Frage von Polaria, 40

Durchgehende Kopfschmerzen, was ist die Ursache?

Ich wende mich jetzt mal an euch, weil ich ratlos und durch Google auch nicht wirklich schlau geworden bin.. Ich habe seit fast zwei Jahren durchgehend Kopfschmerzen. Sie sind permanent da, nur in der Nacht fallen sie mir nicht auf, weil ich da schlafe (und auch schlafen kann). Sie sind im Nacken kurz bevor die Haare aufhören, an den Schläfen und über und hinter den Ohren (da, wo schon Haare sind) besonders deutlich. Manchmal auch an der Stirn und an Stellen im Gesicht. Sprich eigentlich überall, nur nicht mitten drauf. Angefangen haben sie als ich in der 11. Klasse war, kurz vor den Herbstferien. Da in den Ferien und auch über Weihnachten waren sie weg, dazwischen und auch danach bis heute durchgehend da. Ich bin jetzt fertig mit der Schule und sie sind etwas weniger geworden, aber immer noch da. Als ich für mein Abi lernen musste, haben sie sich nicht verändert, sind also nicht stärker geworden oder so. Besonders schlimm waren sie immer nach dem Sportunterricht, dann vor allem an den Schläfen. Ich war dann so fertig, dass ich eigentlich einfach nur noch meine Ruhe haben wollte. Ansonsten habe ich sie oft auch hinter den Augen gemerkt, dass ist jetzt nach der Schulzeit aber nur noch ganz selten so. Mir ist aufgefallen, dass sie stärker werden, wenn ich etwas unternehme, in der Sonne liege, auf einem Geburtstag bin, wo man am Tisch sitzt und viel redet oder auch, wenn ich nur aufstehe, wenn ich etwas länger gesessen habe (dann aber nur kurz). Dabei wird mir auch oft leicht bis ganz schwarz (seltener) vor den Augen, sogar hören kann ich bei letzterem meistens für einen Moment nichts. Ich kralle mich (bei letzterem) dann immer an irgendwas fest, bis es weg ist, weil ich Angst habe, umzufallen. Aber nicht davor, bewusstlos zu werden, sondern, durch die zeitweise fehlenden Sinne die Orientierung zu verlieren oder so. Oft lege ich mich tagsüber in mein Bett, weil ich müde bin, bekomme dann meistens die Augen nicht zu und bemerke, dass ich eigentlich gar nicht müde bin, sondern das nur an den Kopfschmerzen liegt. Was auch nicht so selten vorkommt, ist, dass ich etwas lesen möchte und es mir so vorkommt, als müsste ich mir mein Auge reiben. Es ist nicht direkt unscharf, nur irgendwie komisch. Dann habe ich auch das Gefühl, "neben mir zu stehen" und fühle mich nicht wohl in meiner Haut. Ich weiß leider gerade nicht so ganz wie ich das beschreiben soll... Ich habe außerdem ein stetiges Rauschen im Ohr, mal mehr, mal weniger, weiß aber nicht, ob das zu Tinnitus zählt oder ob das eigentlich normal ist und mir nur nervig vorkommt.

Ich war beim Neurologen für ein EEG, weil ich beim Blut spenden bewusstlos geworden bin, aber da war nichts, ein MRT folgt bald. Zum Blutabnehmen war ich auch, aber da ist auch nichts (siehe Bild, wenn es funktioniert). Krankengymnastik hatte ich auch, immer irgendwas für Rücken und Nacken, das hat aber so wenig gebracht, dass ich es auch hätte sein lassen können.

