Frage von NoHumanBeing, 181

E-Gitarre ohne Lehrer spielen lernen?

Hallo zusammen!

Ich bin 27 Jahre alt, ein halbwegs musikalischer Mensch, habe in meiner Kindheit mal auf verschiedenen Synthesizern gespielt, war später mal im Bereich Ton- und Veranstaltungstechnik unterwegs, habe auch eine Zeit lang in einer großen Rock-/Metal-Diskothek aufgelegt, höre allgemein sehr viel Metal, insbesondere Death- und Black-Metal (bevor entsprechende Kommentare kommen: Mir ist klar, dass ich das nicht unbedingt "zu Anfang" spielen können werde! ;-) ), und spiele schon seit vielen Jahren mit dem Gedanken, das spielen eines "richtigen Instrumentes" ( ;-) ), nämlich einer E-Gitarre, zu erlernen.

Nun zu meiner Frage: Ich bin vom Studium her ziemlich eingespannt, habe also nicht gerade viel Zeit "übrig". (Wenn ich mal zum Spielen käme, dann wohl eher nachts. Man kann Effektgeräte und Verstärker ja aber auch über Kopfhörer laufen lassen.) Auch finanziell sollte es mich möglichst nicht "zu teuer zu stehen kommen". Insbesondere "laufende Kosten" würde ich gerne soweit wie möglich vermeiden. Aus all diesen Gründen würde ich daher gerne autodidaktisch das Spielen dieses Instruments erlernen. (Oder eventuell wäre es sogar die einzige Möglichkeit.) Ist das "vernünftig" möglich oder braucht es hierfür in jedem Fall einen Lehrer? (Oder wäre es zumindest "äußerst ratsam"?)

Wenn ihr meint, dass es autodidaktisch möglich ist: Wo soll ich anfangen und woher bekomme ich gute Ressourcen (auch online, etc.)?

Wenn ihr meint, dass es autodidaktisch eher nicht möglich ist: Wie finde ich einen guten Lehrer in Berlin und was wäre "ein fairer Preis", sprich mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Dann hätte ich noch eine Frage bezüglich des Instruments. Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der nach dem Motto "wer billig kauft, kauft zweimal" lebt. Ich investiere lieber in hochwertigeres Equipment und benutze es dann viele Jahre lang, anstatt etwas "günstig" zu erwerben und es dann ständig zu ersetzen. Ich beobachte den Markt bezüglich Instrumenten auch schon eine ganze Weile und habe derzeit ein Auge auf die Ibanez RG421EX. Die ist von der Form her "Strat-like", feste Brücke (besseres Sustain und kein verstimmungsanfälliges oder schwierig zu wartendes/stimmendes Vibratosystem), Double-Humbucker (passiv), 24 Bünde. Das macht durchaus den Eindruck, als könnte man damit "langfristig glücklich werden". ;-) (Falls die Tonabnehmer irgendwann Schwächen offenbaren sollten, kann man die ja auch nachträglich noch austauschen.) Was meint ihr? Zum Einstieg ist dieses Instrument vermutlich "ziemlich hoch angesetzt". Wie bereits erwähnt bin ich allerdings kein Mensch, der Dinge gerne jedes Jahr ersetzt, von daher betrachte ich das eher als eine "langfristige Investition". Außerdem macht es mit gutem Equipment vermutlich auch mehr Spaß und Motivation ist ja wichtig, wenn man etwas neues lernt. ;-)

Vielen Dank für Euren Rat!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Vando, Community-Experte für Metal, 95

Es haben schon Musiker geschafft autodidaktisch Gitarre zu lernen und sogar geschafft in mal mehr, mal weniger namhaften Bands zu spielen. Aber es ist definitiv schwerer. Man braucht da wesentlich mehr Geduld zu, als mit einem Lehrer.

Das schlimmste was ich finde ist, dass man nicht die Rückmeldung eines Lehrers hat was man falsch und richtig macht. Wenn ich daran denke, wie viele Spielfehler ich immer noch nach Stunden habe, will ich nicht wissen wie viele ich mit einem Buch hätte.

