Frage von psvitabesitzer, 401

Dürfen wir Tiere wie unbelebte Ware behandeln?

Ja, es wird hart in dieser Frage... Hier dürft ihr erstmal nicht emotional daran herangehen.

Mir geht es gerade um die Veganer/Vegetariersituation. Diese wollen ja keine Tiere/ tierische Produkte essen. Nun habe ich dazu ein paar Gedanken:

1) Diese Tiere werden gezüchtet. D.h. ohne ihren Todesgrund (Nahrung) gäbe es sie nichteinmal. Kann man dann noch von unfairer Behandlung sprechen, wenn man sie dann tötet? Gerade bei 'biologischer' Haltung, bei der sie ja mehr oder weniger normal leben und halt zu einem anderen Zeitpunkt sterben.

2) Darf man den Tieren überhaupt die menschliche Emotionalität zuweisen? Wenn eine Kuh erschossen wird ist es ja für sie nicht das selbe Gefühl wie für einen Menschen. Ein Mensch kann in seinem Leben ja mehr erleben als eine Kuh, deren Lebenssinn ja hauptsächlich aus Essen und Fortpflanzen besteht. Ein Mensch ist anders, er macht sich mehr Gedanken über sein Leben und hat auch zum Beispiel eine stärkere emotionale Bindung zu seinen Kindern, will die Welt bereisen, etc. Das klingt jetzt vielleicht hart, aber eine Kuh ist nun mal kein Mensch.

3) Soll man sich jetzt als erstes fleischfressende Tier anders entscheiden, obwohl das in der Nahrungskette nie passiert?

4) Ist es nicht in Ordnung, wenn man Fleisch vom Biobauern um die Ecke besorgt? Dann leben die Tiere schön, und werden so schnell wie möglich getötet, damit sie es nicht merken. Ist das schon zu viel?

Schreibt mir mal eure Gedanken in die Antworten. Gefragt sind natürlich auch die Vegetarier/Veganer, wenn ihr nicht gerade 'Du schai* Tierquäler' herschreibt. Danke, schönen Abend.

Antwort
von flunky, 121

1) Ich finde, du setzt hier am falschen Punkt an. Natürlich sind Tiere zum Töten und als Nahrungsmittel gezüchtet. Doch für mich ist die eigentliche Frage, dürfen wir Tiere züchten?
Dürfen wir ein Tier vergewaltigen, um dann den Nachwuchs zu stehlen und zu essen?
Nicht jedem Tier geht es schlecht, doch einige Großbetriebe setzen mehr auf den Gewinn als auf das Tierwohl.
Bei Bio sollte es den Tieren natürlich großartig gehen, bis zu ihrem Tod, aber ich kann mich nicht mit Tieren unterhalten und deshalb nicht feststellen, ob es für sie okay ist.

2) Tiere sind durchaus sehr emotionale Geschöpfe. In der Milchindustrie ist es zum Beispiel üblich das Kalb der Mutterkuh kurz nach der Geburt abzunehmen. Sowohl Kalb als auch Kuh beginnen daraufhin laut zu "rufen".
In einer Herde haben Kühe eine sehr starke Gemeinschaft, sie können die einzelnen Herdenmitglieder unterscheiden und haben merken sich, welches Tier sie mögen und welches nicht.
Bei vielen Zierarten sieht man auf dem Schlachthof Angst. Die Tiere halten Abstand zu der Tür ins Schlachthaus und drücken sich aneinander. Oftmals kann man beobachten, wie Tiere sich gegenseitig ablecken oder sanft anstupsen. Dies ist vollkommen normales Verhalten, um Trost zu spenden.
Ja, eine Kuh oder ein Schwein ist kein Mensch. Hier sind wir beim Speziesmus nach Singer.
Ein Schwein hat den geistigen Entwicklungsstand eines dreijährigen Kindes, damit ist es klüger als ein Hund. Wieso essen wir jetzt aber das Schwein und nicht den Hund oder das Kleinkind?
Die Antwort darauf: Wir sind Speziesten. Für Singer ist das so ähnlich wie Rassismus oder Sexismus.
Wir sollten also aufhören Grenzen an der Spezies zu ziehen und anfangen, diese an Entwicklungsstand zu ziehen.

3) Sollte man als erstes Tier Waffen verwenden um artverwandte Tiere zu töten?
Das haben wir schon gemacht, wieso jetzt nicht etwas utilitaristisch sinnvolles?

4) Hier kommt der Utilitarismus.
Kein Lebewesen möchte Leid erfahren. Der Transport irgendwohin bedeutet für die meisten Tiere jedoch Angst und Stress. Eine ungewohnte Umgebung im Schlachthof oder Blutgeruch.
All das und viel mehr ist Leid für ein Tier. Egal wie wundervoll das bisherige Leben war. Kannst du sagen, das tierische Leid ist weniger "wert" als dein "Leid" bei Fleischverzicht?
Ich nicht.

Antwort
von Andretta, 35

Die Gründe für Veganismus darauf zu beschränken, Mitleid mit der gequälten Kreatur zu haben, greift absolut zu kurz.

Dass ich mich heute zu etwa 95 % vegan ernähre, ist für mich vor allem eine vollkommen rationale Entscheidung. Wenngleich mich das große Elend in den Ställen auch nicht kalt lässt.

Aktuell werden allein in Deutschland jedes Jahr über 1.000.000.000 (eine Milliarde) Tiere für Nahrungszwecke getötet. 80 % der für diese Tiere verwendeten Proteinfuttermittel werden aus der sog. Dritten Welt bezogen, während dort mindestens genauso viele Menschen (ver)hungern, wie wir hier jährlich Tiere schlachten.

Ein Blick z.B. nach Südamerika zeigt heute riesige Monokulturflächen und eine durch Gentec und massive Pestizideinsätze zerstörte Umwelt. Kleinbauern, die dort einmal ihr Auskommen hatten, sitzen inmitten dieses Wahnsinns und müssen hilflos zusehen, wie ihre Kinder verhungern oder an der großzügig versprühten Giftpampe jämmerlich krepieren. Während wir empört auf unser Recht auf unser täglich Stück Fleisch pochen?

Mit unserer irrwitzigen Lust auf Fleisch tragen wir bei zu einem rasanten Klimawandel. Wir zerstören munter nicht nur den Regenwald. Jede Sekunde (sic!) wird weltweit eine Waldfläche in der Größe eines halben Fußballfeldes vernichtet, ein Großteil davon als Weidefläche und zur Produktion von Futtermitteln für die „Nutztierhaltung“.

90 % aller Tier- und Pflanzenarten müssen dem Intensivbau weichen, das Artensterben wird angegeben mit 70 Arten/Tag (E.O. Wilson) bis zu 500 Arten/Tag (T. Erwin).

Wir haben große Probleme mit Bodenerosionen durch die einseitige Nutzung und damit Auslaugung der Böden. Die Versteppung von entwaldeten Landschaften bedingt in hohem Maße die Anhäufung von Naturkatastrophen.

Unser völlig überzogener Anspruch auf Steak und Co. bedingt, dass heute ca. 1/3 der eisfreien Erdflächen für Viehweiden und 70% aller Agrarflächen für Viehfutter genutzt werden.

Riesige Tier“herden“ tragen maßgeblich bei zu dem sog. Teibhauseffekt durch Lachgasausstoß (310mal schädlicher als CO2, 65 – 70% der weltweiten Lachgasemissionen durch Tierhaltung), Methanausstoß (21mal schädlicher als CO2, 35 – 40% der weltweiten Methanemissionen durch Tierhaltung) und CO2-Ausstoß (rund 18% der weltweiten Emission durch Tierhaltung).

Für die „Produktion“ eines einzigen Kilos Rindfleisch werden 16 kg Getreide und Soja verballert. Und das, während rund 1 Mrd. (jeder 7.) Menschen verhungern?

Der massive Anfall von Gülle mit ihren Ammoniakdämpfen (80% der weltweiten Emission) führt zu saurem Regen (PH-Wert im Boden sinkt, setzt Schwermetalle wie Blei und Cadmium frei), zu Waldsterben und einer Überdüngung der Gewässer. Allein in Deutschland kippen wir jährlich zwischen 170 und 200 Millionen Tonnen Gülle auf die Felder.

