Durfte Rudolf Hess Bücher schreiben, Interviews geben, etc.?

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4 Antworten

Sein Gefängnisalltag ist dokumentiert und da die anderen Gefangenen im Kriegsverbrechergefängnis (u.a. Erich Raeder, Karl Dönitz und Albert Speer) teilweise umfassene Schriften hinterlassen haben, durften alle Beteiligten offenbar schreiben.

Was die fehlenden Interviews angeht, hat Hess bis 1969 20 Jahre lang jeden Besuch verweigert und war im Übrigen mit seinen psychischen Störungen ausreichend beschäftigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsverbrechergef%C3%A4ngnis\_Spandau#Rudolf\_He.C3.9F


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Der war zu dicht.

Sind es eigentlich Monate, sind es Jahre, seit denen du immer und immer wieder Sachen rund um diesen Hess fragst, und machen dich die Antworten eigentlich gar nicht schlauer? Oder vergisst du nur alles so schnell und musst dann immer wieder neu danach fragen?

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Kommentar von fred123123
19.06.2016, 18:24

Ich interessiere mich nun mal für die Geschichte. Ist es verboten, dies über mehrere Monate oder Jahre zu tun? Darf man sich nun nur noch für ein paar Wochen für ein Thema interessieren, und muss es dann bei Seite schmeißen?

Und was soll ich vergessen haben? Ich stelle doch nicht immer dieselbe Frage. Wenn du schon auf meinem Profil alles liest, dann mach das doch wenigstens richtig.

Was du sagst macht einfach überhaupt keinen Sinn. Ich gehe mal stark davon aus, dass du auf mein Profil gegangen bist, gesehen hast, dass ich bereits zuvor Fragen zu Hess gestellt habe und dir dann dachtest "Wow, ich bin so ein guter und ausgefuchster Nachforscher, darüber muss ich jetzt IRGENDEINEN Kommentar in meiner Antwort drüber los lassen, damit das jeder sieht!"
Ging leider nach hinten los, sorry.

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... sicher hatte er der Welt viel zu erzählen.

Und was sollte das gewesen sein?

Das Märchen von seiner Friedensmission, von seiner Selbstüberschätzung, von seiner sklavischen Ergebenheit Hitler gegenüber? Oder meinst du Rechtfertigungen für die Verbrechen die von ihm und seinen Kumpanen begangen wurden? Interessieren dich vielleicht seine "Begründungen" für die von ihm vertretene menschenverachtende Ideologie?

Hess hatte der Welt nichts mitzuteilen außer Hass, dümmlichen Rassendünkel und eklige Rechtfertigungen für Menschheitsverbrechen.

Dafür hätte es sich nicht gelohnt, Papier zu verschwenden. Schon gar nicht, um den diversen Alt- und Jungnazis neue Nazibibeln zu verschaffen.

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Kommentar von fred123123
19.06.2016, 18:20

Hess war der Stellvertreter Hitlers. Dem Mann, dessen Namen so ziemlich jeden Menschen auf der Erde etwas sagt. Natürlich gehe ich dann davon aus, dass er viel zu erzählen hätte.

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Kommentar von fred123123
19.06.2016, 18:28

Davon abgesehen, handelt es sich bei deinem Post überhaupt kein Stück um eine "Antwort" auf meine Frage.
Aber naja, danke, dass du deine Meinung eingebracht hast.

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Der Mann war seelisch so kaputt, vielleicht sogar schon dement, dass er nicht in der Lage gewesen wäre, Bücher zu schreiben. Interviews durfte er keine geben.

Auch Speer hat seine Lügengeschichten erst nach seiner Freilassung erzählt, darüber Bücher geschrieben und viel Geld verdient.

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Kommentar von Wilkinson
12.07.2016, 09:24

Auch Speer hat seine Lügengeschichten erst nach seiner Freilassung erzählt, darüber Bücher geschrieben und viel Geld verdient.

Wo keine Nachfrage, da kein Angebot. Ich will um Gottes Willen hier nichts beschönigen, das liegt mir ferner als fern. 

Aber das Schönreden grausamer Vergangenheit ist nichts Neues.

Ich verweise nur mal auf die Aussagen von Abgeordneten der "Linken".."Ich kann an der ehemaligen DDR keinerlei Unrecht erkennen"...

Oder strohdumme Aufkleber : "RAF is geil"...

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