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Droht ein Wasserrohrbruch, wenn man wenig heizt?

gefragt von lutzer am 19.12.2007 um 18:17 Uhr

bei den ständigen erhöhungen von den heizkosten schalte ich diesen winter lieber einen gang runter, was das betrifft. ich heize nur noch, wenn ich zuhause bin und renne lieber vermehrt mit dickem pulli rum oder liege mit einer decke auf dem sofa, auch, wegen dem klimaschutz. als ich das in einem gespräch meinem hausmeister erzählte, war der sofort ganz aufgeregt und sagte mir, ich müsse bei minusgraden die heizung immer mind. auf zwei anlassen, weil sonst das wasser in den rohren gefrieren könnte und dann ein wasserrohrbruch droht. stimmt das? und wenn ja: wer übernimmt dann meine bestimmt satte heizkostennachzahlung?

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galix
beantwortet von galix am 19. Dezember 2007 18:20
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"Mindestens 2" ist Quatsch! Es reicht völlig, wenn du in wenig benutzen Räumen auf "Sternchen" stellst. Bei Minustemperaturen vielleicht sogar auf 1. Ein Rohrbruch droht nur, wenn das Rohr selbst einfriert und dazu braucht es etwas mehr als nur eine etwas kühlere Wohnung. Solange du sicherstellst, dass das Wasser durch sämtliche Heizkörper zirkulieren kann, dürfte nichts passieren.

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 19. Dezember 2007 19:31

genau!


krucker
beantwortet von krucker am 19. Dezember 2007 20:13
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Wenn Du den Thermostaten auf die Stelle Sternchen stellst, musst Du wissen, dass er nur auf die Temperatur im Raum reagiert und dort Temperaturen unter fünf Grad Celsius verhindert. Sind weit mehr als fünf Grad im Raum, was wahrscheinlich ist, stellt er die Zufuhr von warmem Wasser vollständig ab.

Sollten die Leitungen nahe an einer Außenwand verlaufen und Temperaturen weit unter null Grad auftreten, kann dort Wasser gefrieren und die Leitung zum Platzen bringen.

Folge: Du musst bei strengem Frost nachsehen, ob wenigstens die obersten Zentimeter des Heizkörpers warm werden und eventuell den Thermostaten etwas weiter aufdrehen.

Kommentar von Bc6ef757c7b3dd10ad64e1f73f57c5efsmallgalix am 20. Dezember 2007 09:11

Sehr gut!


anonym
beantwortet von jockhh am 19. Dezember 2007 22:29
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Die entscheidende Frage ist, wo in dem Haus die Heizungsrohre verlegt sind. Wenn ein Teilbereich der Rohre unisoliert der Kälte ausgesetzt ist, besteht in der Tat bei Minustemperaturen die Gefahr des Platzens. Wenn das Wasser durch abgedrehte Heizkörper steht, friert es natürlich sehr schnell ein. Ich habe nun keine Ahnung wie Du wohnst. Wenn es ein Mehrfamilienhaus ist, werden sicher die anderen Mieter dafür sorgen, dass in den problematischen Kellerbereichen Bewegung in den Heizungsrohren ist. Oder hast Du eine Erdgeschoßwohnung mit direkten Zuleitungen aus dem ungeheizten Keller? Bei Dir in der Wohnung dürfte vermutlich nicht viel passieren, da Du die Raumtemperatur wohl nicht in den Minusbereich sinken lassen wirst. Sprich: Für eine genauere Antwort, ob die Befürchtungen Deines Hausmeisters berechtigt sind, bräuchte ich mehr Angaben. Die Angabe, Deine Heizung müsste mindestens auf Thermostatstellung "2" stehen, ist zu mindestens verwunderlich. Ausnahme: Wie oben gesagt EG-Wohnung oder aussenliegende Rohre oder sonstige Extreme Rohrverlegungen.


sender
beantwortet von sender am 19. Dezember 2007 18:19
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Der Hausmeister?

Kommentar von lutzer am 19. Dezember 2007 18:54

ja, der hausmeister. habt ihr keinen? oder warum fragst du so erstaunt?

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7smallsender am 19. Dezember 2007 18:59

Wieso? Bin nicht erstaunt. Du hast doch gefragt: Wer übernimmt meine Heizkostenrechnung?

Galix bekommt jetzt erst mal ein Sternchen (Däumchen) von mir.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7smallsender am 19. Dezember 2007 19:11

Das Problem ist, dass Du mE zwei Dinge durcheinanderwirfst:

Wasserrohr und Heizungsrohr.

Wie soll man beurteilen, ob Deine Wasserrohre platzen, wenn man nicht weiß, wie (und wo) die verlegt sind? Liegen sie direkt neben den Heizungsrohren, werden sie durch diese auch erwärmt (kann man daran erkennen, dass das Wasser manchmal ein wenig verschlagen warm ist, wenn es länger im Rohr gestanden hat und nachfließendes Wasser dann immer kälter wird.)

Sind die Rohre an anderer Stelle verlegt, könnte es sein, dass Dich Dein Hausmeister vor einem größeren Schaden bewahren will.

Möglicherweise wohnst Du in einem Altbau, wenn Du von enormen Heizkosten sprichst? Dann ist die Isolation des Hauses auch nicht unbedingt die Beste und es wird schwieriger, die Wasserrohre 'frostschadenfrei' zu halten.

Steht zum Heizverhalten im Winter möglicherweise etwas in Deinem Mietvertrag?


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