Wir bekommen zunehmend Probleme mit unserem Grund- und Trinkwasser. In Niedersachsen haben die Wasserwerke schon jetzt große Schwierigkeiten, die Bevölkerung mit unbedenklichem Trinkwasser zu versorgen. Es gelingt derzeit nur noch durch den Zukauf weniger belasteten Wassers, das dann mit dem stark belasteten Wasser vermischt wird, um überhaupt auf einigermaßen vertretbare Schadstoffwerte kommen zu können. Und damit wollen wir unseren Kindern den Brei bereiten?

Unsere ungebremste Lust an Fleisch und Milch trägt bei zu einer unerhörten Wasserverschwendung. Für ein kg Nahrung benötigt man Wasser in folgender Menge: Äpfel 700 Liter, Kartoffeln 900 l, Getreide/Brot 1.300 l, Sojabohnen 1.800 l, Eier 3.300 l, Hühnerfleisch 3.900 l, Schweinefleisch 4.800 l, Käse 5.000 l, Rindfleisch 15.500 l).

Unsere derzeitige extensive Tierhaltung mit ihren überwiegend unsäglichen Haltungsbedingungen führt zu einem ebenso extensiven Antibiotikaeinsatz (schnelle Übertragung von Erregern, geschwächtes Immunsystem der Tiere, Risiko von Epidemien). Bereits jetzt haben wir ein großes Problem mit Resistenzen von Erregern, die auch uns Menschen krank machen.Und unsere bislang effektivsten Mittel zeigen immer weniger Wirkung.

Bei Tierbauern, die in Krankenhäusern für eine stationäre Behandlung vorstellig werden, wird inzwischen standardmäßig auf MRSA etc. untersucht, leider mit meist positivem Ergebnis und der anschließenden Unterbringung in Quarantäne. Nichtsdestotrotz infizieren sich hierzulande laut der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) rund 800.000 Menschen an Krankenhauskeimen, rund 40.000 von ihnen sterben daran. Nicht zuletzt, weil wir unsere guten, wirksamen Medikamente für des Deutschen Recht aufs Kotelett verballern. Schade, wenn es irgendwann die eigene Familie trifft, nicht wahr? Oder nur ein bedauerlicher Kolateralschaden?

So umfangreich meine Argumentation bis hier schon ist, sie ist immer noch nur ein kleiner Teil der gesamten Argumentationskette. Ich könnte noch stundenlang referieren über die Folgen unseres hohen Fleisch- und Milchproduktkonsums. Über Konzentration von Konzernen, Lobbyismus und fehlgeleitete Subventionen, das Sterben landwirtschaftlicher Kleinbetriebe, Überproduktion, Gammelfleisch, Fleischtransporte in die sog. Dritte Welt, „Zivilisations“krankheiten durch ausufernden Fleischkonsum, die hohen volkswirtschaftlichen Kosten, den Zusammenhang von nicht artgerechtem Futter mit der Entstehung von Keimen wie Ehec, Blut und Eiter in der Milch durch schmerzhafte Euterentzündungen, unter denen rund ein Drittel unserer Kühe leiden, Zuchttiere aus dem Hause Frankenstein, Rückstände von Medikamenten und anderer Chemie in dem Fleisch, das wir verzehren und das über die Gülle auch in unser Gemüse kommt. Über das, was wir unseren Kindern antun, indem wir unseren Planeten derart zerstören. Und, und, und. Von der tagtäglichen Folter, die wir unseren Mitgeschöpfen antun, ganz zu schweigen.

Wer sich gerne tiefer in die Themen einarbeiten möchte, dem sei zum Beispiel  www.brot-fuer-die-welt.de/.../2.../analyse\_34\_futtermittelstudie.pdf   oder Bücher wie die von Andreas Grabolle oder Melanie Joy empfohlen.

Die Folgen dieser unersättlichen Gier nach totem Tier und Milch, die Folgen haben wir alle zu tragen. Vor allem aber unsere Nachkommen.

Guten Appetit!

Kommentar von kami1a ,

Ich ziehe meinen Hut.

Antwort
von Nijori, 30

1. rein prakmatisch hast du da einen Punkt aber meiner Meinung nach ist die ganze Situation falsch nur kann man der unnnatürlichen Menge Menschen ja nur mit dieser Zucht Situation beikommen meine Meinung schaffen wir so 99% der Menschen ab dann können Tiere wieder natürlich leben wir jagen sie normal und jeder hat seine Chance.

2.Woher willst du das wissen warst du schonmal Kuh unsere Beweggründe mögen vllt etwas komplexer sein als die einer Kuh aber es sind im Grunde die selben glaubst du unser Lebenssinn wäre biologisch betrachtet mehr? Auch die Kuh hat Bindungen an andere Tiere vllt Menschen die Kuh würde auch Reisen nicht in Flugzeugen aber sie würde umher ziehen fremde Wiesen genießen für mich hat alles den selben Wert Mensch Tier ( was eigentlich ein und das selbe ist) selbst Pflanzen wenn du es nicht besser weißt, wenn du nie im kopf einer Kuh warst sollstest du dich nicht so schnell überlegen fühlen.

3. Nein Leben ist Tod, Tod ist Leben es ist das System der ganzen Natur ohne würde alles auseinander fallen. Hätten wir uns durch unnatürliche Mittel wie Ausrottungen und Technologie nicht aus diesem Kreis ausgenommen würden wir es vllt verstehen. Unsere Vorfahren und heutige Naturvölker wissen das erst später kamen wir auf die lächerliche Idee wir wären anders besser stellten Fragen die es nicht gibt dachten uns Religionen aus basierend auf der verherrlichung von Menschen vergaßen was wir einst wussten und nun sind wir an dem Punkt das wir aktiv gegen die Natur und ihre Systeme und Gesetze arbeiten.

4. ich schätze das klärt sich mit meiner 1.

ich schätze das ist etwas übers Thema herrausgeschossen teils aber das Eine geht bei mir nicht ohne das Andere.

Antwort
von Ella560, 88

Hallo, 

Ich bin Vegetarier, allerdings wegen meiner Meinung zu diesen Themen, nicht andersherum.

1) sieh das mal aus Sicht der Tiere: Die Kuh/das Schwein/... weiß nicht, warum es seine Jungen bekommen soll. Die Mutter plant rein körperlich, sie großzuziehen indem sie z.B. Milch produziert. Für sie hat das Züchten lediglich den Sinn, sich zu vermehren. Sie gebärt ihre Jungen nicht, damit sie später auf unserem Teller landen. Sie kann sich aber nicht gegen all diese Vorgänge wehren. 

Das zunächst noch junge Kalb, weiß auch nicht, dass es zu einem Steak gemacht werden soll. Es lebt, um zu fressen und sich selbst zu vermehren.

2) Für eine Kuh ist ihr Leben das größte, was sie erleben kann. Sie gibt sich mit dem Tierleben zufrieden. Für sie ist fressen, Schutz ihrer Jungen, schlafen, so erfüllend, wie für uns menschentypische Dinge. Man kann ihr nicht klarmachen, dass sie weniger im Leben erreichen kann. Ob das tatsächlich auch so ist, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich nimmt die Kuh sich selbst wichtiger und stellt sich über die Menschen. Sie hat nur nicht die Möglichkeit, das auszuleben. Der Mensch hingegen schon, indem er sie domestiziert, quält oder aufisst.

3) Wie gesagt, Menschen haben mehr Möglichkeiten. Niemand zwingt Menschen Fleisch zu essen. Fleischfressende Tiere müssen das tun, um zu überleben. Wir sind weit entwickelt, wissen wie man ohne Fleisch leben kann, und auch keine aussschließfleischfressenden Tiere. Wenn wir es können, steht uns doch nichts mehr im Weg.

Deshalb stimmt deine Aussage nicht mehr. In der Nahrungskette passiert es wohl, dass sich ein Tier umentscheidet. Beispiel: Ich bin biologisch gesehen ein Tier und auch ein Teil der Nahrungskette. Jetzt habe ich mich umentschieden, somit passiert es.

Jetzt mal ehrlich, wir Menschen heben uns in so vielen Bereichen von der Natur/den Tieren ab. Wir leben in Häusern, obwohl Menschen ursprünglich in Höhlen wohnten. Wir leben total unnatürlich. Nur beim Thema Fleisch soll das nicht gehen?

4) Naja, so super geht es den Tieren da auch nicht immer. Ich finde es einfach nicht richtig, über Leben und Tod zu entscheiden, wenn es nicht zum Nutzen des betroffenen Lebewesens ist. 

Angenommen ein Tier lebt das perfekte Bio-Leben. Ist es dann nicht sogar schrecklicher, ihm dieses schöne Leben plötzlich wegzunehmen? 

