Frage von BumBumBumBine, 65

Ebay mittgeteilt das ich nicht vor dem 01.11. die Ebay gebühren zahlen kann.?

Hallo, ich habe ebay mitgeteilt vor 7 Tagen das ich die gebühren erst zum 01.11. zahlen kann. Darauf hin sagten diese, was sie keine Ratenzahlung oder aufschub geben können. So das ich heute von KSP Rechtsanwälte eine email bekommen habe das ich es nun an diese mit den ganzen gebühren zahlen soll. Mir kommt das alles so hoch vor und wenn ich sage das ich zum 1.11 das zahle ist es doch unötig noch gebühren durch anwälte drauf zu setzen, oder? Hiermal die aufstellung, finde das schon sehr dreisst...

Negativsaldo eBay Konto: Verkäufergebühren eBay EUR 27,95 Rücklastschriftgebühren ebay EUR 16,00 Zwischensumme EUR 43,95 zzgl. Verzugszinsen seit dem 09.09.2015 i.H.v. 5% Punkten über dem Basiszinssatz EUR 0,25 Kaufmännische Mahnkosten EUR 20,00 Anwaltsgebühr EUR 58,50 Auslagenpauschale EUR 11,70 Gesamtbetrag ________________________________________EUR ________________________________________134,40

was sagt ihr dazu

Expertenantwort
von haikoko, Community-Experte für Ebay, 59

Zahle den in Deinem ebay-Konto noch offenen Betrag (Verkäufergebühren und Rücklastschriftkosten) umgehend an ebay. Sieh zu, dass Deine Überweisung morgen früh bei Deiner Bank ist, damit auch noch morgen von Deinem Bankkonto abgebucht werden kann.

Das Wochenende sind keine Bankenarbeitstage.

Wenn die Abbuchung morgen klappt, kann das Geld mit viel Glück am Montag auf dem Bankkonto von ebay ankommen.

KSP wird interessant, wenn ein Mahnbescheid kommt. Aber das ist dann ein anderes Thema.

Kommentar von BumBumBumBine ,

Ich habe es soebend Online überweisen so wie Du sagtest.

Antwort
von kevin1905, 29
  1. Du kannst dir nicht aussuchen wann du die Gebühren zahlst. Wenn du einen Vertrag eingehst in dem ein Fälligkeitstermin festgelegt ist, ist die Forderung dann auch fällig. Ferner sind die Ebay Gebühren ein Teil deines Verkaufserlös. Du wusstest, dass diese anfallen und hättest den entsprechenden Teil der Erlöse vorrätig halten müssen.
  2. Hast du das Glück, dass KSP grundsätzlich keine Forderungen einklagt (eine seltsame Anwaltskanzlei), sofern die Hauptforderung bezahlt wird. Diese solltest du nebst 5,- € für Rücklastschriften und den Zinsen begleichen.
Kommentar von mepeisen ,

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Außer vielleicht eine Begründung, warum man die Anwaltskosten nicht zahlen muss: Der Anbieter wusste von Zahlungsproblemen. Die Einschaltung eines Anwalts für außergerichtliche Briefchen stellt damit einen massiven Verstoß gegen §254 BGB dar.

Kommentar von BumBumBumBine ,

Ich danke euch... :P

Kommentar von BumBumBumBine ,

Habe jetzt ja 33.00 Euro bezahlt und heute email bekommen.. [..Vielen Dank, dass Sie Ihre eBay-Gebühren in Höhe von €33,00 bezahlt haben. Wir haben Ihre Überweisung Ihrem eBay-Konto (XXXXX-EUR) am 06. November 2015 gutgeschrieben...] kann auch wieder Verkaufen alles, dann muss ich mich mir KSP nichts mehr machen, oder?

Antwort
von railan, 55

Überhöht sind mit einiger Sicherheit die Auslagenpauschale und die kaufmännischen Mahnkosten. Die Höhe der Anwaltsgebühr ist strittig.

Du solltest die Hauptforderung zahlen und den Gebühren und Zusatzkosten widersprechen. Mahnkosten in Höhe von 2,50 bis 5,00 Euro dürften evt. gerechtfertigt sein, wenn denn gemahnt wurde.

Ach ja, vom Kunden vorgegebene Zahlungsziele werden bei keiner mir bekannten Firma akzeptiert.

Antwort
von dresanne, 52

Schau in Deine Rechnung ins Verkäuferkonto. Dort wird Dir alles aufgeschlüsselt angezeigt. Und natürlich gibts bei ebay keinen Wunschtermin für die Gebührenzahlung. Stell Dir mal vor, die haben Millionen Mitglieder - wenn da jeder seinen eigenen Abbuchungswunsch hätte...
Das Datum des Gebühreneinzugs richtet sich nach dem Anmeldedatum und ist dann entweder immer am Anfang des Monats oder in der Mitte des Monats. Ist das Konto zu diesem Zeitpunkt nicht gedeckt, kostet das jeweils 8,-- Euro Gebühren. Das steht auch in den ebay-AGB, die Du bei Deiner Anmeldung als gelesen angeklickt hast.