Autodidaktischen verleitet auch gerne mal zur Aufschieberei. Ein Lehrer puscht einen. Nur mit Buch braucht man Disziplin. Aber wenn du wegen des Studiums eh wenig Zeit hast, dann dürfte auch ein Lehrer ineffizient sein. Denn du musst auch beim Lehrer viel üben, um fortzuschreiten.

Ich zahl für meinen Lehrer 70€/Monat für 4x 45min für Einzel. Das ist hier wo ich lebe, (Großstadt) leicht unterdurchschnittlich. Wenn´s eine richtige Musikschule ist, kann das auch mal  in die 90€/Monat gehen. Die laufenden Kosten an der Gitarre selbst sind gering. Seiten kosten 7€ und halten als Anfänger wenn man sie regelmäßig mit nem Taschentusch reinigt ein Jahr. Plektren wirst du als Anfänger eher verlegen, bevor du die runter gespielt hast. Das geht auch in die Jahre. (Und kosten eh nur 50ct)

Beim Kabel aber, da solltest du nicht sparen. Die 5€ Dinger gehen recht schnell kaputt. 

Kurz gesagt; In meinen Augen ist es möglich per Buch, wenn auch schwerer. Aber ein Lehrer hat Vorteile.

Was die Gitarre angeht sind 350€ okay. Aber immer halt noch in der unteren Mittelklasse angesiedelt. Da wirst du leider immer noch damit rechnen müssen, dass dir irgendwann mal z.B. ein Poti abrauchen kann o.ä. Von hoch angesiedelt kann da keine Rede sein. Aber für den Einstieg ein guter Preis. Vor allem das sie kein Tremolo hat, ist eine gute Idee!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Danke für Deine Antwort!

Das schlimmste was ich finde ist, dass man nicht die Rückmeldung eines Lehrers hat was man falsch und richtig macht. Wenn ich daran denke, wie viele Spielfehler ich immer noch nach Stunden habe, will ich nicht wissen wie viele ich mit einem Buch hätte.

Genau daran dachte ich auch.

Beim Kabel aber, da solltest du nicht sparen. Die 5€ Dinger gehen recht schnell kaputt.

Beim Kabel hätte ich ohnehin zu Cordial gegriffen (mit Steckern von Neutrik), nicht nur wegen der Haltbarkeit, sondern auch wegen der Kapazität des Kabels. Bei passiven Tonabnehmern macht die ja eventuell durchaus was aus, schließlich dürfte die Induktivität des Tonabnehmers zusammen mit der Kapazität des Kabels und des Verstärkereingangs (ich gehe mal stark davon aus, dass der auch eine kapazitive Impedanz haben wird) einen Schwingkreis bilden.

Dieser Schwingkreis wird vermutlich keine Resonanzfrequenz haben, die im hörbaren Bereich liegt. Trotzdem könnte eine größere Kapazität die höheren Frequenzen eventuell durchaus ein wenig bedämpfen.

Wie gesagt, ich war mal im Bereich Veranstaltungstechnik unterwegs, von daher bin ich es gewohnt, vernünftige Kabel zu verwenden. Kabel von Cordial und Stecker von Neutrik sind ja fast schon "Branchenstandard". ;-) Wenn man zu schlechte Kabel verwendet, leidet übrigens nicht nur die Haltbarkeit, sondern eventuell werden die Kabel sogar selbst eine gewisse Mikrofonie aufweisen. Dann bekommst Du allein dadurch, dass Du das Kabel bewegst, schon ein gewisses "Signal". Das passiert, wenn der Abstand zwischen Schirmung und Signalader sich ändert. Ein Kabel ist eben ein "Kondensator" und der ändert dann seine Kapazität. ;-)

Kommentar von Vando ,

Jep, das hab ich auch schon gehört, dass die Kabequallität tatsächlich Einfluss auf den Klang haben soll.

