Frage von birgits1978, 72

Ehemann (leider) privat versichert, Tochter auch, ich muss wegen Kind meinen Job aufgeben, KV (egal ob privat oder freiwillig gesetzlich) übersteigt das Budget?

Hallo zusammen,

dies ist wahrscheinlich der X-te Beitrag zu diesem leidigen Thema, aber ich bin dringend auf der Suche nach einem Tip, der mir irgendwie weiterhelfen kann.

Mein Mann ist - noch bevor wir uns kennen lernten - in eine Private KV gewechselt, wo er extrem hohe Beiträge bezahlen muss, um später im Alter weniger einzahlen zu müssen. Ich war und bin derzeit noch gesetzlich pflichtversichert. Unsere Tochter musste mit meinem Mann privat versichert werden.

Großes Problem: dadurch haben weder mein Mann noch ich "Kind-Krank-Tage" und leider ist aber Töchterlein häufig krank. Bisher war ich Teilzeit berufstätig, musste jedoch die Kranktage meines Kindes grundsätzlich mit Urlaubstagen und Überstunden auffangen. Das ging jetzt drei Jahre mehr oder weniger, bis ich jetzt vor einiger Zeit komplett zusammengebrochen bin, da die Belastung mit Haushalt, Kind, Arbeit,weiter Arbeitsweg von fast einer Stunde, Schlafmangel von vorn bis hinten und dem ganzen drum und dran (und natürlich nie Urlaub...) zusammen mit großen Problemen im Arbeitsumfeld mir einfach den Rest gegeben haben. Ich musste mich in Behandlung begeben, und mir wurde dringend ans Herz gelegt, meinen Job zu wechseln bzw. kürzer zu treten.

Wie es aussieht bleibt mir momentan nur ein Minijob, das wäre noch vereinbar (zB. Arbeit am Samstag etc, wenn mein Mann zuhause ist). Allerdings müsste ich mich dann selbst um die KV kümmern.

Mein Mann verdient brutto recht gut, allerdings hat er extrem hohe laufende Kosten, dass am Monatsende nicht genug übrig bleibt, womit der Beitrag für meine Krankenversicherung bezahlt werden könnte.

Ich bin ziemlich verzweifelt und habe momentan echt keine Ahnung, wie ich das unter einen Hut bekommen kann. Den Luxus einer anderen Betreuungsperson (Oma etc.) haben wir leider nicht.

Ich bin über jeden Tip dankbar.......

Antwort
von DerHans, 49

Dein Mann hat sich damals bewusst für die private KV entschieden. Das geschieht meistens um Beitrag zu sparen. Für ihn persönlich würde das auch stimmen.

Entweder hat er sich nicht RICHTIG beraten lassen, oder er wollte es nicht hören, Dass in der privaten jede Person einzeln versichert werden muss.

Du musst also versuchen wenigstens eine Jon in den Gleitzone zwischen 451 und 80ß € auszuüben. Sonst musst du den Mindestbeitrag von ca 170 €  als freiwilliges Mitglied zahlen.

Antwort
von lenzing42, 15

Der beste Weg wäre für dich eine Beschäftigung in der sogenannten Gleitzone zwischen 451 und 800 € monatlich. in diesem Bereich wirst du beitragspflichtig zur Sozialversicherung zu einem reduzierten Satz.

Interessante Begleiterscheinung ist die kostenfreie Mitversicherung deiner Tochter.

Informationen findest du im folgenden Link:

https://www.minijob-zentrale.de/DE/0\_Home/01\_mj\_im\_gewerblichen\_bereich/22\...

Auskunft erhälst du auch über das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales:Telefon

030 221 911 005


Antwort
von NochWasFrei, 44

Frag mal bei der PKV an ob die Prämie für die beitragsentlastung im alter vorübergehend reduziert werden kann. Dies sollte keine dauerlösung sein, da die beitragsentlastung sehr wichtig ist, kann euch aber kurzfristig Luft verschaffen.

Kommentar von birgits1978 ,

das klingt plausibel - es wäre definitiv vorübergehend, denn irgendwann wird das Kind sicher gesundheitlich zum einen stabiler oder kann zum anderen auch mal einen halben Tag alleine bleiben....... Danke!!!

Kommentar von NochWasFrei ,

Prinzipiell wäre natürlich die beste Lösung einen Job zu finden bei dem du GKV versichert bist, wie die anderen schon sagten. Aber das geht ja auch nicht von heute auf morgen und bis dahin könnte die Reduzierung der PKV Beiträge eine Übergangslösung sein.

Kommentar von NochWasFrei ,

Reduzierung natürlich nur im Beitragsentlastungstarif und nicht beim Versicherungsschutz abspecken. Ist denke ich klar, wollte ich aber nochmal ausdrücklich erwähnt haben.

Antwort
von Dickie59, 17

Hallo,

Das (leider PKV) kann ich nicht verstehen. Sein Beitrag wäre aufgrund seines Einkommens (als Angestellter auf alle Fälle) auch sehr hoch. Die Kinder haben einen Beitrag der erschwinglich ist und damit auch bis zur eigenen Berufsausbildung, beste medizinische Versorgung. Die Beitragsreduktionekomponente würde ich nicht bei dem Krankenversicherer machen, da bei denen die Zinsen bei diesem Tarif weglaufen, sondern dezentral mit dem Stuttgarter Gesundheistkonto. Hier kann mann die Beiträge selber gestalten, zuzahlen oder gar in der Leistungsphase teilkapilisieren, verrenten und vor allem auch das REstkapital im Todesfall beziehen. Aber das wäre ein Beratungs- und Informationsgrund. Wie schon genannt, Gespräch mit dem versicherer ist immer hilfreich.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von DolphinPB, 34

Ich kann mich meinen "Vorrednern" nur anschliessen, ein Job in der Gleitzone muss her.

Antwort
von turnmami, 43

Dann such dir einen Job über 450 Euro im Monat, dann bist du wieder kranken- und rentenversichert.

Oder ihr müsst die laufenden Ausgaben einfach radikal kürzen um deine KV zu finanzieren.

Antwort
von Feuerhexe2015, 27

Minijob = 450,-   €

warum nicht einen Job mit 451,- € dann wärst du krankenversichert!?!?

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