Durch Seehofer in der Politik wieder das Wort ,,Obergrenze" um... haltet eine für notwendig bzw. wünscht ihr euch eine Asyl-Begrenzung?

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Das Ergebnis besteht aus 18 Abstimmungen

Ich bin für Aufnahmestopp 61%
Nein, keine Obergrenze 33%
ja, bis 50.000 jährlich 5%
Ja, bis 100.000 jährlich 0%
Ja, bis 200.000 Jährilch 0%
Ja, aber mehr als 200.000 jährlich 0%

16 Antworten

naja meiner Meinung nach geht "unendlich viele" einfach nicht. Ebenfalls gibt es auch nie eine faire, richtige Verteilung auf verschiedenste Länder. Das Problem ist ja dies, dass die temporär aufgenommenen oft zu "ewig bleibenden" werden. Somit hilft man zwar den einzelnen Personen, schadet aber insbesondere dem Herkunftsland und vermischt die Bevölkerung des Ziellandes. 

Ich bin nicht bereit für "unendlich viele" zu zahlen. Daher würde ich eine Begrenzung befürworten, diese sollte meiner Meinung nach aber Prozentual sein und nicht in effektiven Zahlen. 
Die Schweizer Bevölkerung wollte ja genau dies machen und hat eine entsprechende Initiative angenommen. Leider hat aber unser Parlament diese nun seeehr verwässert und m.M.n. somit nicht den Volkswillen durchgesetzt. Wird bei uns wohl noch einiges an Diskussionen geben...

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Kommentar von Grautvornix
23.09.2016, 19:54

Ach was, bei uns leben gerade mal 230 Leute auf einem Quaratkilometer, wenn wir jedem 10 qm geben haben da locker 100 000 platz. Ich glaub im Osten ist am meisten frei.

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Obergrenze hat mit einer Asylbegrenzung nichts zu tun. Das wissen Seehofer und auch Merkel ganz genau, denn Asylschutz ist ein Schutz mit Verfassungsrang.

Da aber nur entsprechend Art 16a GG nur politisch Verfolgte diesen Schutz genießen, sollte Merkel bzw. ihre Regierung die Flüchtlinge entsprechend aufklären. Jeder nicht gerechtfertigte Antrag geht durch die bürokratischen Mühlen und muss geprüft werden, das bindet Beamtenkapazität. Daher ist die Forderung von Seehofer völlig richtig hier von Obergrenzen zu sprechen, die sich aber nur auf die Anzahl von Asylanträgen beziehen - nicht auf erteilten Asylschutz.

In diesem Punkt, so scheint es mir reden CSU und CDU aneinander vorbei und das zu Lasten der Flüchtlinge. Da ein subsidärer Schutz schneller zu bekommen ist und dafür man als Kriegsflüchtling weniger Belege benötigt, sollte jeder Kriegsflüchtling genauestens überlegen welchen Schutz er beantragen will.

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Kommentar von Ontario
07.02.2017, 10:24

Die Bearbeitung von Asyanträgen dauert endlos lange, bis eine Entscheidung getroffen wird. Ich frage mich nur, wenn ein Asylantrag abgelehnt wird, warum dann dennoch ein Bleiberecht ausgesprochen wird ? Amri war ein Beispiel. Dessen Asylantrag wurde abgelehnt, aber er durfte bleiben, obwohl man wusste, mit wem man es zu tun hatte. Warum werden straffällg gewordene Asylbewerber nicht sofort abgeschoben ? Die wissen, wenn sie eine Straftat begehen, bleiben sie solange bei uns im Land, bis ein Gericht die Sache verhandelt. Die wenigsten der Täter werden eingesperrt und dürfen weiterhin bleiben.

Einer Obergrenze würde ich auch zustimmen. Wenn man nur diejenigen aufnehmen würde, die um Leib und Leben zu fürchten haben, dann könnte man mit 200 000 pro Jahr doch klarkommen. Alle Wirtschaftsflüchtlinge sofort zurück in die Heimatländer. So etwas wird in der Schweiz innerhalb von 2 Tagen entschieden, wer bleiben darf und wer nicht. Warum geht das bei uns nicht ? Man könnte sich doch ein Beispiel an der Schweiz nehmen.