Antwort
von Bounty1979, 105

Hast dir ne ordentliche Gitarre ausgesucht. Für Einsteiger gäbs aber sicher auch gute E-Gitarren ab 200€. Ein bisschen Equipment brauchst du auch noch.

Man muss ja nicht gleich Einzelunterricht nehmen, viele Einrichtuzngen bieten auch günstige Gruppenkurse an.

Sicher kann man auch ohne Lehrer was schaffen. YouTube ist da natürlich eine unendliche Fundgrube für Tutorials.

Das Spiel Rocksmith für PC oder Playstation ist zur Unterstützung nicht schlecht, zumindest hat man da relativ schnell Erfolgserlebnisse.

Kommentar von Vando ,

Die Sache ist, beim Gruppenunterricht sollten beide Schüler auf relativ ähnlichem Level sein. Und auch die Lerngeschwindigkeit in etwa gleich.

Antwort
von Antidevil95, 55

"Ich bin 27 Jahre alt, ein halbwegs musikalischer Mensch, habe in meiner Kindheit mal auf verschiedenen Synthesizern gespielt, war später mal im Bereich Ton- und Veranstaltungstechnik unterwegs, habe auch eine Zeit lang in einer großen Rock-/Metal-Diskothek aufgelegt, höre allgemein sehr viel Metal, insbesondere Death- und Black-Metal (bevor entsprechende Kommentare kommen: Mir ist klar, dass ich das nicht unbedingt "zu Anfang" spielen können werde! ;-) ), und spiele schon seit vielen Jahren mit dem Gedanken, das spielen eines "richtigen Instrumentes" ( ;-) ), nämlich einer E-Gitarre, zu erlernen."

Probiere es.

"Nun zu meiner Frage: Ich bin vom Studium her ziemlich eingespannt, habe also nicht gerade viel Zeit "übrig". (Wenn ich mal zum Spielen käme, dann wohl eher nachts. Man kann Effektgeräte und Verstärker ja aber auch über Kopfhörer laufen lassen.) Auch finanziell sollte es mich möglichst nicht "zu teuer zu stehen kommen". Insbesondere "laufende Kosten" würde ich gerne soweit wie möglich vermeiden. Aus all diesen Gründen würde ich daher gerne autodidaktisch das Spielen dieses Instruments erlernen. (Oder eventuell wäre es sogar die einzige Möglichkeit.) Ist das "vernünftig" möglich oder braucht es hierfür in jedem Fall einen Lehrer? (Oder wäre es zumindest "äußerst ratsam"?)"

Da probierst du einfach E-Gitarren von Cort, Ibanez, Tokai, LTD, etc. aus. Verstärker bekommt man von Vox auch schon ab 200 Euro.

"Wenn ihr meint, dass es autodidaktisch möglich ist: Wo soll ich anfangen und woher bekomme ich gute Ressourcen (auch online, etc.)?"

Gibt mehrere Möglichkeiten, die du selbst probieren musst, da jeder anders lernt und nicht jeder fähig ist, autodidaktisch zu lernen.

Besorge dir Lehrbücher für die E-Gitarre (Bursch und Scheinhütte kann ich empfehlen, da diese sehr gut und ausführlich und in kleinen Schritten erklären) oder gucke dir die Tutorials im Internet an.

Wie eingespannt du bist, muss nicht so wahnsinnig viel ausmachen, wenn du dir 40 Minuten zum Üben nehmen kannst.

"Wenn ihr meint, dass es autodidaktisch eher nicht möglich ist: Wie finde ich einen guten Lehrer in Berlin und was wäre "ein fairer Preis", sprich mit welchen Kosten muss ich rechnen?"

Lehrer sind alle relativ teuer, deswegen würde ich es erst selbst versuchen und wenn ich merke, dass es nicht klappt, einen Lehrer suchen. Das kann aber bis zu 70 Euro monatl. kosten. Am besten suchst du einen Lehrer, der mit dir auch bereit ist, entsprechend Termine auszumachen. Die meisten bieten 'ne kostenlose Probestunde an.

