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Duerfen Aerzte einen Patienten ablehnen,

gefragt von DieChrissiDieChrissi am 26.02.2009 um 16:23 Uhr

wenn er "nur" Kassenpatient ist? Ich habe gerade versucht, einen Termin bei einem Arzt zu bekommen. Ich wurde gefragt, ob ich Kassen- oder Privatpatientin sei. Als ich Kassenpatientin antwortete, sagte mir die Person, dass ich keinen Termin bekommen koennte. Wo ist unser Gesundheitssystem angekommen. Erschreckend!!


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Medienmensch
beantwortet von Medienmensch am 26. Februar 2009 16:25
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Ja, er darf.
Und momentan wird das zum Quartalsende hin auch gerne gemacht.


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 26. Februar 2009 16:25
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Dank Ulla Schmidt wird das jetzt immer öfter passieren.


groovie
beantwortet von groovie am 26. Februar 2009 16:25
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Ja sie dürfen das tatsächlich. wirklich traurig.


miumiu
beantwortet von miumiu am 26. Februar 2009 16:24
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das geht schon, dass du zum privatarzt gehst,wenn es akut ist. denn sonst wäre es unterlassene hilfeleistung.


anonym
beantwortet von ziegenhirte am 26. Februar 2009 16:24
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kann ja sein, das dieser arzt nur privatpatienten behandelt, solche gibt es mittlerweile nämlich auch schon, weil man als arzt ja mehr daran verdient!

Kommentar von 1fb42ac163178ecc8fc454c80ed9a08fsmallquinti am 26. Februar 2009 16:30

auch schon, hat es immer gegeben! Auch Kassenpatienen


Trilobit
beantwortet von Trilobit am 26. Februar 2009 16:24
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Die Ärztekammer interessiert sich bestimmt brennend dafür.

Kommentar von 1fb42ac163178ecc8fc454c80ed9a08fsmallquinti am 26. Februar 2009 16:31

wenn es nicht akut ist sondern für einen Termin, kann das vorkommen!, "wer arbeitet denn umsonst"

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 27. Februar 2009 10:16

Nö. Die Ärztekammer interessiert das gar nicht, denn der Arzt darf natürlich Patienten ablehnen, wenn sein Regelleistungsvolumen ausgeschöpft ist. Ausgenommen sind lebensbedrohliche Notfälle.


anonym
beantwortet von anjanni am 26. Februar 2009 16:25
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Hast Du heute schon Zeitung (web-Zeitungen) gelesen? Tja, da stehen doch tatsächlich solche Fälle drin. Die machen das einfach, die Ärzte.

Und schon lange weiß man, daß man als Privatpatient schneller einen Termin bekommt als als Kassenpatient.

Und schon lange ist es so, daß Dir die Ärzte sagen, daß sie Dich leider nicht als Patient annehmen können, weil sie schon genug haben, und daß Du Dir doch besser einen anderen Hausarzt suchen sollst...

Ob sie es dürfen? - Frag bei der Ärztekammer, bei der Kassenärztlichen Vereinigung, bei der Krankenkasse.

(Und manchmal ist das nur die Sprechstundenhilfe, von der Du das hörst. Der Arzt selber würde sich nicht trauen...)


akademikus
beantwortet von akademikus am 26. Februar 2009 16:26
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solange du nicht lebensgefährlich verletzt bist, geht das. es gibt auch ärzte die behandeln nur privatpatienten. manchmal auch nur weil sie ihre kassenärztliche zulassung verloren haben ;-)


Carlotta2009
beantwortet von Carlotta2009 am 26. Februar 2009 16:26
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Ja, die Ärzte dürfen das und das ist eine große Sauerei.

Kommentar von 1fb42ac163178ecc8fc454c80ed9a08fsmallquinti am 26. Februar 2009 16:34

Wieso Arbeitest du denn umsonst:

"Umsonst ist der tot, und der kostet das leben"

Kommentar von Simple_avatar3smallCarlotta2009 am 26. Februar 2009 16:40

Es heißt übrigens Tod mit "d".. ich finde es nicht mal von den Ärzten eine Sauerei, denn die kann ich gut verstehen, sie kriegen für Privatpatienten ja bald das dreifache oder mehr. Das Problem liegt an dem gesamten System. Es ist ja nicht so, dass Kassenpatienten wenig Beiträge zahlen, ganz im Gegenteil! Und trotzdem müssen die alles noch selbst und dazu bezahlen. Das finde ich schlimm. Selbst bestimmte Vorsorgeuntersuchungen muss der Kassenpatient selbst bezahlen. Ich finde, die gesamten privaten Kassen gehören abgeschafft, denn im derzeitigen System ist es so, dass die, die am meisten verdienen und somit auch die meisten Beiträge zahlen würden, sich aus dem System verabschieden dürfen. Am besten wäre eine gesetzliche Kasse für ALLE (und auch wirklich nur eine oder meinetwegen zwei und nicht wie zur Zeit über 260 Kassen) und dann noch private Zusatzversicherungen. So würde ich das machen, wenn ich da oben was zu sagen hätte. :)


hablais
beantwortet von hablais am 26. Februar 2009 16:28
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ja das darf ein arzt! habe ich die tage noch in der bild gelesen. dort war ein fall von einem zahnarzt der ien oder zwei kinder abgelehnt habe weil er nach wiederholtem male keine besserung sehen konnte! also die kinder waren noch sehr jung und hatten staken karies.

ich tipp dir mal einen auszug:

laut §2 absatz 4 der berufsordnung der zahnärztekammer westflen-lippe darf ein arzt einen patienten ablehnen, "...wenn er der überzeugung ist,dass das notwendige verhältnis zwischen ihm und dem patienten nicht besteht."


maxeIputzeI
beantwortet von maxeIputzeI am 26. Februar 2009 16:24
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Ja.


Sommersonne123
beantwortet von Sommersonne123 am 26. Februar 2009 16:25
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Sag beim nächsten Mal einfach, du wärst Privatpatient. Wenn du dann beim Termin bist und gefragt wirst, schaust du überrascht und sagst, dass du doch gesagt hast, du wärest Kassenpatient.

Die Sprechstundenhilfe meiner FA-Praxis hat mich am Telefon AUSGELACHT, weil ich in 2 Wochen einen Termin wollte...

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 27. Februar 2009 10:12

Halte Arzthelferinnen bitte nicht für blöd. Es wird genauestens dokumentiert, wer sich als PP anmeldet. Irrtümer kommen hier nicht vor, dafür sorgt schon der Chef. Wer sich dann als Kassenpatient outet, darf entweder privat zahlen oder wieder gehen.


Mamua
beantwortet von Mamua am 26. Februar 2009 16:25
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Es gibt privatärztliche Praxen die eben nur privat Versicherte behandeln (ausser im absoluten Notfall). Die dürfen dich als Kassenpatienten ablehnen.


Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 27. Februar 2009 10:11
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Willkommen in der Realität der Gesundheitsreform!

Da gerade die Spezialisten ihr Budget (Regelleistungsvolumen) bereits ausgeschöpft haben, also weitere Kassenpatienten kostenlos behandeln müssen, werden Termine für Kassenpatienten oft erst zum nächsten Quartal vergeben. Viele Spezialisten nehmen auch gar keine neuen Patienten mehr an, da sie auch schon mit ihrem bestehenden Patientenstamm ihr vorgegebenes Leistungsvolumen komplett ausschöpfen.


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