Darf der kirchliche Arbeitgeber einen konfessionslosen Bewerber abweisen bei der Bewerbung, oder kann man sich auch später noch taufen lassen, wenn man schon erwachsen ist und somit eine Konfession annehmen?

Ja....und man kann sich auch als Erwachsener taufen lassen

Die Kirche müsste doch froh sein, die Chance zu bekommen ein "verlorenes Schaf" zurück zu bekommen. Moralisch gesehen also nein, Gesetzlich denke ich darf ein Konfessionsloser auch nicht von der Kirche benachteiligt werden (diskriminierung).
Rolf u. Högemann am 3. Juni 2008 18:20 Komischerweise gilt DA diese "Diskreminierungsklausel" nicht. Es gab gerade Anfangs des jahres einen solchen Fall in Baden-Württemberg :-(
Eine Freundin von mir arbeitet bei einer kirchlichen Institution und ihr wurde nahe gelegt sich innerhalb eines Jahres taufen zu lassen!
Da du weisst welche Bedingungen an den Job geknüpft sind, musst du ihn ja nicht annehmen wenn du diese Bedingungen nicht erfüllen willst. Man könnte es vergleichen mit der Uniform die bei einigen Unternehmen auch von allen Mitarbeitern getragen werden müssen. Bspw. Hooters,du weisst was dich erwartet wenn du dich dort bewirbst - also machst du entweder mit oder du gehst.
Natürlich dürfen sie in eine Ablehnung nicht reinschreiben, dass sie dich aufgrund deines fehlendem Glaubensbekenntnis nicht genommen haben. Aber da Ablehnungen ja nicht begründet werden müssen...

Beides Ja. Bei kirchlichen Arbeitgebern ist es Usus, dass die Arbeitnehmer "sich mit den Lehren und Zielen der katholischen Kirche identifizieren". Es kann sogar sein, dass der entsprechende Gemeindepfarrer nach Referenzen gefragt wird, um festzustellen, ob man sich auch nebenbei ehrenamtlich in der Gemeinde engagiert.

Natürlich! Genauso wie die DLRG z.B. einen Nichtschwimmer abweisen darf!

Man kann sich als Erwachsener schon noch taufen lassen. Kirchliche Institutionen möchten natürlich gerne eine Person einstellen, die auch ihre Ideologie versteht und weitergibt, deshalb kann das schon ein Einstellungskriterium sein, im Gegensatz zu "weltlichen" Arbeitgebern.

Wenn sie das tun,sind sie keine Christen,weder evangelische noch Katholische,denn man sollALLE Menschen gleich behandeln!

War das jetzt eine Frage, weil die Abweisung schon da war oder eine hypothetische Frage, ob es passieren könnte, wenn man sich dort bewirbt? Bei Letzterem würde ich mich bei der Institution vorher anonym erkundigen, wie die Sachlage ist, denn viele Gemeinden handeln da sehr unterschiedlich. Wenn du allerdings bereits eine Absage bekommen hast, sei froh dort nicht arbeiten zu müssen, denn das beweist, dass die Gemeinde nicht christlich vom Herzen denkt, sondern nur nach dem Buchstaben geht und die Liebe zu den Mitmenschen weglässt. Voraussetzung, das wäre der einzige Grund für eine Absage. Wenn es aber sichtbar ist, dass du selbst nicht in die Struktur der Kirche passt, wäre die Absage begründet. Soviel zu den Meinungen von Menschen-Gott selbst ist da ganz anders.........
Das ist tüpisch die katholische Kirche.Die wollen die Bibel predigen und auf der anderen Seite lassen sie nur ihre Kammeraden in ihrer Sippe zu.Das zeigt die Ignoranz und Unfähigkeit der Kirche, auch anderen Arbeitnehmern die Gelegenheit zu geben,sich einzubringen.Für mich ist diese Kirche nicht fähig,der Bibel zu folgen.Eine Kirche die nur aus Macht besteht und sogar ihren eigenen Geheimdienst hat, ist nicht Gottes Kirche!!!!!!