Für mich ist ein Lehrer seriös, der mehr, als nur 30 Minuten pro Woche 'ne Unterrichtseinheit gibt.

"Dann hätte ich noch eine Frage bezüglich des Instruments. Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der nach dem Motto "wer billig kauft, kauft zweimal" lebt. Ich investiere lieber in hochwertigeres Equipment und benutze es dann viele Jahre lang, anstatt etwas "günstig" zu erwerben und es dann ständig zu ersetzen. Ich beobachte den Markt bezüglich Instrumenten auch schon eine ganze Weile und habe derzeit ein Auge auf die Ibanez RG421EX. Die ist von der Form her "Strat-like", feste Brücke (besseres Sustain und kein verstimmungsanfälliges oder schwierig zu wartendes/stimmendes Vibratosystem), Double-Humbucker (passiv), 24 Bünde. Das macht durchaus den Eindruck, als könnte man damit "langfristig glücklich werden". ;-)"

Kannst du auch. Dieses Modell hat ein relativ hochwertiges Preisleistungsverhältnis und ist ausgeglichen ausgestattet.

Teste es trotzdem an und zwar sowohl mit Verstärker, als auch ohne. Wenn du sie ohne antestest, dann dürfen die Saiten bei einer E-Gitarre leicht, jedoch nicht enorm stark, klirren. Die Haltung muss dir auch passen, egal ob du bevorzugt im Sitzen oder im Stehen spielst. Eine Gitarre, die zu dir passt, wirst du auch als angenehm empfinden.

"(Falls die Tonabnehmer irgendwann Schwächen offenbaren sollten, kann man die ja auch nachträglich noch austauschen.) Was meint ihr? Zum Einstieg ist dieses Instrument vermutlich "ziemlich hoch angesetzt"."

Ne. Es ist genau richtig, denn wenn du den Einstieg überwindest, brauchst du nciht erst 'n besseres Instrument zu kaufen, weil du mit dem alten weitermachen, es sogar verbessern, kannst.

"Wie bereits erwähnt bin ich allerdings kein Mensch, der Dinge gerne jedes Jahr ersetzt, von daher betrachte ich das eher als eine "langfristige Investition". Außerdem macht es mit gutem Equipment vermutlich auch mehr Spaß und Motivation ist ja wichtig, wenn man etwas neues lernt. ;-)"

Du machst bei der Gitarre nicht viel falsch. Wie schon gesagt: Ausprobieren ist sehr wichtig. Deine Preisvorstellungen sind sogar gut, weil du ein gutes Teil haben willst, was dir nicht den Spaß am Spielen verderben wird.

Kommentar von Antidevil95 ,

PS.

Sehr geehrter Support: Da ich aufgrund der absolut unnötigen und bescheuerten Umbearbeitungen der Seite Gutefrage nicht mehr in der Lage bin, die Möglichkeiten so einzusetzen, wie gewohnt, leiden meine Antworten drunter. Die Übersichtlichkeit ist total in der Tonne und wenn ich was zitieren will, rahmt dies automatisch die ganze Antwort ein.

Ich würde mich als Nutzer und freudiger Mitleser, sowie Beantworter darüber erfreuen, wenn aus dem derzeitigen FB-Klon wieder Gutefrage werden würde.

Danke...

Kommentar von gamine ,

wenn ich was zitieren will, rahmt dies automatisch die ganze Antwort ein.

Wenn du nach dem Zitat zweimal neue Zeile machst, geht es. Enter glaub ich heisst die Taste. Zweimal Enter. LG

Kommentar von gamine ,

PS ich finde auch, dass die Seite nicht mehr schön aussieht. Das Blau war toll. Jetzt ist GF auch grau in grau.

Es gibt auch neuerdings Sperren von alteingesessenen usern, die ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Wahrscheinlich hat jemand anders die Leitung der Seite übernommen. Mein Gefühl sagt mir, dass es besser ist, sich nach und nach zu distanzieren von GF...