Tiere leben im Moment. Und egal wie toll ihr Leben vorher war, sie erleben trotzdem den Moment, in dem sie ins Schlachthaus geführt werden und getötet werden.

Antwort
von kloogshizer, 120

1.) Naja es gibt hier verschiedene Individuen die verschiedene Interessen haben, die verschieden berücksichtigt werden müssen. Es gibt ja auch z.B. ein Tierschutzgesetz, d.h. wir sprechen Tieren gewisse Interessen zu, z.B. nicht gequält zu werden, etc.

2.) Jetzt haben wir auch Interessen. Die Tiere schmecken nämlich gut, und da stellt sich die Frage welches Interesse wir höher werten möchten. Es stimmt, die Kuh ist kein Mensch und hat andere Interessen, trotzdem würde jeder an irgendeiner Stelle Stop sagen, und der Kuh ein höheres interesse zubilligen. Und gewisse Interessen teilen wir auch mit der Kuh. Z.B. beschützen wir unsere Jungen, und möchten keinen Schmerz erfahren.

Das mindeste ist, sich dessen bewusst zu sein, und sich zu informieren, wie die Tiere leben, die man verspeist.

3.) Nur weil etwas in der Natur vorkommt ist es nicht "gut". Schimpansen führen Ausrottungskriege, die Natur ist grausam und erbarmungslos, fast alle wilden Tiere sterben unter großen Qualen. Von der Natur kann man sich gewiss nichts absehen.

Die Frage ob man sich als erstes fleischfressendes Tier anders entscheiden soll, obwohl das in der Nahrungskette nie passiert stellt sich also nicht. Was in der Nahrungskette passiert, ist kein Hinweis auf gute Entscheidungen.

4.) Weiß nicht so genau. Ist generell ein schwieriges Thema.

Antwort
von Heavengotmyhero, 134

Also ich finde es generell beschissen wie die meisten Menschen mit den Tieren umgehen. Fängt bei der Haltung im Zoo an und endet beim Essen.
Ich meine stell dir mal vor du lebst nur zum Züchten oder um gegessen zu werden. Auch ein Tier lebt nur einmal. Schon klar er heißt "Fressen oder gefressen werden". Aber nicht auf so eine unfaire Art. Die Menschen nutzen ihre macht schamlos aus und denken egoistisch. Ich finde die meisten Menschen gehen zu respektlos mit Tieren um. Wenn man so Sachen hört wie z.b, dass bei fastfood ketten die Tiere rumgeschubst und auf den Boden geworfen werden.. das ist ein qualvoller Tod und sowas sollte kein Tier erleben müssen.
Ich respektiere Tiere genauso wie Menschen und für Menschen die mit Tieren nicht richtig umgehen habe ich nur Verachtung über.

Kommentar von supercitty ,

da stimm ich dir voll und ganz zu

Kommentar von Heavengotmyhero ,

Dankeschön :)

Kommentar von AppleTea ,

Seh ich auch so. Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn die Leute die Tiere jagen und erlegen würden (wie alle anderen auch) und sie dann essen. Wir haben das recht Fleisch zu essen, wir sind auch Tiere, selbst wenn wir es nicht brauchen. Aber nicht SO! Eingesperrt, überzüchtet, gequält? Es muss nicht sein..

Kommentar von Omnivore08 ,

Wir sind Menschen. Auch ihr Veganer. Und ihr habt verdammt nochmal nicht das Recht ständig Landwirte als TIERQUÄLER zu beschimpfen! Euch würde ich das gesamte Essen wegnehmen...dann könnt ihr von mir aus selbst in der Erde wühlen!

Kommentar von kloogshizer ,

Wer sagt denn das Landwirte generell Tierquäler sind... Die wären ja doof ihre Lebensgrundlage zu schädigen. Der Landwirt muss halt den Spagat machen zwischen einigermaßen zufriedenen Tieren, die nicht krank oder übermäßig gestresst sind, und möglichst viele Tiere möglichst günstig zu halten. Und da haben wir es schon.

Den Tieren werden natürlich ihre Jungen sofort weggenommen... Viele Tiere stehen wochen- oder monatelang an einer einzigen Stelle.

In Hühnerfarmen mit Bodenhaltung ist es schon extremer, da kommen die Tiere überhaupt garnicht mehr mit Menschen in Kontakt... wird alles mit Maschinen gemacht. Die stehen ihr ganzes miserables Leben lang in einem riesigen düsteren Raum ohne Tageslicht mit tausenden von Artgenossen und picken sich wahllos gegenseitig an. Um die Verletzungen zu minimieren wird ihnen vorher mit einer heißen klinge der spitze Schnabel abgeschnitten, der im übrigen voller Nerven ist.

Wenn nach 30 Tagen die Hühner ausgewachsen sind, werden sie  zusammengerächt, die toten hühner eingesammelt, alles desinfiziert und es geht von vorn los.

Das Schlachten ist vermutlich noch das humanste an der ganzen Sache, dann werden sie endlich von ihrer bedauerlichen Existenz erlöst.

Kommentar von Omnivore08 ,

Wer sagt denn das Landwirte generell Tierquäler sind.

Veganer!!! :

Wir haben das recht Fleisch zu essen, wir sind auch Tiere, selbst wenn wir es nicht brauchen. Aber nicht SO! Eingesperrt, überzüchtet, gequält?

Den Tieren werden natürlich ihre Jungen sofort weggenommen...

In der Milchwirtschaft ja.

Viele Tiere stehen wochen- oder monatelang an einer einzigen Stelle.

Das ist unfug! Das kommt allerhöchstens in der Ferkelzucht vor!

In Hühnerfarmen mit Bodenhaltung ist es schon extremer, da kommen die Tiere überhaupt garnicht mehr mit Menschen in Kontakt... wird alles mit Maschinen gemacht.

Was ist daran schlimm?

Die stehen ihr ganzes miserables Leben

Immer diese Polemik! GENAU DAS meinte ich!

in einem riesigen düsteren Raum ohne Tageslicht

Schon mal was von der Beleuchtungsvorschrift gehört? Und selbst Bodenhaltung kann auch Tageslicht haben.

Und? Wer zwingt dich denn? Kauf deine Eier doch von Freilandhaltung....gibt schließlich Kennzeichnungspflicht!

dann werden sie endlich von ihrer bedauerlichen Existenz erlöst.

Genau diese Polemik und diese überzogenen Szenarien meinte ich. Und damit beschuldigt ihr die Landwirte als Tierquäler!

Ich finds widerlich!

Kommentar von kloogshizer ,

Hmm... ich weiß nicht. Ich bin normalerweise nicht der, der unnötig viele Adjektive verwendet, aber miserables Leben und bedauerliche Existenz ist jetzt nicht sonderlich übertrieben. Würdest du sagen dass diese Tiere es immer schön warm haben, immer was zu fressen und zu trinken, immer Gesellschaft oder wie? Wer sich angegriffen fühlt, soll sich von mir aus angegriffen fühlen. Es wäre ja schon was gewonnen, wenn überall auf der Welt Vorschriften wie in Deutschland existierten. Aber guten Gewissens zurücklehnen könnte man sich damit nicht.

Kommentar von Heavengotmyhero ,

keiner hat hier speziell was von Landwirten geschrieben. Von jemandem wie dir lass ich mir gar nichts wegnehmen. Du bist bestimmt auch von der Sorte Mensch die jeglichen Respekt vor Tieren verloren haben. Kannst ja nochmal im Text lesen was ich für Menschen wie dich über habe. ;-)

Kommentar von Omnivore08 ,

Du bist bestimmt auch von der Sorte Mensch die jeglichen Respekt vor Tieren verloren haben.

Ganz sicher NICHT! Vorallem hab ich aber nicht den Respekt vor den Leuten verloren, die meine NAHRUNG herstellen!

Kannst ja nochmal im Text lesen was ich für Menschen wie dich über habe. ;-)

Ich sage dir, was ich für Menschen übrig habe, die ständig die Landwirte als Tierquäler beschimpfen: Das gleiche nämlich wie du:

VERACHTUNG!

Kommentar von Heavengotmyhero ,

meine güte komm mal wieder runter ich habe hier niemand persönlich angesprochen oder beschimpft werder landwirte noch irgendwelche Züchter oderso. keiner hat was davon geschrieben. Was ich geschrieben habe ist meine Meinung und dabei bleibe ich.

