Frage von WhatTheFuck13, 85

Dürfen Hermes DHL und Co nachdem sie meine unterschrift bekamen die Hausadresse verraten auch wenn es nicht der richtige Name vom Paketeigentümer war?

Ein flüchtiger bekannter kam zu uns und bat uns seine Pakete unter einem anderen Namen bei uns abgeben zu dürfen was aber uns nach drei Annahmen zu blöd war und ihm sofort sagten es ist Schluss damit und beendeten es. Jetzt ist es das Problem was ich damals im Gefühl bestätigt worden: eine inkasso Firma hatte an meine adresse für den falsche namen einen Brief bei mir vom Postboten hinterlegt den wir öffneten aus Wut über den falschen Namen und dass die Post meine Adresse an uns weiter gab. Was können wir jetzt tun?

Antwort
von Xipolis, 31

Wurden die Pakete unter dem richtigen oder dem falschen Namen des Bekannte bei Euch zugestellt? Letzteres wäre vermutlich durchaus Beihilfe zum möglichen Betrug.

Den Brief zu öffnen war ein Verletzung gegen das Briefgeheimnis und damit eine Straftat.

Für mich sieht es nach einem Betrug Ihres Bekannten zu Lasten der jeweiligen Versender aus, Die Versender werden vermutlich Sie zunächst für den Zahlungsverweiger und früher oder später für den Betrüger halten.

Ich persönlich würde Ihnen dringend raten entweder eine schnellstmögliche Klärung durch den Bekannten zu erwirken oder und vermutlich besser zu einer rechtsanwaltlichen Erstberatung zu gehen (Kostenpunkt 226,10 €). Den Anwalt würde Ihnen vor allem anraten bevor Sie zur Polizei gehen um im Rahmen der Ermittlungen nicht selbst als Täter ins Visier der Strafverfolgung zu geraten.

Kommentar von WhatTheFuck13 ,

Aufgrund meiner Frührente würde ich beim Gericht für eine Erstberatung den Anwalt gratis erhalten und auch falls notwendig der geführte Prozess wenn einer erfolgen würde. Aber ich habe mit der Inkassofirma von Esprit gestern telephoniert und man teilte mir mit wenn ich nachweisen könnte als  Beschuldigte eine Anzeige bei der Polizei gemacht zu haben werden sie sich um alles Weitere kümmern.

Kommentar von Xipolis ,

WhatTheFuck,

hört sich doch gut an. Mein Rat zielte darauf ab, auch damit zu rechnen, dass man selbst beschuldigt wird.

Einen Antrag auf Beratungshilfe wäre bei ihrem örtlichen Amtsgericht zustellen unter Nachweis von Einkommen und Kontoständen. Es verbleibt dann ein Eigenanteil von 15.- € der an den anschließend beauftragten Rechtsanwalt zu zahlen wäre.

Alles Gute! :-)

Kommentar von Xipolis ,

PS: Sollte zu irgend einem Zeitpunkt gegen Sie ermittelt werden, brauchen Sie weder einer Vorladung zur Polizei zu folgen noch überhaupt irgendwelche Angaben zu machen. Bei einer Staatsanwaltschaftlichen Vorladung sind Sie allerdings zum erscheinen verpflichtet, sollten aber vor Ort mit Ausnahme der Angaben zu Ihrer Person schweigen und einen Rechtsanwalt beauftragen, da nur dieser Akteneinsicht bekommt und dann eine angepasste Einlassung verfassen kann.

Antwort
von hauseltr, 42

Nimm die Briefe und geh zur Polizei! Denn Brief hast du natürlich aus Versehen geöffnet = Postgeheimnis!

Den Brief hättest du besser zurückgeschickt. Vermerk: Empfänger hier nicht gemeldet.

Oder schick dem Inkassounternehmen die richtige Anschrift.

Kommentar von WhatTheFuck13 ,

Der Typ hat keinen festen Wohnsitz und wir können bestätigen dass er darauf beharrte diesen Namen dran zu machen. Ich werde bei der inkassofirma schon sagen dass dass ein illegaler Typ ist der sie auch mit dem Namen belogenicht hatte. Er hatte Otto versand belogen und d diesen Namen gesandt  er hat baby Markt de den falschen Namen genannt also hat das nichts mit uns zu tun 

Kommentar von Xipolis ,

Suchen Sie sich einen Rechtsanwalt. Diese Aussage wird man als Schutzbehauptung auslegen und damit wird man sich auf Sie einschießen.

Kommentar von Xipolis ,

Versehen schützt in dem Fall vor Bestrafung nicht. Bei Ersttäter vermutlich Einstellung gegen Geldauflage wegen Geringfügigkeit.

