durch Epelepsie führerschein für 1 jahr weg was sollen wir tun?

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3 Antworten

Tut mir leid, aber ich habe so gar kein Verständnis für Deine Probleme. Ich habe selbst Ohnmachtsanfälle, wenn ich auch nicht krampfe.

Daß Dein Freund seine Medikamente mal so und mal so nimmt, ist doch seine eigene Schuld, als erwachsener Mensch sollte man sich seines Handelns bewußt sein. Daß irgendwann, beim Absinken des Wirkstoffspiegels jederzeit, auch nach so vielen Jahren, ein Anfall auftreten kann, weiß jeder Epileptiker, es sei, denn ist ignorant. Was wäre denn passiert, wenn er bewußtlos in eine Fußgängergruppe gefahren wäre oder irgendeinen anderen schwerwiegenden Unfall verursacht hätte? Dann wäre nicht nur der Führerschein definitiv weg sondern auch noch ein Strafverfahren eröffnet worden. Er müßte vermutlich einen neuen Führerschein machen, was wiederum mit weiteren Kosten verbunden wäre, vielleicht bekäme er gar keinen neuen mehr!

Es ist durchaus möglich, daß der Arzt nur in seinen Unterlagen vermerkt hat, daß er Deinem Freund gegenüber auf die Gefahr hingewiesen und eine Wartezeit von einem Jahr angeraten hat. Sollte Dein Freund aus irgendeinem Grund angehalten werden, weil sein Verhalten auffällig ist oder er einen neuen Anfall bekommen und erwischt werden, wird man sicher irgendwann auf dieses Fahrverbot aufmerksam werden. Dann ist der Führerschein weg, und zwar für immer.

Wenn erst Lebewesen durch ihn zu Schaden gekommen sind, ist es zu spät, denn tot ist man lange. Also soll er versuchen, sein Leben MIT Tabletten in den Griff zu bekommen und nicht alles auf die Schiene "ich kann nicht, es ist ja nocht sooo schlimm" schieben. Es gibt für alles Lösungen, die nicht auf Kosten anderer Leute gehen.

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naja, vielleicht mal mit dem arbeitgeber reden und eine andere arbeitszeit vereinbaren wo er seine arbeitsstelle mit den öffentlichen erreichen kann. durch die epilepsie hat er doch bestimmt auch einen grad der behinderung - oder?  vielleicht gibt es aber auch kollegen die sich bereit erklären, ihn mitzunehmen.

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Also ich würde noch einen Versuch bei einem anderen Neurologen starten. Vielleicht kann der eine Bescheinigung ausstellen, dass ein Anfall bei Medikamenteneinnahme ausgeschlossen werden kann.

Dann muss er dem Arzt halt hoch und heilig versprechen, dass er seine Tabletten jetzt penibel und zuverlässig einnimmt.

Ich würde noch nicht aufgeben. Und so lange kein Bescheid kommt: einfach erstmal weiterfahren. Ihr habt ja im Krankenaus nix unterschrieben, oder?

Mir wurde auch mal gesagt, ich soll kein Auto mehr fahren. Aber die Ärzte meitnen, sie haben Schweigepflicht, auch vor der Führerscheinstelle. Das ist allerdings schon 8 Jahre her.

LG

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