Dynamische Vernetzung von Unternehmen, weiß jemand Bescheid?

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1 Antwort

Ich habe folgendes gefunden:

http://www.economia48.com/deu/d/unternehmensvernetzung/unternehmensvernetzung.htm

Der Beitrag ist sehr modern nur stark auf die digitale Prägung unserer Unternehmenskultur abgestellt.

Nimm einen Schuhhersteller wie Gabor (ich nehme mal absichtlich keinen Autokonzern) und seine Zulieferer. Da ist eine "statische Vernetzungsdarstellung" eine rein statistische Aufstellung, mit wem das Unternehmen gerade zusammenarbeitet. Es enthält keine Impulse, wer wen inspiriert, wer von wem fordert usw.. Das gehört zur Wirtschaftsdynamik. Selbst enge Kooperationen z.B. mit einem Lederhersteller bedeutet ja nicht, dass nur noch Gabor fordert, was sie für die nächste Saison gern zu welchen Terminen in welchen Mengen hätten. Natürlich ist der Lederhersteller selbst aktiv, schaut sich auf seinen Märkten um, sortiert Preise, Qualitäten, Verarbeitungsneuerungen wie z.B. bestimmte Färbe- und Prägetechniken. Mit solchen Beispielen spricht er dann bei Gabor vor und erweist sich als flexibler, mitdenkender Zulieferant. Da sitzen dann die Designer mit am Tisch und es kommt zu einem lebendigen Austausch, welche Kollektionsanforderungen man für die nächste Saison sieht und womit man mit überraschenden Neuerungen glänzen könnte.

Das ist aber nicht nur in Kooperation mit dem Lederhersteller so. So ist es mit allen Zubehörlieferanten, sodass hin und wieder der Chef mit der Faust auf den Tisch hauen muss, weil die Kollektionsgestaltung an kein Ende kommt. Dynamik heißt, man inspiriert sich gegenseitig im Wettbewerb mit anderen Unternehmen.

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Kommentar von igelhaus89
08.05.2016, 20:10

Eine tolle Antwort, hab vielen lieben Dank, das Beispiel ist einprägsam und leicht verständlich und der Link ist auch klasse !

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