Besser wäre möglicherweise den Brief dezent zu entsorgen - er ist nicht angekommen.

Antwort
von Messkreisfehler, 46

Und jetzt nochmal in verständlichem Deutsch.

Kommentar von WhatTheFuck13 ,

Ein flüchtiger bekannter hatte nicht nur mit falschem namen Pakete bei Otto Versand und  co an unsere Adresse versenden lassen sondern auch unter diesem Namen einen handyvertrag abgeschlossen und  in meldete sich die inkasso Firma bei uns wegen meinen unterschriften nachdem hermes und dhl kamen. Die inkasso Firma gab mich ab als c/o adresszusatz. Jetzt können wir denen nur erklären dass dieser gesuchte mann weder festen Wohnsitz hat weil er Kurde ist und er uns auch analog und den falschen Namen  eingeschlichen uns hinterlegte. Nach drei Bestellungen nahmen  wir keine pakete mehr an jetzt aber lag ein  Brief von der inkasso Firma an. Der Telekom erklärte ich da als dass sie auch gelinkt wurden mit dem Typen. Sie meinten sie nahmen es zur kenntnis und beruhigten mich dass  irgendwas nichts passieren würde. Wir können ja nachweisen dass er nie  ie niemals hier wohnte

Kommentar von Xipolis ,

Ein flüchtiger bekannter hatte nicht nur mit falschem namen Pakete bei Otto Versand und  co an unsere Adresse versenden lassen

Und Sie haben die Pakete angenommen und dann Ihrem Bekannten übergeben? Wussten Sie dass er einen falschen Namen verwendet?

sondern auch unter diesem Namen einen handyvertrag abgeschlossen

Wussten Sie davon?

und  in meldete sich die inkasso Firma bei uns wegen meinen unterschriften nachdem hermes und dhl kamen.

Kamen vorher keine Briefe (Mahnungen) der Gläubiger?

Die inkasso Firma gab mich ab als c/o adresszusatz.

Anders können die das ja auch nicht machen, da Ihnen vermutlich nur diese Adresse vorliegt.

Jetzt können wir denen nur erklären dass dieser gesuchte mann weder festen Wohnsitz hat weil er Kurde ist

Was hat das damit zu tun, dass es sich um einen Kurden handelt??

und er uns auch analog und den falschen Namen  eingeschlichen uns hinterlegte.

Das war vermutlich ein geplanter Betrug bei dem Sie auch noch perfekt mitgespielt haben.

Nach drei Bestellungen nahmen  wir keine pakete mehr an

In Zukunft nur Paket für Leute annehmen, die einem wirklich persönlich bekannt sind und wo es eine Vertrauensgrundlage gibt.

jetzt aber lag ein  Brief von der inkasso Firma an.

Der ja im Grunde für den Bekannten ist und nicht für Sie, also am besten zurückschicken mit dem Vermerk: "Empfänger unbekannt".

So sollten Sie auch mit weiteren Sendungen und Briefen verfahren.

Der Telekom erklärte ich da als dass sie auch gelinkt wurden mit dem Typen. Sie meinten sie nahmen es zur kenntnis und beruhigten mich dass  irgendwas nichts passieren würde.

Abwarten.

Wir können ja nachweisen dass er nie  ie niemals hier wohnte

Und dennoch gingen Sendungen hierher und Sie haben diese angenommen.

Versetzten Sie sich doch mal in die Sicht des Verkäufers(Absenders: Das hört sich nämlich sehr merkwürdig an.

Suchen Sie sich einen Rechtsanwalt

Antwort
von Trimilur, 50

also zunächst mal habt ihr das briefgeheimnis verletzt. das ist denke ich das schlimmste den brief, der nicht auf euren namen war zu oeffnen. ansonsten wuerde ich mit den paketen/ briefen zur poststelle gehen und dienan den absender schicken, da alsh zugestellt. natuerlich nichtbauf eure rechnug.

Kommentar von Trimilur ,

**da falsch zugestellt

Antwort
von Biberchen, 31

da habt ihr den Betrug des Bekannten unterstützt, ich vermute ihr werdet in dem Fall noch Post von der Staatsanwaltschaft erhalten.

Kommentar von WhatTheFuck13 ,

So ein  blödsinn wir können ja nachweisen dass wir die Eigentümer der Mietwohnung sind und den Typen selber anzeigen weil er uns verarscht hatte demzufolge steht es aussage gegen aussage und wir sind aus der Sache raus weil wir es anzeigen ließen dass wir gelinkt wurden...

Kommentar von Xipolis ,

Besser wäre es, genau mit der Aussage von Biberchen zu rechnen und sich zu überlegen was zu tun ist, um hier das schlimmste abzuwenden.

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