Frage von moobi77, 85

Durchsetzungsinitiative in der Schweiz: Viele meinen, das sei ausländerfeindlich (rassistisch). Was meint ihr dazu?

Das Gericht oder die Staatsanwaltschaft verweist Ausländerinnen und Ausländer, die wegen einer der folgenden strafbaren Handlungen verurteilt werden, unabhängig von der Höhe der Strafe aus dem Gebiet der Schweiz:

Antwort
von MrHilfestellung, 42

Finde ich auch ausländerfeindlich.

Jemandem wegen zum Beispiel wiederholtem Hausfriedensbruch in ein Land abzuschieben, in dem er möglicherweise politisch oder aufgrund seiner Ethnie verfolgt wird, ist unverhältnismäßig.

Kommentar von moobi77 ,

Also ich bin ja selbst ein Ausländer mit (Schweizer-Papieren) aber die Schweizer haben schon recht... Ich meine wir sind ja nicht hier her gekommen um (Krieg) zu führen... Kriminelle-Ausländer sind nicht Willkommen das sage ich auch selbst als Ausländer....

Kommentar von MrHilfestellung ,

Eine Abschiebung ist ja auch ohne die Durchsetzungsinitiative legal. Aber wie gesagt, manchmal wäre eine Abschiebung unverhältnismäßig und bei Geflüchteten, auf die die Genfer Flüchtlingskonvention zutrifft, auch gegen das Völkerrecht.

Kommentar von skyfireXLS ,

Dann hätte sich besagter jemand vielleicht in dem Land, in dem er zu Gast ist, besser benehmen sollen.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Hab ich was gegen die Abschiebung an sich gesagt?

Die finde ich zwar auch nicht gut, weil meiner Meinung nach ein ausländischer Straftäter nicht anders als ein inländischer Straftäter zu behandeln ist, aber hier geht es um die Durchsetzungsiniative.

Antwort
von CCassandra, 24

Ich persönlich finde es eine Schande. Ich war in den Ferien bei meinem Freund in der Schweiz und war schockiert über diese Propaganda. Man sollte dies nicht durchsetzen, denn wenn man bei "kriminellen Ausländern" anfängt, sind es am Schluss nur noch Ausländer, die ausgeschafft werden. Zusätzlich wird völlig außer Acht gelassen, wieviele kriminelle Inländer es gibt. Ebenso wirft diese Durchsetzungsinitiative wieder ein völlig falsches Licht auf die Schweizer, diejenigen, die noch über Moral und Menschlichkeit verfügen, sind sich dessen bewusst und sind auch gegen diese Initiative so mein Freund.
Man sollte sich mal in diese Lage versetzen. Wenn sie schon bei "kriminellen Ausländern" anfangen, dann können sie dies breit ausfächern und jeden verjagen, den sie wollen. Ich selbst werde in wenigen Jahren eine Ausländerin in der Schweiz sein und wenn ich auf solche Gesetze stoße, fällt es einem schwer, sich richtig integrieren zu wollen.
Und ja, es ist eindeutig rassistisch. Vor den Flüchtlingswellen kam noch keiner auf solche Ideen. Und diejenigen, die jetzt am lautesten "das soll überall so gemacht werden!" schreien, wünsche ich das selbige Schicksal...

Antwort
von odinwalhall, 16

Ich fand diese Initiative überhaupt nicht ausländerfeindlich oder gar rassistisch. Es hätten ja bloss diejenigen Ausländer ausgeschafft werden sollen, die straffällig geworden wären, wobei eine einfache Geschwindigkeitsübertretung, Parkbusse o. ä., die mit einer Ordnungsbusse belegt worden wären, eh keine Ausschaffung nach sich gezogen hätten. Dazu hätte es ein richterliches Urteil gebraucht. Bagatelldelikte wären also davon nicht betroffen gewesen.

Fazit: Ausländer, die sich an unsere Regeln und Gesetze halten, hätten mit dieser Initiative überhaupt nichts zu befürchten gehabt und sind in der Schweiz auch immer und jederzeit willkommen.

Antwort
von Sigimike, 38

Mitgefühl schliesst Feindschaft aus....
Schon mal ein Politiker gehört, der von sich selbst, und seinem Leben erzählt?...

Hört damit auf, eure Schuldgefühle auf andere zu übertragen.
Es liegt weder an der Politik, noch an den Ausländer...

Es liegt "An eurem Verdammten Ego"...

...also Fackelt es nieder, und fühlt...

Gruess usem Seeland.

Antwort
von Modem1, 44

Ich finde das genau richtig und so sollte das in ganz Europa angewendet werden.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten