Gibt es da eine Altersbeschränkung, ab wann Kinder Globulis nehmen dürfen?

hallo,
von den bisher vier antworten sind drei von leuten, die sich mit homöopathie nicht beschäftigen wollen, weil sie sie ja schon vorher genügend kennen und beurteilen können.
und dann gibt es noch leute, die die praxis der homöopathie kennen, aus eigener erfahrung oder weil sie viele jahre daran studiert haben. beides ist bei mir der fall. und ich antworte dir, dass natürlich globuli der homöopathie auch für kleine kinder geeignet sind. es geht natürlich darum, welches mittel auf die globuli gesprüht ist und dann eingetrocknet. für junge eltern ist die erste annäherung an die methode homöopathie möglich mit dem nachschlagebuch von stellmann, kinderkrankheiten natürlich behandeln. darin sind auch immer die grenzen aufgezeigt, ab wann man besser den experten fragen sollte.
ja, is eh nur zucker
Das die Erde nun doch keine Scheibe ist wurde auch lange Zeit von vielen Menschen nicht akzeptiert.
Ich glaube dran...also, daß es eine Kugel ist.
Kajjo am 23. Oktober 2007 10:19 Toll, denn geau darum geht es hier: Glauben.
Ich setze lieber auf Wissen und Verständnis.

Ich bin da immer ein bisschen skeptisch, nicht wegen der Wirkungsweise, die ich selbst bei Säuglingen schon in eindrucksvoller Weise mit erleben konnte.
Allerdings kenne ich Mütter, die Globulis für jede noch so kleine Krise verwenden: Wenn das Kind eine kleine Beule hat, wenn das Kind unruhig ist, traurig ohne Grund..... Und das macht mir Sorgen.
Warum kann das Kind denn nicht eine kleine Beule haben? Der Schmerz geht doch wieder weg und das Kind lernt (in meinen Augen) seinen Körper besser kennen, als wenn kein Schmerz und nichts zugelassen wird. Ich mache darauf aufmerksam, dass ich damit NICHT starke Schmerzen meine, da gebe ich meinem Sohn auch was - aber eine kleine Beule? Alle negativen Empfindungen werden ausgemerzt unter dem Vorwand, dem Kind helfen zu wollen. Aber lernt das Kind hierdurch nicht einfach, dass negative Gefühle (Schmerz, Trauer, Unruhe, Wut) schlecht und unzulässig sind und mit allen Mitteln bekämpft werden müssen? Und dass jedes Problem mit Tabletten bekämpft werden kann?
Also, meine Bitte ist eigentlich die, dass man natürlich mit Globulis erfolgreich Kindern und auch Säuglingen helfen kann und auch dass homöopathische Mittel besser sind als die Hammer-Chemie-Keulen der Tablettenindustrie. Aber - wie auch bei allen anderen Medikamenten: Lasst Sorgfalt und Besonnenheit walten!
Ja, schon Säuglinge können Globuli bekommen. Sehr gut wirken Globuli beim Zahnen oder Stürzen.

Die Dosierung der Globuli sind für Kinder geringer als für Erwachsene. Natürlich können sie auch Kindern gegeben werden.
Kajjo am 23. Oktober 2007 10:20 Im Konzept der Homöopathie sind das die höhren, verdünnteren, potenteren Potenzen oder die konzentrierteren, weniger verdünnten, weniger potenten?
lach So ein Quatsch das alles!

Globuli bestehen sowieso nur aus einer Zuckerart. Wirkstoffe sind in homöopathischen Arzneimittel ja keine enthalten -- daher haben sie weder Wirkung noch Nebenwirkung.
Wenn Kinder wirklich krank sind, sollte man mit ihnen zum Arzt gehen. Esoterische Praktiken sollte man auf ältere Kinder beschränken, die reif genug sind, sich selbst dafür oder dagegen zu entscheiden.
Meines Erachtens tut man Kindern keinen Gefallen, wenn man sie schon früh in solche Spinnerei einführt. Aberglauben aller Art können das ganze Leben eine Last sein.
Dann hast du noch nicht erlebt, wie Globuli wirken!! Das hat sogar mich als eingangs skeptische Mutter schwer überzeugt. Aber ich gebe dir insofern Recht, als die Globuli keine Wirkstoffe enthalten, die in der Menge dramatisch schädlich sein könnten.
Kajjo am 23. Oktober 2007 10:23 Alles reine Glaubenssache. Homöopathische Globuli enthalten gar keinen Wirkstoff und wirken daher auch nicht. Wurde in sehr vielen Studien eindeutig bewiesen -- aber wer dran glauben will...
Woher weiß das Globuli, welche Substanz an ihm NICHT vorhanden ist? Ist der Zucker als Trägermaterial im Laufe seiner Geschichte und Herstellung nicht schon mit tausenden Substanzen in Berührung gekommen, deren "Informationen" er tragen könnte? Nein, also wirklich, das Konzept ist so absurd, daß man sich wirklich fragt, wie da Leute heute noch dran glauben können.
Natürlich können Kinder auch Globoli bekommen. Nur bitte nicht selber experimentieren, sondern wegen der Dosierung unbedingt den Kinderarzt oder einen Heilpraktiker fragen.Denn die Wirkung von Globoli sollte man nicht unterschätzen.
Auf jeden Fall. Meine beiden ( 7Jahre, fast 8 Monate) bekommen beide Globuli. Gut geeignet ist D6,D12. Kinder schlagen sogar besser auf homöopathische Mittel an, da ihr Körper noch nicht mit anderen Medikamenten zugemüllt ist. Klar muß man auch wissen wo die Grenzen sin. Das Buch: Homöopathie für Kinder von GuU finde ich sehr gut.
Wenn mich nicht alles täuscht bezeichnet Globuli zunächst nur die Dareichungsform, nämlich Globuli (Kügelchen) und nicht den Inhaltsstoff. Wie alle Medikamente (auch homöospaßige) sollten diese von einem Arzt (Ärztin) verschrieben werden. Meiner Überzeugung nach dienen diese kleinen Zuckerperlchen aber eher der Beruhigung besorgter Eltern, als das sie einen nachweisbaren medizinischen Nutzen (Schaden) haben. Sind die Eltern gesund freut sich das Kind.
Kajjo am 23. Oktober 2007 10:25 Oder: Freuen sich die Eltern, wird das Kind gesund...
Ich bin ganz Deiner Meinung!