Eidesstattliche Versicherung, wie soll ich mich verhalten?

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7 Antworten

Widersprich doch mal schriftlich (Einwurfeinschreiben vorab per Fax oder Email) gegenüber dem Inkassobüro und dem Gläubiger und verweise darauf, dass die Ware nie angekommen ist, also der Vertrag nicht erfüllt wurde und es deshalb keine Zahlungspflicht gibt!

Wenn du Gerichtspost bekommst, sofort widersprechen!

Bei der eidesstattlichen Versicherung - die übrigens Vermögensauskunft heißt - sind wir noch nicht und wenn du es so weit kommen lässt, wärst du auch dumm wie Toastbrot.

Lass dich nicht nötigen!

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das w#äre dann ein Schuldeingeständnis, und Du mußt trotzdem zahlen, frag einen Anwalt, der Shop muß nachweisen das Du die Ware bekommen hast

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Deine Frage ist zu unpräzise gestellt!

1. Sollst du nun an Eides statt erklären, die Ware nicht erhalten zu haben? Ich dachte bisher, der Verkäufer müsse die fristgerechte Auslieferung nachweisen um Anspruch auf sein Geld zu haben...

2. Oder sollst du deine Vermögenslosigkeit (früher Offenbarungseid) erklären?

Du brauchst ganz offensichtlich fachliche Hilfe, die dir hier nur oberflächlich gegeben werden kann.

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Eine eidesstattliche Versicherung ist nicht gefährlich. Es ist gewissermaßen ein "Dokument", das vor Gericht stand hält. Mit einer eidesstattlichen Versicherung bekräftigst du die Wahrheit, sozusagen ist das eine Glaubhaftmachung.

Solltest du wirklich keinen Artikel erhalten haben, unterschreibe die eidesstattliche Versicherung.

 ABER NICHT vom Inkassobüro!

Aber nur zur Info: Wenn du den Artikel erhalten haben solltest aber aus welchem Grund auch immer bestreitest, dass du den Artikel nicht erhalten hast, machst du dich Strafbar.

Ist keine Anschuldigung, soll nur zur Information gelten :-)

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Kommentar von Winkler123
23.11.2015, 10:48

BRANDGEFÄHRLICHER TIPP !!

Eine "eidestattliche Versicherung " wird an " Eides statt " ( sagt schon der Name ) abgegeben. Sie hat die rechtliche Relevanz eines EIDES !!!

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Das Inkassounternehmen soll dir erstmal Unterlagen zustellen die aussagen, dass du etwas bestellt und auch bekommen hast.

Dem kannst du dann mit der Begründung widersprechen die bestellte Ware nicht erhalten zu haben.

Nichts unterschreiben oder anerkennen. Wenn du dir unsicher bist informiere dich bei einer Verbraucherberatung oder Anwalt.

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Unterschreibe nichts !!! Wenn du unterschreibst hast du damit den Eid geleistet das du nichts besitzt. Wenn dir dann später doch irgendein Besitz nachgewiesen werden kann hast du einen " Meineid " geleistet ( bis zu 2 Jahre Gefängnis ).

Inkasso grundsätzlich ignorieren. Nur wenn ein " gerichtlicher Mahnbescheid " gemacht wird SOFORT widersprechen ( wenn du nicht widersprichst prüft das Gericht die Rechtmäßigkeit der Forderung nicht und es besteht dann für dich in jedem Fall Zahlungspflicht !

Da du die Ware nicht erhalten hast mußt du logischerweise auch nicht zahlen.

 

 

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Kommentar von Harvix
23.11.2015, 11:07

Da du die Ware nicht erhalten hast mußt du logischerweise auch nicht zahlen.

Und wie will er das beweisen? In dem er über's Telefon sagt, dass er nichts bekommen hat? Du hast zwar im Grundsatz Recht, dass er vorab nichts unterschreiben sollte, aber irgendwann ist man vor Gericht und hat keinen Eid geleistet. Natürlich sollte man erst abwarten was passiert, jedoch ist eine eidesstattliche Versicherung irgendwann dann seine einzige Möglichkeit. 

Wenn dir dann später doch irgendein Besitz nachgewiesen werden kann hast du einen " Meineid " geleistet

Wenn er die Ware nicht erhalten und nicht in Besitz hat, kann gar nichts nachgewiesen werden.

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ist das Gefährlich oder richtig

Du sollst bestimmt keine "eidesstattliche Versicherung" abgeben, sondern eine "eidesstattliche Erklärung", dass du die Ware nicht erhalten hast.

Gefährlich ist es nur, wenn du die Ware doch erhalten und unterschlagen hast.

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Kommentar von Winkler123
23.11.2015, 10:55

Ein Inkassobüro soll das Geld eintreiben, nicht mehr und nicht weniger. Deren Aufgabe ist es nicht den Sachverhalt aufzuklären.

Hier steht also möglicherweise wirklich eine " eidestattliche Versicherung " im Raum und eben nicht eine " eidestattliche Erklärung ".

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