Durch den ungezügelten Zustrom kommen zu uns auch Typen, auf die wir verzichten können. Wir brauchen immer mehr Polizisten, immer mehr Beamte. Wo soll das noch hinführen ?

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Herr Seehofer kann Obergrenzen setzten wie er will, wenn die westliche Welt so weitermacht wie bisher, Waffen verkauft an jeden der sie haben will, Afrikas Küsten leerfischt usw. usw., dann werden uns in Zukunft Flüchtlingsströme regelrecht überrollen und keiner dieser Menschen wird fragen ob irgendeine Obergrenze erreicht ist.

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Kommentar von Grautvornix
23.09.2016, 15:17

Er nun wieder, das will doch keiner wissen:-).

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Ich bin für Aufnahmestopp

Die Obergrenze ist in meinen Augen schon 2015 erreicht werden, bevor man sie überlegt neue Flüchtlinge auftzunehmen, sollte man anfangen die Hunderttausende abzuschieben die keine Aufenthaltsgenehmigung haben.

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Nein, keine Obergrenze

Lässt sich mit dem (Menschen-) Recht nicht vereinbaren.

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Ich bin für Aufnahmestopp

Die Prüfung, ob jemand asylberechtigt ist, darf nicht erst bei der illegalen Einreise in Deutschland erfolgen, sondern in den Ursprungs- oder Durchreiseländern. Die Flüchtlinge sollten sich dafür in deutschen Botschaften oder Konsulaten melden. So geschieht es in den meisten Ländern der Welt.

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Nein, keine Obergrenze

Ich erachte es als unsere moralische Verpflichtung Menschen aus Kriegsgebieten und allgemein politisch Verfolgten Menschen Schutz zu gewähren, Ihre Anzahl darf dabei keine Rolle spielen.

Ich finde es zudem traurig und empfinde es als ein Armutszeugnis das eine Politische Partei es nötig hat mit Menschleben Wahlkampf zu betreiben.

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Kommentar von kayo1548
23.09.2016, 17:07

"das eine Politische Partei es nötig hat mit Menschleben Wahlkampf zu betreiben."

macht das nicht jede Partei?  Und man verkauft halt das was der Konsument bzw Wähler kaufen möchte insofern muss man im Umkehrschluss fragen warum sich das denn so gut verkaufen lässt und warum Fakten sich  oftmals weniger gut verkaufen lassen.

" Ihre Anzahl darf dabei keine Rolle spielen."

Tut es aber zwangsläufig; irgendwann würde es nicht mehr gehen und die Strukturen zusammenbrechen, egal wie gut man das organisieren würde.

Ob man diese Zahl praktisch erreicht ist eine andere Frage, aber beliebig hoch kann die  Anzahl unter keinen Umständen sein.

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Nein, keine Obergrenze

Das Grundgesetz lässt keine Obergrenze zu. Die Diskussion ist reines Zünden von Nebelkerzen.

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Kommentar von MickyFinn
23.09.2016, 15:15

Ganz ehrlich... hätten sich die Verfasser des Grundgesetzes Flüchtlingsströme in solchen Größenordnungen vorgestellt, die wir heute haben?

Ich denke wohl kaum.

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Nein, keine Obergrenze

Reine Symbolpolitik die Seehofer (CSU) da betreibt.
Selbst das Grungesetz deckelt das Asyrecht auf den völkerrechtlich umfassenden Rahmen.

Aktuell kommen noch 3.000 Flüchtlinge/Monat nach Deutschland, weit entfernt von 200.000 die Seehofer sich wünscht.
Die Flüchtlinge sitzen fest, in der Türkei, in Griechenland und Italien.
Weil andere EU-Staaten keine Flüchtlinge aufnehmen, setzt Seehofer auf die nationale Karte "bis hier hin und nicht weiter".

