Frage von nichtsoschnell, 44

Effizienter lernen - wie?

Hallo Zusammen,

Ich bin in der Vorbereitungsphase für meine Prüfungen und habe in den letzten Wochen festgestellt, dass ich sehr ineffizient bin. Ich habe eine riesige Menge an Stoff zu bewältigen, weshalb ich es mir nicht leisten kann, alles zusammenzufassen oder Kärtchen zu schreiben. Was ich lese, vergesse ich meistens gleich wieder. Oft schweife ich auch vom Text ab und verliere mich in Gedanken. Meine Konzentration lässt nach wenigen Minuten nach und ich bin dann natürlich etwas frustriert, da ich sehr viel Zeit investiere, aber das Resultat sehr zu wünschen übrig lässt.

Kennt ihr Tips, die beim lernen helfen? Bücher zu "Auswendig lernen"?

Liebe Grüsse und Danke schon mal ;)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von cub3bola, 16

Babyschlafrhytmus mit periodischem Reboot.

Erläuterung:

8:00 Aufstehen

8:30 Pippi, Kaffee, kurz klarkommen

9:00 Lernen (max. 3 Stunden)

12:00 Essen (anfänglich ist es sinnvoll sich zu überfressen damit man einschlafen kann um den neuen Schlafrhytmus zu etablieren, später sollte das Essen an andere Position gesetzt werden weil man sonst fett wird)

13:00 Schlafen

16:00 Aufstehen

repeat

Anders gesagt anstatt 7-9 Std. täglich zu schlafen, schläfst du 3* ca. 2,5 - 4 Std.

Die Schlafphasen folgen möglichst direkt auf die Lernphasen.

Die Lernphasen umfassen ca. 2-4 Std. je nach deiner Konzentration.

Alle drei Tage werden drei komplette Lern-/Schlafperioden zugunsten eines Besäufnisses zur seelischen Stabilität (aber vor allem um die Festplatte zu formatieren) geopfert. 1 zum Saufen und 2 zur Erholung. Danach wird der reguläre Babyschlaf-/lernrhytmus fortgesetzt.

Das Saufen alle drei Tage dient auch der Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen. Ansonsten sollte man sich abkapseln und sich ganz dem Babyschlaf-/lernrhytmus hingeben.

Sofern deine Konzentrationsfähigkeit selbst hierfür noch zu schwach ist die 3 Tagesphasen einfach in 4 Tagesphasen umwandeln, also noch kürzere Lernzeiten und Schlafzeiten, bei jedoch gleichbleibender Gesamtdauer (über den Tag/Nacht gesehen).

Effizienter gehts nicht, da der Schlaf nach der Lernphase optimal zum auswendig lernen ist. Die durchschnittliche Konzentration ist wesentlich höher, da die tiefs die nach 4-5 Stunden auftreten vermieden werden. Die Fähigkeit komplexe Sachverhalte zu verstehen wird signifikant erhöht, da die ständigen Kurzphasen verhindern das du dich über längere Zeit verstrickst.

Etwas schwierig ist die Reintegration in das anschließend wieder normale Leben, emotional beschreibt das folgende Bild am besten die anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten:

http://i1.kym-cdn.com/photos/images/original/000/485/203/a4c.jpg

Kommentar von nichtsoschnell ,

Danke :D 

Das muss ich ausprobieren! Ich fühle mich jetzt schon wie die Kreatur auf dem Bild. ^^

Kommentar von cub3bola ,

So bescheuert das klingt, ich hab das mehrfach durchgezogen und es funktioniert. Ist natürlich die Frage ob du das bzgl. Nebenjob/sozialem Umfeld/etc. überhaupt realisieren kannst. Aber Niemand lernt so schnell wie Babys - unser regulärer Schlafrhytmus ist halt an Tag und Nacht angepasst aber hey du hast Strom, völlig egal ob draussen Licht an ist oder nicht, du hockst doch eh in der Höhle. Das Saufen alle drei Tage, oder auch nur alle 4-5 Tage oder anstatt saufen eben was anderes was dir Spass macht (Sport, Vögeln, whatever) ist übrigens auch ziemlich wichtig, weil man sonst ausbrennt - diese Pause gibt echt immer irgendwie ganz neuen Schub. Naja ... viel Erfolg. 

Antwort
von OlivenMaedchen, 19

Das Problem haben ziemlich viele Leute. Da gibt es aber einige Tipps und Tricks, die vor allem die Motivation zum effizienten Lernen steigern sollen.

1. Feste Lernzeiten einplanen

2. Gelerntes belohnen: z.B. mit einer kurzen Pause oder einem Schokoriegel oder so, nachdem beispielsweise 10 Seiten o.ä. gelernt und abgefragt wurden

3. Von Freunden oder Verwandten abfragen lassen : Wenn man sich von einer zweiten Person abfragen und so sein Wissen prüfen lässt, ist man motivierter beim Lernen!

4. Genügend Flüssigkeit zu sich nehmen: bei Wassermangel ist die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt! Deshalb immer ein Glas Wasser bereitstellen

5. Genug essen: wer hungrig lernt, kann sich nicht so gut konzentrieren. Also vor dem Lernen essen statt danach.

Antwort
von schloh80, 5

Klassische Konsequenz von zu spät angefangen sein.

Sorry, aber da kann man nix machen. Deine Reaktionen sind ganz normal, weil man so als Mensch leider nicht lernen kann.

Antwort
von bwildi1986, 24

Hi,

was für Stoff musst du denn lernen?

Leider gibt es da keine pauschale Lösung. Jeder lernt auf seine Art am besten, das muss man für sich rausfinden. Dennoch finde ich das Wichtigste am Lernen ist das Verstehen. Wenn du verstehst was du da vor dir hast, dir vielleicht die ein oder andere Eselsbrücke machst, dann bleibt es besser im Kopf.

Da ich ein visueller Mensch bin, funktioniert es bei mir wirklich nur mit Aufschreiben. Dabei musst du aber nicht alles rausschreiben, sondern am besten sinnvoll skizzieren.

Zusätzlich wenig Ablenkung, viel Schlaf und nutze deine effizientesten Phasen  (bei mir sehr früh morgens).

Du packst das!

Kommentar von nichtsoschnell ,

Danke ;)

Anatomie, Physik, Physiologie, Histologie usw... das meiste ist reines Auswendiglernen.. :( 

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