Kommentar von NoHumanBeing ,

Meine Zustimmung dafür!

Ich hasse den "grafischen Editor" auch wie die Pest!

Sie hätten ihrer "*...*"/"**...**"-Geschreibsel (für kursiv/fett) lieber auf etwas BB-Code-mäßiges ("[b]...[/b]", "[i]...[/i]", "[u]...[/u]") umstellen sollen, als eine solche "Verschlimmbesserung" zu machen.

Ich möchte beim Schreiben nicht meine Hände von der Tastatur nehmen und ich möchte auch nichts anderes, als reinen Plaintext in druckbaren ASCII-Zeichen hier eingeben.

"Dieses Format hier" kann ich nicht in einen Texteditor kopieren, "[b]Dieses[/b] Format [i]hier[/i]" könnte ich hingegen schon kopieren.

Wenigstens funktioniert Copy&Paste an sich inzwischen einigermaßen, ohne dass es einem das Layout komplett zerschießt und entweder alles in eine Zeile klatscht oder aber nur die erste Zeile aus dem Puffer überhaupt einfügt. Das war ja zu Anfang der Fall.

Was GF hier macht ist doch nicht einmal ansatzweise zeitgemäß!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Vielen Dank für Deine Antwort!

Eine Frage hätte ich noch zum Thema "ausprobieren". Ausprobieren macht ja nicht viel Sinn, wenn man das Teil nicht spielen kann oder? Ich meine ich bin bezüglich dieses Instruments ja wirklich "komplett blank" und "weiß nicht einmal, wie man so ein Ding richtig hält". Du verstehst? ;-)

Kommentar von Antidevil95 ,

"
Eine Frage hätte ich noch zum Thema "ausprobieren". Ausprobieren macht ja nicht viel Sinn, wenn man das Teil nicht spielen kann oder? Ich meine ich bin bezüglich dieses Instruments ja wirklich "komplett blank" und "weiß nicht einmal, wie man so ein Ding richtig hält". Du verstehst? ;-)
"

Da nimmst du jemanden mit, der sich auskennt. Und wie man es hält, das lässt du dir einfach zeigen vom Händler. Eine gute, auf dich passende E-Gitarre, schmiegt sich - so wirst du es empfinden, wenn es die ist, die du willst - angenehm an deinen Körper an und du hast nicht das Gefühl, 'nen Krampf im Arm zu kriegen, wenn du einfach darauf herumgreifst. Ferner wirst du dich mit dieser Gitarre auch optisch arrangieren können.

Der, der sich dann damit auskennt, kann dir sagen, ob die Gitarre gut klingt, ob die Saitenlage passt, ob die Tonabnehmer und die Steckerbuchsen taugt, etc. Du kannst aber schon selbst bestimmen, ob sie sich gut anfühlt, ob sie gut aussieht und ob du überhaupt die Saiten greifen kannst, was genauso wichtig ist.

Ferner würde ich viele Formen ausprobieren. Ich mag z. B. keine Les Paul Form, finde aber Firebird und Warlock extrem bequem. Andere hassen diese Formen.

E-Gitarren sind wunderbar vielfältig und deswegen kann man nicht pauschal über's Netz alles beantworten.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Eine Frage hätte ich noch. Wie viel besser ist eigentlich ein durchgehender ("neck-through") gegenüber einem geschraubten oder geleimten Hals?

Ich könnte mir schon vorstellen, dass das besser ist (vor allem wieder mal mehr Sustain, aber es gibt wohl noch weitere Unterschiede), aber der Preisunterschied ist ja doch enorm und vermutlich nicht wirklich gerechtfertigt?

Kommentar von Antidevil95 ,

"Eine Frage hätte ich noch. Wie viel besser ist eigentlich ein
durchgehender ("neck-through") gegenüber einem geschraubten oder
geleimten Hals?"

Der Unterschied ist ebenso gravierend, wie der Preis.

Bei geschraubten Hälsen hast du den Vorteil, dass der Hals vermutlich nie aus dem Corpus sich lösen kann.