Die Länge tut mir leid, aber danke für jede Antwort

Antwort
von Hallgrimur, 15

Vorne weg der Hinweis: ich bin kein Fachmann, aber kenne diese Beschwerden. Mein erster Tipp ist: Haltungsschaden. Hast du in den Jahren vor den Schmerzen viel vor dem Computer gesessen, evtl. mit schlechter Haltung? Da kommt es zu Muskelverkürzungen, -Verhärtungen usw.
Mir hat Osteopathie geholfen, aber man muss definitiv auch selbst was für den Bewegungsapparat tun. Und überhaupt mehr bewegen. Das Rumliegen macht es nur schlimmer. Eine Krankengymnastik reicht da auch bei weitem nicht aus.
Andere Möglichkeit: lass dich mal auf Hirntumor checken. Es ist sehr unwahrscheinlich aber bei den Symptomen kann man es auch nicht komplett ausschließen, und man müsste in dem Fall zeitnah reagieren.

Kommentar von Polaria ,

Danke für die Antwort :) Nee, viel vor dem Computer gesessen habe ich nicht, soweit ich mich erinnern kann. Ich hatte auch keinen eigenen und daher immer nur wenns nötig war. Also möglichst viel bewegen? Das merke ich mir mal :)

Antwort
von mumsum, 10

Also das kann natürlich viele Ursachen haben Nacken, Migräne etc ... Ich weiss nicht genau ob du m/w bist was ich dir sagen kann ich habe sehr lange unter Migräne und Dauerkopfschmerzen gelitten wegem der Pille (also allgemein Hormone) habe ich nicht mehr vertragen .... Als ich aufgehört habe die zu nehemn wurde es besser... Meine Bluttests waren damals auch alle in Ornung auch das MRT... Auf die Pille sind die Ärzte nicht gekommen.... Dann wurde es auf die Psyche geschoben n Paar jahre später nach all dem Leiden bin ich nun endlich erlöst....

Antwort
von hvladi, 16

Bluttests wäre ich vorsichtig, die nehmen gerne viel Blut, das schwächt einen.

Ich habe manchmal gehört, dass einige Leute in Deutschland chronische Kopfschmerzen hätten, aber im Ausland nicht. 

So bin ich Russlanddeutscher und habe in Deutschland Allergien (Hausstaub, Pollen) aber in Russland hatte ich interessanterweise gar nichts. Und eben einige bekannte haben meiner Mama erzählt, in Russland hätten sie gar keine Kopfschmerzen, hier aber schon.

Du kannst ja vlt mal darüber nachdenken. Ich denke aber, solche Empfindlichkeiten könnten mit Umweltverschmutzung (Chemtrails, Elektrosmog) zu tun haben.

Ich empfehle dir das Buch "Die Macht Ihres Unterbewusstseins". Das gibts kostenlos im Internet.

Kommentar von Polaria ,

Okay, danke, schaue ich mal nach :) Das mit dem Bluttest war auch eigentlich nur fürs MRT, da habe ich dann halt diesen Zettel bekommen, ich dachte ich schreibe hier mal alles hin was ich weiß/habe

Antwort
von beangato, 18

Trinkst Du genug? Brauchst Du vlt. eine Brille?

Kommentar von Polaria ,

Ich trinke tatsächlich nicht so sehr viel, habe da aber in letzter Zeit sehr drauf geachtet, hat aber nichts gebracht.. Und ne Brille brauche ich nicht, musste für den Führerschein einen Sehtest machen

Kommentar von beangato ,

Dann, denke ich, ist Dein Trinkverhalten auch mit schuld. Du solltest täglich so um die 2 Liter trinken.

Kommentar von Polaria ,

Okay :) Das Ding ist bloß, dass ich vorher auch nicht mehr getrunken habe...

Kommentar von beangato ,

Wenn Du wenig trinkst, verdickt Dein Blut. Das kannst Du im Netz nachlesen.

Wenn Du lange Zeit zu wenig trinkst, trocknest Du innerlich aus. Es kann dann zum Darmverschluss kommen und daran kannst Du sterben.

So ist letzlich meine Mutter verstorben.

Antwort
von GehOrgel, 10

Läufst Du mit einem smartphon durch die Straße, den Kopf imme gesenkt?

Kommentar von Polaria ,

Nee, das überhaupt nicht, im Gegenteil: Ich rege mich immer wie sonst was über solche Leute und generell, dass Medien scheinbar so "wichtig" geworden sind, auf :D

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