Das ist Politik die nichts kostet.

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Ich bin für Aufnahmestopp

Wir haben schon genug illegale Einwanderer aufgenommen.

Deutschland hat genug Arbeitslose mit guter Ausbildung, Rentner die von Altersarmut betroffen sind, Behinderte die keine Therapie bekommen usw.

Vor der Flüchtlingskrise habne wir das nicht geschafft.

Wir schaffen das nicht jetzt auch nicht.

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Kommentar von ManuViernheim
24.09.2016, 22:42

(Wir schaffen das nicht jetzt auch nicht.) = Fehler

Wir schaffen das jetzt auch nicht. = Korrektur

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Ich bin für Aufnahmestopp

Es muss nach meiner Ansicht ein Aufnahmestopp dringend geboten sein.

Begründung:

Weder die Anzahl der hier angekommenden Menschen, noch ihre Prüfung auf Asylanspruch, geschweige denn Prüfung der Qualifikationen für eine eventuelle weitere Perspektive, sind im vollen Umfang erfasst.

Dazu kommt die Hintertür zu den hier als Asylanten anerkannten Personen, sprich die "Familienzusammenführung", ein Fass ohne Boden.

Erst wenn das alles in aller Klarheit offen gelegt und festgestellt ist, kann man über weiteres nachdenken.

Zusätzlich muss man erstmal die negativ entschiedenen Asylanträge mit Abschluss, sprich Abschiebung, bearbeiten. Nach neusten Informationen handelt es sich dabei um über 500.000 nur noch geduldete Menschen, die hier letztendlich Kapazitäten unberechtigt binden.

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Ich bin für Aufnahmestopp

Wunschdenken nicht mit Merkel.

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Ich bin für Aufnahmestopp

LG Lina

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Der Sehofer ist schlau. Oder auch dumm. Er nennt eine Obergrenze, die dieses Jahr zu nicht einmal 20% errreicht sein wird.

Die Obergrenze des Elends auf der Welt ist schon lange erreicht. Aber da setzt jeden Tag noch einer eins drauf.

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Kommentar von Feuerherz2007
23.09.2016, 15:08

Ich fürchte, es geht hier nicht um Menschen, sondern um politisches Kalkül, unfassbar!

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Nein, keine Obergrenze

Unabhängig vom Grundgesetz stellt sich die Frage, was mit dem (möglichen) 200 001. Flüchtling geschieht. Will Herr Seehofer den persönlich in den Bodensee werfen?

Eine Obergrenze ist reine Stimmungsmache, wenn nicht gesagt wird, was bei Erreichen der Grenze geschehen soll.

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Kommentar von kayo1548
23.09.2016, 17:02

"was bei Erreichen der Grenze geschehen soll. "

das ist richtig; generell müsste es dann so so sein wie bei jedem anderen Gesetz auch: es muss in letzter Instanz mit Gewalt durchgesetzt werden, das ist ja die Grundlage der Politik.

Wenn man das nicht machen kann oder will ist ein Gesetz praktisch sinnlos.

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Ich bin für Aufnahmestopp

Selbst mit einer Obergrenze, machen sie sich von überall her auf dem Weg und glauben alles wartet nur auf sie und jeder freut sich, wenn sie sich integrieren. Garkeine Anreize bieten, weder Integration mit Arbeit, Ausbildung usw.

Und Asyl das sein lassen was es ist. Ein Aufenthaltsrecht für eine Zeit und wenn ehemalige Asylanten aus den Mahgreebstaaten in den Urlaub dort hin fahren können sollen sie auch wieder ganz zurück.

Da ohnehin die meisten garkein Recht auf Asyl in Deutschland haben, und es nur eine Ausnahmeregelung für Syrer war, sollte die Frage nach einer Obergrenze auch nur Syrer betreffen, dies wird aber immer offen gelassen.

Generell sollte eine Höchstqoute für Einwanderung gelten (als Schutz vor Überfremdung, Arbeitsplatzmangel usw. der eigenen Bevölkerung etc)

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