Kommentar von Omnivore08 ,

meine güte komm mal wieder runter ich habe hier niemand persönlich angesprochen oder beschimpft werder landwirte noch irgendwelche Züchter oderso.

Ihr bekommt das anscheinend nicht mal mit, was ihr immer für einen Unfug schreibt: ICH ZITIERE:

Die stehen ihr ganzes miserables Leben

dann werden sie endlich von ihrer bedauerlichen Existenz erlöst

Wer hält denn die Tiere in dieser angeblichen miserablen Haltung und erlöst sie dann von ihrer angeblichen bedauerlichen Existenz?

Ihr greift niemanden an? NATÜRLICH tut ihr das! Ihr seht das nicht mal selbst!

miserabel und bedauerlich sind hier ganz andere Dinge!

Kommentar von Heavengotmyhero ,

mit dir zu diskutieren macht kein Sinn also lass ich es :-) der klügere gibt nach.

Antwort
von kayo1548, 132

1) richtig und die Frage wäre welche Tiere es heute noch geben würde, wenn man sie nicht mehr entsprechend hält bzw wäre die Frage ob diese Tiere in freier Wildbahn noch lebensfähig wären.

Man könnte nun aber argumentieren, dass man das ja wie im Zoo handhaben könnte sprich ohne Schlachtung o.ä. - das wird z.T. auch so gehandhabt.

Das wäre wenn es einem da nur um die Arterhaltung geht auch eine Möglichkeit wobei natürlich die Frage wäre ob das dann auch so gehandhabt werden würde und sicher wäre die Zahl der Tiere deutlich niedriger.

"Fair und Unfair" sind Definitionssache;

Und Tiere werden hier ja kaum wie "unbelebte" Gegenstände behandelt, sonst wären die Haltungsbedingungen ja egal, die Art und Weise der Tötung usw.

Sie werden eben wie Nutztiere behandelt - ob man dann Erzeugnisse konsumieren will die daraus entstehen muss jeder für sich entscheiden; eine objektive Antwort gibt es darauf nicht

2) Nein, kann man nicht.

Eine Kuh denkt und fühlt nicht wie ein Mensch, das ist nicht möglich. Was aber klar ist, ist das eine Kuh durchaus in der Lage ist beispielsweise Schmerzen bewusst warzunehmen und viele Tiere sind zu unterschiedlichen Arten von Emotionen fähig.

Aber kein TIer hat da dieselbe Wahrnehmungs- und Erlebnisgrundlage wie der Mensch - daher kann man das nicht 1:1 übertragen und sich auch nicht wirklich hineinversetzen.

"in Mensch kann in seinem Leben ja mehr erleben als eine Kuh, deren
Lebenssinn ja hauptsächlich aus Essen und Fortpflanzen besteht."

Ist beim Mensch grundlegend auch nur bedingt anders: Vieles was wir tun lässt sich daraufgehend reduzieren, hat aber natürlich völlig andere Ausmaße angenommen

"3) Soll man sich jetzt als erstes fleischfressende Tier anders entscheiden, obwohl das in der Nahrungskette nie passiert? "

Als Mensch hat man die Möglichkeit sich zu entscheiden und kann das, wenn genügend ALternativen bereit stehen, auch tun.

Das muss jeder für sich entscheiden - ein "soll" gibt es da nicht.

"4) Ist es nicht in Ordnung, wenn man Fleisch vom Biobauern um die Ecke besorgt"

Wenn du das für dich in Ordnung findest kannst du das tun, wie gesagt: eine objektive Antwort gibt es darauf nicht - nur unterschiedliche Ansichten.

Antwort
von Questi1, 135

1) Menschen werden auch nur 'gezüchtet',, bzw. die Geburten werden gefördert damit unser Kapitalismus bestehen kann. Je mehr Menschen, desto mehr Geld fließt dort hinein.
2) Tiere haben auch Gefühle, es ist erschreckend, dass es heutzutage tatsächlich noch Menschen gibt, die das nicht wissen/erkennen.
3) Unser Essverhalten ähnelt in keinster Weise dem anderer Fleischfresser. Menschen sind verschwenderisch, Tiere töten nur das, was sie wirklich essen.
4) aus Erfahrung: Biobauern behandeln leider in vielen Fällen die Tiere nicht wie angepriesen. Ich kenne Bio-Kühe, nur als ein Beispiel, die angeblich immer draußen sind, die aber in Wahrheit noch nie eine Wiese gesehen und oft viel zu geschwollene Zitzen haben.

Kommentar von Kindred ,

"Tiere töten nur das, was sie wirklich essen." Dann kennst du dich wohl schlecht mit dem Verhalten von Katzen aus.

Kommentar von Bitterkraut ,

Katzen jagen und töten auch zu Trainingszwecken. Allerdings ist das Training auch überlebenswichtig, sonst täten sie es nicht.

Kommentar von Questi1 ,

Katzen lassen ihr Essen gerne eine zeitlang, oft tagelang, liegen, essen es jedoch letztendlich meist. Ist nun mal abhängig vom Grad der Domestizierung ;)

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn eine Katze tagelang nicht fressen würde, würde sie sich selbst in Lebensgefahr bringen. Du weißt wohl nix über den Stoffwechsel von Katzen.

Kommentar von AppleTea ,

Eben. Eine Hauskatze hat auch keinen Grund mehr, Mäuse zu fressen, wenn sie zuhause einen Dosenöffner haben. Der Jagdtrieb ist halt trotzdem da, deshalb jagen sie und lassen die Mäuse manchmal liegen

Kommentar von Questi1 ,

Katzen sind hier nicht das eigentliche Thema, Leute! :D Ich hatte schon selber Katzen, kenne mich also aus ;) Und jetzt bitte das Katzenthema bändigen.

Kommentar von Questi1 ,

Nicht böse gemeint, aber Katzen sind eigentlich nicht gerade die Hauptthematik hier :D

Antwort
von Cherry565, 54

Nur weil menschen in ihrem leben mehr machen, heißt das nicht dass sie mehr wert sind, und das kühe nicht auch leben wollen!

Antwort
von Kindred, 112

1) Mit welchem Grund man geboren wird, legt nicht fest mit welchem man auch sterben soll.

2) Wie kannst du nachempfinden wie Kühe denken? Ihre Psyche ist anders aufgebaut, ihren Verstand nachzuvollziehen daher praktisch unmöglich. Das schafft man ja nicht einmal unter uns Menschen.

3) Es gibt einen Unterschied zwischen Fleisch- und Allesfresser. Natürlich haben wir die Möglichkeit Fleisch zu konsumieren. Aber es ist deswegen ja kein Zwang. Es wird erst ein Zwang, wenn es sonst unser Überleben gefärden würde, was in unserer heutigen Gesellschaft nicht der Fall ist.

4) Ein Biobauer muss ein Tier nicht unbedingt gut halten. Er muss auf Antibiotika etc. verzichten. "Artgerecht" ist dies jedoch trotzdem nicht. Es ist halt generell die Frage, ob und wo man eine moralische Grenze zieht.

Kommentar von Omnivore08 ,

Er muss auf Antibiotika etc. verzichten.

Seit wann muss ein Biobauer auf Antibiotika verzichten? Wenn ein Tier mal krank wird (wie auch jeder Mensch mal krank werden kann), dann hat der Bauer die verdammte Pflicht das Tier auch tierärztlich behandeln zu lassen. Und wenn der Veterinär Antibiotika vorsieht, dann wird das auch seinen guten Grund haben.

Auch Biotiere haben das RECHT darauf anständig behandelt zu werden, falls sie mal krank werden! In der natur ist das nicht möglich....da leiden die Tiere richtig unter Krankheiten.

Toll, dass du diese Vorgehensweise auch den Biotieren zuschreibst.

Nur um das festzuhalten. Deine These ist nicht nur grund-falsch, sondern auch verboten!

Kommentar von Kindred ,

Entschuldigung ich habe es falsch beschrieben. Es darf kein Antibiotika vorab gegeben werden. Also ohne speziellen Grund.

Kommentar von Omnivore08 ,

Es darf kein Antibiotika vorab gegeben werden.

Das ist generell verboten! Bitte lese die Tierschutzgesetze. Vorallem die Arzeneimittelgesetze. Antibiotika darf nur der Tierarzt anwenden. Und "vorab" erst recht nicht. Ausnahme bildet z.B. die Behandlung an neugeborenden Ferkeln, um Eisenmangelanämie vorzubeugen. Ansonsten ist das verboten. Außerdem wäre das viel zu teuer. Tierarzt und Antibiotika sind schließlich nicht billig!

