Frage von redrat113,

ebay Rückerstattung - muss ich das tun?

Folgendes ist passiert:

Käufer ersteigert Modell X Baujahr X ohne Zubehör und gebraucht

Verkäufer teilt mit, dass Modell X baujahr X kaputt ist aber bietet ihm an Modell X Baujahr jünger stattdessen zu schicken

Käufer ist einverstanden

Verkäufer verschickt das Gerät mit einem - wie sich später herausstellt - Adressfehler

Käufer moniert, wo das Gerät bleibt

Verkäufer hat das Gerät auch nicht und erstattet, weil er nicht nachweisen kann wo das Gerät ist, den KOMPLETTEN Kaufbetrag einschl. der Versandkosten

Käufer schreibt nun, dass er einen Betrug vermutet und dass er sich ein NEUGerät gekauft hat, das etwa 40 Euro teuerer war, wie das ersteigerte. Das NEUGerät hat 100% Zubehör, da ich die Neugeräteausstattungen kenne. Käufer möchte nun noch weitere 20 Euro, weil er das Gerät nicht bekommen hat und sich das teuere Gerät hat kaufen müssen.

Muss ich das Verkäufer tun? Es war schließlich ein Privatverkauf und wie gesagt hat er von mir ein ALTGerät OHNE Zubehör bekommen. Hätte er das Zubehör nachkaufen müssen, wäre er in etwa beim gleichen Preis wie beim Neugerät. Müsste jetzt nachrechnen. Ich persönlich finde das eine Unverschämtheit vom Käufer. Wer hat nun Recht. Habe auch schon ebay angeschrieben, aber vielleicht bekomme ich hier schnellere Antworten.

Antwort von mapman,

Muss ich das Verkäufer tun?

Nein. Wenn du den Artikel versehentlich an eine falsche Adresse geschickt hast, musst du als Privatverkäufer nicht für Ersatz sorgen, erst recht nicht, wenn dieser Ersatz um einiges mehr wert ist als der gekaufte Artikel.

So viel zum rechtlichen Gedöns. Aber aus erfahrung kann ich dir nur sagen: Um eine negative Bewertung abzuwenden, kriech dem Käufer so tief wie möglich in den Allerwertesten, oder schalte schnellstmöglich den eBay-Kundendienst ein. Sieh dir dazu am besten mal die abgegebenen Bewertungen des Käufers an. Sind viele negative und neutrale dabei, handelt es sich womöglich um einen Querulanten, der sowas öfter macht. Somit ist möglicherweise die Erstattung der 20EUR das Mittel der Wahl, auch wenn der Käufer rechtlich keinen Anspruch darauf hat.

Antwort von H0PPELMANN,

Also eigentlich hättest Du das Geld gar nicht zurück bezahlen müssen, da er ja den unversicherten Versand eingewilligt hat..... Was er danach für Geschäfte abschließt, dann Dir absolut egal sein - Er hätte ja nicht so viel Geld bei dem anderen ausgeben müssen!

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