Kommentar von mepeisen ,

Wenn irgendetwas in den AGB steht, ist es noch lange nicht wirksam.

8€ Mahngebühren oder Verzugsgebühren sind schlichtweg ein Gesetzesverstoß. So etwas wie "Strafgebühren" darf es nicht geben.

Davon abgesehen: Wenn der Anbieter von Zahlungsproblemen wusste, sind Anwaltskosten oder Inkassokosten für außergerichtliche Mahnungen grundsätzlich nicht durchsetzbar.

Kommentar von dresanne ,

Für ebay ist wirksam, was in den AGB steht. Man hat es mit der Anmeldung akzeptiert. Und das ist auch keine Strafgebühr, sondern die Gebühr der luxemburgischen Bank für eine geplatzte Lastschrift, die ebay an den Kunden weiterreicht. Dein letzter Absatz ist purer Unsinn. Der Verkäufer wusste genau, dass auf seinen Verkauf Gebühren anfallen. Es ist nicht die Schuld von ebay, wenn er alles abhebt, anstatt die Gebühren auf dem Konto zu lassen.

Kommentar von kevin1905 ,

Für ebay ist wirksam, was in den AGB steht

Dann würde ich die §§ 307 bis 309 BGB noch einmal aufmerksam lesen. Dort stehen nämlich welche Klauseln in AGB unzulässig sind und das AGB einer Inhaltskontrolle unterliegen und ich nicht reinschreiben kann was ich will.

Klauseln die Käufer unangemessen benachteiligen sind durch die Bank unwirksam und wenn sie 16 mal in Fettschrift in den AGB stehen.

Mahngebühren und der ganze Spaß ist im Grunde Schadenersatz. Schadenersatz kann aber nur für tatsächlich angefallenen Schaden gefordert werden. Eine Rücklastschrift kostet keine 8,- € und das Versenden einer Mahnung per Email auch nicht, also fliegen diese Forderungen vor Gericht durch bzw. werden zusammengekürzt.

Dein letzter Absatz ist purer Unsinn.

Dann machen aber die meisten Amts- und Landgerichte dieser Republik tagtäglich Unsinn.

Schuldner sind keine Melkkühe. Sie schulden Hauptforderung, Zinsen i.H.v. 5% über Basis p.a. Ansonsten ist der Gläubiger verpflichtet den kostengünstigsten und effektivsten Weg einzuschlagen, die Kosten des Schuldners gering zu halten, wenn er diese Kosten erstattet haben will.

Der kostengünstigste Weg eine offensichtlich berechtigte Hauptforderung zu betreiben ist das gerichtliche Mahnverfahren. Kostenpunkt hier 32,- €. Bedient man sich der Hilfe eines Inkassobüros ist das nicht das Problem des Schuldners.

Antwort
von moe2477, 65

Nö, ist vollkommen in Ordnung wenn man 2 Monate im Zahlungsverzug steht und sich erst so spät meldet. Davon abgesehen: Es handelt sich ja um Verkäufergebühren. D.h. durch den Verkauf von Artikeln hast Du Geld verdient und ebay will ihren Teil vom Kuchen. Was hast du mit dem Geld gemacht, daß du bekommen hast?

Kommentar von BumBumBumBine ,

Ich glaube nicht was ich hier angeben muss, was ich mit dem Geld gemacht habe, darum gehts auch garnicht. Ich weiss das ich das offen habe, habe nie gesagt was das nicht richtig ist. Mir gehts eigentlich darum ob diese gebühren so OK sind... Mir kommen die sehr hoch vor. 

Kommentar von moe2477 ,

Habe auch nicht verlangt, daß du offenlegst was du mit dem Geld gemachst hast. Wollte nur sagen, daß du den Teil des Geldes der ebay zusteht auch direkt an ebay hättest zahlen können.

Denn deine Aussage, daß du erst am 01.11. zahlen kannst sagt aus daß du den gesamten Betrag ausgegeben hast.

Und um deine Frage nochmal zu beantworten: Ja, es ist vollkommen ok das ebay die angefallenen Kosten und Zinsen an dich weitergibt.

Antwort
von Isafraral, 58

EBay hat wohl in August ein Leistung erbracht. Hast du dein Zahlungsausfälle schriftlich fixiert? Wenn nicht ist alles rechtens.

Kommentar von BumBumBumBine ,

Ich verstehe nicht ganz wie Du das meinst, sry..

Kommentar von Isafraral ,

Hast du schriftlich eBay mitgeteilt das dein Konto keine Deckung aufweiset und das du am 1.11. bezahlen wirst?

Kommentar von BumBumBumBine ,

Oh, da müsste ich noch mal meine ganzen Emails schauen. Was ich komisch finde, die schreiben mich Dienstag an, [..dauert es bis zu sieben Tage, bis die Zahlung auf Ihrem Verkäuferkonto gebucht wird..] Und heute Post von Anwalt, dann hätten die mir diese frist doch geben müssen wenn die das doch so schreiben, oder ?

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