Frage von maximilianhaus, 48

Ebay Verkauf privat oder gewerblich?

Wer hat schon negative Erfahrung gesammelt?

Angeblich hängen oft viele Anwaltskanzlei dahinter, die auch private Verkäufer schnell mal abmahnen.

Expertenantwort
von haikoko, Community-Experte für Ebay, 12

Hier mal ein immer noch gültiges Urteil aus 2006 zu diesem Problem:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/eBay-Urteil-Unternehmer-wider-Willen-1605...

Inzwischen ist die Gefahr für private Verkäufer noch etwas größer, da ebay aktuell das kostenfreie Einstellen von bis zu 300 Artikeln/mtl.  anbietet.

Dein Kommentar:


Aber wenn ich z.B. eine Kellerentrümpelung durchführe und vielleicht über 100 verschiedene Sachen verkaufen werde?

veranlasst mich zu der Frage: Warum möchtest Du nicht gewerblich anbieten, wenn Du gewerblich Keller entrümpelst?

Aus meiner Erfahrung: meine Geschwisterund ich haben über die Jahre (seit 2001) vier Wohnungen unserer Altvorderen auflösen müssen. Es waren keine 100 Artikel jeweils, aber diese habe ich problemlos anbieten und teilweise verkaufen können. Für die Kellerentrümpelung haben wir uns die städt.  Abfallwirtschaftsbetriebe, gegen Kostenerstattung, bestellt, also einen Gewerbetrieb, der die Sachen auch venichtete.


Antwort
von TimmyEF, 18

Das kommt darauf an was und wie viel du bei Ebay verkaufst. Selbst das Finanzamt unterstellt Dir eine selbstständige Tätigkeit wenn Du sehr viele Auktionen unterhältst.

Kommentar von maximilianhaus ,

Das ist ja, glaube ich, die schwierige Frage, wie viele Artikel man maximal verkaufen darf. Bei 10 oder 20 gleichen Artikeln ist es logisch, dass es nach Gewerbe riecht.

Aber wenn ich z.B. eine Kellerentrümpelung durchführe und vielleicht über 100 verschiedene Sachen verkaufen werde?

Kommentar von TimmyEF ,

Das wäre sicherlich kein Problem. Wenn Du aber 10 gleiche T-Shirts verkaufst, neu und original verpackt, werden die schon hellhörig.

Antwort
von Gaskutscher, 21

Ich bin bei eBay seit dem letzten Jahrhundert. :)

Abmahnungen für private Verkäufe habe ich noch nie bekommen. Hälst du dich an die Spielregeln -> keine Probleme.

Kommentar von maximilianhaus ,

Kennst Du die max. Zahl von privaten Verkäufen pro Jahr oder Monat? Oder verkaufst Du nur 2 mal im Jahr???

Kommentar von Gaskutscher ,

Über 1'200 Bewerungen in den letzten beiden Jahrzehnten zusammengekommen. Etwa 40% Verkäufe, 60% Käufe.

Anfangs habe ich noch über iez bzw. Offerto sowie Ricardo verkauft, da war mehr los als bei Alando/eBay. Nachdem die Konkurrenz platt war blieb nur noch eBay übrig.

Kommt darauf an was du verkaufst oder ob z.B. klar eine Gewinnabsicht dahintersteckt: Du kaufst massenhaft günstig gebrauchte Artikel ein und stellst sie dann wieder zum Verkauf - mit Mindestpreis. Dann ist das gewerblich und nicht mehr privat.

Kommentar von Nightlover70 ,

Es ist egal wie viele Verkäufe man tätigt.
Es kommt darauf an was man verkauft,
Hat man unterschiedliche und überwiegend gebrauchte Artikel besteht keine Gefahr.

Antwort
von joheipo, 14

Ich denke, daß es nicht Anwälte sind, die von sich aus Privatanbieter aufmischen, sondern vielmehr Gewerbetreibende, denen "Privatgewerbliche" unlauteren Wettbewerb bereiten.

Wenn ein pfiffiger Privater sich irgendwelchen Plunder aus China kauft und den als Privater mit den üblichen Vorbehalten (kein Umtausch, keine Rücknahme, kein gar nix) massenweise bei Ebay anbietet und den Gewerblichen, der dasselbe im Angebot hat, unterbietet, ist das unlauterer Wettbewerb.

Der Gewerbetreibende hat sich an die Verbraucherrechte zu halten, z.B. Widerrufsbelehrung usw.usw. - Rückläufer aus seinen Verkäufen usw. muß er in seinen Verkaufspreisen kalkulatorisch berücksichtigen. Das Risiko entfällt für den Privatgewerblichen, und daher kann er automatisch billiger anbieten.

Daß ein genervter Gewerbetreibender dann einen Abmahnanwalt loshetzt, ist sein gutes Recht.


Antwort
von Dave0000, 19

Soll es geben
Ist mir noch nie passiert
Wenn man ehrlich ist und sich an die Regeln hält gesetzlich wie moralisch hat man recht wenig Probleme meines Erachtens als privatverkäufer

Antwort
von AnnaStark, 16

Was soll Dir als privater Anbieter passieren, ist alles legal. 

Wenn Du allerdings (Beispiel)  50 Lacoste-T-Shirts privat verkaufen willst, kann man nicht mehr von "privat" sprechen.

Solche Anbieter suchen sich diese "Anwälte"

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