Antwort
von elisatheun1c0rn, 130

Ich bin Veganer und versuche mal sachlich meine Gedanken dazu aufzuschreiben:

1) Ich denke die Umstände sind einfach das was mich hierbei stört. Wenn man sich mal diese Massentierhaltungen ansieht merkt man einfach das die Tiere leiden.

2) Das ist finde ich eine schwierige Frage. Ja wir Menschen denken viel komplexer und emotionaler aber wie genau Tiere denken wissen wir auch nicht. Wir können ihre Gedanken ja nicht lesen. Aber es bleiben immer noch Lebewesen die dann irgendwie auch doch noch Schmerz und Leid empfinden.

3) Also wir Menschen sind eher Allesfresser und nicht Fleischfresser. Früher war es sicherlich notwendig und man konnte einfach nicht auf Fleisch verzichten sonst wäre man wahrscheinlich verhungert. Heutzutage ist das ja anders wir bekommen alles im Supermarkt und Fleisch und tierischen Produkte kann man so ganz einfach ersetzen.

4) Mich persönlich stört ja am meisten die Massentierhaltung. Wenn jeder einfach das teuere Fleisch vom Bauern kaufen würde wäre das sicherlich viel besser. 

Ich persönlich denke das wir Menschen einfach nicht auf den Genuss von Fleisch verzichten wollen.

Kommentar von Omnivore08 ,

Wer in Bezug auf Landwirtschaft und Viehzucht den Begriff "Massentierhaltung" benutzt, argumentiert schon mal nicht sachlich, da dieser Begriff in der gesamten landwirtschaftlichen Fachliteratur inexistent ist! Es gibt keine Definition davon und daher ist es auch nicht sachlich. Ob ich zum Bauern fahre oder der Bauer sein Fleisch dem Fleischer oder einer Kette verkauft...was macht das für Unterschied? Tiere werden IMMER von Bauern gehalten. Völlig egal ob das 100 Schweine sind oder 3.000 Schweine.

Ich persönlich denke das wir Menschen einfach nicht auf den Genuss von Fleisch verzichten wollen.

Nöö...nicht "wollen"...nicht KÖNNEN! Ich will schließlich satt werden. Und Landwirtschaft ohne Viehzucht wäre auch eine ökologische Katastrophe!

Antwort
von Undsonstso, 67

Ich würde das Thema gern noch erweitern:

5.) Dürfen wir Tiere ohne Kuschelfaktor anders behandeln als (niedliche) Säugetiere:

  • dürfen wir extra Blutegel züchten, sie als Arzneimittel deklarieren und bei re-transplantierten Gliedmaßen ansetzen , um venöse Stauungen  zu verhindern...?
  • Dürfen wir bei Menschen Wundmaden in nekroses Gewebe einsetzen um schlimmstenfalls Aputationen zu umgehen...?
  • müssen wir, wenn wir gegen Nutztiere sind, nicht auch ebenso gegen die Einteilung von Tieren als Schädlinge sein.

Tier ist doch Tier, wenn man die Nutzung bestimmmmter Tiere ablehnt, sollte man die Nutzung  andere Tiere nicht befürworten bzw. tolerieren.

Antwort
von DCKLFMBL, 76

ich finde wenn die Tiere vorher nicht leiden mussten und wirklich ARTGERECHT gehalten wurden kann man das Fleisch auch ruhigen Gewissens essen ;-)

schlimm finde ich aber diese ''Massentierhaltung'' mit tausenden Tieren auf viel zu engen Raum, ohne Gras usw. - schrecklich!!!

Kommentar von frank394 ,

Also in einen Stall für 2000 Schweine hat jedes Schwein  genauso viel Platz wie in einen Stall für 100 Schweine.

Ich will damit sagen , dass die Fläche je Tier bei jeder Stallgröße gleich ist.

Kommentar von DCKLFMBL ,

In vielen Hühnerzuchten sind die Haltungsbedingugen echt der pure Horror!

Kommentar von Omnivore08 ,

Am schlimmsten finde ich den Begriff "Massentierhaltung". Das ist das Unwort des Jahrunderts!

Ohne Gras....lol...schweine sind auch keine Grasfresser und bei Rindern ist Zellulose PFLICHT! Was bringt es bitte dem Bauern, wenn er die Bedürfnisse des Tieres gar nicht erfüllen kann und das Tier eher krank wird als groß?

oh man...Leute gibts

Antwort
von tanja370, 127

Menschen haben sich schon immer von Fleisch ernährt.Dass ist Tatsache.Gäbe es damals Veganer hätten die nicht lange überlebt.Veganer meinen gesünder zu leben.Daran glaub ich nicht,denn was die alles dazukaufen wie Eierersatz,....ist auch chemisch hergestellt. Und der Körper ist darauf ausgelegt tierische Produkte zu bekommen.So viel Fleisch esse ich auch nicht aber Vegan ist keine alternative.

Und was ist mit den Tieren in der Natur. Sind auch überwiegend Fleischesser und da ist es selbstverständlich.

Kommentar von AppleTea ,

Eiersatz ist Chemisch hergestellt? was glaubst du denn, ist da drin? Stärke.

Antwort
von Loeffelqualle, 107

Ich bin kein Veggie, aber ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich mal ein bisschen was sage.

ich finde es schlimm wenn man ein tier tötet, dass schön gelebt hat. sprich bio. wenn es glücklich war und freunde hatte bla bla bla..und dann wird es aus seinem wunderbaren leben gerissen und ermordet. die tiere in der massentierhaltung werden eigentlich erlöst. aber das sieht jeder anders. 

eine kuh hat sicherlich schmerzen wenn sie stirbt. aber man kann ihr keine emotionalität anhängen wie die eines menschen.

für mich klingt es ein bisschen so als wärst du dir unsicher, ob du fleisch essen sollst oder ob du dich schlecht fühlen sollst. kann mich aber auch täuschen. wenn es dir so weh tut, iss einfach mal vegetarisch und schau wie das ist. wenn es sich gut anfühlt, dann passts :) aber besser informieren.

stellen wir uns mal vor nicht der mensch hätte es an die spitze der nahrungskette geschafft sondern der tiger. sagen wir, wir hätten die intelligenz eines tigers und er die eines menschen. so - jetzt stellt sich die frage, würde der tiger menschen essen oder nicht? ich denk da irgendwie immer drüber nach. tus doch auch mal. würde das tier dich verschonen und lieber eine gurke essen? wer weiß...

=> generell sollte jeder so leben wie er möchte und der andere sollte sich nicht einmischen. punkto.

Kommentar von AppleTea ,

Ähh.. Du vergisst aber dass ein Tiger Fleisch essen MUSS. Ein Mensch muss das eben nicht und tut es trotzdem, nur weil es Schmeckt

Kommentar von Omnivore08 ,

Ein Mensch muss das eben nicht

MUSS er schon...ihr Veganer kapiert das nur nicht, was ein Allesfresser bedeutet. Der Bezieht seine Nahrung aus Pflanzen UND Tieren! NICHT ODER! Aber das werdet ihr immer wieder leugnen, weil es euch nicht passt!

und tut es trotzdem, nur weil es Schmeckt

FALSCH. Wir tun dies, weil wir die Nährstoffe brauchen, es Energie liefert, Dünger bringt um Felder zu düngen und manschmal regional die EINZIGE Möglichkeit ist Nahrung herzustellen. Geschmack ist NUR ein sekundärer Aspekt! Aber das werdet ihr Veganer auch immer leugnen, weil auch das nicht in euer Weltbild passt!

Kommentar von Bitterkraut ,

Komisch, ich esse seit 30 Jahren kein Fleisch und auch sehr wenige tierische Produkte, hab keine Mangelerscheinungen, keine Stoffwechselerkrankung - und vor  allem, ich lebe noch.

Ist dir eigentlich klar, wie viele menschen auf der Welt kein Fleisch essen, sei es, weil sie keines haben oder weil ihre Religion oder Kultur es nicht erlaubt? Alle leben und vermehren sich, ganz ohne Fleisch. Welche ach so wihtigen Nährstoffe sind denn in Fleich, die nicht auch in Pflanzen sind? Immerhin sind die Fleischlieferanten ja Pflanzenfresser...  

Kommentar von tanja370 ,

Solche Leute wie du Bitterkalt macht euch doch nur was vor.Entweder du hast Mangwlerscheinungen oder du isst zumindest ab und an Fleisch.

