Frage von Teenigirl31, 89

Dürfen Grammatik und Zeitfehler in einer Leseprobe, die ich zum Verlag schicke sein?

Ich meine so kleine einzelne Sätze, die in einer falschen Zeit geschrieben sind. Werden sie sich aufregen wenn das ein paar Fehler drin sind? Und wenn ich mich dafür entschuldige? So perfekt kann ich das jetzt auch nicht. Außerdem mache ich das auch nicht extra:O und bin erst dreizehn. Danke schon mal im Voraus, LG

Antwort
von Jerne79, 53

Was ist daraus geworden, dass du deinen Kram überarbeiten wolltest?

Mädel, wenn du etwas willst im Leben, musst du auch etwas dafür tun.

Wenn in deinem Text Fehler sind, macht das beim Verlag keinen guten Eindruck. Auf die Länge eines Romans gesehen kommt das vor, aber in einer Leseprobe? Als Autor sollte man doch soviel Mühe auf seinen Text verwenden, dass zumindest ein paar läppische Seiten davon frei von Zeitfehlern sind.

Wenn du schon weißt, dass deine Texte so nicht okay sind, dann belästige auch niemanden damit. Was erwartest du dir davon? Tausende von Menschen schicken jedes Jahr Leseproben und Exposees an Verlage. Warum sollte sich ein Verlag für etwas entscheiden, in einen Text Zeit und Geld investieren, wenn der Autor schon keine Lust hatte, den Text so zu bearbeiten, dass er keine brutalen Fehler enthält?

Kommentar von Teenigirl31 ,

Ich überarbeite es gerade, aber da können ja trotzdem noch fehler drin sein

Antwort
von Therry99, 33

Im Grunde ist es nichts schlimmes, auch von großen Autoren sind die Texte noch nicht perfekt zu diesem Zeitpunkt. Allerdings sagt das Schriftbild des auszugs viel über das restliche Buch aus und um so mehr Fehler darin sind, umso geringer ist die Chance dass die Lektoren dein Skript weitere male in die hand nehmen. Sie gehen natürlich davon aus, dass du dich mit deinem Text beschäftigt hast und auch schon mehrmals überarbeitet, also sollten sich möglichst wenig Fehler finden lassen. 

Wenn du es selbst nicht korrigieren kannst, frag Freunde oder Verwandte. Viele Autoren gründen auch eine Testleser gruppe, in welcher dann Logikfehler, Bewertungen der Handlung oder auch einfach tips geben werden, allerdings eben auch Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigiert werden. Solche Gruppen existieren meist auf Whatsapp oder per e-mail und bestehen aus Interessierten an deinem Buch, also nicht mal unbedingt leute die du kennst. 

Antwort
von lovelybilly, 20

Wenn es jetzt nicht auffällig viele Fehler sind, ist das mal Ok. Ich würde trotzdem das Ganze davor noch von einer außenstehenden Person durchlesen und verbessern lassen. (Zumindest das Gröbste, was dir selbst als Schreiber gar nicht direkt auffällt, jemandem, der es als erstes liest aber schon.)

LG und viel Glück mit deinem Buch :)

Antwort
von Tocopherol, 18

Eine Leseprobe ist eine Art Bewerbung und dementsprechend sollte sie frei von Fehlern sein. Wenn da mal ein  fehlerchen drin ist, ist das egal, aber beim dritten Fehler in einem Absatz dürfte das Ding in der Runden Ablage landen.

Antwort
von ollikanns, 55

Wenn deine Leseprobe schon schlecht geschrieben ist, hast du gar keine Aussichten auf Erfolg. Jeder PC hat ein Rechtschreibprogramm, das du benutzen kannst. 

Kommentar von ProfDrPrivDoz ,

Stimmt doch garnicht. Entscheidend ist letztlich ob die Story überzeugt. Die Rechtsschreibfehler werden IMMER Korrektur gelesen...

Kommentar von ollikanns ,

Eine Leseprobe wird NIE redigiert.

Kommentar von Jerne79 ,

Eine Story allein hilft nicht. Ein Roman besteht aus vielen einzelnen Elementen. Und die Fragestellerin fragt sich durch jedes einzelne davon.

Welcher Autor darf denn so vermessen sein zu glauben, dass ein Verlag sich für einen Text begeistern wird, von dem der Autor schon weiß, dass er fehlerhaft ist?!

Und da ist "ich bin 13" auch keine Ausrede.

Antwort
von TorDerSchatten, 20

Was soll ein Verlag mit einer Leseprobe anfangen`? Wenn du dein Buch nichtmal geschrieben hast?

Verlage sind gewinnorientiert handelnde Unternehmen und keine Sponsoren für Möchtegerne.

Du hast keine Ahnung, wie es im seriösen Verlagswesen für Belletristik funktioniert! Kein Wunder mit 13.

Mach dich entweder schlau und handle danach (es gibt viele Ratgeber zum Veröffentlichen) oder laß es am besten bleiben, weil das wird nichts.

Kommentar von Jerne79 ,

Was soll ein Verlag mit einer Leseprobe anfangen`? Wenn du dein Buch nichtmal geschrieben hast?

Naja, DAS wäre nicht einmal eine unübliche Strategie. Wer bereits im Geschäft ist, versucht meist im Vorfeld, sein nächstes Projekt bei einem Verlag unterzubringen und schickt dann erstmal Exposees und Leseproben raus. Gerade wer als Autor die Wahl hat, welches Projekt er als nächstes umsetzen möchte, geht so vor.

Bei einer 13jährigen, die sich hier noch durch die banalsten Aspekte des Schreibens fragt, wenn ihr Roman doch schon geschrieben ist und überarbeitet wird, ist da sicher mit weniger Planung zu rechnen. ;)

Kommentar von TorDerSchatten ,

Wer im Geschäft ist

Das ist der Knackpunkt. NIEMAND der hier auf gutefrage sich als Autor outet und Fragen zum Veröffentlichen stellt, ist im Geschäft, sondern nur ein Unbekannter unter Zehntausenden für die Verlage.

Ich hab diese Veröffentlichungsfragen hier wirklich satt, weil jeder, der irgendwas zu Papier gebracht hat, meint, er müsse es jetzt auf der Stelle veröffentlichen und hat weder vom Schreiben, noch von Literatur oder Verlagsgeschäft eine Ahnung.

Wenn man dann sagt, wie die Realität aussieht, wird beleidigt rumgepampt, gerade bei den pubertierenden Damen.

Antwort
von ProfDrPrivDoz, 49

Ratsam wäre es, wenn es nicht so wäre, aber wenn du ein tolles Manusskript hast wird es in der Regel vorab korrigiert.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

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