Was ist an Eifersucht gut? Wieso gibt es diese Emotion überhaupt? Trägt sie irgendeinen Nutzen mit sich? LG, Vitafreak!
Antworten (12)
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frederickfrederick
Eifersucht hat ihren Ursprung in Verlustangst. Sie ist der zwanghafte Versuch, dieser Angst mit Zwang Herr zu werden.
Sagt der oder die Eifersüchtige: "Ich liebe Dich!" dann ist es eigentlich nur der verzweifelte Schrei: "Ich brauche Dich!" – und denkt nicht, aber empfindet: … damit ich endlich Halt finde…
Was der oder dem Eifersüchtigen bleibt, ist die ewige Angst und der ewige Zweifel, dass dieser Halt nicht reicht, dass dieser Halt enden, abreißen könnte. Und genau durch das verzweifelte Klammern und durch diese faktische Gefangennahme des anderen Menschen wird die Eifersucht selbst zur dringlichsten Gefahr.
Mit anderen Worten: Die Katze, die sich in den eigenen Schwanz beißt.
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ewolf87ewolf87
Der Philosoph und Mediziner Paul Ree dachte über die Eifersucht:
Der Eifersüchtige ereifert sich weniger über den Verlust seiner Geliebten als darüber, daß ein anderer ihm vorgezogen wird.
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Angel84Angel84
Sie hat sehr wohl einen Nutzen. Sie lässt mich erkennen, woran es mir fehlt. Eigenliebe, Selbstwert, Anerkennung,... Und sie ist eben gerade kein Zeichen für die bedingunglose Liebe zum Anderen. Denn sie zeigt ja gerade, dass ich den anderen "benutze", um meine Mangelgefühle auszugleichen. Hier fehlt es an emotionaler Eigenständigkeit, denn im Grunde steckt ja der Satz dahinter: nur wenn du für mich da bist, geht es mir gut.... Das Ziel sollte sein: ich bin mir selbst genug und wenn du noch dazu kommst, ist das ein Geschenk, das "i-Tüpferl" ;-)
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kreativkruemmelkreativkruemmel
eifersucht ist eine leidenschaft, die mir eifer sucht was leiden schaft
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josephine1979josephine1979
eifersucht hat nix mit liebe zu tun- sie entsteht, wenn man zweifel an sich selber hat - eifersüchtige menschen wenden ihre negativen gefühle ungehemmt gegen den partner
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KatholikKatholik
Bei den üblichen Antworten zu dieser schwierigen Frage wird die soziologische Dimension völlig außer Acht gelassen und die Angelegenheit rein psychologisch-individualistisch-abwertend zu erklären versucht. Dabei ist meiner Ansicht nach der soziologische Faktor der Hauptfaktor. Insofern Frauen als sexuell attraktive Raritäten besonders begehrt sind (was ja meines Ermessens ein soziologische Phänomen ist), so besteht doch wohl Grund zu der Annahme, daß hier für eine konkrete Sexual-Beziehung ein Problem bestehen kann. Nicht nur indem die sexuell attraktive Frau selber (oft genug) ein narzißtisches Interesse an Ihrer Begehrtheit hat sondern auch daß der Mann (oft genug) wiederum nach anderen hübschen Frauen Ausschau hält. Diese brisante Mischung ist es, die einerseits (in geringerem Maße) Frauen eifersüchtig (in der Tat ängstlich) werden läßt und (in der Regel) Männer eifersüchtig werden läßt bis hin zur Eifersuchtsparanoia. Wenn man schon die psychologische Seite betrachten will, dann bitte richtig: Im Grunde geht es um ein ernsthaftes Problem, das für jede Beziehung (und überhaupt für das ganze Leben) von Relevanz ist, nämlich um die Angst vor Verlust des Vertrauens.
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holodeckholodeck
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Eifersucht gründet sich auf Angst.
Wo Angst ist, da kann keine Liebe sein.
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Angst gilt es zu überwinden, da, wo sie überflüssig ist. Wo sich Eifersucht zeigt und überwunden werden kann, da wächst neben der Selbsterkenntnis auch die Liebe.
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guruguddyguruguddy
Der Mensch hat sich Emotionen geschaffen weil Ihm das paradiesische lieben und geliebt werden zu rosig war Er wollte mehr erleben andere Erfahrungen machen und ausprobieren was es noch gibt außer dem glückseligsein Man fühlt sehr stark wenn man Eifersüchtig ist das ist eine enorme kraft die man da erleben kann
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RenaissanceRenaissance
Eifersucht hat keine Nutzen. Es sind die Leute eifersüchtig, die mit sich selbst nicht klar kommen. Ob sie nun zu wenig Geld haben, oder einfach nur irgendwelche Komplexe - sie geben anderen die Schuld und lassen diese dafür seelisch bluten.
Seltsames Verständnis von Liebe ...