Frage von vangie, 20

Durch Tod Angstphasen und Gedanken sich zu ritzen?

Hallo, meine Oma ist am Montag an Krebs und Parkinson gestorben. Sie war alles für mich und ich hab sie sehr oft besucht. Während ihrer Krankheit besonders. Seitdem sie verstorben ist, habe ich angst alleine zu sein bzw. zu schlafen, ich bilde mir Dinge ein als ob jemand hinter mir steht oder todeszenen kommen mir vor Augen, ich bekomme dann richtig Angst. Ich hab daran gedacht mich wieder zu ritzen. Ich bin viel alleine und weine, so das es meine Eltern nicht mitbekommen. Ich habe schon seit Januar Schlafstörungen und Anzeichen auf leichte Depressionen gehabt. Ich war daraufhin beim Arzt aber er hat mir nur Tips gegen Schlafstörungen gegeben. Gebracht hat das ganze nichts.. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Was soll ich tun?

Antwort
von mila848, 9

Dein Verlust tut mir sehr Leid. Ich hab vor kurzem etwas ähnliches erlebt und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ein solcher Schmerz nie vergehen wird. Man lernt nur damit umzugehen.. Aber genau das ist eben das wichtige daran: Das man sein bestes gibt damit klar zu kommen auch wenn es ewig schmerzen wird. Das mit dem ritzen vergiss schnell! Stell dir vor deine Oma würde das sehen, was würde sie nur denken.. Sich selbst weh zu tun ist nie eine Lösung! Du könntest vllt wirklich zum Therapeuten gehen (falls dir sowas hilft) oder einfach mit einer Person deines Vertrauens darüber sprechen.. Darüber zu reden hilft am besten damit klar zu kommen.. Besonders da deine Eltern besonders der Teil von ihnen deren Mutter das ist wahrscheinlich noch mehr leidet als du! Finde Trost in der Familie und versuch deine Oma gut in Erinnerung zu behalten :)

Antwort
von MattePranks, 10

Rede auf jedenfall mit deinen Eltern drüber. Ich hatte früher auch Depressionen und suizidgedanken, wollte es meinen Eltern aber nicht sagen. Irgendwann ist mir das mal so rausgerutscht als ich mich mit meiner Mutter gestritten hatte (das kommt öfters vor wenn man 15 ist). Meine Mutter war erstmal geschockt und hat dann mit meinem Vater drüber geredet. Dann haben sie mich zu einem Psychologen geschickt und dort war ich dann ein Jahr, nach dem Jahr wurde es dann besser und ich war wieder richtig fröhlich :).
Was ich damit sagen will ist, rede unbedingt mit deinen Eltern darüber! Genau dafür sind Eltern da.

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