich auch in der heutigen Zeit nichts geändert!

Leider scheint sich aber in den Köpfen vieler das Wunsch/Kriegen-Denken so festgesetzt zu haben, dass die jungen Leutchen dann aus allen Wolken fallen, wenn es eben nicht so ist! Und die vielen, vielen seltsamen Antworten, grad rund ums Alter 25 Jahre, tragen zur Verwirrung nochmals bei!

Es gibt ein ganz altes Sprichwort und das gilt auch heute noch:

"Ohne Fleiß keinen Preis!"

Und JEDER der bald 18 Jahre alt wird täte gut daran, wenn er sich vorher genau informiert und plant, wie dann sein Leben - grad finanziell - weiter gehen kann!

Alle wollen ab 18 nur ihre "Rechte" kennen und darüber liest man die dollsten Sachen. Aber keiner verknüpft im Gegenzug die "Pflichten", die dann ganz automatisch mit der Volljährigkeit verbunden sind! 

So einfach ist das!

Antwort
von LaurentSonny, 4

Beantrage staatliche Hilfen wie Stipendium oder BAfÖG. Dann hast du mehr Geld zu deiner Ausbildung zusätzlich dazu

Kommentar von auchmama ,

Sorry, aber diese Beträge gibt es auch nicht unendlich! Für mich liest sich Deine Antwort komplett verwirrend und zwar so: "beantrage weiter, bis Dein Geld zum Leben reicht:" Sowas gibt es nicht!!!

Kommentar von KleeneFreche ,

bei einer betrieblichen ausbildung gibts nicht mal Bafög

Antwort
von Pauli1965, 3

Du wirst kein Geld vom Staat bekommen. Für den Unterhalt während deiner Ausbildung sind deine Eltern zuständig.

Antwort
von derhandkuss, 3

Entweder kannst Du Dir eine (erste) eigene Wohnung leisten - oder eben nicht. Du hast die Möglichkeit, bei Deiner Mutter wohnen zu können. Warum soll Dir jetzt also die Allgemeinheit eine eigene Wohnung finanzieren? Nur weil Du es gern so hättest?

Antwort
von bikerin99, 2

Am besten ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft.

Antwort
von schelm1, 7

Sie könnten z.b. Ihren Vater bitten, etwas beizusteuern!?!

Kommentar von spyridou ,

Meine eltern sind getrennt habe keinen kontakt mehr zu ihm

Kommentar von auchmama ,

Auch wenn Deine Eltern getrennt sind, wäre Dein Vater, unter bestimmten Voraussetzungen, noch unterhaltspflichtig!

Würdest Du jetzt z.B. irgendwelche Unterstützungen beantragen, so werden die Ämter ganz sicher Auskünfte zum Einkommen Deines Erzeugers einholen!

Antwort
von BadANDHappy, 3

Du könntest in eine WG ziehen. Das ist relativ billig :-)

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