Droht bei beidseitiger Kündigung ( aufhebungsvertrag) Verlust des ALG?

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7 Antworten

Bei einer beiderseitigen Vertragsaufhebung wirst du mit einer Sperre von 3 Monaten rechnen müssen.

Wenn du aber direkt den neuen Job anfängst und dort nach sagen wir 3 Monaten ordentlich gekündigt wirst, hast du Anspruch auf ALG.

Nur verstehe ich deine Frage nicht so ganz. Dein Hauptaugenmerk sollte doch eigentlich darauf liegen, dass du den neuen Job ausführen kannst und dass du ihn behältst. Sonst würde doch ein Wechsel gar keinen Sinn machen. Stattdessen machst du dir hier Kummer, du könntest evtl. kein ALG erhalten.

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Kommentar von Trekfan
04.05.2016, 12:53

Ja ich bin gern auf der sicheren Seite und will wissen woran ich bin. Möchte ungern ins kalte Wasser fallen nur weil ich meinem Chef entgegen komme . Steh nicht so auf Glücksspiele wenn's um existenzbedrohende Dinge geht

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Davon kannste ausgehen! Nie solche Aufhebungsverträge unterschreiben ausser du hast schon was neues!

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Hey,

evtl. hast Du bereits einen Berater beim Arbeitsamt. Schildere ihm die Angelegenheit und sage ihm, dass du auf Grund des Armes nicht mehr diesen Job ausüben kannst. Evtl. gibt es dann andere Lösungen und du bekommst keine Sperre.

Oder aber du bleibst nun weiter in deinem jetzigen Job. Musst Du halt bisschen egoistisch sein und Dich weiterhin so lange krank melden, bis du anderweitig einen anderen Job gefunden hast. Dann kannst du kündigen und den neuen Job antreten. So hast Du auch keine Probleme mit einer Sperre des ALG etc.

LG

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Wenn Du nahtlos in ein neues Arbeitsverhältnis übergehst und dann innerhalb der Probezeit gekündigt wirst hast Du keine Sperre zu befürchten.

Kündigst Du während der Probezeit - erfolgt eine Sperre.

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Soweit ich das kenne gibt es eine Sperre für ein paar Monate wenn du deinen Vertrag selbst aufkündigst. Ein Mitarbeiter meinte sogar mal zu mir dass sie ihm einen Strick daraus drehen würden wenn er von unserer Firma in der Probezeit gekündigt würde, da er freiwillig von seiner alten Festanstellung zu uns gewechselt ist.

Ich würde an deiner Stelle beim Amt nachfragen und mir das schriftlich geben lassen (wenn möglich immer schriftlich oder mit Quellenangaben, da ich einige Fälle kenne wo sich Mitarbeiter des Amtes oder sogar der selbe Mitarbeiter widersprochen haben und beim nächsten Mal nichts mehr von ihrer Aussage gewusst haben wollen).

Älter:

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Arbeitslosigkeit/Arbeitslosengeld/Sperrzeit/Aufhebungsvertrag/index.htm


http://www.finanztip.de/sperrzeit-arbeitslosengeld/

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auch ein Aufhebungsvertrag zieht eine Sperre von mind. 3 Monaten nach sich.

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Kommentar von Familiengerd
04.05.2016, 13:09

Das ist so allgemein nicht richtig!

Ein Aufhebungsvertrag hat dann keine Sperre zur Folge, wenn

> der Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, um eine sonst vom Arbeitgeber auszusprechende personen- oder betriebsbedingte Kündigung zu vermeiden,

> dieser Umstand im Aufhebungsvertrag formuliert wird und

> für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab Vertragsunterzeichnung diejenige Frist eingehalten wird, die der Arbeitgeber bei einer Kündigung hatte einhalten müssen.

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Nein, bekommst du nicht.

Ich habe selbst ähnliche Erfahrungen gemacht und habe aufgrund meines Auflösungsvertrages damals im Anschluss keinerlei derartige Probleme mit dem Arbeitsamt gehabt.

Also eine kleine Sperre gibt es unter Umständen schon, aber das lässt sich überbrücken.

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