Kommentar von Omnivore08 ,

Komisch, ich esse seit 30 Jahren kein Fleisch und auch sehr wenige tierische Produkte, hab keine Mangelerscheinungen

Na dann versuch mal tierische Produkte herzustellen ohne das Tier am Ende aufzuessen.....du merkst hoffentlich selbst, dass das nicht geht!

Ist dir eigentlich klar, wie viele menschen auf der Welt kein Fleisch essen, sei es, weil sie keines haben oder weil ihre Religion oder Kultur es nicht erlaubt?

Ist dir eigentlich klar, dass mir das völlig schnuppe ist, was Menschen aus Religion machen? Viel wichtiger ist, dass 700mio Menschen aus Armut gar nichts zu essen haben. Die würden euch schief anschauen, wie ihr euch eurer Luxusleben nur leisten könnt!

Alle leben und vermehren sich, ganz ohne Fleisch.

Soviele sind das gar nicht....und besonders gesund sind die auch nicht. Der Großteil davon sind nämlich  Hindus....Und Indien ist nicht gerade ein Land, welches vor Gesundheit strahlt!

Welche ach so wihtigen Nährstoffe sind denn in Fleich, die nicht auch in Pflanzen sind?

Die ganzen B-Vitamine, D und vorallem aber auch Zink und Eisen und Eiweiß. Und komm mir jetzt nicht mit "aber Eisen ist auch in blaaa"....das ist mir piep egal, weil a) den Meisten Menschen dazu die Bildung fehlt (vor allem in Indien) b) pflanzliches Eisen bei WEITEM schlechter vom Körper verwertet wird und c) natürlich auch die ganzen Hülsenfrüchte angebaut werden müssen.

Bei Eiweiß sieht das genauso aus. Da ist es die biologische Wertigkeit.

Und ich bezweifle mal ganz stark, dass deine "noch lebenden" religiös- oder kulturelle Vegetarier mit Sicherheit nicht in Eisen und Eiweiß, B12, D, usw Schwimmen.

Kann nicht jeder so ein Luxusleben haben wie wir Menschen in Europa!

Immerhin sind die Fleischlieferanten ja Pflanzenfresser... 

Was hat denn das damit zu tun?

Ein Rind baut seine Nährstoffe durch wiederkäuen auf. B12 entsteht im Pansen! Du kannst dich gerne mit deinen Vier Mägen mit der Kuh auf die Wiede stellen und Gras futtern! Mal schauen wie lange du das überlebst!

Und seit wann sind Schweine eigentlich Pflanzenfresser? Hast wohl in Biologie geschlafen, mhh? Pass auf...ich verrate dir mal ein Geheimnis:

Der Allesfresser, das Hausschwein, wurde 2001 zwangsveganisiert. Das unsinnige Tiermehlverbot zwingt die Landwirte dazu, die Tiere wiedernatürlich zu ernähren! Und weißt du was man seit dem macht? Eiweißfutter bezieht mal aus Ölextraktionsschroten wie Sojaschrot und Rapsschrot und B12 muss man in Form von MiFu mit ins Futter mischen. Und das alles, damit das Schwein ordentlich versorgt ist.

Und du glaubst ernsthaft, dass religiös- oder kulturell motivierte Vegetarier für sich selbst auch so ein Wissen und die Möglichkeit haben? Ich zweifle daran mal ganz stark!

Kommentar von Andretta ,

Wenn man omni so liest, könnte man glatt auf die Idee kommen, Fleisch essen macht aggressiv 😆

Antwort
von frank394, 122

Also meine Meinung ist, dass wir die Tiere nicht noch mehr vermenschlichen sollten. In meinen Augen sind Tiere eine andere Spezies. 

Kommentar von AppleTea ,

Das sind sie nicht nur in deinen Augen sondern sie sind es generell. Dennoch haben sie Gefühle, das hat ja wohl mit vermenschlichen nicht zu tun

Kommentar von frank394 ,

Ja aber manche vergessen dieses und verleihen den Tieren menschliche Züge. Ja Gefühle habe  Tiere bestimmt, jedoch glaube ich nicht , dass man die Art der Wahrnehmung der Gefühle mit der des Menschen vergleichen kann.

Kommentar von Questi1 ,

Worin unterscheiden sich die Emotionen deiner Meinung nach? Tiere haben Erinnerungsvermögen und können Bindungen (auch zu anderen Rassen) aufbauen, siehe z.b etliche Wiedersehensszenarien von Löwen mit ihren Pflegern nach Jahren. Tiere haben eine starke Bindung zu ihren Kleinen und merken auch sofort, wenn eines fehlt, dazu gibt es auch etliche Videos. Innerhalb der Herde übernehmen auch oft die weiblichen Tiere die Kleinen, wenn der ihre Mutter verstorben ist. Tiere können selbst malen(Elefanten, etc.), anderen Tieren und sich selbst untereinander helfen (s. Delfine) u.v.m.. Deshalb würden mich deine Unterschiedsmerkmale schon sehr interessieren, weil ich kaum welche sehe.

Kommentar von frank394 ,

Ich sehe den unterschied wahrscheinlich darin, dass nicht jedes Tier die von dir genannten Merkmale zugleich besitzt. 

Und einige Merkmale wie das Ammenverhalten können auch einfach Instinkt sein. Ich will aber auch nicht abstreiten, das einige Merkmale beim Menschen einfach nur Instinkt sind.

Kommentar von Questi1 ,

Selbst eigene Persönlichkeiten, mit Vorlieben, etc., hat jedes individuelle, Tier, siehe zum Beispiel jeder Hund auf dieser Welt, dessen Eigenarten man beobachten kann.

Kommentar von frank394 ,

Ja mit den individuellen Eigenarten stimme ich dir allerdings zu.

Antwort
von wickedsick05, 25

Diese Tiere werden gezüchtet. D.h. ohne ihren Todesgrund (Nahrung)
gäbe es sie nichteinmal. Kann man dann noch von unfairer Behandlung
sprechen, wenn man sie dann tötet?

Es ist eher andersrum nahrung ist ein essentieller und guter grund das zu tun. anders sieht es bei Haustieren aus:

Bis zu 200 Millionen Vögel jedes Jahr sollen in Deutschland Katzen zum Opfer fallen.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html

es ist also eher Fragwürdig dass man Tiere nur zu unterhaltungszwecken züchtet aus purem egoismus....und damit Natur, Tier, Mensch und Umwelt extrem schadet...denn diese Tiere würden NIE existieren wenn da nicht ein Züchter sitzt und für deren Vermehrung sorgt....

Antwort
von Ellen9, 97

Woher willst Du wissen, wie Tiere empfinden, Du steckst nicht in ihrer Haut. Ich glaube, dass Tiere sehr unter der respektlosen Behandlung von Menschen leiden.

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich finde, dass die Landwirte am meisten leiden, und zwar wegen den ständigen Verleumdungen der Fleischverzichter-Fraktion!

Antwort
von Alexneumann, 115

Interessante Argumentation, ich stimme dir fast überall zu, doch ich würde meinen, dass Tiere ebenfalls ihre "Familie" lieben und lieber leben als sterben würden. 

Kommentar von kayo1548 ,

welche Bindung es da gibt und ob das Tier überhaupt fähig ist "Liebe" zu empfinden hängt vom Tier ab - eine pauschale Antwort ist da nicht möglich.

Kommentar von Bitterkraut ,

Alle Rudel- und Gruppentiere kennen und erkennen jedes Mitglied ihre Gruppe. Sie merken ja auch, wenn ein fremdes Tier auftaucht.

Kommentar von frank394 ,

Ja ist das jetzt Freundschaft oder einfach nur der Instinkt, dass die Herde sicher ist vor Feinden? 

Kommentar von kayo1548 ,

richtig, genau das ist die Frage.

Es gibt auch Pflanzen die genetisch verwandte Pflanzen erkennen - aber Emotionen würde man diesen kaum zuschreiben.

Kommentar von Bitterkraut ,

sie erkennen sich individuell.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Es gibt ein Menschenbild von 1506 oder so, da geht es genau darum. Die Pflanze ist da und lebt. Die Tiere aber, sind da, leben und fühlen.

Kommentar von kayo1548 ,

In der heutigen Zeit mit den heutigen wissenschaftlichen Erkentnissen dürfte dieses recht einfach gehaltene Bild aber kaum ausreichend sein um den Gegebenheiten gerecht zu werden.

Antwort
von kiniro, 36

Wieso streicheln manche Fleischesser ihren Hund bzw. ihre Katze, während sie in ihr Steak beißen?

