Frage von Gegengift,

Drogenabstinenz aufrecht erhalten -- Wohin gehen im Notfall?

Angenommen ein abstinenter Drogenabhängiger verführt enormen Suchtdruck und läuft Gefahr einen Rückfall zu erleiden. Kann er sich in diesem Fall an einen Notdienst z.B. in einer Klinik wenden oder kommt das auf die Klinik an und welche Abteilungen sie hat? Und wie könnte das dann ablaufen?

Antwort von saftbraten,
15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo GG, ich hoffe Du oder Dein im Umfeld Betroffener macht keine Dummheiten, da die Spirale der Sucht sich wieder von vorne beginnt an zu drehen.

Hier eine Sofortmaßnahme, welche schnellstmöglich in Betracht gezogen werden sollte.

http://www.drogennotdienst.de/

Du kannst dort auf schnelle und fachliche Kompetenz zurückgreifen.

Nutze diese Möglichkeit, bevor der Bach den Abgrund sieht!

Gruß safti

Kommentar von Gegengift,

Ich ruf die mal an und frage wohin man sich zur Beobachtung oder psychiatrischen Unterstützung wenden kann. Er bräuchte schon was das sofort zieht und keinen Papierkram erfordert. Er hat auch eine Psychotherapeutin aber diue hat ihn als Notfall abgelehnt, weil der den letzten Termin nicht eingehalten hat ("dann kann es ja nicht so schlimm sein")

Antwort von Beutelkind,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Soweit ich weiß, gibt es an Kliniken, die Entzüge anbieten, auch eine Notfallambulanz, die sofort und unabhängig von Papierkrieg, aufnehmen.

Antwort von shalom,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kann er sich in diesem Fall an einen Notdienst z.B. in einer Klinik wenden

Ja.

Antwort von namenochfrei,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

du kannst dich an suchthilfen wenden. Das sind meist Vereine. einfach mal googlen da kannst du den in deiner nähe finden

Antwort von skyfly71,

Eigentlich ist die örtliche Drogenberatung da der richtige Ansprechpartner. Die Kliniken machen ja nur den körperlichen Entzug, da ist man mit diesem Anliegen an der falschen Adresse.

Kommentar von Gegengift,

Es gibt aber auch psychiatrische Tageskliniken bzw. Abteilungen. Ich weiß nur nicht ob es sie flächendeckend gibt oder etwas Vergleichbares. Und es geht um den Notfall. Es kann also nicht gewartet werden bis Suchtberatungsstellen öffnen, da ein Rückfall quasi unmittelbar droht.

Kommentar von skyfly71,

Genau, es geht um den Notfall. Und wenn man vorher mit denen nix zu tun hatte, dann sind die auch nicht die richtigen Ansprechpartner. Und wenn man häufiger so kurz vor dem Rückfall ist, sollte man mal über Substitution nachdenken^^

Antwort von oinefinity,

Ja er sollte den nächsten Arzt aufsuchen der wird ihm helfen können

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