Dürfen Lehrer Geld von einem Unternehmen annehmen, damit sie für ein Produkt im Unterricht werben?

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6 Antworten

Das gibt es tätsächlich und wird als sogenanntes Sponsoring getarnt. Im konkreten Beispiel Thüringen ist dies nach §56 Abs. 3 Satz 2 des Thüringer Schulgesetzes sogar zulässig, insowern es den "Bildungs- und Erziehungsauftrag" nicht Widerspricht. Dies ist wird natürlich gerne sehr weit ausgelegt. 

Ein sehr Markantes Beispiel sind die Schulfotografen. Eine Firma R. aus G. schließt mit den Schulen gerne Komplettpakete. Unter anderen für die Herstellung von Schülerausweisen, Erinnerungsfotosets usw.

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Kommentar von minticious
29.07.2016, 21:24

Mal angenommen es geht um Nachhilfekurse von Schülerhilfe. Das dient ja der Bildung. Das wär also ok? Wie sieht das für ganz NRW aus?

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Kommentar von minticious
29.07.2016, 21:33

Danke! :)

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Nein. Absolut verboten. Habe auch noch nie davon gehört – schließlich ist der Werbeeffekt in einer Schule recht gering und das Risiko, den Job zu verlieren, für den Lehrer dabei recht hoch.

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Nein. Sehr sehr gefährliches Spiel, wenn das dein Lehrer macht.

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Nein, das dürfen sie nicht. Bei Beamten wäre das ein Verstoß gegen § 42 Beamtenstatusgesetz. Für Angestellte gibt's ähnliche Regelungen.

Auch § 332 StGB steht da im Raum.

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Nein, dürfen sie nicht.

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Nein.

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Kommentar von minticious
29.07.2016, 21:26

Ich möchte eventuell Lehrer ansprechen, ob sie etwas für mich werben. Es geht dabei aber um die Weiterbildung der Schüler. Der Lehrer soll keinen Staubsauger an die Schüler bringen :D damals als ich Abi schrieb, haben unsere Lehrer auch für so einen Mathekurs geworben.

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