Frage von DWxPro92, 90

Druff, high oder doch komplett nüchtern?

Hallo Comunity,

ich bin in meinem kurzen Leben bereits auf unterschiedliche Arten von Drogenkonsumenten gestoßen. Einige schlafen nicht und sind nur auf Festivals, andere sitzen nur auf dem Sofa und schauen sich the Simpsons an.

Was haltet Ihr von den unterschiedlichen, gängigen Drogen (Cannabis, Speed, Koks, Kaffee, Alkohol, von mir aus auch Heroin)?

Welcher Drogenabhängige hat die besten Chancen auf ein erfolgreiches Leben (Bitte mit Erläuterung des erfolgreichen Lebens)?

Welcher Drogenabhängige muss mit den meisten Vorurteilen kämpfen?

Welche Droge würdet ihr verbieten oder erlauben und vor allem warum?

Viel Grüße, DWxPro

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 3DFidibus, 52

Das sind meine Meinungen:

- Alkohol: Macht in Maßen Spaß. Leider führt sie oft zu blöden Situationen. Ist auch relativ schädlich.

- Cannabis: Sollte für den medizinischen Nutzten unbedingt legalisiert werden. Man kann damit wirklich viel behandeln z.B. Tourette. Auch für die breite Bevölkerung sollte es legal sein, wenn ein Droge wie Alkohol legal ist.

- Kaffee: Mag ich garnicht, denn auch wenn es immer verharmlost wird gibt es viele die Aussagen wie "ohne meine zwei Kaffee am morgen geht gar nichts" und genau so will ich nicht sein. Zudem schmeckt es mir einfach nicht.

- Zu den restlichen Substanzen kann ich mir kein Urteil bilden, da ich mich damit nicht befasst habe.

-> Ein erfolgreiches Leben ist ja Definitionssache und zudem kann man nicht von jeder Droge abhängig werden. Alkohol- und Heroinabhängige haben es schon schwer glaube ich. Das ist glaube ich kaum schaffbar zumindest in meiner Definition von erfolgreichem Leben. Bei Substanzen wie Cannabis und LSD kann man meiner Meinung nach nicht abhängig werden und ich denke auch wenn man ein regelmäßiger Konsument dieser Substanzen ist hat man die beste Chancen auf ein erfolgreiches Leben. Soll nicht heißen, dass man so etwas nehmen muss ohne ist natürlich auch nicht schlecht ;)

-> Jeder Drogenabhängige muss mit Vorurteilen kämpfen. Nicht jeder Alkoholabhängige ist ein stinkender arbeitsloser Säufer der seine Frau schlägt. Da gibt es auch andere Beispiele, aber bei solchen Leuten fällt es meist nicht so vielen auf.

-> Schwere Frage..
 - Cannabis: Legalisieren. Hat Medizinischen und Wirtschaftlichen Nutzen.
 - Alkohol: Legal lassen. Würde man jetzt eh nichtmehr aus der Gesellschaft bringen.
 - Kaffee: Legal lassen. Meine Kollegin holt sich gerade ihre 3. Tasse ich will ja nicht, dass sie neben mir einschläft.
 - LSD: Für die Medizin legalisieren. Auch wenn es für viele eine gute Sache wäre und man damit in der Medizin und in Therapien bestimmt einiges machen kann sollte es für die breite Bevölkerung nicht legal sein, da viele in meinem Augen damit nicht Umgehen können und es vielleicht als Alkohol Ersatz missbrauchen würden.

Kommentar von DWxPro92 ,

Danke für die Antwort!

Ja ein erfolgreiches Leben ist wirklich Definitionssache, deshalb wollte ich ja auch, dass jeder seine eigene Definition von "erfolgreiches Leben" dazu schreibt.

Aber im Prinzip teile ich deine Meinung.

Trotzdem wäre ich für eine totale Legalisierung aller Substanzen - und zwar nicht weil ich gerne alle nehmen würde =)

sondernweil ich der Ansicht bin, dass zu einen Verbote nichts bringen und zum anderen sich die Einnahme der Droge von selbst regulieren würde.

Kackst du auf Heroin ab -> die Leute finden dich assi -> du änderst dein Verhalte.

Würdest du das auch so sehen?

Kommentar von 3DFidibus ,

Darüber habe ich auch nachgedacht über eine komplette Legalisierung alles Substanzen. Verbote bringen nichts das ist klar. Verlockt höchstens noch Leute dazu. Aber ich glaube, dass sich das die deutsche Politik nicht traut, weil wenn das schief gehen sollte (wovon ich nicht ausgehe) hätten sie richtig Probleme.

Ich glaube aber nicht, dass wenn man bei einer kompletten Legalisierung auf Heroin abkackt die Leute einen weniger Assi finden. Der Alkoholiker genießt ja jetzt auch nicht gerade bestes Ansehen bei uns.

