Frage von Argentum01, 353

Durch Alkoholgenuss zittern meine Hände?

Hallo, ich habe vor ein paar Tagen wieder mal zu tief in die Flasche geguckt und habe am nächsten Tag bemerkt, dass meine Hände stark zittern. Ich fühle mich nach jedem extremen Alkoholkonsum sehr, sehr schwach am nächsten Tag. Einen Kater hatte ich noch nie, aber dieses Händezittern beunruhigt mich. Ausserdem hat ich mal starke Gelenkschmerzen am Ellbogen. Wie Gicht, das bekommen ja ausschließlich nur alte Leute :D

Ich studiere an der Fachschule Chemie und da braucht man halt ruhige Hände. Mein Alkoholkonsum wurde stark reduziert, ganz aufhören konnte ich leider nie.

Manchmal bekamm ich kurze Zitterattacken, die sich wieder gelegt haben. Aufgetreten sind diese nur Tage später, nach extremen Alkoholkonsum.

Was hat das alles auf sich? Was kann man dagegen tun?

Danke für die Antworten

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Gesundheit & Medizin, 277

Hallo Argentum01,

Du studierst und weißt nicht, was das alles auf sich hat? Ich hoffe mal, ich falle nicht gerade auf einen Troll herein ;-)

Das alles spricht für eine Alkoholerkrankung. Du scheinst Dich in eine Sucht getrunken zu haben. Und da hilft nur: Entzug. Am besten in einer Fachklinik. Ich weiß, das klingt alles hart, was ich Dir antworte, aber mit schönen Worten wäre Dir nicht geholfen.

Gehe bitte zu Deinem Hausarzt, schildere ihm offen und ehrlich Deinen Alkoholkonsum, das Zittern, die Schwäche etc. Nur so kann er Dir helfen und Dich an die richtigen Stellen leiten.

Es gibt Medikamente, um die Entzugserscheinungen zu lindern, das wird also nicht mehr die Hölle, die es früher mal gewesen sein soll. Wie lange ein Klinikaufenthalt sich bei Dir empfiehlt, können Dir die behandelnden Ärzte sagen. Ich weiß, schwierig beim Studium, aber ohne Entzug wird alles nur noch viel, viel schlimmer, da kriegst Du sogar 'ne Garantiekarte drauf ;-)

Alles Gute

Buddhishi

Kommentar von 35637272 ,

Unterstelle NIE fremden Leuten Suchterkrankungen... Händezittern kann auch davon kommen dass die Nerven durch den Alkoholkonsum geschädigt wurden.. oder es ist ein Zeichen von Alkoholmissbrauch.

Kommentar von Buddhishi ,

Die Frage war, was das alles auf sich hat und die ganze Beschreibung deutet nunmal klar auf eine Suchterkrankung hin. Diese Ansicht teilt übrigens auch Tschoo.

Damit unterstelle ich ihm nichts, sondern beantworte seine Frage, was es auf sich haben könnte und was man dagegen tun kann.

Ob das nun an Nervenschädigungen durch zu hohen Alk-konsum oder ein Zeichen von Mißbrauch ist, also letztendlich, um welchen Grad einer Sucht es sich handelt, müssen Ärzte einschätzen. Nicht Du und nicht ich.

Und wenn Du schon ohne selbst zu antworten kommentierst: Zittern könnte sogar noch viel mehr Ursachen haben: z. B. eine Unterzuckerung. Und die Verdachtsdiagnose Gicht, die der FS selbst stellt, kann im übrigen durch Purine in Bier vorstellbar sein.

Bei künftigen Kommentaren kannst Du den kategorischen Imperativ weglassen und mir freundlich etwas schreiben. Aber für mich ist dies damit erledigt.

Kommentar von Argentum01 ,

Hallo Buddhishi, danke für deine Antwort. 

Ist ja nicht so als würde ich jeden Tag harten Alkohol trinken, aber am Wochenende gehe ich hin und wieder gerne fort. Beim trinken(ich lebe in Österreich, hier wird manchmal hart gesoffen) komme ich manchmal an meine Grenzen ohne mich zu übergeben.

Ich vertaue alles, was sicherlich alles andere als Gesund ist. Mein Zittern Problem hängt aber sicherlich auch stark vom Körpergewicht ab. Ich bin gerade noch im Idealgewicht (habe fast Untergewicht), das spielt sicherlich auch noch ne große Rolle. Aber ne Entzugsklinik ist schon gar ein bisschen übertrieben. Das mit zitternden Händen ist dann immer mit der Zeit verschwunden, aber beunruhigen tut es mich halt trotzdem. 

Lg 

Argentum

Antwort
von Tschoo, 255

"... das bekommen ja ausschließlich nur alte Leute "

"... Alkoholkonsum wurde stark reduziert, ganz aufhören konnte ich leider nie."

Hallo, alleine diese zwei Sätze sagen mir, dass du keine Chance mehr hast -- du mußt aufhören -- als Student kannst du ja mal nach "Jelinek, Phasen der Alkoholsucht" suchen -- da wird deine (körperliche, zittern) und geistige (aufhören nie) in Grundzügen beschrieben.

Ich habe übrigens Abi und Studium als (nasser) Alki geschafft -- also dass ist nicht das Problem, bin jetzt zwar über 25 Jahre trocken, aber die körperlichen und geistigen Symptome vom Alkohol haben mich jetzt gezwungen mit geregelter Arbeit aufzuhören -- Altersarmut als "Studierter"???

Gruß

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