Frage von zisandra, 135

E. arabischstäm. Bekannte v. mir kocht v. Wut, weil so viele Landsleute v. ihr n DE fliehen. Sie meint, dadurch werden d, schon länger hier sind, schwer haben?

Antwort
von wfwbinder, 33

Wie wäre es, wenn die Leute, die aus Arabien stammen sich in Vereinen, oder in den Moscheen zusammen finden um die Araber, die jetzt kommen einzuweisen, oder kleine Workshops abzuhalten, damit die sich besser integrieren können, als sich darüber aufzuregen, dass Menschen, die an unsere Sitten nicht gewöhnt sind, was falsch machen könnten.

Wenn ich mich vor auslandreisen nicht immer ausführlich informieren würde, wäre ich auch schon in viele Fettnäpfen getreten.

Kommentar von svetta ,

An so etwas habe ich auch schon gedacht. Aber die arabische Bekannte von "zisandra" sagt ja, dass sie anders gestrickt ist, als die meisten ihrer Landsleute. Und dass die meissten verächtlich auf die Deutschen herabgucken. Wenn da jemand wie diese Bekannte ankommt und  versucht bei der Integration zu helfen, werden die sich auf sturr stellen. Sie hören meistens nur auf arabische Leute, die so sind wie sie.  Sie finden das zwar gut, dass jemand gut in Deutschland klar kommt, Arbeit hat, Geld verdient, deutsch spricht. Er muss aber durch und durch Araber bleiben. Es darf nichts "Deutsches" oder "Christliches" angenommen werden. Das ist Verrat.  Da haben die ganz gute Antennen. Und diese Bekannte und andere die so sind wie sie werden bei der Integration kaum Hilfe leisten können. Noch weniger als die eingeborenen Deutschen

Antwort
von adianthum, 44

Ich kann die Bedenken deiner Bekannten gut nachvollziehen.

Es ist leider eine Tatsache, dass gerade arabischstämmige Bürger große Anpassungsschwierigkeiten haben. Unsere Kultur verunsichert sie und die Familientraditionen und Hirarchien verhindern, dass sich die Kinder die hier aufwuchsen oder hier geboren wurden integrieren können.

Fast Alle die ich kennen "glucken" nur zusammen mit ihren Landsleuten, leben das was damals in der Heimat gelernt wurde und sind wenig bereit sich zu öffnen.

Die Wenigen die es geschafft haben, werden oftmals von ihrer eigenen Familie schief angeguckt und als "Verräter" an Kultur und Tradition gebrandmarkt. Und auch jetzt noch ist es verpönt ausserhalb der Religion zu heiraten.

Sie nehmen gerne die Vorteile unserer Gesellschaft in Anspruch, schauen andereseits aber verächtlich auf uns herab. Woher das kommt, kann ich alledrings nicht sagen, ich weiß nur dass es (leider) in sehr vielen Familie noch immer so gelebt wird.

Kommentar von zisandra ,

Genauso hat sie mir das erklärt. Sie wurde auch schon  von ihren Landsleuten als Verräterin beschimpft. Dabei vergisst sie ihre Wurzeln gar nicht. Ihr fehlt nur dieses Verehren und Glorifizieren, was die anderen haben. Sie meint auch ,wir Deutsche würden gar nicht merken, dass die auf uns herabgucken.

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