Frage von jjone91, 71

Ehemaliger WEG Eigentümer hat jahrelang kein Haushalt gezahlt?

Hallo, ich beschäftige mich mit der Frage wie viel Jahre rückwirkend man eine Geld Summe von einem ehemaligen Eigentümer einer Wohnungen in einer WEG einfordern kann ? Der ehemalige Besitzer befindet sich in der Insolvenz und ist seit 3 Jahren nicht mehr der Eigentümer dieser Wohnung. Jedoch besteht eine beträchtliche Summe an nicht gezahlten Hausgeld in der Zeit in der er Eigentümer war.

Nun meine Frage kann ich jetzt noch also 3 Jahre nachdem er schon nicht mehr der Eigentümer ist mir vom Amtsgericht ein zahlungsurteil bzw einen Titel aussprechen lassen ?

Oder kann sowas verjähren ?

Ich hoff hier kann wer helfen

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Antwort
von Apolon, 49

Deinen Text solltest du überarbeiten, denn ich kann nicht erkennen aus welchem Grund du überhaupt einen Anspruch an den Eigentümer einer Eigentumswohnung haben solltest.

Kommentar von jjone91 ,

Oh ist wohl etwas spät meinte natürlich Hausgeld nicht Haushalt 😂

Kommentar von Apolon ,

Auch dies hilft nicht weiter.

Bitte um weitere Informationen!

Kommentar von jjone91 ,

Der Ehemalige Eigentümer ist insolvent und hat über eine Zwangsversteigerung seine Wohnung verloren. Jedoch hat er die Vorjahre nie nichts in die Hauskasse gezahlt sprich kein Hausgeld für eventuelle Renovierungsarbeiten, sodass ein Rückstand entstand beim ihm.

Nun hab ich gelesen das es dafür ein Urteil vom BGH gibt das die Hausgeld Schulden auf die WEG umgelenkt werden, sodass der insolvente nichts mehr zahlen muss und der neue Eigentümer sowieso nicht ..

Meine Frage ist ob man dennoch die Möglichkeit hat Geld von dem insolventen und ehemaligen Besitzer zu bekommen

Kommentar von Apolon ,

@jjone91,

scheinbar hast du keine Lust, uns die notwendigen Informationen mitzuteilen, oder du verstehst meine Frage nicht.

Welches Recht hast du, irgend etwas von dem ehemaligen Eigentümer der Eigentumswohnung zu fordern.

Bist du der Hausverwalter, der Hausmeister, oder der Nachtwächter ? oder wer ?

Gab es einen Beschluss der Eigentümerversammlung, dass jährlich ein Hausgeld in Höhe von XXX,XX € zu zahlen war ?

Wenn ja, warum wurde dies damals nicht angefordert - evt. auch mit einem Mahnverfahren ?

Außerdem um welchen Zeitraum geht es denn überhaupt ?

Und zum Schluss wer war denn für die sogenannte Hauskasse zuständig, bzw. verantwortlich.

Kommentar von jjone91 ,

Wie gesagt ich bin neuer Eigentümer. Der Hausverwalter bzw der Eigentümer Sprecher hatte mir davon erzählt das der Vorbesitzer mehrere Jahre nichts eingezahlt hat . Nachweisen kann man das über das WEG Konto.

Ich als neuer Eigentümer hab soviel damit zu tun das ich auf die Nachzahlung der versäumten Summe bestehen kann in die WEG Kasse . Falls diese durch eine Insolvenz nicht schon einfach auf die WEG umgelegt wurden, sodass da nichts mehr zu holen ist bei dem Mann

Kommentar von schelm1 ,

Ups!?! Ein völlig neuer Aspekt! Sie sind mit dem Kauf ohne entsprechende Vereinbarung dazu im Kaufvertag automatisch in die Verpflichtung des Vorbesitzers eingetreten, indem Sie ich den Bestimmungen der Teilungserklärung in Abtl. II des Grundbuches unterworfen haben. Hoffentlich haben Sie die Summe vom Kaufpreis vorher abgezogen!

