Frage von SuohMikoto1, 79

Ist "Dunkel war's der Mond schien helle" eine Ballade oder ein Gedicht?

Wisst ihr ob das eine Ballade oder ein Gedicht ist? Name im Titel. Ich finde nämlich keine genaue Antwort....

Antwort
von Octuline, 47

Ah, das ist ein ziemlich bekanntes Gedicht, bei dem besonders viele sich selbst ausschließende Tatsachen benutzt werden.

Der Autor des Gedichts ist unbekannt, aber es heißt eigentlich einfach nur: "Dunkel war's..."

Antwort
von muschmuschiii, 36

.... ist ein Gedicht eines unbekannten Autors:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkel_war%E2%80%99s,_der_Mond_schien_helle

Antwort
von user6363, 45

DUNKEL WARS DER MOND SCHIEN HELLE
SCHNEEBEDECKT DIE GRÜNE FLUR
ALS EIN AUTO BLITZESCHNELLE
LAAAAANGSAM UM DIE ECKE FUHR

O gott, dunkle Erinnerungen, ich kann es immer noch auswendig. Das ist ein Gedicht, Schatzi. Brauchst du vielleicht noch stilistische Mittel? Ich hab meine Schulsachen aus der 9. noch.

Antwort
von Indivia, 26

http://faql.de/dunkel-wars.html schau mal dort

Antwort
von RuniX, 38

Würde auch sagen Gedicht

Mfg RuniX

Antwort
von ViribusUnitis, 37

ein Gedicht von James Krüss


Kommentar von SuohMikoto1 ,

kk

Kommentar von ViribusUnitis ,

UUPs oder von Morgenstern oder gar Unbekannter Verfasser !? Aber das war ja nicht die Frage ;)  ein Nonsens- Gedicht ;)

Antwort
von rommy2011, 21

Dunkel war's, der Mond schien helle,

Schneebedeckt die grüne Flur,

Als ein Auto blitzesschnelle

Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute

Schweigend ins Gespräch vertieft,

Als ein totgeschossner Hase

Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe

Rückwärts einen Berg hinauf.

Droben zog ein alter Rabe

Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen

Und mit fürchterlichem Krach

Spielen in des Grases Zweigen

Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,

Die blau angestrichen war

Saß ein blondgelockter Jüngling

Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schachtel,

Zählte kaum erst sechzehn Jahr,

Und sie aß ein Butterbrot,

Das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,

Der sehr süße Birnen trug,

Hing des Frühlings letzte Pflaume

Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße

Wirbelte der Staub empor.

Und ein Junge bei der Hitze

Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen

Hielt er sich die Augen zu.

Denn er konnte nicht ertragen,

Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter

Durch das blaue Kornfeld hin.

Endlich ging die Sonne unter

Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe

Abends in der Morgenröte,

Als er auf dem Nachttopf saß

Und seine Morgenzeitung las.

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