Frage von robi187, 22

Durch TTIP und Ceta mehr soziale Ungerechtigkeit.?

Kritiker der umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta befürchten durch diese eine Herabsetzung von Umweltstandards und mehr soziale Ungerechtigkeit.

Antwort
von Leisewolke, 18

da bisher nur Bruchstücke veröffentlicht wurden, ist eine Beurteilung durch Laien nicht möglich. Es ist nur komisch, dass  von der EU Lobbyverbände ausdrücklich zu den Verhandlungen eingeladen wurden (https://www.democracyforsale.eu/de). Warum sind keine Verbraucherverbände dabei? Warum wird hinter verschlossenen Türen verhandelt?  Warum sollen die Parlamente nicht darüber abstimmen?  Das Verhalten des Hr. Junckers lässt schon sehr zu wünschen übrig. 

Kommentar von robi187 ,

haben die lobbysten denn schon die macht übernommen? alles was gross ist ist gut? und damit läst man das volk machen was sie wollen? mein sorg für kleine steitigkeiten damit das grosskapital weiter gewinne maxmieren? z.b. wasserrechte werten schon weltweit aufgekauf?

wird so das GG auser kraft gesetzt?

morgen zur demo und dann prostest wahl um wahltag zahltag wird?

Antwort
von Altersweise, 7

Diese Abkommen haben, wie alles andere auch, ihre guten und ihre schlechten Seiten.

Gut: freier Handels- und Warenverkehr, so wie innerhalb der EU auch.

Gut: gleiche Sozial- und Umweltstandards, so wie innerhalb der EU auch

Gut, weil der Anschluss an die Globalisierung nicht verpasst wird, in der sonst ganz andere Mächte (USA und China beispielsweise) die Standards festsetzen; so können die Europäer noch mitreden.

Schlecht, weil der freie Handels- und Warenverkehr auch Verlierer hat, die vor allem auf der Südhalbkugel unserer Erde wohnen.

Schlecht, weil ein Eingriff in unsere öffentliche Daseinsvorsorge zu befürchten ist, wenn z.B. Großkonzerne das Recht bekommen, Wasserversorgung zu betreiben. Unser Leitungswasser möchte ich gegen kein amerikanisches tauschen.

Schlecht, weil Handesdispute wie z.B. Investitionsschutz vor nicht öffentlichen Schiedsgerichten ausgetragen werden und der ordentlichen Rechtsprechung entzogen werden sollen.

Ganz schlecht, weil im stillen Kämmerlein verhandelt wird und eigentlicch keiner weiß, was genau in diesen Abkommen drin steht.

Meiner Ansicht nach also: Handelsabkommen ja! Aber neu verhandeln, hart verhandeln und transparent verhandeln. Wenn die Bürger nicht mitgenommen werden, darf sich keiner wundern, wenn sie Unbehagen empfinden.

Kommentar von robi187 ,

in den letzten jahren haben immer die lobbyisten des geldhochadels gewonnen? damit muss schluss sein? sonder gitbt es bald keine demokratie mehr?

es gibt längst als empfehlung din , iso usw?

aber es sind möglichkeiten grenzen und damit auch außgrenzungen zu machen? natürlich ist es von vorteil dass man schrauben tauschen und muttern tauschen kann? aber oft ist eine verbindung außerhalb der norm viel beser? nur kennt das heute viele nicht mehr?

es werden immer mehr tauschschlosser statt wirkliche schlosser?

eine maschine ist nur so gut wie das schwächste teil in ihr?

das gibt überalle?

leider sehen die menschen vor lauter wald oft das blatt unterm vergrösserungsglas nicht mehr?

der kopf sorgt gut für sich selbst und der rest wird schon gehen aber bitte mit nener schwarzen null? koste es was es wolle?

mir sind die demakratische dinge heillig?und zwar von unten nach obeun und nicht umgekehrt? sonst werden noch mehr rechtsverdreher in den parlamente?

Antwort
von whabifan, 11

Kritiker und auch Befürworter behaupten seit rund 3 Jahren ziemlich viel. Warten wir doch mal auf den endgültigen Text und entscheiden dann. Das ist übrigens bei Parlamenten üblich dass eine Abstimmung über einen Text dann stattfindet, wenn er fertig ist.

Kommentar von robi187 ,

aber dann immer schnell,schnell das keiner zum denken kommt? wie im Parlamenten denn mit fraktionszwang und bei abstimmung gibt es aufpasser und einer der die stimmkarte hochhebt?

genau so soll es laufen? das nennt man dann gute demokratie?

wie steht es in südamerika mit den handelsabkommen? wer sind dort die gewinner und die verlierer?

wer heimlichkeiten macht darf sich nicht wundern? wer heimlichkeiten hat, hat kein treck am stecken?

soll man dem geldhochadel nicht mehr geld in den rachen schmeißen?

wieso können welche verträge machen und dann müssen die staaten strafe zahlen? alle macht dem staat und dem volke? oder gibt es verträge die darüber stehen? und was sagt das GG dazu?

morgen gehen 10 000te auf die straße? und wahltag wird zahltag sein?

Kommentar von whabifan ,

Ich gehe jetzt nicht weiter auf deinen reisserischen Beitrag ein. Du bist Ttip Gegner, das respektiere ich. Gut du lieferst zwar keine Argumente wieso, aber auch das respektiere ich. Was ich einfach nicht verstehe, was finden die Menschen an freiem Handel so schlecht? Deutschland hat dutzende Handelsabkommen ohne die es die starke deutsche Wirtschaft nicht geben würde. Übrigends auch mit Ländern in Südamerika.

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