Frage von Ewok2001, 59

E-Gitarren Combo - Röhren oder Transistorverstärker - Pro/Contra?

Antwort
von JimiGatton, 18

Moin Ewok,

unsere Kumpels haben ja schon gute Antworten gegeben.

Ist alles so eine Sache, Geschmacksfrage, was für ein Budget ist vorhanden...

Ist schon echt geil, Röhre über 4 x 12".

Allerdings gibt es auch sehr gute Modeler, oder auch reine Transen, siehe Kemper Profiling Amp, oder die neuen Yamaha-Teile, einfach nur geil.

http://www.thomann.de/de/search_dir.html?bf=&sw=kemper

http://www.thomann.de/de/yamaha_thr_100hd.htm

http://www.thomann.de/de/yamaha_thr10x_v2_bundle_2.htm

Musst dir mal ein paar Videoclips ziehen, was Dennis Hormes aus dem kleinen Yamaha rausholt :-)

Oder eine kleine Röhre als eierlegende Wollmilchsau :

http://www.thomann.de/de/hugheskettner_grandmeister_36_head.htm

Ich habe noch einen alten H&K Zenamp, der bellt auch im Proberaum richtig gut :-)

Grüße aussem Pott

Expertenantwort
von Vando, Community-Experte für Metal, 41

Röhren gelten heute noch als bessere Wahl, da deren Klangveränderung als weicher und wärmer empfunden wird. Röhren schneiden das Signal nicht nur einfach oben und unten ab, sondern verrunden es auch. http://epepper.de/archives/86-Transistor-oder-Roehrenverstaerker,-was-macht-den-...

Bei einem guten Röhrenamp hat man auch eine höhere Dynamik, d.h. salopp wie stark eine Saite verzerrt wird, wenn sie unterschiedlich stark angeschlagen wird und eine bessere Obertonwiedergabe.

Transistoren sind haltbarer und Wartungsärmer. Röhren nutzen sich ab, und müssen je nachdem wie häufig und laut man spielt und je nach Quallitätsstufe 1 bis 4 Jahre gewechselt werden.

Trotzdem ist eine gute Transe einem schlechtem Röhrenamp überlegen.

Ich persönlich finde ja die Modeler ganz gut. Das sind Transistoren die per ,,Computer" das Signal im Röhrenstil verarbeiten (die Kurve wird also auch abgerundet).

Kommentar von Ewok2001 ,

Danke für die Antwort, könntest du mir eventuell einen guten amp empfehlen?

Kommentar von Vando ,

Hmm jein. Das hängt wie so oft vom Geschmack ab*. Die einen finden den Klang vom Verstärker xy geil, die anderen finden ihn künstlich. Da kann ich dir nur den selben Standarttipp geben, den du wahrscheinlich schon zu den Gitarren gehört hast: In den Laden gehen und ausprobieren. 

Marken die mit Rock und Metal in Verbindung gebracht werden sind Engl, Marshall, Orange, Blackstar und Peavy. Hughes & Kettner, Jet City, Roland gibts auch noch, aber die sind nicht grade als die Metalamps verschrien, auch wenn man sie dahingehend nutzen kann. Alle Hersteller haben Transen und Röhren, viele auch Modeller, die für sich recht preisgünstig sind. Transistoren sind bauartbedingt meist günstiger als Röhren. 

Nur Fender und Vox dürften wohl nix für dich sein, da du ja wohl eher im High Gain Bereich unterwegs sein dürftest.

Im Modelling Bereich ist Line 6 der Maßstab. Die Spider IV Modelle sind was das angeht Standart und haben viele integrierte Effekte. Wenn Modelling und Effekte was für dich sind, würde ich da unbedingt mal reinschauen. Da gabs letztens ne Frage zu: https://www.gutefrage.net/frage/erfahrungsberichte-von-line-6-spider-iv-75

Ich persönlich bevorzuge ja zum Einstieg Modeller, da man einen relativ soliden Sound bekommt, relativ, weil für das (wenige) Geld, man Effekte integriert hat und sich nicht kaufen muss und wie gesagt, die Transistornachteile nicht so stark hat, wie bei reinen Transistoren. (Wenn du allerdings im Geld schwimmst, dann nimm gleich ein richtiges Röhrentopteil + Box)

Der Weg sich eine kleine Röhrencombo zu kaufen und nach und nach Effekte als Effektpedal dazuzukaufen ist aber ebenso legitim, wenn auch etwas teurer.

Für den Anfang reichen 15 Watt zum Üben zuhause dicke aus. Es sei denn du hast zu Anfang schon Band Ambitionen. Dann eher gleich in die 20 bis +30 Watt Region gehen.

*Nur von Behringer solltest du die Finger lassen. Und von allem was unter 100€ kostet mEn. ^^

Expertenantwort
von Harry83, Community-Experte für E-Gitarre, 23

Ich zähle mal ein paar Vor- und Nachteile auf:

Transistor Pro: Langlebig, Günstig, kann auch ruhig leiser gespielt werden       Kontra: Klingen leider oftmals künstlich, kaum ein Unterschied, wenn man die Gitarren wechselt, was den Sound angeht.

Röhre Pro: Sound, Leistung (Lautstärke), gibt es auch schon mit geringen Wattzahlen.                                                                                                           Kontra: Oftmals teuer, Röhren sind Verschleißteile und müssen mal gewechselt werden, verzeihen kaum Spielfehler (sind also ehrlicher) und sind oft schwer. 

Jahrelang, habe ich Transistoramps gespielt. Irgendwann waren meine ehem. Band und ich am Proben, nahm ich mal einen ENGL Artist Edition, der für die Allgemeinheit gedacht war. Dieser Sound, haute mich sowas von um, dass ich mir meinen eigenen kaufen musste. Ich holte mir den aktuellen Metalmaster von Engl. Dieser hat zwar "nur" 20 Watt, aber an einer 4 x 12er Box, kommt der auch gegen ein Schlagzeug an. 

Nie wieder ohne Röhre!!! 

Antwort
von Lightz0ckt, 11

ich kann dir die marke jet city empfehlen (relativ gute tube amps für einen guten preis) 

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