Anscheinend ändert sich die WTG-Politik immer wieder mal, und deswegen würd ich mich freuen, da den aktuellen Stand zu erfahren.. Im Internet hab ich ab und an über "Mischehen" gelesen, neulich hat mir jemand erzählt, dass tatsächlich nur untereinander geheiratet werden soll. Ich kenn die Formulierung, dass nach Möglichkeit "nur im Herrn" geheiratet werden soll. Bin ich - am besten als Christin ohne Amtskirchenzugehörigkeit umschrieben - für die ZJ schon außerhalb des Herrn (was den Ehefall angeht) ?! Kann es übrigens auch sein, dass eine Versammelung mit "strengeren" Ältesten eben auch dort rigidere Richtlinien festlegt?
Offiziell wird niemand einem ZJ verbieten, einen Nicht Zeugen zu heiraten. Soweit geht man denn doch nicht. Da allerdings der Umgang mit Weltmenschen nach Möglichkeit begrenzt werden soll wird ein ZJ es schwer haben, die Liebe außerhalb zu finden. Zusätzlich wird laufend in den Zeitschriften darauf hingewiesen. Ich bin Christ und kein ZJ, ich bin hier aber der Meinung, ein Christ tut gut daran, nur im Herrn zu heiraten. Das ist gut für den Glauben und die Beziehung. Denn spätestens bei der Kindererziehung treten Differenzen auf, es sei denn der Ehepartner interessiert sich in keiner Weise dafür, was dem Kinde beigebracht wird....

Ein ungleiche Verbindung bringt für die Ehe häufig zusätzlichen Druck und vermehrte Belastung mit sich. Wer „im Herrn“ heiratet, kann erwarten, daß sein Partner sich nach Jesu Verhaltensmuster ausrichtet. Daher werden Christen aufgefordert, „nur im Herrn“ zu heiraten (1. Korinther 7:39). Die Einheit in der Anbetung kann einer Ehe starken Halt geben . Übereinstimmende Glaubensansichten sind christlichen Ehepaaren zudem eine Hilfe, Differenzen friedlich beizulegen. Die Bibel rät Christen, ‘nicht nur die eigenen Dinge in ihrem Interesse im Auge zu behalten, sondern auch persönlich Interesse zu zeigen für die der anderen’. Selbstverständlich gehört zu einer Beziehung mehr, als denselben Glauben zu haben. Auch die gegenseitige Anziehung ist von Bedeutung (Hoheslied 3:5; 4:7, 9; 5:10). Aber damit eine Ehe Bestand hat, sind gemeinsame Wertvorstellungen ein entscheidender Faktor. In dem Buch Are You the One for Me? ist zu lesen: „Partner, die ähnliche Wertvorstellungen haben, sind viel eher imstande, eine glückliche, harmonische und dauerhafte Beziehung aufzubauen.“
Teddylein am 3. Oktober 2008 00:06 Hätte ich auch ähnlich beantwortet.
DH!
Das hast Du aber wirklich gut beantwortet. Dem kann ich auch nur zustimmen.
Meine Freundin ist katholisch und hat einen von Jehovas Zeugen geheiratet. Da gab es überhaupte keine Probleme! Wichtig ist, das die Menschen tolerant sind!
Kabark am 1. Oktober 2008 13:07 Ja, und die ZJ'ler sind ein Paradebeispiel für Toleranz.^^^^
Mag sein, dass sie ein außergewöhnliche tolerantes Exemplar erwischt hat... Allerdings sehe ich das eher, wie überall anders auch: Es gibt eben solche uns solche. Es gibt schließlich auch ganz fanatische katholiken und Moslems...
Das ist ja schonmal keine ganz schlechte Nachricht..;). Aber - wie gesagt - vielleicht hat sich da wieder mal was geändert. Und die Zeugen haben wohl ein paar ganz gute Eigenschaften, aber Toleranz gehört leider eher nicht dazu..

Ja ich denke das ist wirklich so, daß nur Zeugen Jehovas untereinander heiraten dürfen. Andere Christen zählen nicht dazu.

das wird ihnen geraten, damit kein SAUERTEIG die herde der schafe verunreinigt.
Ein Zeuge Jehovas soll (darf) nur einen Zeuge Jehovas heiraten. Wenn ein Zeuge Jehovas eine "weltliche" Person heiratet wird er zwar nicht sofort ausgeschlossen, jedoch werden dieser Person mit Sicherheit sofort sämtliche Vorrechte (Ämter) entzogen. Dieser "böse" Zeuge Jehovas wird von allen anderen Glaubensbrüdern mit Verachtung gestraft. Psychoterror pur! Siehe: http://kirchenaustritt.wg.am/zeugen_jehovas.html
Bild/er:
Nein, es ist nicht unbedingt so. Es ist besser ,aber es steht der Person frei zu was sie/er machen möchte. Mein Cousinen hat jemanden aus " der Welt( bescheuerter begriff)" Und wird wohl auf Kritisiert aber er wurde noch nicht rausgeschmissen.
In 1. Korinther 7 : 39 steht: "Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber im Tod entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn." (noch nachlesen: 5. Mose 7 : 3,4 , Nehemia 13:26) Es wird Zeugen Jehovas nicht verboten jemand zu heiraten der kein Zeuge ist, wird aber aufgrund der Aussage der Bibel sehr empfohlen. Erfahrungsgemäß gibt es immer wieder Probleme in solchen Ehen, wo nur einer ein Zeuge Jehovas ist, weil zum Beispiel Zeugen Jehovas kein Weihnachten feiern und kein Geburtstag, 3 mal in der Woche Zusammenkünfte besuchen und von Haus zu Haus gehen. Viele ungläubige Partner wollen dies nicht und so muß der gläubige Teil seinen Glauben oft trotz Widerstand ausüben. Es gab aber auch viele Fälle, wo der ungläubige Teil den Glauben nach langen Jahren doch noch angenommen hat.
DH!