Antwort
von Welux, 57

Das kann man so pauschal nicht sagen, was man aber sagen kann:

Menschen die im Job sehr erfolgreich sind und zu den Chefs unserer Wirtschaft gehören, konsumieren hauptsächlich Alkohol (den findet man auf jedem Meeting das mal etwas später stattfindet, wenn nicht danach in ner Lounge). 
Ansonsten natürlich Kokain, das konsumieren ganz Arme, wie auch ganz Reiche. Gerade im Bankenwesen (wir reden jetzt von Managern) ist eine Droge die wach und selbstbewusst macht natürlich verlockend. 
Das sind auch (unter Managern) WEIT mehr als man glaubt. Nicht jeder Kokser ist ein Junkie, die Leute da oben kommen erstens an reineren Stoff, und sind schon süchtig. Nach Macht, Geld und Erfolg.

Typische Drogen der "Unter"- und Mittelschicht: Speed, Gras, Alkohol, XTC - Alles was schnell und günstig berauscht. Natürlich gibt es auch viele Studenten die auf Droge feiern gehen. Doch je weiter man sich nach unten begibt, desto häufiger werden auch diese Drogen.

LSD, Pilze und dergleichen empfinde ich eher als Droge der Spirituellen und Intellektuellen. Also eher Studenten, Althippies usw. Diese Art von Rausch setzt häufig eine gewisse Basis an Hirn voraus um zu gefallen. Habe bei den typischen "Arbeitern" noch nie nen Fabel für LSD rausgehört.

Achso, Nachtrag: Medikamente sind besonders in der Mittelschicht, besonders gern bei Frauen vertreten. 

Kommentar von Morpheus94 ,

Gute Antwort, seh ich genau so, aber Medikamente (Opioide/Benzos) werden am meisten von alten Leuten konsumiert. Hab mal irgendwo gelesen, dass jede 5te Frau über 65 medikamentenabhängig ist

Kommentar von Welux ,

Das stimmt natürlich, aber diese benötigen sie auch meistens wirklich körperlich.

Speziell Frauen im alter von 35 - 55 neigen zu dem MISSbrauch von Medikamenten. Sprich sie missbrauchen das Medikament nicht zur Genesung sondern zweckentfremdet. Beispiel wären z.B. Schlafmittel, also auch Benzos.

Die Generation 65/70 Jahre+ hält sich da meist<< an den Arzt. Zumal es Anstrengend ist zu zig verschiedenen Ärzten zu gehen, Rezepte zu sammeln und bei verschiedenen Apotheken einzulösen.

Kommentar von kalippo314 ,

Tatsächlich sind Heroin und andere Opioide/Opiate auch oft bei den Reichen und Mittelschichtlern anzutreffen. Sieht man nur nicht, weil es eben eine Droge ist die super alltagstauglich ist...
Ansonsten super Kommentar.

Antwort
von Welux, 43

Achso: 

Die meisten Vorurteile: in Deutschland definitiv der Heroinabhängige. Wobei ich dir hier sagen muss, meinst du abhängige oder User? Es gibt auch bei Heroin, ja - 1 x naschen = Süchtig ist ein Märchen, Menschen, die es nur gelegentlich nehmen. Aber generell gilt diese Szene als am dreckigsten und am meistne "Junkie"-behaftet.

Welche Drogen verbieten oder erlauben: Ich würde Gras, LSD, Pilze legalisieren. Alkohol dürfte legal bleiben, den würde ich aber wesentlich teurer machen. Alkohol ist einfach viel zu billig in Deutschland.

Antwort
von diablo99997, 14

Das ist völlig unterschiedlich, jeder sollte zumindest das Recht haben diese Substanz zu konsumieren die ihm am meisten zusagt. Ich würde sagen das Heroinkonsumenten am meisten mit Vorurteilen kämpfen müssen. Da viele Menschen glauben dass eine Sucht durch eine Substanz verursacht wird, jedoch werden nur Menschen von einer Substanz süchtig die eine schwere Kindheit hatten und diese nicht richtig verarbeiten konnten. Es sollte keine Substanz verboten sein da keine Substanzschlecht IST sondern jede Substanz IST neutral. Was eine Substanz hilfreich, nutzlos, Oder gar schädlich macht IST alleine der Umgang

Antwort
von LucGoldberg, 43

Nur gras und Pilze sollten erlaubt sein weil das pflanzlich ist und aus Mutter Natur kommt

Kommentar von 3DFidibus ,

Kaffee und Schokolade sollte also beispielsweiße Verboten sein? Sind zwar auch über Umwege aus der Natur hergestellt, aber das ist Koks ja auch ;)

Kommentar von DWxPro92 ,

Eig. kommt ja alles aus der Natur ;)

Würdest auch moralisch nur diese zwei Sachen zulassen?

Wie schaut es bei dir z.B. mit Kaffee aus? 

Antwort
von Samusaranish, 27

Hmm schwer zu beantworten.
Ich kenne viele Drogen Konsumenten. Die nehmen verschieden Sachen ab und zu, sozusagen im gesunden Maß.
Vom Leben her ist auch alles super, studieren, machen Ausbildung sieht alles super aus.
Von den Abhängigen haben es alle schwer. Die meisten Leute verstehen nicht warum die meisten abhängig sind.
Depressionen, oder schlimme Ereignisse sind es meiner Meinung nach die einen menschen in die Sucht bringen.

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