Haben Hund und Katze mehr Daseinsberechtigung als eine Kuh oder ein Schwein?

Kommentar von Cherry565 ,

Ganz einfach: zum hund/katze hat er eine bindung, und zum schwein/kuh nicht. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Wieso streicheln manche Fleischesser ihren Hund bzw. ihre Katze, während sie in ihr Steak beißen?

Wieso stellen sich Veganer Blumen in die Wohnung und riechen dran, während sie in ein Dinkelbrot beißen?

Haben Hund und Katze mehr Daseinsberechtigung als eine Kuh oder ein Schwein?

Haben Blumen mehr Daseinsberechtigung als ein Dinkelweizen?

Antwort
von Omnivore08, 61

Hier dürft ihr erstmal nicht emotional daran herangehen.

Allein die Grundfrage ist schon emotional!

Kann man dann noch von unfairer Behandlung sprechen, wenn man sie dann tötet?

häää? kapier ich nicht!

Gerade bei 'biologischer' Haltung, bei der sie ja mehr oder weniger normal leben

Wie kommst du auf den Trichter, dass die Tiere bei nicht-Bio nicht normal leben? Bio ist nur ein überteuertes Siegel. Und das kann sich nicht jeder leisten! Bio/Nicht-Bio sagt rein GAR NICHTS aus...schon gar nicht über die Haltung!

Darf man den Tieren überhaupt die menschliche Emotionalität zuweisen?

Tiere vermenschlichen ist grund falsch. KEIN Landwirt verfolgt dieses Ziel. Tiere müssen wie Tiere behandelt werden. So steht es auch in unseren Tierschutzgesetzen!

Das klingt jetzt vielleicht hart, aber eine Kuh ist nun mal kein Mensch.

Genau deswegen ist es auch Irrsinn Rinder wie Menschen zu behandeln. Ich empfehle jedem dazu mal Länder zu bereisen, die extensive Viehzucht betreiben. Da stehen die Rinder ohne Zaun auf der Weide und grasen vor sich hin. Die bleiben beim Menschen! Die haben gar keine Lust die Welt zu bereisen!

Soll man sich jetzt als erstes fleischfressende Tier anders entscheiden, obwohl das in der Nahrungskette nie passiert?

Was für Fleischfressendes Tier? Wir sind keine Hechte oder Katzen. Wir sind Allesfresser wie Schwein, einige Vögel (z.B. Huhn), Ratten, einige Bären, usw.

Ist es nicht in Ordnung, wenn man Fleisch vom Biobauern um die Ecke besorgt?

Wozu? Nur weil der ein überteuertes Biosiegel führt, ist sein Fleisch noch lange nichts besseres. Mein Fleischer bezieht seine Rinder von einem Privatzüchter. Der verkauft gar nichts auf dem Hof! Warum soll ich also zum Hof fahren, wenn es fast 3 mal so viele Metzgerein gibt wie Supermärkte?

Dann leben die Tiere schön

Die leben auch ohne Bio schön!

und werden so schnell wie möglich getötet

äääää? Das geschieht bei jeder Schlachtung: Betäubung, Entbluten! Völlig egal ob Bio oder nicht!

damit sie es nicht merken.

Das ist sogar PFLICHT in Deutschland! So steht es in den Tierschutzgesetzen. Völlig unabhängig, ob der Schlachter ein Bioschwein oder Konvi-Schwein vor der Nase hat. Geschlachtet muss immer im betäubten Zustand erfolgen. Das gilt genauso für Angler. Die haben schließlich auch kein Bio-Siegel an ihren Fischen!

Ich begreife bis heute noch nicht, was für falsche Theorien die Menschen immer zwischen Konventionell und Bio entwickeln. Echt erschreckend!

Ich begreif deine Frage oder den Hintergrund irgendwie nicht. Aber anscheinend hast du eine genauso verzerrte Vorstellung zwischen Konventionell und Bio, wie die meisten Menschen auch.

Zum mitschreiben: Konventionelle Viehzucht ist weder Tierquälerei, noch werden da die Tiere mit AB "vollgepumpt", noch leiden die Tiere da ein Leben lang, noch ist das kein Indiz dafür, dass sie sich nicht bewegen können, noch verstoßen die gegen Tierschutzgesetze und vorallem erfolgt die Schlachtung nicht im Bewusstsein des Tieres.

PS: Und falls du das aus irgendwelchen Bambifilmen anders siehst, weil da die Tiere so zucken...das ist NORMAL! Das sind Zuckungen, die von den Muskeln ausgehen. Frag mal einen Angler. Da zuckt teilweise noch der Fisch, obwohl er schon vor 20min geschlachtet wurde und gar keine Organe mehr hat!

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruß
Omni

PPS: Deine Frage ist trotzdem komisch!

Antwort
von Kuestenflieger, 75

lass das , die veganverkäufer sind regelmäßige steakhouse gäste . und leute fallen auf deren pro und unsinn gern rein , weil es in ist .


zum anderen sollte die massentierhaltung gewaltig reduziert werden.   der begriff "Sonntagsbraten" sollte bei der TV versauten gesellschaft wieder einen sinn bekommen.


Kommentar von Omnivore08 ,

Aha...und wenn ich Sonntags Braten esse, dann darf ich mir Morgens keine Wurstschnitte mehr machen und in Eintöpfe Fleisch reinschneiden....das ist bitter

Antwort
von Rosswurscht, 93

Wenn man die Tiere ordentlich hält und wenn sie ohne Stress und Qualen getötet werden kann man das Fleischessen vertreten. Deshalb kaufe ich mein Fleisch beim Bauern ums Eck wo ich die Viecher anschauen kann bevor sie im Schlachthaus an der Decke baumeln.

Deinen zweiten Punkt finde ich auch wichtig. Wenn man aus einer Gruppe Rinder, Schweine, Schafe ein Tier entfernt werden die anderen das nur bedingt "merken" und seelisch wohl gut verkraften ;-)

Wenn man also nicht den größten Dreck ausm Supermarkt kauft und damit Tierleid in der Maßenhaltung fördert, dann kann man auch guten Gewissens Fleisch essen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Kühe entwickeln Freundschaften untereinander. Die wissen genau, wenn ein Tier aus der Gruppe fehlt. Schweine ereknnen sich auch individuell. Sie kennen die Tiere ihrer Rotte genau.

Kommentar von kayo1548 ,

richtig, aber eine Freundschaft wie wir sie definieren ist das nicht.

Kommentar von Bitterkraut ,

Woher wilst du das wissen? Ist eine Menschenfreundschaft mehr wert als eine Tierfreundschaft. Gruppentiere sind sehr eng aneinader gebunden, ihr Überleben hängt von der Gruppe ab.

Kommentar von kayo1548 ,

Diese Freundschaft die wir definieren hat kein anderes Lebewesen (was schonmal daran liegt das kein Lebewesen dieselbe Grundlage hat -was neurowissenschaftlich eindeutig ist); wir können das ja selbst bei mehreren Menschen aufgrund der individuellen Entwicklung nur bedingt sagen.

Und bei anderen Tieren gibt es von vorneherein eine andere anatomische Grundlage.

Freundschaft, so wie wir es definieren, ist idr  etwas sehr abstraktes und zu solch abstrakten Überlegungen ist nur der Mensch fähig, da nur dieser die notwendige Informationsverarbeitungsstruktur mitbringt.

Mehr wert würde ich aber nicht sagen, da Wert
etwas sehr subjektives ist:  es gibt keinen objektiven Wert sondern nur
den Wert, den wir etwas oder jemandem zusprechen; Wert ist nichts
messbares

". Gruppentiere sind sehr eng aneinader gebunden, ihr Überleben hängt von der Gruppe ab."

richtig (wobei das natürlich auch sehr pauschal ist und es in Gruppen zu Konkurrenzkämpfen kommt und bei Rudelübernahme mitunter auch zur Tötung usw),

aber das hat nur bedingt etwas mit einer emotionalen Grundlage zu Tun.

So ist beispielsweise auch nicht jedes Tier, das auf einen Reiz  reagiert in der Lage bewusst Schmerzen wahrzunehmen.

Kommentar von Rosswurscht ,

Da hast du recht, die Kuh oder die Sau wird einem Tier aus der Gruppe aber nicht alzulange nachtrauern.

Kommentar von Bitterkraut ,

Was hat das damit zu tun?

