asiatic am 15.06.2008 um 22:50 Uhr
Ich habe einmal das Gerücht gehört, dass Stechmücken durch den CO2-Ausstoß beim Atmen und den Schweiß des Menschen angelockt werden. Andere meinen, dass ausschließlich Licht diese Biester anlockt. Da wir uns endlich eine Strategie gegen die Fliegen einfallen lassen wollen, würde ich das gerne genauer wissen.. Weiß jemand von euch Bescheid ? Danke!
Co2 Ausstoß ist richtig. Allerdings scheint(!) auch der Gesamt-Körpergeruch eine Rolle zu spielen.

habe mal gehört das die ausdünstungen nach verzehr von milchprodukten kommen.bin viel im ausland gewesen und bei mir stimmts.ist aber wohl individuell....
asiatic am 15. Juni 2008 23:19 Super Antwort, danke dir !

Ich tendiere zu CO2, Schweiß und Körperwärme.
asiatic am 15. Juni 2008 23:20 Danke dir für die Antwort !
Körpergeruch wie Scheiß etc ist für die Mücken stark anziehend. In Gebieten mit Mosquitoplagen fangen sie dieser bereits mit Fallen, in denen sich getragene Socken befinden. Es ist scheinbar recht wirkungsvoll.
Buttersäure. Buttersäure ist in tierischen Schweiß enthalten und ist in konzentriertester Form einer der zehn übelsten Gerüche die die menschliche Nase wahrnehmen kann. Es riecht nach Erbrochenem (weil Erbrochenes von allen natürlichen Substanzen die höchste Buttersäurekonzentration hat). Es wird von extrem vielen Tieren gerochen und ist eines der wichtigsten Signale für Mücken. Die Konzentration im Schweiß ist jedoch extrem gering. Übrigens: Eine Benetzung eines Gegenstandes mit Buttersäure wird in vielen Staaten als zerstörung des Gegenstandes angesehen, da der Geruch kaum loszukriegen ist und wirklich EXTREM überlerregend ist.
asiatic am 15. Juni 2008 23:22 :-) Lustig, wusste ich nicht ! Deutsche Staaten oder in Amerika ? Haben im Chemieunterricht einmal Buttersäure unter die Nase bekommen, das war echt eklig. Danke dir für die Antwort !
Staaten in der Welt. "Länder" wäre verständlicher gewesen.

Kam letztens erst bei Galilleo, ist bedingt durch Körperwärme und Schweiß. süßes / saures Blut wie manche glauben, ist Blödsinn
asiatic am 15. Juni 2008 23:21 Danke dir ! Der Bericht hätte mich auch interessiert ..

Mücken finden ihr Opfer erst einmal über die Wärme, die ein Mensch ausstrahlt. Und dann über den Geruch. Jeder Mensch gibt einen ganz spezifischen Geruchscocktail ab, manche davon sind für Mücken attraktiv, andere gar nicht. Entscheidende Bestandteile sind beim Menschen u.a. das Kohlendioxid in der Atemluft, Milchsäure und verschiedene Alkohole, die über die Haut ausgeschieden werden.
Das Gas wird vom Menschen zwar ständig ausgeatmet, aber er vermag nicht, es zu riechen. Auch Schweißgeruch und Körperwärme führen die Insekten geradewegs zu ihrem Ziel.
Die meisten Insekten nutzen Düfte, um Fressbares aufzuspüren. Die Ameisen aber verständigen sich sogar per Geruch. Der Weg zur Beute wird von der Kundschafterin mit Duftstoffen markiert, so dass die Kolleginnen nur dem Duft folgen müssen, um zur Nahrung zu gelangen. Die Lebewesen in der Kanalisation benötigen keine Augen. Dafür zahlt sich im Dunkeln ein feiner Riecher durchaus aus. Duftstoffe werden außerdem in feuchter Luft noch besser transportiert als in trockener.
Eine Empfehlung ganz anderer Art: Bierhefe mit natürlichen B-Vitaminen. Bisher ist Bierhefe vornehmlich bekannt für positive Effekte auf Haut, Haare und Nägel. Was aber nur wenige wissen: Auch Vitamin B1 kann vor Mückenstichen schützen. Es führt zu einer für den Menschen nicht wahrnehmbaren Veränderung des Hautgeruchs, der die Mücken auf Distanz hält.
Ja, das stimmt. Mückenmännchen ernähren sich von Nektar, Weibchen brauchen aber Blut, um Eier produzieren zu können. Doch schon nach einer Blutmahlzeit schaltet sich für etwa 48 Stunden die Geruchswahrnehmung komplett aus, dann konzentriert sich die Mücke auf die Eierproduktion. Spätestens nach 62 Stunden geht das Insekt aber wieder auf Jagd.
Hi Joe Wied, meinst du mann soll die Bierhefe essen oder auf die haut schmieren??? lg
Ah, lag sie gar nicht so falsch (eine Freundin) :) danke !