Bei geleimten Hälsen hast du auch 'ne gute Chance, dass er drinnen bleibt, jedoch ist der Klang dort unbeschwerter und kann ungestörter durch die Gitarre "fließen". Nachteil: Der Hals ist eher unbeweglich, kann also für bestimmte Spieltechniken nicht alle Möglichkeiten nutzen, die man mit geschraubten Hälsen hat.

Der Vorteil beim geschraubten gegenüber dem geleimten Hals ist: Den geschraubten Hals kannst du gewissermaßen auch minimal bewegen und so auf das Tremolo verzichten oder einen Tremolo-Effekt verstärken. Wichtig: NUR machen, wenn du weißt, wie, da du sonst deine Gitarre zerstören kannst.

Und nun zu deinem Beispiel. Die eingebaute Version hat alle Vorteile von sowohl geschraubten, als auch geleimten Hälsen, aber keinen Nachteil.

Es ist allerdings schwierig, sowas am Stück einzubauen. Zudem erfordert es Qualitätsarbeit, dass man das richtig macht, da man sonst viel falsch macht. Der Preis ist also, wenn du nicht gerade von Gibson kaufst, absolut gerechtfertigt.

Antwort
von Darkknight27, 85

Hi,
Ich denke, dass die Grund- und Anfangssachen beim E Gitarre lernen sehr schwer bzw. Zeitintensiv sind wenn man noch nie eine Gitarre in der Hand hatte. Daher wäre ein Gitarrenlehrer für vielleicht ein halbes Jahr (bei viel üben und Anstrengung Möglicherweise auch kürzer) sehr empfehlenswert. Ich wohne in einer kleinen Stadt, wo mein Gitarrenlehrer Unterricht für 30€ im Monat bei 4x 25min pro Monat anbietet.
Laufende kosten hast du nicht viele, es reißt vielleicht mal eine Seite oder du brauchst neue Plektren. Das sind jedoch nur kleine Eurobeträge.
Ich würde also einen Gitarrenlehrer empfehlen, zumindest für die Anfangszeit.
YouTube und andere Plattformen bieten sicher viel Kontent, jedoch finde ich es sehr schwer mit Videos zu lernen (Ich spiele seit 2 Jahren
E-Gitarre).
Trotzdem ist es natürlich möglich alleine das Gitarre spielen zu erlernen.
Ich würde für das schnelle lernen von Noten abraten. Benutzt lieber Tabs. Die Seite Guitar Pro hat einige Tabs von berühmten liedern. An Tabs von aktuellen Liedern zu kommen ist da schon recht schwer. Mein G
Lehrer "Tabt" die Lieder dann selber (hört sich das Lied an und schreibt die Tabs nieder)

Hoffe ich konnte weiterhelfen.
Mfg Pascal

Antwort
von ViolettaGermont, 99

Ich denke schon dass das möglich ist, du könntest es mal mit dem Peter Bursch´s Gitarrenbuch ausprobieren. Das kann man im Buchladen bestellen. Es ist für Anfänger quasi von Null an geeignet. Bestimmt gibt es auch vergleichbare Bücher, aber ich kenne nur das und es soll seeehr gut sein. Viele Grüße

Kommentar von Antidevil95 ,

Peter Bursch ist ideal zum Einstieg.

Scheinhütte ist ideal zum Weitermachen.

Ich kann sie beide empfehlen, denn ich bin lediglich nur aus einem einzigen Grund an den Büchern gescheitert: ich bin ein schlechter Autodidakt ^^

Antwort
von andrebuild, 16

Da kann ich dir nur das empfehlen http://promo.mr_hurricane.353.digistore24.com/  hat mich sehr weit gebracht

Kommentar von NoHumanBeing ,

Haha! "Eine alte Dame geht heute Einkaufen."

Ich kenne: "Ein Anfänger der Gitarre hat Eifer." ;-)

Und den vergesse ich auch nicht so schnell wieder. ;-)

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