Antwort
von supercitty, 132

Ich bin der Meinung das man tierisch Produkte wie z.b. Milch, Eier, Honig.... schon ohne schlechten Gewissen essen kann da es ja die Erzeugnisse der Tiere sind. Aber Fleisch und so kauf ich lieber in einem hofladen. Da weiß ich auch das es den Tiere dort gut ging, und nicht wie bei massentierhaltung

Kommentar von Rosswurscht ,

Naja, aber konventionell erzeugte Eier und Milch kommen auch aus der Massentierhaltung ... Ob de Kuh jetzt in dem engen Stall steht um geschlachtet zu werden oder um permanent Milch zu geben macht wohl wenig Unterschie, oder?

Kommentar von frank394 ,

Bitte hört auf mit dem Begriff "Massentierhaltung" ....

Kommentar von Omnivore08 ,

Naja, aber konventionell erzeugte Eier und Milch kommen auch aus der Massentierhaltung

WAS ZUM GEIER ist ominöse Massentierhaltung? Die 3 Kuhställe um mich herum beliefern ALLE die SELBE Molkerei. Unserer Dorf-Kuhstall hat 100 Milchkühe. Der 3 Dörfer weiter hat 200 Milchkühe. Ist das nun schon ominöse Massentierhaltung? Ihr wisst doch selbst nicht was mit dem Begriff anzufangen, weil er völlig definitionslos und schwammig ist. Seit wann kann man aus der Anzahl der Tiere auf Haltung schließen? Bin ich hier im Kindergarten?

Kommentar von supercitty ,

doch mann schmeckt es ob du jetzt dein Fleisch bei einer Metzgerei kaufst oder im Supermarkt. ich weiß dan dann wenn ich Eier, Fleisch bei einem Hof kaufe das es Dort den Tieren gut geht

Kommentar von frank394 ,

Das finde ich ja auch gut , dass du versuchst deine Lebensmittel so zu kaufen, sodass du weißt wo sie her kommen. Aber bei der " Massentierhaltung "  geht es den Tieren nicht schlechter. Viele Landwirte mit größeren Ställen machen z.B. bei der Initiative Tierwohl mit.

Kommentar von AppleTea ,

Eher unwahrscheinlich, dass die Kuh in einem "Hofladen-Stall" weniger leidet, wenn man ihr das Kalb wegnimmt..

Kommentar von Omnivore08 ,

Deshalb macht man es ja auch so früh, wo die Kuh gar keine Bindung aufbaut. Aber das begreifst du auch nach 20 mal sagen nicht!

Kommentar von Questi1 ,

Bei bio-bauern werden die tiere auch meist nicht gut gehalten, wie angepriesen, siehe mein kommentar. Und von den eiern und der milch, da will ich erst gar nicht anfangen. Schau dir vllt mal 'we feed the world' an, wo alle männliche kücken auf einem fließband in einen raum gebracht und dort sofort getötet werden, während die weiblichen kücken ihr leben lang in dunklen räumen verbringen müssen oder in bodenhaltung auf so engem raum gehalten werden, dass sie sich zertreten...und das war nur die kurzfassung...

Kommentar von frank394 ,

Das mag sich jetzt schrecklich anhören mit den männlichen Küken, aber diese werden ja auch genutzt, z.b. in Zoos als Futter.

Kommentar von Bitterkraut ,

aber doch nicht Millionenfach. Die große Mehrheit wird einfach vernichtet.

Kommentar von frank394 ,

Aus dem andren teil wird Futter für andere Tiere hergestellt. Die werden nicht einfach so in ein Loch geschmissen und vergraben.

Kommentar von supercitty ,

massentierhaltung ist wenn viele Tiere auf sehr sehr sehr sehr sehr wenig Raum leben müssen

Kommentar von frank394 ,

Dann gibt es ja keine Massentierhaltung. 

Kommentar von Omnivore08 ,

loool....was für eine definition ^^

"viele Tiere", "wenig Raum"....also ist Massentierhaltung inexistent!

Kommentar von supercitty ,

doch

Kommentar von frank394 ,

Ja dann beleg deine Aussage mit Zahlen!

Kommentar von Omnivore08 ,

@frank...hat er doch....hast du das nicht gesehen: "viele Tiere", "enger Raum"

Mathematisch könnte man es so ausdrücken

Großvieheinheiten / ha = Besatzdichte

"viele Tiere" / "enger Raum" = limes für x Tiere und raum-->0

mathematisch also, wenn die Besatzdichte gegen unendlich strebt ^^ Aber ich bezweifle einen solchen Ansatz von den Massentierhaltungs-Brüllern

Kommentar von supercitty ,
Kommentar von frank394 ,

Aufgrund etlicher Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesen Artikel, sehe ich ihn nicht als seriös an. 

Verlässliche Definitionen stehen im Duden oder vergleichbaren Internetseiten.

Kommentar von Omnivore08 ,

ROFL...mal abgesehen von den etlichen Rechtschreibfehlern....ähm diese eigene Definition ist schon lustig ^^

Man bezeichnet die Massentierhaltung als konzentrierte bzw. technisierte Haltung von Tieren (wie zum Bespiel von Geflügel, Rindern und Schweinen) in großer Zahl auf engem Raum

LOOOL

Im Tierschutzgesetz wird Massentierhaltung definiert, wenn in Betrieben beispielsweise mehr als 1.250 Mastschweine, mehr als 20.000 Legehennen oder mehr als 30.000 Masthühner gehalten werden.

Bitte was? In welchem Paragraph soll das bitte sein? Das ganze Tierschutzgesetz kennt das Wort Massentierhaltung gar nicht!

Diese Form der Tierhaltung wir oft von Tierschützern kritisiert.

Tierrechtler, nicht Tierschützern!

Wenn dieser Unfugsbegriff angeblich in den Tierschutzgesetzen stehen WÜRDE, dann wäre Massentierhaltung auch Tierschutz!

Durch die Spezialisierung gehen Tierhaltungsbetriebe wirtschaftlich und seuchenhygienisch ein größeres Risiko ein

Das ist grober Unfug! Wenn dem so wäre, wäre es erst recht unwirtschaftlich. Keiner will Seuchen oder unhygienische Tiere!

Die Massentierhaltung, insbesondere Käfighaltung, ist umstritten

VERBOTEN!

Aber man geilt sich gerne an Dingen auf, die längst verboten sind!

Dadurch mpssen viele Antiboitika eingesetzt werden ( z.B.: beim Schwein).

Genauuuuu, deshalb finden das zuständige Ministerium auch so viele Rückstände

/ironie

Etwa 1/3 der Ackerflächen in Deutschland sind für den
Futteranbau verwendet. Nahrung, die auch für Menschen hätte dienen
können ( zum Bespiel: Weizen).

Die Knalltüte Sebastian Weber hat wohl noch nie was von Futtergetreide gehört. Man verfüttert doch kein hochwertiges Brotgetreide. Wie naiv ist der junge eigentlich?

Dadurch entstehen große Monokulturen und viele Lebensräume für Tiere gehen verloren. 

Weizen in Monokultur? Na das soll mir der Heini mal zeigen. Nur ein einziges Feld in Deutschland!

Die industrialisierte Landwirschadft gilt als größter Verursacher für das Aussterben von Tieren und Pflanzen in Deutschland.

Was für ein Unfug! Aussterben hat rein gar nichts mit Landwirtschaft zu tun!

Der Typ ist echt lustig. Sollte aber dringend mal nach dem Deutschkurs noch eine Woche auf dem Bauernhof mal arbeiten!

Antwort
von Bitterkraut, 62

Da du eine emotionale Herangehensweise untersagst, kann ich leider nicht antworten. Danke, daß du mir vorschreibst, wie ich an die Frage rangehe. Da kann ich mir das Denken und die Zeit sparen, Bist du Diktator oder so?

Antwort
von Russpelzx3, 89

Es geht nicht darum, ob Tiere genau so fühlen wie wir, sondern das sie überhaupt fühlen. Und viele loben Bio so in den Himmel, dabei haben sie keine Ahnung, was genau es ist. Bio ist nicht annähernd so super toll wie alle danken.

Kommentar von Rosswurscht ,

Ich schau mir meine BioTiere an bevor ich sie esse. 15 Schweindl auf 2ha Land finde ich schon toll.

Weidehaltung von Mutterkuhherden samt Kälbern finde ich auch toll.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Dann hast du da vielleicht mal einen tollen Biohof entdeckt. Aber ist gibt auch genügend "Bio" Tiere, die nicht so gut leben und trotzdem ist es Bio.

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