Eidensstattliche Versicherung rückgängig machen da Forderung zahlbar?

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4 Antworten

Gegen Maßnahmen des Gerichtsvollziehers kann man ein Rechtsmittel einlegen:

Die Erinnerung gegen die Art und Weise der Zwangsvollstreckung, gem §766 ZPO.

Man legt das Rechtsmittel beim Vollstreckungsgericht (Amtsgericht) ein.

Dabei sollte als Begründung dargestellt werden, dass der Vater nicht ausrechend aufgeklärt wurde und wegen des Missverständnisses die Vermögensauskunft abgegeben hat, statt den Betrag zu zahlen.

Dann kann das Gericht die Abgabe der EV /Vermögensauskunft aufheben. Dass muss dann auch in der Schufa korrigiert (sofort, ohne Wartefrist) werden. Ebenso im Schuldnerverzeichnis.


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Nach Löschung der Forderung kann der Eintrag im Schuldnerverzeichnis gelöscht werden.

Die Schufa die hingegen negativ ist bleibt die üblichen 3 Jahre negativ. Danach wird der Eintrag auch aus der Schufa gelöscht.

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Die EV wird ja nur fällig, wenn ein Pfändungsversuch "fruchtlos" war.

Wenn doch Vermögen vorhanden war, wurde ja eine Falschaussage getätigt. Wie willst du denn eine Falschaussage zurück ziehen?

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Kommentar von streetracer
11.07.2016, 13:39

Es gab keine Falschaussage. Mein Vater hat schlichtweg nicht verstanden das er einfach die Forderung hätte bezahlen können und es damit gar nicht notwendig gewesen wäre die EV abzugeben. Notfalls hätten wir Kinder die Forderung beglichen. Leider hat es der GV nicht für nötig gehalten meinen Vater diese Möglichkeit explizit zu eröffnen bzw. ihm die Möglichkeit zu geben dies binnen Tagesfrist mit uns abzuklären....

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Da hat dein Vater eine Falschaussage getätig. Er wusste ja sicher das er Schulden hat und warum der GV beim ihm ist, oder? 

Der Schufaeintrag wird nie sofort gelöscht, wenn die Schulden beglichen wurden. Eine EV bleibt auch als Eintrag bestehen.  

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