Frage von Butterfly36 16.09.2010

Ehrenamt und Hartz IV - was muss man beachten?

  • Antwort von DerHans 16.09.2010
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    So lange deine Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt nicht eingeschränkt ist, kannst du so viele Ehrenämter ausüben wie du Lust hast. Wenn du, wie es normal ist, da kein Geld bekommst, brauchst du es der ARGE nicht einmal mitzuteilen.

  • Antwort von dietmar632 16.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ist eine gute Idee, gibt auch so Arbeit es gibt Zeitarbeitsfirmen die keine Sklaventreiber sind, bin ich auch zur Zeit, wer will bekommt Arbeit

  • Antwort von rapido 16.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Deine Einstellung und Idee finde ich ausgesprochen gut! Obwohl ich nicht weiß, was da "amtlich" zu beachten ist, wollte ich dir das nur mal sagen! Eine ehrenamtliche Tätigkeit wird ja nicht bezahlt, deshalb wird das wohl auf Hartz IV keinen Einfluss haben. Rufe doch einfach beim Amt an und frage, kann doch nichts passieren! Alles Gute!

  • Antwort von casilein 18.09.2010

    Mach es, ich finde das ist eine sehr gute Idee. Du kannst auch örtliche soziale Einrichtungen ansprechen, z.B. Jugendzentrum, Kindergarten, Kirchengemeinde etc. Kläre mit den Leuten dort, dass Ihr einen kurzen Vertrag macht ("XY ist bei uns im Bereich blabla ehrenamtlich tätig."). Außerdem lass Dir zusichern, dass Du für die Tätigkeit ein Zeugnis erhältst, das macht sich im Lebenslauf und in der Bewerbungsmappe gut.

  • Antwort von baertram 16.09.2010

    Es ist gesetzlich geregelt, dass Aufwandentschädigungen bis zu 154 Euro im Monat anrechnungsfrei sind. Der § 2 regelt, dass die Ausübung einer mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassenden ehrenamtlichen Betätigung unverzüglich anzuzeigen ist. Darüber hinaus darf eine ehrenamtlichen Betätigung den Arbeitslosen nicht bei seinen Eigenbemühungen behindern oder daran, einer Meldeaufforderung unverzüglich nachzukommen. Daraus und aus SGB 1 § 60 Abs 1 Nr. 2 folgt, dass man eine ehrenamtliche Tätigkeit erst dann angeben muss, wenn sie: a)15 Std./Woche oder länger dauert und/oder b) man dafür mehr als 154 Euro Aufwandsentschädigung pro Monat erhält. Der genaue Freibetrag ist jedoch noch strittig. Im Zweifelsfall fragen Sie ihren zuständigen Sachbearbeiter.

  • Antwort von Dea2010 16.09.2010

    Sicherheitshalber ausser der Reihe beim Fallmanager melden und das Ehrenamt, das du für dich gewählt hast, melden!

    Bei uns hatte sich ein H4-ler ehrenamtlich bei der "Garderobe" engagiert, ist ein Sozial-Klamootenladen der Diakonie.

    8 Monate später bekam er ein Stellenangebot als Angestellter eienr Reinigung...so hatte er wieder einen Vollzeitjob.

    Das Angebot hätte er sonst gar nicht bekommen, da er gelernter Maler war!

    Die Aufwandentschädigungen ehrlich angeben, du hast eh einen Freibetrag von 100€ im Monat!

    Gerade wenn man auch solche "Nebensächlichkeiten" immer gleich angibt, kommt man beim Amt glaubwürdiger rüber. Außerdem: Um jemanden, der sich offensichtlich bemüht (und wenns "nur" ein Ehrenamt ist), kümmert sich ein Fallmanager sehr viel intensiver! Eigene Erfahrung!

  • Antwort von Tachi 16.09.2010

    Ehrenamtlich arbeiten, kannst du glaub ich überall und musst auch nicht melden, du kriegst ja kein Geld dafür. Aber warum machst du dann nicht lieber ABMs oder du machst kleinere Arbeiten, bei denen du etwas Geld verdienst. Mit Hartz 4 lässt sich ja nicht gut leben und ein Arbeitgeber könnte dich auch immer fragen, warum du in der Zeit nicht lieber Geld verdient hast, als ehrenamtlich zu arbeiten.

  • Antwort von Elodil 16.09.2010

    Dagegen ist absoltut nichts einzuwenden. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass die ehrenamtliche Tätigkeit jederzeit wieder abgebrochen werden kann, sofern eine Vollzeitstelle ansteht, aber das ist ja eigentlich bei Ehrenamtlichkeit immer gegeben. Ich finde es sehr gut, wenn man sich zu ehrenamtlichen Tätigkeiten entschliesst. Eine Ehrenamtlich Tätigkeit muss man m.W. der ARGE nicht melden, da ja auch keinerlei Bezüge anfallen. Höchstens eine kleine Aufwandentschädigung. Die sollte man aber dann zur Vorsicht doch der ARGE melden. Sie wird aber nicht angerechnet.

  • Antwort von blasehase75 16.09.2010

    ich würde das amt insofern informieren, wenn euer fallmanager auch halbjährlich zum termin bittet! es ist ja keine arbeitsaufnahme und zeitlich bist du ja sicher dann noch voll für die arge verfügbar?!

  • Antwort von Ristic 16.09.2010

    Da normalerweise das Ehrenamt unentgeldlich ist, brauchst du das auch nicht melden. Gemeldet werden muss es erst, wenn du dafür Geld bekommst und dann ist es ja eigeltlich kein Ehrenamt mehr.

  • Antwort von Franticek 16.09.2010

    Das wesentliche dabei ist, dass ihr trotz Ehrenamt weiterhin dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. D.h. ihr müßt euch weiterhin um Arbeit bemühen und in der Lage sein, das Ehrenamt sofort aufzugeben, wenn ihr Arbeit findet.

  • Antwort von beast 16.09.2010

    Wieso solltest Du ein Ehrenamt bei der ARGE melden? Ein Ehrenamt übst Du in Deiner Freizeit bzw. Rentenzeit aus .... und bezahlt bekommst Du das Ehrenamt auch nicht. Was also bitteschön willst Du da der ARGE melden?

  • Antwort von DevourYou 16.09.2010

    Vielleicht solltest du mal eine Abendschule besuchen...

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