ist das rechtens, dass die Drohnen-Haftpflicht-Versicherung behauptet, das Leasingfahrzeug gehört dem Fahrzeughalter?

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5 Antworten

Also, VN und Halter können ja so handeln und wenn Du mit dem Ding gegen das Pförtnerhaus ballerst, wird ja auch nicht geleistet. Daran ändert nichts, daß es evtl. noch finanziert ist und einem Geldgeber gehört.

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Firma ist wirtschaftlicher Nutzer beider "Geräte", mithin ist es ein Eigenschaden.

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Auf wen ist das Fahrzeug angemeldet? Doch wohl kaum auf die Bank...

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Kommentar von satadmin
03.05.2016, 15:57

Naja es ist auf die Firma zugelassen, aber nun beruft sich die Verischerung auf einen neuen Passus, angeblich wurde uns in irgendwelchen Versicherungsbedingungen mitgeteilt das Leasingegenstände nicht versichert sind.

Leider wurden uns diese Bedingungn niemals übergeben, ich kann nur alle vor der "Züricher" Versicherung warnen...

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1. wer trägt das finanzielle Risiko für das Fahrzeug? -Die Firma
2. Wer hat die Drohne versichert? -Die Firma

Eigenschäden liegen immer dann vor, wenn der Haftpflichtversicherungsnehmer oder eine mitversicherte Person einen Schaden an Sachen verursacht für die er selbst oder einer der mitversicherten Personen das finanzielle Risiko trägt.

Gleiches gilt auch für Sachen die gemietet, geleast oder geliehen wurden.
Ausnahme in der privaten Haftpflichtversicherung gibt es den optionalen Einschluss Schäden an gemieteten oder geliehenen Sachen.

Noch Fragen? Nööööö ???? Dachte ich mir.....
Sonst könnte der Sohnemann zuhause ja auch Papas geleastes Auto zerkratzen und von der haftpflicht Versicherung bezahlen lassen

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Kommentar von satadmin
03.05.2016, 16:07

Naja es geht hier nicht darum, das dies privat zu Hause genutzt wurde, es ist ganz klar dienstlich gewesen.

Aber hat sich sowieso erledigt, da die Versicherung nun einen Passus ausgegraben hat (in irgendwelchen Bedingungen) in denen klar steht "Leasinggegenstände" sind ausgeschlossen.

Ich bin schon erstaunt wie lange eine Versicherung sucht um einen Grund zu finden um nicht zahlen zu müssen, frei nach dem Motto ach wenn der Grund nicht zieht dann finden wir schon einen anderen.

Die haben doch eiskalt gesagt..., stellt euch nicht so an, meldet es der KFZ Vollkasko..., schön mal vom einen zum anderen geschoben.

Dumm ist nur das wir diese Bedingungen nie erhalten haben, habe jetzt dem Versicherungsfuzzi mitgeteilt das er sicher dokumentiert hat das er uns darauf hingewiesen hat und uns auch diese Bedingungen übergeben hat (was nämlich nicht der Fall ist)..., da ehrlich gesagt die Versicherung nicht abgeschlossen worden wäre, da wenn wir mit dieser Drohne fliegen, mehrere Geräte, Fahrzeuge etc. im Einsatz sind welche geleast sind...

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Kommentar von qugart
04.05.2016, 07:34

Insgesamt kann das Thema aber doch sehr interessant sein. Es geht da nämlich tatsächlich um die reine Haftung. Und da kommt es mM nach darauf an, wie der Überlassungsvertrag (den es wohl geben muss) des Fahrzeugs gestaltet ist.

In der Regel wird da wohl alles bei der Firma liegen, aber da gibt's schon interessante Konstellationen, vor allem wenn die Steuervergünstigungsmöglichkeiten da noch hinzukommen.

Es ist da nämlich auch gut möglich, dass das vermeintliche Firmenfahrzeug eben gar kein Firmeneigentum ist. Aber das kann man so nicht wirklich abschätzen.

Zu 99% ist's und bleibt's aber ein Eigenschaden.

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Dürfte weiterhin ein Eigenschaden sein. Das Fahrzeug wurde ja der Firma überlassen. Möglicherweise kommt da auch die Aktivlegitimation ins Spiel.

Ganz ehrlich: ich würde das einen Rechtsanwalt prüfen lassen. Kommt wohl auch drauf an, wie das mit dem Fahrzeug nun genau geregelt wurde. Da dürfte ja auch eine Nutzungsvereinbarung oder ähnliches da sein.

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