Kommentar von Apolon ,

 Ich als neuer Eigentümer hab soviel damit zu tun das ich auf die Nachzahlung der versäumten Summe bestehen kann in die WEG Kasse .

Sorry - aber dies ist für mich nicht nachvollziehbar.

Aus welchem Grund wurden denn die bestehenden Schulden des Alt-Eigentümers nicht bei der Kaufpreiszahlung abgezogen.

Ein Fehler, der sich vermutlich nicht mehr berichtigen lässt.

Wer nichts hat, kann auch nichts zahlen.

Antwort
von schelm1, 23

Der ehemalige Besitzer befindet sich in der Insolvenz und ist seit 3 Jahren nicht mehr der Eigentümer dieser Wohnung.

Der Verwalter dürfte mit Sicherheit die Fotderung der WEG dem Insolvenzverwalter mitgeteilt haben.

Da heißt es nun einfach abwarten, was die Quote zum Schluß für die Gemeinschaft hergibt.

Weshalb diese Forderung  nicht im Grundbuch des säumigen Miteigentümers eingetragen wurde, mag Ihr wohlgehütetes Geheimnis bleiben.

Immerhin hätte ein solch kluger Schachzug bewirkt, dass beim Eigentümerwechsel die Geminschaft aus dem Veräußerugnserlös ihr Geld bekommen hätte.

So wird die Forderung, nachem die Ausfallqoute festesteht auf alle Eigentümer umgelegt.

Kommentar von jjone91 ,

So hab ich es dem Verwalter auch erklärt. Jetzt nach 3 Jahren wird das wohl nichts mehr mit der Rückforderung der versäumten Hausgeld Zahlungen. Das ist einfach schon zu lang her und wurde somit automatisch auf die WEG umgelegt, sodass diese nichts mehr einfordern können.

Kommentar von schelm1 ,

Sofern hier ein offenkundiges Fehlverhalten des Verwalters vorleigt, kann die Geminschaft ihn für seinen Fehler haftbar machen.

Verwlter sind übrigens just aus diesem Grunde verpflichtet, eine entsprechende Haftpflichtversicherung nachzuweisen.

Schauen Sei dazu mal in Ihremn Verwaltervertrag!

Prüfen Sei bei der Gelegenheit, ob der Verwalter in einer der letzten Versammlugnen einen Ersatzbevollmächtigen für die Klageerhebung hat bestellen lassen; sonst wäre dies ein weiteres, ggfs. für die Geminschft etwas peinliches Versäumnis, das dann schnell geheilt werden sollte!

Antwort
von Citoyen, 30

Erzähl doch mal in welcher Beziehung du zu dem Eigentümer und der Wohnung stehst. Was meinst du mit Hausgeld?

Kommentar von jjone91 ,

Ich bin neuer Eigentümer.
Hab die Wohnung über eine Zwangsversteigerung nun wollen wir die WEG das Geld von dem Insolventen voreigentümer einfordern und wollte wissen ob solche Schulden verjähren oder einfach auf dieWEG umgelenkt werden da der voreigentümer ja insolvent ist

Kommentar von Citoyen ,

Fordert man von dir die Zahlung des Hausgeld-Rückstandes?

Wenn nicht, dann kannst du auch nichts fordern.

Kommentar von jjone91 ,

Nein vom voreigentümer mir hatte der Hausverwalter davon erzählt daher frage ich. Mich würde es nur interessieren ob es dir möglich gibt. Dies jetzt noch rückwirkend einzufordern. Oder ob diese Schulden durch die Insolvenz vom Vorgänger einfach umgelegt wurden auf die WEG

Kommentar von Citoyen ,

Wenn jemand einen Anspruch hat, dann der Verwalter bzw. die anderen der Eigentümergemeinschaft. Du hast keinen Anspruch darauf. Die Verwaltung könnte ihn in Anspruch nehmen. Aber nach 3 Jahren wird das wegen der Verjährung eng. Zudem besteht die Insolvenz. Die Erfolgschancen sind sehr gering.

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