Frage von DivaBabe 06.06.2013

Drogen und ihre Folgen?

  • Antwort von ginatilan 06.06.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo DivaBabe

    ist nur ein Schnelltest gemacht worden?

    dann braucht er sich keine Gedanken machen.

    wenn allerdings ein Bluttest gemacht worden ist kommt folgendes auf ihn zu weil Kokain gefunden worden ist:

    gesetzliche Bestimmungen: § 2 Abs. 12 StVG:

    "Die Polizei hat Informationen über Tatsachen, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen, den Fahrerlaubnisbehörden zu übermitteln, soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist. Soweit die mitgeteilten Informationen für die Beurteilung der Eignung oder Befähigung nicht erforderlich sind, sind die Unterlagen unverzüglich zu vernichten."

    Sofern der Konsum harter Drogen nachgewiesen ist, so steht auch die grundsätzliche Nichteignung zum Führen eines KfZ fest; die Fahrerlaubnis wird entzogen. Der Konsum harter Drogen muß nicht zwingend analytisch nachgewiesen werden; die Aussage des Konsumenten ist ausreichend.

    Wiedererteilung möglich nach bestandener MPU, in der der Gutachter davon überzeugt werden muß, daß nie wieder harte Drogen konsumiert werden. Dies ist die schwierigste Hürde, denn es erfordert eine intensive Aufarbeitung des Drogenproblems, und es muß schlüssig dargelegt werden, warum ein Rückfall in alte Verhaltens- und Konsum-Muster unwahrscheinlich ist. Dies erfordert nicht nur ein Lippenbekenntnis des Konsumenten, sondern handfeste Ereignisse, durch die eine stabile Verhaltensänderung eingeleitet und unterstützt wird.

    Dabei wird der Gutachter den konkreten Fall vergleichen mit den allgemeinen Erfahrungen bei anderen Konsumenten: Aus wissenschaftlichen Studien über viele Einzelfälle kann abgeleitet werden, welche Handlungen der konkrete Konsument ergriffen haben und zu welchen Einsichten er gekommen sein sollte, damit er sein Drogenproblem dauerhaft unter Kontrolle hat.

    Eingangsvoraussetzung zur MPU ist ein Abstinenznachweis über mindestens 12 Monate.

    Kokain zählt zu den harten Drogen. Der Stoff erzeugt psychische Abhängigkeit und birgt ein hohes Rückfall-Risiko. Entsprechend schwierig wird das Gespräch beim Psychologen.

    dein Freund kann sich schon einmal diese Seite genauer anschauen:

    http://www.avus-mpu.de/mpu-drogenabstinenz.htm

  • Antwort von aXXLJ 07.06.2013

    Polizisten hatten ihn kontrolliert und ungefähr 1g Shit gefunden. Daraufhin musste er einen Drogentest machen

    1. Die Teilnahme am Drogentest ist immer freiwillig, d.h. es gibt keinen Zwang oder keine Pflicht zur Teilnahme, wenn zuvor kein Verkehrsverstoß begangen worden ist.

    2. Wenn der Freund Führerscheinbesitzer ist und die Polizei Kenntnis davon hat, wird sie vermutlich Hinweise an die Führerscheinstelle geben. Dann wird sich die Stelle in angemessener Frist (ca. 3 Wochen) bei Deinerm Freund melden.

    3. Der Fund von einem Gramm Shit kann von der Staatsanwaltschaft eingestellt werden, muss aber nicht. Kommt auch drauf an, ob der Freund bereits früher auffällig gewesen ist. Oftmals müssen Auflagen befolgt werden, um eine Einstellung zu erreichen

    4. Deinem Freund sollte dingend geraten werden dies zu lesen und zu verinnerlichen: http://hanfverband.de/index.php/themen/konsumentenhilfe/1221-cannabis-und-die-po...

  • Antwort von pikko76 06.06.2013

    Nachdem der Schnelltest postiv war, werden sie vermutlich Blut abgenommen haben (also ein Arzt). Nur der Bluttest hat konsequenzen. Wenn das Blut "sauber" war, ist alles gut. Wenn im Blut die beschriebenen Substanzen nach zu weisen sind, hat er ein Problem. THC ist da noch das geringste übel. Mit Glück nur ein 1 Monat Lappen weg und 500 Euro, sowie ein paar Punkte. Bei 1 Gramm Hasch wird das Verfahren wegen Drogenbesitz eingestellt.

    Bei Amphetaminen und Kokain im Blut sieht es anders aus. Ganz anders. Er bekommt Post von der Führerscheinstelle und ihm wird der Entzug der Fahrerlaubnis angedroht bzw. er wird bereits ausgesprochen. Er hat dann die Möglichkeit, mittels einer Haaranalyse nach zu weisen, dass er niocht regelmäßig konsumiert. Tut es doch, hat er ein Problem und der Lappen ist 1 Jahr oder länger weg (je nachdem wir die MPU verläuft). Auf jeden Fall sollte er möglichen Konsum SOFORT einstellen. Es kann 2-3 MOnate dauern, bis er eine Haaranalyse machen muss. Aber er muss auch mit unangekündigten Urinproben rechnen.

    P.S.: Auch wenn ernicht gefahren ist, aber harte Drogen festgestellt wurden, MUSS die Polizei das der Führerscheinstelle melden und es nimnmt alles seinen Lauf

  • Antwort von Sady82 06.06.2013

    Das wird wahrscheinlich fallen gelassen. Sie können ihm nur das 1g Hasch nachweisen und das wird meist wegen Geringfügigkeit toleriert. Strafrechtlich wirds also nicht schlimm. Was allerdings passieren kann ist, dass die Führerschein Stelle ihm den Lappen wegnimmt und auf eine MPU besteht. Sollte er noch keinen Führerschein haben, wird er ohne MPU wahrscheinlich auch keinen bekommen. Ob man zum Zeitpunkt des Konsums gefahren ist, spielt heutzutage keine Rolle mehr, da die Fahreignung allgemein bei Drogenkonsumenten infrage gestellt ist.

  • Antwort von Voyeur 06.06.2013

    Wenn er pech hat kann er für die 1g einen dran bekommen, aber erfahrungsgemäß schieben die "Polizisten" sowas unter "geringe menge" ab.

    Über die Positives braucht er sich keine gedanken zu machen, außer er fährt Auto oder sonstiges :)

    Was passieren KANN ! währe noch eine Hausdurchsuchung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Voyeur

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